Wer solche "Kollegen" hat, braucht keine Feinde

Aktuelle Themen, die das Oldenburger Taxigewerbe bewegen

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jr
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Beitrag von jr »

Querulant schrieb:
aus meiner 4jährigen zeit als taxifahrer kann ich mit besten wissen behaupten, daß die meisten durchgehend freundlich sind.
Das sehe ich prinzipiell auch so. Auch bei den ganzen Erzählungen über massive Abschreibungen (Sitzkontakte) ist nur begrenzt Wahres dran. Mir sind zahlreiche Fahrer bekannt, die ganz im Gegenteil Überläufe immer mal wieder aus eigener Tasche zahlen, weil sie nicht negativ auffallen wollen. Ergo: Taxifahrer sind häufig besser als ihr Ruf.

Das ändert aber nichts daran, daß
1. zumindest die Zahle der qualifizierten Reklamationen bei mir im Taxi in den letzten Jahren deutlich angestiegen ist und
2. einige Fahrer, die für die Personenbeförderung nicht geeignet sind, sich dennoch langjährig hinterm Taxisteuer aufhalten können.

Bad news über Taxifahrer gab es an sich immer schon. Man muß nur alte Zeitungen aufschlagen, wenn man seinem Gedächtnis nicht traut. Doch im Taxi bekam zumindest ich vor zehn oder zwanzig Jahren sehr viel häufiger allgemeine Klagen über die Taxen im ganzen zu hören, Rundumschläge sozusagen. Heute sind die Leute zunehmend präziser - und das ist gut so. Das Taxigewerbe würde sich was Gutes tun, wenn es darauf genauso präzise eingehen würde.
Gerald
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Beitrag von Gerald »

Bremen 4 stellt uns wohl die Reportage zur Verfügung. Ich bekomme es als mp3 - mal sehen wann!
Da kann man dem Bremen 4 - Team nur danken!
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wolli
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Beitrag von wolli »

stimmt! :!:

...ab morgen höre ich Bremen 4! 8) ... :wink:
seid nett zu einander!
down under
nicht egal !

Beitrag von nicht egal ! »

Genau Jr , Bad News gab es schon immer , aber es gab schon immer Good News . allerdings davon gibt es leider immer nur sehr wenig , so daß man das Negative im Gedächtnis behält .

Wolli , -eigentlich- sollte man Deine Geschichte wirklich mal abdrucken und wenn es nur in einer Lokalzeitung wäre , denn ein Gewerbe sowie die Zeitung selbst lebt auch von guten Nachrichten .
Mit seinem eigenen Verhalten macht man immer die " beste " Werbung für sich selbst und das Gewerbe .


Schwarze Schafe gab es schon immer ,
nur manchmal sieht man vor lauter schwarzen Schafen dann kein einzig Weißes mehr .

:roll: :wink:


n.e !
Ulli

Beitrag von Ulli »

Hm,
ich komm mal kurz auf den Benimmkurs, der im Eingangsbeitrag vorgeschlagen wurde, zurück.

Dagegen ist prinzipiell nichts einzuwenden. Wer ist schon gegen besseren Service ?

Allerdings habe ich etwas dagegen, einen Staat im Staate zu bilden, weswegen ich das Düsseldorfer Modell >Service-Taxi< auch strikt ablehne.
Hier wird jedem Fahrer freigestellt, an einem sechsstündigen Kursus (Kosten: 95,- Euro) teilzunehmen, um anschliessend ein Besserer zu sein.

Was soll dieser Unsinn ??

Da gibt es doch viel bessere Lösungsvorschläge:
1.: Drastische Strafen für Fahrer, die zweimal oder mehr nachweislich Mist gebaut haben,
Was ist drastisch ?
Ich meine, ein Monat Funksperre ist für einen Ersttäter angemessen.
In wieweit das in einer Kleinstadt wie OL, in der fast jedes Unternehmen eine eigene Zentrale unterhält, zu kontrollieren ist, kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht beurteilen.

2.: Alle Fahrer müssen innerhalb einer bestimmten Frist zur Serviceschulung erscheinen - bei Nichteinhaltung wiederum Strafe.
Allerdings steht dann im Raum, wie das rechtlich zu bewerten ist.

Zuallererst sollte man aber bei den Fahrzeugen beginnen (auch Mietwagen).
Vorführung bei TÜV oder DEKRA alle sechs Monate. Nur topsaubere Autos ohne Unfallschäden werden auf die Menschheit losgelassen...
nicht egal !

Beitrag von nicht egal ! »

Ulli , genau so wie Du es beschreibst so sollte es sein !

Wofür gibt es eigentlich unsere Vorschriften , wenn keiner sie kontolliert , oder Verstöße nicht dementsprechend geahndet werden .

Grundsätzlich gibt es genügend Vorschriften , wenn sie denn dann eingehalten werden würden , bzw . die Strafen auch angepaßt werden würden .
Über eine Geldstrafe von 50 &#8364; lachen dann doch die Meisten .
Bei Wochensperren oder Ähnlichem sieht das schon anders aus .

n.e !
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yogi
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Beitrag von yogi »

...diese ganzen Sachen sind doch im Grunde schon x-mal in irgendwelchen Foren oder Fachverbänden durchgekaut worden.
Solange für die Personenbeförderung keine besonderen Anforderungen wie z.B. eine Ausbildung oder Fachkundeprüfung vorgeschrieben sind wird halt jeder, der eine Fahrerlaubnis besitzt, potentiell Kollege werden können - mit allen diskutierten negativen Folgeerscheinungen.
Eine Verschärfung der Zugangsvoraussetzungen ist vom Gewerbe scheinbar auch gar nicht erwünscht, aus Gründen, die für den erfahrenen Fahrer ja auf der Hand liegen; es würde ein Rattenschwanz an unternehmerischen Pflichten folgen...
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jr
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Beitrag von jr »

Das ist ja das, was ich so schade finde, und "Versteckspielen" genannt habe. Alles wurde x-mal durchgekaut und dennoch tut, wenn es konkret wird, jeder so, als gäbe es diese unangenehmen Verhaltensweisen nicht.

Eine Sache, über die wir sicher reden können und wohl auch müssen, ist die gewerbeimmanente negative Sichtweise auf alles. Auch das ist schon vielfach beklagt worden. Wir sind die geborenen Schwarzseher. Warum eigentlich?

Einige Kreise und Städte schauen den Unternehmern per Taxiordnung übrigens schon etwas mehr auf die Finger. Den Unternehmern wohlgemerkt. Die im Personenbeförderungsrecht hier und da angesprochenen Zuständigkeiten für geeignetes Personal werden dort insofern präzisiert, daß regelmäßig Belehrungen durchgeführt und auch aktenkundig gemacht werden müssen. Solche Vorschriften können einer von vielen kleinen Schritten sein, um mehr Ordnung in die Sache zu bringen. Um nicht akzeptable Fahrer auszusortieren, taugt das aber noch nichts, das bleibt in der Hand von Unternehmen und Behörden. Wenn die kein Interesse daran haben, ist nicht viel zu machen. Und was wäre mit der Aufsicht über die selbstfahrenden Unternehmer, die in OL ja ziemlichen Seltenheitswert haben, aber andernorts der Normalfall sind? Es wird sich irgendwann auf die Bilanzen (auch des ganzen Gewerbes) niederschlagen, aber solange der Cent in Hand mehr zählt als Euro in der Tasche, braucht man nur begrenzt auf Besserung hoffen.

Bezüglich der Verschärfung der Zugangsvoraussetzungen habe ich seit kurzem meine Zweifel, wo Gut und Böse sitzen. Die vom BZP herausgeforderte Stellungnahme der Parteien zum Thema Taxen läßt da auch ganz andere Schlüsse zu. Ich nannte das in diesem Zusammenhang "unterlassene Hilfeleistung".

http://www.derinnenspiegel.de/taxinews/ ... 13wahl.php

http://www.bzp.org/parteienumfrage_anlage.pdf
Hier Punkt 5 - Kleine Fachkunde für Fahrer
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yogi
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Beitrag von yogi »

jr hat geschrieben: http://www.derinnenspiegel.de/taxinews/ ... 13wahl.php

http://www.bzp.org/parteienumfrage_anlage.pdf
Hier Punkt 5 - Kleine Fachkunde für Fahrer
...hatte ich noch nicht gelesen...vielleicht ist die Interessenvertretung des Taxigewerbes ja doch effektiv, wenn auch nicht in unserem Sinne.. :roll:
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Otto
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Beitrag von Otto »

jr hat geschrieben: Eine Sache, über die wir sicher reden können und wohl auch müssen, ist die gewerbeimmanente negative Sichtweise auf alles. Auch das ist schon vielfach beklagt worden. Wir sind die geborenen Schwarzseher. Warum eigentlich?
Ja, genau! Der NWZ&#150;Artikel war reine Schwarzsicht.
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.

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jr
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Beitrag von jr »

Bei Theobald gab es schon manches Mal Weißes zu lesen. Gerald war auch schon dabei.

Aber es reicht natürlich nicht, wenn ein Weißbuch weiß ist. Was könnte darin stehen?
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Otto
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Beitrag von Otto »

jr hat geschrieben:Bei Theobald gab es schon manches Mal Weißes zu lesen. Gerald war auch schon dabei.

Aber es reicht natürlich nicht, wenn ein Weißbuch weiß ist. Was könnte darin stehen?
Höfliches, nicht rüpelhaftes Verhalten, Freundlichkeit, soziale Verantwortung. Vorbildhaftes Verhalten im Strassenverkehr.
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taxer
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Lösung zum Bahnhof

Beitrag von taxer »

Uwe Sch..... Bahnhofs verbot erteilen
und Gustav mal erzählen was der trottel am bahnhof treibt
dann wären 90% aller probleme gelöst

Und zur NWZ wie war das dann am Theater mit dem herrn theobalt???????
"Es wird nie so viel gelogen, wie nach der Jagd und vor den Wahlen." (Bismarck)
Überflieger
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Beitrag von Überflieger »

Da wo eine direkte Dienstleistung erbracht wird, wird es immer Beschwerden geben! Es gibt Fahrgäste, die wollen nicht das man ihn beim Aussteigen behilflich ist, die empfinden das als Bevormundung! Es gibt aber auch Fahrgäste die bestehen darauf, das man ihn beim Aussteigen behilflich ist! Was nun? Wie soll man sich verhalten? Was bei einem richtig ist, ist beim nächsten vielleicht falsch! Ich will damit sagen: Da wo der Anbieter einer Dienstleistung ( Taxi ) auf dem Nachfrager ( Fahrgast ) derselben trifft, sind Uneinigkeiten eigentlich nicht ungewöhnlich. Der Interessenskonflikt ist in der Sache begründet und vorprogrammiert!

Beispiele: Der Fahrgast möchte möglichst billig...! Der Dienstleistungsanbieter möchte möglichst viel Geld verdienen...! Der Fahrgast möchte möglichst immer ein E-Klasse Taxi....! Der Dienstleistungsanbieter hat aber nicht das Kapital für so ein Auto...! Der Fahrgast möchte einen lustigen und gesprächigen Taxifahrer....! Der Taxifahrer am Steuer ist aber vom Naturell her dröge und wenig witzig...!

Diese Konflikte hat es immer gegeben und die wird es auch noch in 100 Jahren geben! Ich will Fehlverhalten nicht verharmlosen, unfreundliche, unhöfliche und wenig hilfsbereite Taxifahrer, die Umwege fahren oder in einem dreckigen, verqualmten Taxi sitzen, gehören entfernt, aber viele Sachen entpuppen sich manchmal als weniger tragisch!

Wir sollten damit aufhören uns selbst ständig zu kasteien! Wir sollten allmählich mal anfangen die positiven Seiten unserer Branche deutlich zu machen!

Beispiele: Nieder mit der Dikatur des Busfahrplans! Rund um die Uhr ohne Ladenschluß an allen Tagen, bei jedem Wind und Wetter für den Kunden da! Mit einer Großraumtaxi bei voller Auslastung von 7 oder 8 Fahrgästen fahren wir billiger als der Linienbus! Und das bis direkt vor die Haustür!

Es gbt viele positive Merkmale unserer Branche, die gilt es herauszuarbeiten und in das Beweußtsein der Leute zu bringen! Die ewige Herumnörgelei aus den eigenen Reihen, geht mir langsam auf den Wecker!
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Otto
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Beitrag von Otto »

Überflieger hat geschrieben: Wir sollten damit aufhören uns selbst ständig zu kasteien! Wir sollten allmählich mal anfangen die positiven Seiten unserer Branche deutlich zu machen!

Beispiele: Nieder mit der Dikatur des Busfahrplans! Rund um die Uhr ohne Ladenschluß an allen Tagen, bei jedem Wind und Wetter für den Kunden da! Mit einer Großraumtaxi bei voller Auslastung von 7 oder 8 Fahrgästen fahren wir billiger als der Linienbus! Und das bis direkt vor die Haustür!

Es gbt viele positive Merkmale unserer Branche, die gilt es herauszuarbeiten und in das Beweußtsein der Leute zu bringen! Die ewige Herumnörgelei aus den eigenen Reihen, geht mir langsam auf den Wecker!
Bravo, den Hinweis auf unsere Flexibilität hatte ich ganz vergessen.
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.

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Beitrag von Gerald »

So, die Reportage von Bremen 4 ist da. Sehr nett von denen und guter Service. Jetzt muss jr das nur noch ins Netz stellen!
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wolli
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Beitrag von wolli »

klasse! ..freue mich schon darauf!

p.s.: einen der ganz üblen "bahnhofsscheriffs" habe ich heute auf einer land -taxe gesehen! :D
es scheint also doch sowas wie eine natürliche auslese zu geben! :roll: :wink:
seid nett zu einander!
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taxer
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Beitrag von taxer »

wolli hat geschrieben:klasse! ..freue mich schon darauf!

p.s.: einen der ganz üblen "bahnhofsscheriffs" habe ich heute auf einer land -taxe gesehen! :D
es scheint also doch sowas wie eine natürliche auslese zu geben! :roll: :wink:

Wolli meinst du Horst S ........ ?
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wolli
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Beitrag von wolli »

ja, Uwe! ...genau den! :!:
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jr
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Beitrag von jr »

Auslese?

Manche sind unkaputtbar.
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