Kolumne des Oberbügermeister ' s

Aktuelle Themen, die das Oldenburger Taxigewerbe bewegen

minol
Beiträge: 2407
Registriert: 23.07.2007, 22:28
Wohnort: Oldenburg

Beitrag von minol »

jr hat geschrieben:
Müßte man das nicht besser in Relation zu dem Wohnraum setzen, der gebraucht wird?
Wieviel Wohnraum gebraucht wird, läßt sich schlecht ermitteln. Ob Knappheit herrscht, kann man am besten an den Preisen bzw. ihrer Entwicklung festmachen.
Auch das ist schwierig, weil die Wohnraumpreis von mehreren Faktoren abhängt. Wenn ich herausfinden möchte, ob gerade Wohnungsnot oder Mieternot herrscht, würde ich den den örtlichen Kleinanzeiger schauen. Auch dann muß man genauer schauen, da sich das Bild je nach Mietertyp unterscheidet (Einzelperson, Student, Alleinerzieher, Familie.....)
jr hat geschrieben:Ich habe ohnehin den Eindruck, daß es weniger um Platz für Bestandseinwohner geht sondern vielmehr darum, Platz für das Knacken der 200.00er-Grenze zu schaffen. Schließlich phantasierten schon vor Jahren einige davon, irgendwann einmal an Braunschweig vorbeizuziehen.
Da können einige den Hals nicht voll kriegen. Hat OL denn schon OS überholt? Was kommt nach BS? Hannover? Oder gleich Berlin oder gar Paris....?
jr hat geschrieben:Es fragt sich aber, ob die üblichen 3-Meter-Grünstreifen rund um die Einfamilienhäuser auf 380-qm-Grundstücken erholend wirken können.
Das steht für mich nach meinen Erfahrungen außer Frage. Ich würde dagegen stark anzweifeln, daß Großstadt-Volksparks einen Erholungscharakter haben, da sie bei schönem Wetter vollgestopft mit Menschen sind. Erholung bedeutet für mich Pflanzen-Umgebung und wenig Menschen und viel Ruhe. Laß Oldenburg erstmal in die Größenordnung von Mexiko City kommen, dann werden wir uns nach Einfamilienhaussiedlungen sehnen.... ;) :D
jr hat geschrieben:Auf lange Sicht müssen die Oldenbürger sich halt entscheiden, ob sie ihr Geld lieber in die aufwendige Infrastruktur und den damit verbundenen Energieverbrauch flächenverbrauchender Bauweise stecken oder zugunsten von Sparsamkeit und Grünflächenerhalt etwas enger zusammenrücken wollen.
Kein Oldenburger wird sein Haus abreißen lassen, nur um in ein Mehrfamilienhaus zu ziehen. Die Oldenburger werden also nicht enger zusammenrücken. Ich würde sagen, die Oldenburger werden sich damit abfinden müssen, daß Neuzuzieher in die Satellitenstädte (Ofen, Pfehn, Wildenloh, Metjendorf etc.) ziehen. Die Zehnmillionenmarke werden wir nicht schaffen, sonst müßten wir wohl tatsächlich bauen wie in Tokio.
Benutzeravatar
Otto
Beiträge: 19380
Registriert: 05.05.2004, 15:06
Wohnort: Oldenburg

Beitrag von Otto »

jr hat geschrieben:Ich habe ohnehin den Eindruck, daß es weniger um Platz für Bestandseinwohner geht sondern vielmehr darum, Platz für das Knacken der 200.00er-Grenze zu schaffen. Schließlich phantasierten schon vor Jahren einige davon, irgendwann einmal an Braunschweig vorbeizuziehen.
Dabei sollte man sich keinerlei Illusionen hingeben. Die sozialen Probleme einer größer werdenden Stadt steigen nicht linear mit der Bevölkerungszahl, sondern exponentiell an.
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.

"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"

"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
Benutzeravatar
jr
Beiträge: 10038
Registriert: 05.04.2004, 08:06
Wohnort: Oldenburg

Beitrag von jr »

Das sehe ich auch so und halte das daher auch nicht für erstrebenswert.
Da können einige den Hals nicht voll kriegen. Hat OL denn schon OS überholt? Was kommt nach BS? Hannover? Oder gleich Berlin oder gar Paris....?
Vom Selbstverständnis der Oldenbürger her können die wohl ohnehin nicht mithalten, befinden sich quasi schon jetzt auf dem Standstreifen.
Die Oldenburger werden also nicht enger zusammenrücken.
Genau das ist das Problem: Sie tun es schon seit Jahren, aber sie pflanzen so viele Bäumchen vor ihre Häuser, daß man das immer knapper werdende Grün auf den Hintergrundstücken nicht mehr wahrnimmt. Der Flächenverbrauch macht übrigens nicht bei den Gebäuden halt, jede Spielstraße verbraucht den doppelten Platz wie eine schmale Fahrgasse, die es als Zufahrt auch täte. Der eingesparte Platz könnte "gesammelt" und an anderer Stelle spielenden Kindern größere Freiräume bringen.
Benutzeravatar
jr
Beiträge: 10038
Registriert: 05.04.2004, 08:06
Wohnort: Oldenburg

Beitrag von jr »

Wahre Lobbyisten lassen sich durch schlechte Kommentare nicht ablenken:
http://www.nwzonline.de/Region/Stadt/Ol ... sucht.html
minol
Beiträge: 2407
Registriert: 23.07.2007, 22:28
Wohnort: Oldenburg

Beitrag von minol »

jr hat geschrieben:Wahre Lobbyisten lassen sich durch schlechte Kommentare nicht ablenken:
http://www.nwzonline.de/Region/Stadt/Ol ... sucht.html
Hierzu finde ich ja den Leserkommentar sehr treffend. Ich drücke es mal verschärfter aus: Groß rumjammern, daß die Liste lang ist, aber die Leobschützer brachliegenlassen. Außerdem hat die GSG ja gerade Häuser an eine Hannoveraner Firma verkauft. Davon leeren sich die Wohnsuchenden-Listen nicht gerade.

Ich denke, es ist durchaus ok, wenn in den Einfamilienhaussiedlungen auch mal ein Mehrfamilienhaus steht. Ich bin aber weiterhin gegen 15-Stock-Wohnhäuser. Ich habe übrigens auch kein Problem damit, wenn die Leute jenseits der Stadtgrenze wohnen, wie z.B. rechts von der Straße nach Wildenloh.
Benutzeravatar
Big M
Beiträge: 1575
Registriert: 22.12.2005, 11:53
Wohnort: Oldenburg

Beitrag von Big M »

minol hat geschrieben:
jr hat geschrieben:Wahre Lobbyisten lassen sich durch schlechte Kommentare nicht ablenken:
http://www.nwzonline.de/Region/Stadt/Ol ... sucht.html
Hierzu finde ich ja den Leserkommentar sehr treffend. Ich drücke es mal verschärfter aus: Groß rumjammern, daß die Liste lang ist, aber die Leobschützer brachliegenlassen. Außerdem hat die GSG ja gerade Häuser an eine Hannoveraner Firma verkauft. Davon leeren sich die Wohnsuchenden-Listen nicht gerade.

Ich denke, es ist durchaus ok, wenn in den Einfamilienhaussiedlungen auch mal ein Mehrfamilienhaus steht. Ich bin aber weiterhin gegen 15-Stock-Wohnhäuser. Ich habe übrigens auch kein Problem damit, wenn die Leute jenseits der Stadtgrenze wohnen, wie z.B. rechts von der Straße nach Wildenloh.
hey, meine aussicht bleibt mir heilig.... :twisted:
Bild
Benutzeravatar
Holgi
Beiträge: 1828
Registriert: 31.03.2006, 13:36
Wohnort: OL

Beitrag von Holgi »

Der nächste Versuch den OB ab zu wählen ist angelaufen.
Findet meine volle Unterstützung!

(Siehe NWZ vom 28.05.2011)
Bild
Benutzeravatar
Otto
Beiträge: 19380
Registriert: 05.05.2004, 15:06
Wohnort: Oldenburg

Beitrag von Otto »

Grüne in Oldenburg starten Abwahl von Schwandner
Die Mehrheit im Rat will Schwandner abwählen. Ob es aber zur notwendigen Drei-Viertel-Mehrheit reicht, hängt an den beiden Stimmen von FW/BfO.

http://www.nwzonline.de/Region/Stadt/Ol ... ndner.html
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.

"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"

"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
Benutzeravatar
Otto
Beiträge: 19380
Registriert: 05.05.2004, 15:06
Wohnort: Oldenburg

Beitrag von Otto »

Südafrika-Reise kostet 6700 Euro
(...)
Insgesamt rund 6700 Euro hat die fünftägige Dienstreise von Oberbürgermeister Gerd Schwandner und drei Mitarbeitern der Verwaltung im November nach Südafrika gekostet.
(...)

http://www.nwzonline.de/oldenburg/wirts ... 09065.html
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.

"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"

"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
Benutzeravatar
Dirk
Beiträge: 939
Registriert: 28.04.2004, 16:21
Wohnort: Oldenburg

Beitrag von Dirk »

Ja, Und ??? Ich denke, da hat so manches Besäufnis früherer OBs mehr gekostet.
".. ich habe eine mißgebildete Bürgerpflichtsdrüse und eine angeborene Schwäche am moralischen Rückgrat, und bin deshalb von der Rettung von Universen freigestellt." F.Prefect
"ich bin lieber jeden Tag glücklich, als im Recht"Slartibartfaß
Benutzeravatar
Otto
Beiträge: 19380
Registriert: 05.05.2004, 15:06
Wohnort: Oldenburg

Beitrag von Otto »

Stadt erwartet Krippenplatz-Klagen
Rechtsanspruch gilt ab 1. August – Angebot reicht noch nicht aus


Dem 1. August blickt Jugenddezernentin Dagmar Sachse mit Sorgen entgegen. In knapp sechs Monaten soll der Rechtsanspruch auf Krippenplätze gelten. Da die Stadt es bis zu dem Termin nicht schaffen wird, den Anspruch zu erfüllen, richtet sie sich auf Klagen ein. „Über mögliche juristische und finanzielle Konsequenzen besprechen wir uns mit unserem Rechtsamt, um ein Verfahren zu finden“, so Sachse.
(...)

http://www.nwzonline.de/oldenburg/wirts ... 23672.html
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.

"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"

"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
Benutzeravatar
Otto
Beiträge: 19380
Registriert: 05.05.2004, 15:06
Wohnort: Oldenburg

Beitrag von Otto »

TONNENWENDE: BUERGER KOENNEN AUFATMEN

Oldenburgs Bürgerinnen und Bürger brauchen nicht zu befürchten, dass sie in Zukunft lange Zeit zwei große Altpapiertonnen auf dem Grundstück lagern müssen. Denn die private ARGE Duales System Oldenburg darf die ab November kommende Stadttonne bis Ende 2013 kostenlos leeren. Die blaue ARGE-Tonne wird also überflüssig, wenn die Stadttonne ausgeliefert wird. Das ist Gegenstand eines Angebots, das die Stadt der ARGE am Montag, 26. September, schriftlich unterbreitet hat. Zudem: Die Stadt hat der ARGE zusätzlich angeboten, bei der sofortigen Einsammlung der überflüssigen blauen ARGE-Tonne unmittelbar zu unterstützen. Die Stadt reduziert die Unannehmlichkeiten für die Oldenburgerinnen und Oldenburger also auf ein Minimum – und das ohne großen Aufwand für die ARGE. Vielmehr noch: Die ARGE darf mit den grau-blauen Tonnen der Stadt bis Ende des Jahres sogar noch Geld verdienen. Die Oldenburger Tonnenwende hat also eine entscheidende Hürde genommen, und die künftige Stabilisierung der Müllgebühren wird für die Menschen vor Ort ein gutes Stück wahrscheinlicher. Oberbürgermeister Schwandner dazu in seiner aktuellen Kolumne: „Das passt hervorragend zu meinem persönlichen Gerechtigkeitsgefühl. Und zu Ihrem?“TONNENWENDE: BUERGER KOENNEN AUFATMEN

Oldenburgs Bürgerinnen und Bürger brauchen nicht zu befürchten, dass sie in Zukunft lange Zeit zwei große Altpapiertonnen auf dem Grundstück lagern müssen. Denn die private ARGE Duales System Oldenburg darf die ab November kommende Stadttonne bis Ende 2013 kostenlos leeren. Die blaue ARGE-Tonne wird also überflüssig, wenn die Stadttonne ausgeliefert wird. Das ist Gegenstand eines Angebots, das die Stadt der ARGE am Montag, 26. September, schriftlich unterbreitet hat. Zudem: Die Stadt hat der ARGE zusätzlich angeboten, bei der sofortigen Einsammlung der überflüssigen blauen ARGE-Tonne unmittelbar zu unterstützen. Die Stadt reduziert die Unannehmlichkeiten für die Oldenburgerinnen und Oldenburger also auf ein Minimum – und das ohne großen Aufwand für die ARGE. Vielmehr noch: Die ARGE darf mit den grau-blauen Tonnen der Stadt bis Ende des Jahres sogar noch Geld verdienen. Die Oldenburger Tonnenwende hat also eine entscheidende Hürde genommen, und die künftige Stabilisierung der Müllgebühren wird für die Menschen vor Ort ein gutes Stück wahrscheinlicher. Oberbürgermeister Schwandner dazu in seiner aktuellen Kolumne: „Das passt hervorragend zu meinem persönlichen Gerechtigkeitsgefühl. Und zu Ihrem?“

http://www.oldenburg.de/
Noch ganz dicht?
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.

"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"

"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
Benutzeravatar
jr
Beiträge: 10038
Registriert: 05.04.2004, 08:06
Wohnort: Oldenburg

Beitrag von jr »

Jetzt warte ich auf den Tag, wo der gesamte Müll für Null abgeholt wird.
minol
Beiträge: 2407
Registriert: 23.07.2007, 22:28
Wohnort: Oldenburg

Beitrag von minol »

jr hat geschrieben:Jetzt warte ich auf den Tag, wo der gesamte Müll für Null abgeholt wird.
Die Bemerkung habe ich jetzt nicht verstanden. Die Papierabholung ist in OL
doch sowieso schon kostenfrei. Die blauen Tonnen haben keine Abfallmarke.
Benutzeravatar
Otto
Beiträge: 19380
Registriert: 05.05.2004, 15:06
Wohnort: Oldenburg

Beitrag von Otto »

Was zahlen die mir denn in Zukunft für ein Kilo Papier?
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.

"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"

"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
minol
Beiträge: 2407
Registriert: 23.07.2007, 22:28
Wohnort: Oldenburg

Beitrag von minol »

Otto hat geschrieben:Was zahlen die mir denn in Zukunft für ein Kilo Papier?
Genau. Meinen 2. Absatz mit der Bemerkung, daß wir Zeugs kaufen (= bezahlen) und es dann anderen bestenfalls kostenlos zur Verfügung stellen (Altpapier, Altglas, Alttextilien, Altmetalle...), damit die dann damit Geld verdienen, hatte ich wieder gelöscht. Mir erzählte eine Bekannte, daß sie Alltagsmetall gesammelt habe, damit zum Schrottplatz gefahren sei und sogar etwas (wenn auch nicht viel) dafür bekommen habe.
Antworten