Schlechte Bezahlung wird normal

Merz und Co - nach dem Wetter Top-Thema im Taxi
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Dirk
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Beitrag von Dirk »

OLDENBURG Der politische Gedanke rückt anlässlich der Mai-Feierlichkeiten bei den meisten Besuchern der Feste und Partys in den Hintergrund: Feiern ist angesagt. Gelegenheit dazu gibt es an diesem Dienstag beim Tanz in den Mai oder am Feiertag selbst beim Frühtanz.
http://www.nwzonline.de/oldenburg/kultu ... 98529.html

Nur falls mal wieder jemand auf den Gedanken kommt, einen Feiertag auf dem Altar der Produktivität zu opfern (wie seinerzeit den Buß- und Bettag): Ich hätte da einen Vorschlag.
".. ich habe eine mißgebildete Bürgerpflichtsdrüse und eine angeborene Schwäche am moralischen Rückgrat, und bin deshalb von der Rettung von Universen freigestellt." F.Prefect
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Dirk
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Beitrag von Dirk »

Die Mädchen und Jungs waren tief erschüttert, als ihnen vor einiger Zeit zwei Näherinnen aus Bangladesh live in ihrer Klasse von den furchtbaren Arbeitsbedingungen zu Hause erzählten, dem Druck und dem Dreck und den miesen Löhnen. Diese beiden Frauen also hatten den Preis dafür gezahlt, dass die Klamotten für ihre deutschen Kunden dann so günstig in den Boutiquen hängen konnten!

Die Ernüchterung kam bei der Klassenfahrt nach Essen, als ihre Kids sich mit Tüten voller Billigklamotten von Primark eindeckten. "Ich konnte es kaum fassen", sagt Fiedler.

"Wir wollen nicht viel Geld für modische Kleidung investieren, aber trotzdem im Trend sein", sagt Sofia. "Teure Markenklamotten werden ja auch in Bangladesh hergestellt", sagt Robin. "Die multinationalen Unternehmen können wir sowieso nicht ändern", sagt Kristin. Und Rosa resümiert: "Wir sind alle zu egoistisch. Wenn man ein Kleidungsstück haben will, achtet man nicht unbedingt auf die Produktionsbedingungen.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-91203407.html
ach, ja. Wir können ja eh nichts ändern.

Nein, ehrlich, man selber will ja, aber das böse Großkapital zwingt einen ja zum Konsum. Ist schon schlimm, so als Opfer der Ausbeuter.
Zusammengefasst : Wir wollen zwar, haben auch die Möglichkeit, aber sie lassen uns einfach nicht.
Ist es nicht wunderbar, sich so in der Opferrolle zu verkriechen ?

Und wisst ihr was richtig schlimm ist ? Schlecker, also der, der weg ist vom Markt hat tatsächlich nach Verdi Tarif bezahlt. Blöd was ?
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Karteileiche
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Beitrag von Karteileiche »

wer sagt, daß teure markenkleidung in bangladesh oder sonstwo nicht ebenfalls zu den gleichen bedingungen produziert wird? nur weil etwas teuer ist, muß das nicht zwangsläufig bedeuten, daß die personen die die ware herstellen für ihr arbeit mehr geld bekommen?

fair trade (oder ähnliche) produkte sind da allerdings ein ganz anderes thema
Dieser Beitrag wurde 666 mal editiert, zum letzten Mal von Gott: Morgen, 23:06.

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Otto
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Beitrag von Otto »

Dirk hat geschrieben:
OLDENBURG Der politische Gedanke rückt anlässlich der Mai-Feierlichkeiten bei den meisten Besuchern der Feste und Partys in den Hintergrund: Feiern ist angesagt. Gelegenheit dazu gibt es an diesem Dienstag beim Tanz in den Mai oder am Feiertag selbst beim Frühtanz.
http://www.nwzonline.de/oldenburg/kultu ... 98529.html

Nur falls mal wieder jemand auf den Gedanken kommt, einen Feiertag auf dem Altar der Produktivität zu opfern (wie seinerzeit den Buß- und Bettag): Ich hätte da einen Vorschlag.
Weihnachten?

Ostern?

Dieser ganze Christenquatsch, dieser abergläubische Müll kann von mir aus so gestrichen werden.
Die Walpurgisnacht ist ein traditionelles nord- und mitteleuropäisches Fest am 30. April. Sie erhielt ihren Namen nach der Heiligen Walburga, deren Gedenktag bis ins Mittelalter am Tag ihrer Heiligsprechung am 1. Mai gefeiert wurde. Als Tanz in den Mai hat sie wegen der Gelegenheit zu Tanz und Geselligkeit am Vorabend des Maifeiertags auch als urbanes, modernes Festereignis Eingang in private und kommerzielle Veranstaltungen gefunden.
(...)

http://de.wikipedia.org/wiki/Walpurgisnacht
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.

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Dirk
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Beitrag von Dirk »

Weihnachten ist ja nun eher ein kommerzielles und weniger ein christliches Fest.
Ostern ist mit seinen Bräuchen ja auch stark von abergläubischen Heidenritualen durchsetzt, und leider auch immer kommerzieller, sodass es sich aus Sicht des Einzelhandels und der Gastronomie einfach verbietet diese Feste abzuschaffen.
Das würde übrigens auch deinen Umsatz betreffen, Otto, was deine Bezahlung noch schlechter machen würde.
Dieser ganze Christenquatsch, dieser abergläubische Müll kann von mir aus so gestrichen werden.
Jetzt mal ganz ehrlich, Otto, ist das dein Ernst ?
wer sagt, daß teure markenkleidung in bangladesh oder sonstwo nicht ebenfalls zu den gleichen bedingungen produziert wird? nur weil etwas teuer ist, muß das nicht zwangsläufig bedeuten, daß die personen die die ware herstellen für ihr arbeit mehr geld bekommen?
Da hast du sicherlich recht, aber die Hersteller von "teuren" Markenklamotten haben immer noch einen Ruf zu verlieren, denn zum Teil leben sie ja auch von ihrem Image. Billighersteller wohl eher weniger.
Außerdem gehe ich davon aus, dass die Verkäufer in den Läden, die diese Markenware verkaufen besser bezahlt werden, als die bei KiK und Konsorten.
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Otto
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Beitrag von Otto »

Dirk hat geschrieben:Weihnachten ist ja nun eher ein kommerzielles und weniger ein christliches Fest.
Ach was, nur mal zur Info:
Weihnachten, auch (heiliges) Christfest, Heilige(r) Christ oder Weihnacht genannt, ist das Fest der Geburt Jesu Christi. Festtag ist der 25. Dezember, der Christtag, auch Hochfest der Geburt des Herrn, dessen Feierlichkeiten am Vorabend, am Heiligen Abend (Heiligabend) (auch Heilige Nacht, Christnacht, Weihnachtsabend, 24. Dezember), beginnen. Er ist in vielen Staaten ein gesetzlich geschützter Feiertag. In Deutschland, Österreich, der Schweiz und vielen anderen Ländern kommt als zweiter Weihnachtsfeiertag der 26. Dezember hinzu, der auch als Stephanstag (auch: Stefanitag) begangen wird.
(...)

http://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachten
Dirk hat geschrieben:Ostern ist mit seinen Bräuchen ja auch stark von abergläubischen Heidenritualen durchsetzt, und leider auch immer kommerzieller, sodass es sich aus Sicht des Einzelhandels und der Gastronomie einfach verbietet diese Feste abzuschaffen.
Das würde übrigens auch deinen Umsatz betreffen, Otto, was deine Bezahlung noch schlechter machen würde.
Blödsinn, dann würde sich das Geldausgeben auf andere Tage verteilen und in der Summe viele mehr bringen.

Wenn das für den Einzelhandel und die Gastronomie so viel bringt, können die Unternehmer an diesen Tagen ihre Angestellten ja besser bezahlen, dann müssen die ihre nächste Jeans auch nicht bei Kik kaufen.

Noch schlechterer Umsatz als am "Karl Freitag" geht ja wohl nicht, kannst mich schon mal streichen nächstes Jahr.
Dirk hat geschrieben:
Dieser ganze Christenquatsch, dieser abergläubische Müll kann von mir aus so gestrichen werden.
Jetzt mal ganz ehrlich, Otto, ist das dein Ernst ?
Wieso nicht?

Wusstest du das nicht? Ich respektiere keine religiöse Einstellung, die ausserhalb der Kirche, der Moschee oder des Tempels geäussert wird - im 21. Jahrhundert ist das alles sofort Humbug, sobald es die heiligen Hallen verlässt.

Unsere heutige Behandlung des christlichen Glaubens ist im höchsten Maße grundgesetzwidrig, weil sie gegen die geforderte Neutralität des Staates in diesen Fragen verstösst.

Wenn also Feiertage gestrichen werden, dann also die christlichen bitte, ein Frühjahrsfest wie der 1. Mai (so nervig diese Schichten für uns auch sein mögen), kann sich immerhin auf weit über spezielle Glaubensrichtungen hinaus gehende anthropologische Wurzeln berufen.
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Dirk
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Beitrag von Dirk »

Ich respektiere keine religiöse Einstellung, die ausserhalb der Kirche, der Moschee oder des Tempels geäussert wird
Aha, was ist mit christlichen Schulen ?
Unsere heutige Behandlung des christlichen Glaubens ist im höchsten Maße grundgesetzwidrig, weil sie gegen die geforderte Neutralität des Staates in diesen Fragen verstösst.
Warum, in Gottes Namen (hehe), klagt dann keiner in Karlsruhe ?

Würde sich verteilen und deshalb wäre die Summe höher ? Macht Sinn. Du vergisst, dass es immer noch Firmen gibt, die Weihnachtsgeld zahlen und das wäre dann logischerweise weg. Dann hab´ ich mal gerüchteweise was von Weihnachtsfeiern gehört (du erinnerst dich, das ist das Firmenbesäufnis, wo dann einige mit dem Taxi nach hause fahren) Die wären auch weg. In der Summe wäre das also ? Richtig: WENIGER !
Wenn das für den Einzelhandel und die Gastronomie so viel bringt, können die Unternehmer an diesen Tagen ihre Angestellten ja besser bezahlen, dann müssen die ihre nächste Jeans auch nicht bei Kik kaufen.
Die meisten zahlen ja auch Zuschläge. Und das ein höheres Einkommen kein geändertes Konsumbewusstsein bewirkt, kannst du auf jedem ALDI Parkplatz sehen, da stehen nicht nur Billig-Autos.
........ und danke, dass du mir mal erklärt hast, was Weihnachten eigentlich ist. Ich habe lediglich gesagt, was es geworden ist.
P.S., Otto: Was sagt dir die Zahl 6,66 ?
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Otto
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Beitrag von Otto »

Dirk hat geschrieben:
Ich respektiere keine religiöse Einstellung, die ausserhalb der Kirche, der Moschee oder des Tempels geäussert wird
Aha, was ist mit christlichen Schulen ?
Sollen sich an die Lehrpläne halten. Und keine Kruzifixe im Klassenzimmer.
Dirk hat geschrieben:
Unsere heutige Behandlung des christlichen Glaubens ist im höchsten Maße grundgesetzwidrig, weil sie gegen die geforderte Neutralität des Staates in diesen Fragen verstösst.
Warum, in Gottes Namen (hehe), klagt dann keiner in Karlsruhe ?
Weil mir das nötige Kleingeld fehlt.
Dirk hat geschrieben:Würde sich verteilen und deshalb wäre die Summe höher ? Macht Sinn. Du vergisst, dass es immer noch Firmen gibt, die Weihnachtsgeld zahlen und das wäre dann logischerweise weg. Dann hab´ ich mal gerüchteweise was von Weihnachtsfeiern gehört (du erinnerst dich, das ist das Firmenbesäufnis, wo dann einige mit dem Taxi nach hause fahren) Die wären auch weg. In der Summe wäre das also ? Richtig: WENIGER !
Was stellst du da für merkwürdige Behauptungen auf?

Die Weihnachtsfeiertage haben doch nichts mit den betrieblichen Weihnachtsfeiern zu tun.
Dirk hat geschrieben:
Wenn das für den Einzelhandel und die Gastronomie so viel bringt, können die Unternehmer an diesen Tagen ihre Angestellten ja besser bezahlen, dann müssen die ihre nächste Jeans auch nicht bei Kik kaufen.
Die meisten zahlen ja auch Zuschläge. Und das ein höheres Einkommen kein geändertes Konsumbewusstsein bewirkt, kannst du auf jedem ALDI Parkplatz sehen, da stehen nicht nur Billig-Autos.
........ und danke, dass du mir mal erklärt hast, was Weihnachten eigentlich ist. Ich habe lediglich gesagt, was es geworden ist.
Die meisten, die ich kenne, zahlen an und vor Feiertagen sogar weniger.
Dirk hat geschrieben:P.S., Otto: Was sagt dir die Zahl 6,66 ?
6 komma 66? Nichts...

Oder meintest du die "Zahl des Tieres" "666" (The Number of the Beast):

The leading horse is white
the second horse is read
the third one is a green
the last one is a black
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Dirk
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Beitrag von Dirk »

Glaubst du eigentlich selber, was du da schreibst ?
Du weißt genau, warum ich nach den Schulen gefragt habe.
Die Weihnachtsfeiertage haben doch nichts mit den betrieblichen Weihnachtsfeiern zu tun.
Weswegen sie ja auch "Weihnachtsfeiern" und nicht "Betriebsbesäufnis" heißen ?
Weil mir das nötige Kleingeld fehlt.
Ach, Otto, du bist doch nicht allein.
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Zitat:
Die Walpurgisnacht ist ein traditionelles nord- und mitteleuropäisches Fest am 30. April. Sie erhielt ihren Namen nach der Heiligen Walburga, deren Gedenktag bis ins Mittelalter am Tag ihrer Heiligsprechung am 1. Mai gefeiert wurde. Als Tanz in den Mai hat sie wegen der Gelegenheit zu Tanz und Geselligkeit am Vorabend des Maifeiertags auch als urbanes, modernes Festereignis Eingang in private und kommerzielle Veranstaltungen gefunden.
(...)
http://de.wikipedia.org/wiki/Walpurgisnacht

Abgesehen davon, das ich "Heilige Walburga" fast schon wieder gut finde, muss ich aber fragen, was für eine Heilige das denn war. Also von welcher Kirche ? Und damit wir diesen theologischen Aspekt mal abschließen: All diese Kultfeste, die, wie du richtig sagst, zum Teil älter sind als das Christentum, haben leider auch einen religiösen Ursprung, den du ja nicht akzeptierst. Also fallen sie für dich auch aus.
Ich respektiere keine religiöse Einstellung,
Thema ist aber die schlechte Bezahlung und nicht deine oder meine Einstellung zur Religion. (Wobei ich deine immer noch an der Zahl Sechs Komma Sechs Sechs festmachen würde :shock: )
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Otto
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Beitrag von Otto »

Dirk hat geschrieben:Glaubst du eigentlich selber, was du da schreibst ?
Du weißt genau, warum ich nach den Schulen gefragt habe.
Wieso denn?
Dirk hat geschrieben:
Die Weihnachtsfeiertage haben doch nichts mit den betrieblichen Weihnachtsfeiern zu tun.
Weswegen sie ja auch "Weihnachtsfeiern" und nicht "Betriebsbesäufnis" heißen ?
Ich habe noch nie von einer betrieblichen Weihnachtsfeier an den Feiertagen gehört, die sind alle vorher.
Dirk hat geschrieben:
Weil mir das nötige Kleingeld fehlt.
Ach, Otto, du bist doch nicht allein.
Dann frag' doch die mit Geld.
Dirk hat geschrieben:
Dieser ganze Christenquatsch, dieser abergläubische Müll kann von mir aus so gestrichen werden.

Zitat:
Die Walpurgisnacht ist ein traditionelles nord- und mitteleuropäisches Fest am 30. April. Sie erhielt ihren Namen nach der Heiligen Walburga, deren Gedenktag bis ins Mittelalter am Tag ihrer Heiligsprechung am 1. Mai gefeiert wurde. Als Tanz in den Mai hat sie wegen der Gelegenheit zu Tanz und Geselligkeit am Vorabend des Maifeiertags auch als urbanes, modernes Festereignis Eingang in private und kommerzielle Veranstaltungen gefunden.
(...)
http://de.wikipedia.org/wiki/Walpurgisnacht
Abgesehen davon, das ich "Heilige Walburga" fast schon wieder gut finde, muss ich aber fragen, was für eine Heilige das denn war. Also von welcher Kirche ? Und damit wir diesen theologischen Aspekt mal abschließen: All diese Kultfeste, die, wie du richtig sagst, zum Teil älter sind als das Christentum, haben leider auch einen religiösen Ursprung, den du ja nicht akzeptierst. Also fallen sie für dich auch aus.
Natürlich, seit über zehn Jahren fallen sie für mich aus. Im Regelfall arbeite ich dann
Dirk hat geschrieben:
Ich respektiere keine religiöse Einstellung,
Thema ist aber die schlechte Bezahlung und nicht deine oder meine Einstellung zur Religion. (Wobei ich deine immer noch an der Zahl Sechs Komma Sechs Sechs festmachen würde :shock: )
Da hast du aber nach gefragt und nein, "Sechs Komma Sechs Sechs" sagt mir immer noch nichts.
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Otto
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Beitrag von Otto »

Reguläre Jobs reichen immer seltener zum Leben

Vor allem Singles sind betroffen: Auch ein Bruttoverdienst von mehr als 800 Euro genügt immer seltener zum Leben. Die Zahl der sogenannten Aufstocker, die trotz solcher regulären Jobs Hartz IV brauchen, ist laut neuen Daten der Bundesanstalt kontinuierlich angestiegen.
(...)

http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 98656.html
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Otto
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Beitrag von Otto »

Of you pay peanuts you will get monkeys.
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Otto
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Beitrag von Otto »

Burger King: Fressen oder gefressen werden
(...)
Am 2. Mai 2013 meldete die internationale Finanzfachpresse einen erfolgreichen Verkauf der deutschen Burger King GmbH, einer Tochter der Burger King Worldwide AG, mit ihren 91 Filialen an das Konsortium Yi-Ko Holding GmbH (Sitz in Stade).

Eine Woche später greifen die neuen Besitzer Ergün Yildiz und Alexander Kolobov bereits zu scharfen Waffen.
(...)
Yildiz habe alle Distriktleiter aufgefordert, gegen folgende, z. T. langwierig erkämpfte Rechte von Betriebsräten vorzugehen:

Betriebsvereinbarungen zu kündigen,
Beteiligungsrechte des Betriebsrates (BR) bei Dienstplänen zu untersagen
BR-Sitzungen während der Arbeitszeit zu untersagen,
neue Dienstkleidung ohne Beteiligung der BR einzuführen.
Umkleidezeiten nicht mehr zu vergüten
(...)

http://arbeitsunrecht.de/?p=1546#more-1546
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Otto
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Beitrag von Otto »

UN-Organisation warnt vor dem Knall in Europa
(...)
Der Niedriglohnsektor ist trotz rückläufiger Arbeitslosigkeit nicht geschrumpft." Dieser "Niedriglohnfalle" gelte es zu entkommen, "ausgewogene Einkommenszuwächse" seien nötig. Denn nur wenn deutsche Angestellte genug Geld zum konsumieren hätten, steige auch die Binnennachfrage - jene Schwäche der deutschen Wirtschaft, die so im Widerspruch zu den Exporterfolgen steht.
(...)

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/u ... -1.1686909
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Beitrag von yogi »

(...)
Denn nur wenn deutsche Angestellte genug Geld zum konsumieren hätten, steige auch die Binnennachfrage
(...)
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/u ... -1.1686909
...als ehemaliger Hauptschüler hatte ich in den 70-er Jahren das Schulfach Wirtschaftslehre - da gehörten solche Zusammenhänge zum 1x1 - ich frage mich, was beim Wissenstransfer zu den studierten politischen Entscheidern schiefgelaufen ist?
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Beitrag von jr »

Der Satz stimmt leider nur, wenn er allein steht. Mit dem Konzept, Geld zu (ver)leihen, damit es mit Gewinn ausgegeben wird, sind schon die Banker aufgelaufen. Staaten/Volkswirtschaften dürfte es kaum anders ergehen.
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Dirk
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Beitrag von Dirk »

http://www.nwzonline.de/oldenburg/wirts ... 38853.html

tolle Sache. Abgesehen davon, dass die Stadt das Geld ja von den Steuerbürgern wiederbeschaffen kann, fällt mir dazu aus Taxi-Sicht folgende Frage ein :" Wenn ein Taxiunternehmer die Angebote für Schülertransporte so kalkuliert, dass er den Fahrern 8,50€ Brutto je Stunde zahlen kann, kriegt er dann den Auftrag, oder doch eher der, der das billigste Angebot abgibt ?"
Erinnert mich an den rot-roten Senat zu Berlin, der ja mal seine Amtspost von einem Dumpinglöhner befördern ließ.
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Dirk
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Beitrag von Dirk »

Mit dem Konzept, Geld zu (ver)leihen, damit es mit Gewinn ausgegeben wird, sind schon die Banker aufgelaufen. Staaten/Volkswirtschaften dürfte es kaum anders ergehen.
Dann drucken wir's...Geld ist Fiktion.
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Beitrag von Otto »

Dirk hat geschrieben:
Mit dem Konzept, Geld zu (ver)leihen, damit es mit Gewinn ausgegeben wird, sind schon die Banker aufgelaufen. Staaten/Volkswirtschaften dürfte es kaum anders ergehen.
Dann drucken wir's...Geld ist Fiktion.
Ich warte immer noch auf die Erklärung von Sechs Komma Sechs Sechs...und Thema ist schlechte Bezahlung trotz angeblich "christlicher Wurzeln" unserer Gesellschaft, dabei sind unsere Besserverdiener ebenso unmoralisch wie die römischen Patrizier im Jahre Null.

„Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.“

– Markus 10,25
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Beitrag von yogi »

Vodafone sagt Campus-Eröffnung ab

500 Jobs sollen abwandern – der Streit eskaliert. Ministerpräsidentin Kraft hatte schon vorher abgesagt, als Festrednerin zu sprechen.
http://www.rp-online.de/region-duesseld ... -1.3450229
...unsere Landesmutti duckt sich schon weg, der Wahlkampf ist eröffnet!
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