Kolumne des Oberbügermeister ' s

Aktuelle Themen, die das Oldenburger Taxigewerbe bewegen

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wolli
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Beitrag von wolli »

Holgi hat geschrieben:Wolli, der Mensch ist bei mir untendurch!
Wer mit einer Wahlkampflüge an die Macht kommt kann nichts erwarten :evil:
das wollte ich hören! 8) :D

...bei mir auch! :!:
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Otto
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Beitrag von Otto »

Beste Voraussetzungen, um das nächste Mal wiedergewählt zu werden!
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driving pingu
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Beitrag von driving pingu »

In der NWZ stand neulich, der OB vermisst den Rückhalt der Geschäftsleute in der City. Komisch, nicht?
Humor ist, wenn man trotzdem lacht
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Otto
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Beitrag von Otto »

"Als aufmerksame(r) Leser(in) der lokalen Presse ist Ihnen vielleicht aufgefallen, dass der Ton in der Oldenburger Politik nach wie vor etwas rau ist. Ebenso werden Sie bemerkt haben, dass ich gelegentlich in der Kritik stand."
http://www.nwzonline.de/index_regionala ... id=1544513&
Ach nein, wirklich?

Erst das ECE verbockt und mit einer Lüge gewählt, dann IKEA und die unhaltbare Verkehrssituation verbockt und gegen die Belastung durch die Jadeport-Züge wird er auch nichts tun, obwohl dieses Thema ja angeblich Priorität hat (Aussage im PFL).

Aber die Anderen, gleich von welcher Fraktion, sind ja nicht besser!
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minol
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Beitrag von minol »

Ich habe heute eine Wahlbenachrichtigung bekommen. Ich habe extra
nochmal nachgesehen. Nein, leider leider leider kein Hinweis auf
die OB-Abwahl. Mist. Muß wohl eine andere Wahl sein... :(
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wolli
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Beitrag von wolli »

minol hat geschrieben:Ich habe heute eine Wahlbenachrichtigung bekommen. Ich habe extra
nochmal nachgesehen. Nein, leider leider leider kein Hinweis auf
die OB-Abwahl. Mist. Muß wohl eine andere Wahl sein... :(
die habe ich auch bekommen - gestern schon!

ich war ja zeitweilig auch schon recht wahlverdrossen und wollte garnicht mehr wählen, aber wenn ich daran denke, dass ich damit dann anteilig genau solche leute, die ich überhaupt nicht will, unterstütze (selbst, wenn alles völlig korrekt laufen sollte), gehe ich wohl doch wieder hin!

...scheint irgendwie ne art "zwangshandlung" zu sein! :shock: ... :P :lol:
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Otto
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Beitrag von Otto »

Diese Parteien machen keine Fehler — sie sind die Fehler!
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Holgi
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Beitrag von Holgi »

Kaum aus Hannover zurück und schon gibt es was neues:

http://www.oldenburg.de/stadtol/index.php?id=3027
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Otto
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Beitrag von Otto »

Holgi hat geschrieben:Kaum aus Hannover zurück und schon gibt es was neues:

http://www.oldenburg.de/stadtol/index.php?id=3027
Was denn?
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.

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Holgi
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Beitrag von Holgi »

Da der Link immer derselbe ist, stelle ich mal den aktuellen Text vom 20.03.2008 hier herein:

Liebe Oldenburgerinnen, liebe Oldenburger,

dass die Menschen in unserer Stadt ein besonderes Verhältnis zu ihren Jahrmärkten haben, ist kein Geheimnis. Der Kramermarkt zum Beispiel hätte im letzten Jahr kaum seine 400. Auflage feiern dürfen, wenn es in der Bevölkerung keine breite Unterstützung für ihn gäbe. Wobei das noch zurückhaltend formuliert ist. Man könnte durchaus auch von Begeisterung sprechen.

Mit etwas Fantasie lässt sich sogar ausrechnen, dass der Kramermarkt zu den anziehungskräftigsten Volksfesten in Deutschland zählt. Er lockt mit 1,6 Mio.. Besuchern nämlich das Zehnfache unserer Einwohnerzahl an. Das schafft selbst das Oktoberfest in München nicht! Dort kommen „nur“ 6,5 Mio.. Besucher auf 1,2 Mio.. Einwohner. Das ist gerade mal das Fünffache. Darüber können wir Oldenburgerinnen und Oldenburger eigentlich nur schmunzeln.

Kein Wunder, dass sich mit unseren Markttraditionen mühelos ganze Bücher füllen lassen. Und das nicht nur sprichwörtlich, sondern sogar tatsächlich. So erschien im letzten Jahr mit „Spektakel, Schau & Hightech-Power“ von Michael Hopp und Peter Parnicke eine umfangreiche Publikation zu vier Jahrhunderten Kramermarkt. Darüber hinaus gibt es mit „Oldenburger Jahrmarktstraditionen“, ebenfalls von Parnicke, eine Art „Standardwerk“, das all unsere Märkte und ihre Geschichte(n) umfassend beleuchtet. Es lohnt sich in beiden Fällen, mal hineinzuschauen.

Man kann sich damit auch hervorragend auf den Frühlingsmarkt einstimmen, der vom 22. bis zum 30. März auf dem Gelände an der Weser-Ems-Halle stattfindet. Wie bitte, Frühlingsmarkt? An der Weser-Ems-Halle? Ja, genau richtig! Der ehemalige Ostermarkt wurde in diesem Jahr umbenannt – und findet nun zum zweiten Mal nicht mehr in der Innenstadt, sondern in Donnerschwee statt.

Ich erwähne das deshalb noch einmal, weil ich glaube, dass dieser Markt besondere Unterstützung verdient. Er hat als erster Markt im Jahr zwar manchmal mit dem Wetter und mit Ausläufern des Winterschlafs zu kämpfen. Aber das heißt ja nicht, dass es in diesem Jahr auch so sein muss. Ich gehe fest davon aus, dass viele Oldenburgerinnen und Oldenburger der Aufforderung in den Flyern („Raus aus dem Sessel – rein ins Vergnügen“) folgen und den Markt besuchen – ganz egal, ob die Sonne nun strahlt oder nicht. Das Leben ist schließlich, was man draus macht! Und ich verspreche Ihnen: Der Frühlingsmarkt ist spannender, abwechslungsreicher und aufregender als alle Sessel dieser Welt!

Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, mich einmal herzlich bei den Schaustellerinnen und Schaustellern zu bedanken. Seit vielen Jahren und Jahrzehnten, teilweise seit Jahrhunderten, organisieren sie unsere Oldenburger Märkte – und das machen sie sehr gut. Natürlich ist das einerseits ihr Geschäft. Andererseits bereichern sie damit aber das Leben und die Freizeit in unserer Stadt ganz wesentlich. Man sollte das nicht unterschätzen. Ich freue mich jedenfalls sehr, dass wir eine so aktive Schaustellerszene – und deshalb auch so schöne Märkte – in Oldenburg haben. Und für das Image unserer Stadt ist das sicherlich auch nicht schlecht.

Es sei an dieser Stelle noch jemand anderem gedankt: Nämlich Ihnen! Denn eins ist klar: Ohne die Besucherinnen und Besucher könnte kein Markt bestehen, so attraktiv er theoretisch auch sein mag. Dass die Oldenburgerinnen und Oldenburger ihre Märkte immer wieder zu Erfolgen werden lassen, ist einerseits ein Kompliment für die Veranstaltungen, andererseits aber auch ein Ausdruck der besonderen Verbundenheit, die ich eingangs erwähnte – und die ich für äußerst sympathisch halte.

Ich hoffe, dass diese Regel so – oder so ähnlich – auch für den Frühlingsmarkt gilt und dass er in seiner neuen Form ebenfalls zu einem dieser Erfolge wird. Was bleibt, ist der bange Blick zum Himmel. Der verheißt zwar momentan noch nichts Gutes – aber ich bin der letzte, der die Hoffnung auf einen Umschwung aufgibt!

Allen Jahrmarktfans wünsche ich bei ihren Besuchen viel Spaß und Vergnügen!
Und darüber hinaus allen Oldenburgerinnen und Oldenburgern frohe Ostern!

Ihr Gerd Schwandner
Oberbürgermeister
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Holgi
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Beitrag von Holgi »

Das wurde auch mal Zeit, das man ihm mal einen Dämpfer verpasst!
In diesem Fall von dem Anfang einer Vertrauenskrise zu sprechen halte ich für sehr untertrieben.
Die Vertrauenskrise war und ist immer vorhanden.
Wer auf solche Art sein Amt erwirbt hat kein Vertrauen verdient!

http://www.nwzonline.de/index_regionala ... 42&offset=

P.S.:
Hat zwar nicht viel mit den Titel - Thread zu tun aber mit dem OB.
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Otto
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Beitrag von Otto »

tja, ein Bürgermeister sollte sich eben um seine Bürger kümmern...
Bürgermeister verteilt kostenlos Viagra
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,550323,00.html
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n.e !
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Beitrag von n.e ! »

und otto ... wer von euch zieht alles um ?! :wink:

n.e !
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Otto
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Beitrag von Otto »

habe ich das nötig? hättste wohl gerne, wie? :wink:
GERD SCHWANDNER: "ICH BIN ZUTIEFST ENTTÄUSCHT"
Weitere Beschäftigung des OB-Büroleiters scheitert an Ratsmehrheit

Mit Unverständnis reagierte Oldenburgs Oberbürgermeister Gerd Schwandner auf die Mehrheits-Entscheidung der Oldenburger Politik, gegen die Einstellung seines bisher vom Land Niedersachsen abgeordneten Leiters des Büros des Oberbürgermeisters zu stimmen. Die Abordnung Olaf Klaukien läuft an diesem Mittwoch, 30. April, aus, das OB-Büro leitet Klaukien seit 1. November 2006.
http://www.oldenburg.de/stadtol/index.php?id=85
och, das trifft mich jetzt aber...
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Holgi
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Beitrag von Holgi »

Ein neuer Kommentar vom 29.04.2008:


Liebe Oldenburgerinnen, liebe Oldenburger,

es war eine vergleichsweise kleine Meldung in der Nordwest-Zeitung vom 29.04.2008, auf Seite 29 unten rechts: „Schwandner verliert seinen Büroleiter“.
Außerhalb der Verwaltung haben viele Menschen beim Lesen sicherlich nur mit den Schultern gezuckt – wird schon so schlimm nicht sein.
Ist es aber doch.

Die Stelle des Büroleiters des Oberbürgermeisters ist für die Stadt von zentraler Bedeutung.
Mit ihr geht vieles – ohne sie gar nichts. Sie ist schlicht und einfach unverzichtbar.
Deswegen hat es sie immer gegeben und deswegen wird es sie immer geben, besetzt mit Personen, die das absolute Vertrauen des Verwaltungschefs genießen.
Das macht auch Sinn. Schließlich kann eine Kommune nur so leistungsfähig sein, wie sie handlungsfähig ist.
Und wenn der Büroleiter als Bindeglied zwischen dem Oberbürgermeister und der Verwaltung fehlt – dann ist sie das nicht mehr.
Und das hat Nachteile für die Stadt. Ganz unweigerlich.

Dennoch muss nun mein Büroleiter Olaf Klaukien gehen.
Die Frage ist: Warum entscheidet der Rat so? Hat Herr Klaukien Fehler gemacht?
Nein. Ganz im Gegenteil. Er hat anderthalb Jahre lang hervorragend gearbeitet.
Unter anderem hat er maßgeblich zu unserem Erfolg als Stadt der Wissenschaft beigetragen.
Außerdem hat er sich für unsere Beziehungen nach Groningen stark gemacht – und etwa die gemeinsame Ratssitzung mit den Groningern initiiert.
Was gerade erst von sämtlichen Ratsfraktionen ausdrücklich gelobt wurde. Die Politik findet Klaukiens Arbeit also gut.
Trotzdem jagt sie ihn aus dem Rathaus. Warum?

Ein Blick auf die Dezembersitzung des Rates könnte eine Antwort bringen. Dort wurde angegeben, es läge an den Folgekosten.
Wenn der Landesbeamte Klaukien (der bisher nur nach Oldenburg abgeordnet war) von der Stadt übernommen würde,
dann entstünden ihr dauerhaft Folgekosten – da er selbst dann bleiben dürfte, wenn ich nicht mehr im Amt bin.
Diesen Ansatz kann ich verstehen und habe deswegen einen Kompromissvorschlag gemacht:
Wir wollten die Amtszeit von Klaukien an meine koppeln.
Das heißt: Sobald ich nicht mehr Oberbürgermeister bin, wäre auch das Arbeitsverhältnis Klaukiens erloschen.
Die Folge: Keine dauerhaften Kosten für die Stadt.
Ich meine, dass man dem hätte zustimmen können. Wenn man denn gewollt hätte.

Und welche Gründe bleiben nun, wenn der Büroleiter anerkanntermaßen hervorragende Arbeit leistet
und wenn er zudem keine langfristigen Kosten für die Stadt bedeutet? Nur sehr wenige.
Und die sind in den Niederungen der Politik zu suchen.
Wie stand es im erwähnten NWZ-Artikel?
„Offenbar zählten [die Verdienste Klaukiens] weniger als die Chance, dem OB eine deftige Niederlage zu verpassen.“
Mir liegt ein bissiger Kommentar auf der Zunge, doch ich lasse das einfach mal so stehen.

Damit mich keiner falsch versteht: Ich bin nicht gekränkt. Ich bin nicht in meiner Eitelkeit verletzt.
Ich bin nur einigermaßen fassungslos, dass man eine sachlich falsche Entscheidung trifft,
nur weil man sich für etwas rächen möchte, das einem nicht in den Kram gepasst hat.
Zumindest entsteht dieser Eindruck.
Im Fußball würde man das als Revanchefoul werten. Und das gibt Rot.

Man kann bei Inhalten ja durchaus unterschiedlicher Ansicht sein. Das ist völlig okay.
Wenn aber jemand nur um der politischen Schädigung Willen handelt – und dabei die Demontage einer Person
und eine Schädigung der Stadt Oldenburg in Kauf nimmt – dann bringt mich das ganz einfach auf die Palme.
Und eines ist sicher: Wer gegen Klaukien gestimmt hat, der hat gegen Oldenburg gestimmt.
Und das finde ich für ein demokratisch gewähltes Organ, das allein dem Wohl der Stadt dienen sollte, mehr als bedenklich.

Doch was nutzt das Lamentieren? Die Entscheidung ist gefallen.
Die politische Mehrheit hat sich durchgesetzt. Rat 1, Schwandner 0.
Das muss ich übel statt wohl anerkennen.
Aber was ist dieser „Erfolg“ wert?

Ihr Gerd Schwandner
Oberbürgermeister
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Holgi
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Beitrag von Holgi »

Schon wieder was neues vom OB!
Diesmal vom 08.05.2008

Liebe Oldenburgerinnen, liebe Oldenburger,

unsere Stadt wird langsam aber sicher – und Stück für Stück – immer internationaler.
Wir sind zwar weiterhin fest im deutschen Nordwesten verwurzelt.
Wir entdecken aber immer mehr, dass wir uns damit im Herzen Europas (und mit der Nordsee auch noch an einem Tor zur Welt) befinden.

Dieser Trend ist eigentlich gar nicht neu.
Der Blick über den Tellerrand der eigenen Landesgrenzen hinaus war den Oldenburgern nie fremd –
schließlich gehörten wir im Laufe unserer Geschichte neben Deutschland auch schon zu Dänemark, Frankreich und Russland.
In letzter Zeit aber hat die Internationalität zunehmend an Bedeutung gewonnen und ist immer selbstverständlicher geworden.
Und ich glaube, das tut unserer Stadt sehr gut.

Die Welt wird immer kleiner, heißt es in einem häufig bemühten Satz, der die Auswirkungen der Globalisierung beschreiben soll.
Und es ist etwas Wahres dran.
Die neuen Kommunikationstechniken, verbesserte Infrastrukturen und niedrigere Flugkosten sorgen dafür,
dass man internationale Beziehungen leichter aufrechterhalten kann als jemals zuvor.
Ich empfinde das als uneingeschränkt begrüßenswert.
Was wir durch Kontakte ins Ausland lernen und erfahren, ist nämlich von unschätzbarem Wert – für uns selbst und für unsere Stadt.
Einflüsse von außen beleben unseren Standort und bereichern ihn.

Das gilt auch dann, wenn diese Einflüsse nur temporär in Oldenburg vorhanden sind – so wie es vom 8. bis zum 11. Mai 2008 der Fall ist.
Dann nämlich findet hier das 1. Internationale Freundschaftstreffen statt. Wir haben uns zwar schon oft und gern mit Gästen aus unseren Partnerstädten getroffen.
Jetzt ist es aber das erste Mal, dass Vertreter aus allen Kommunen gleichzeitig anreisen, um gemeinsam mit uns Oldenburgerinnen und Oldenburgern ein großes internationales Fest zu feiern.
Besucher aus insgesamt fünf Nationen werden hier sein – aus Dänemark, England, Frankreich, Israel und den Niederlanden.
Vielleicht ist das nicht einzigartig. Etwas Besonderes ist es aber auf jeden Fall.
Und deshalb freue ich mich sehr darüber.

Beim Freundschaftstreffen wird man die Möglichkeit haben, in ein „bunteres“ Oldenburg einzutauchen.
Für einige Tage kann man ganz direkt erleben, wie es wäre, wenn unsere Stadt noch internationaler wäre – und wenn der Anteil an ausländischen Mitbürgern nicht nur bei 6 Prozent läge.
Ich rechne fest damit, dass der Funke der Begeisterung auf viele Menschen überspringen wird, die sich bisher noch gar nicht als sonderlich „international“ begriffen haben.
Wenn das Fest nur halb so gut wird, wie es das Programm verspricht (das sie übrigens hier finden) – dann werden wir uns noch lange an dieses Highlight zurückerinnern.

Oldenburg befindet sich aber nicht nur mit dem Freundschaftstreffen und den Partnerschaften auf einem guten internationalen Weg.
Auch unsere „semioffiziellen“ Kontakte ins Ausland – nach Kingston upon Thames in England, nach Baltimore County
in den USA und nach Xi’an und Tianjin in China – werte ich als inspirierende Bereicherung für unsere Stadt.
In Zukunft wird man diesen Weg der losen Beziehungen sicherlich noch ein wenig mehr beschreiten,
da man nicht jede internationale Begegnung in eine offizielle Partnerschaft münden lassen kann.
Die zusätzlichen Kontakte sind allerdings nur eine Alternative – kein Ersatz. Die etablierten Kontakte werden damit nicht in Frage gestellt.

Dafür ist auch das Freundschaftstreffen ein starker Beleg.
Es ist Ausdruck der langjährigen Verbindungen zu unseren offiziellen Partnern aus Cholet, Groningen, Machatschkala, Mateh Asher, Rügen und Taastrup.
Das macht es zu etwas sehr wertvollem.
Denn gerade wenn die Welt kleiner wird und die Uhren sich schneller drehen, gewinnen Werte wie Verlässlichkeit und Kontinuität an Bedeutung. Und deshalb sollten wir ihnen und unseren traditionellen Kommunalpartnerschaften Beachtung und Wertschätzung entgegenbringen. So wie wir es an diesem Pfingstwochenende tun.

Nicht zuletzt sollten wir das Treffen auch als eine Chance begreifen.
Wie oft bewundern wir Deutschen im Ausland die große Gastfreundschaft und die Selbstverständlichkeit, mit der die Menschen dort auf Fremde zugehen und dadurch Freunde gewinnen?
Wir haben die Chance, es ihnen gleichzutun und uns damit selbst zu beschenken.
Vom 8. bis 11. Mai können wir unter Beweis stellen, wie weit wir in dieser Hinsicht schon sind – und ich bin sicher,
dass viele Oldenburgerinnen und Oldenburger genau das tun werden. Seien Sie dabei – und lassen Sie sich begeistern von einem internationalen Oldenburg!

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Pfingstfest 2008!

Ihr Gerd Schwandner


Siehe dazu auch hier:
http://www.oldenburg.de/stadtol/index.php?id=3027
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Otto
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Beitrag von Otto »

Krisensitzung zum Bahn-Ausbau: LÄRMSCHUTZ Eisenbahnbundesamt fühlt sich nicht an Zusagen gebunden
Der Streit zwischen Stadt und Bahn wird schärfer: Nach Informationen der NWZ hat das Eisenbahnbundesamt (EBA) beim jüngsten Treffen mit der Stadt alle bisherigen Zusagen in Sachen Lärmschutz vom Tisch gefegt.
(...)
Selbst an frühere Zusagen der Bahn AG und des Bundesverkehrsministeriums fühlt sich das Amt nicht mehr gebunden. In einem vertraulichen Protokoll aus dem Rathaus heißt es: „Ausdrücklich wurden seitens des EBA die Zusagen aus dem politischen Raum für das Planfeststellungsverfahren als unbedeutend und ohne konkrete Auswirkung betrachtet.“
(...)
„Es kann doch nicht sein, dass Wilhelmshaven die Arbeitsplätze bekommt und wir den Lärm. Die Bahn wird erheblich vom Jade-Weser-Port profitieren, und wir werden nicht hinnehmen, dass die guten Geschäfte auf Kosten unserer Gesundheit gemacht werden“, so Schwandner

http://www.nwzonline.de/index_regionala ... id=1879942
Dann bleibt den Bürgern am Ende nur die "thailändische" Lösung.
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Beitrag von Big M »

stiimmt ja, die bahnlinie läuft quasi ja vor deinen schlafzimmerfenster.

herzliches beileid.
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Beitrag von Otto »

Big M hat geschrieben:stiimmt ja, die bahnlinie läuft quasi ja vor deinen schlafzimmerfenster.

herzliches beileid.
Danke :wink:

aber wenn die oben auf dem Bahndamm "parken", bis das Signal grün wird, ist das schon nervig und es stinkt gewaltig nach Diesel:

http://www.nwzonline.de/script/image.ph ... hn03ph.jpg
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Otto
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Beitrag von Otto »

Weiter Wirbel um Bahn - LÄRMSCHUTZ: Ministerium will Zusagen einhalten
In Sachen Bahnlärm vermeldete die SPD-Bundestagsabgeordnete Gesine Multhaupt am Montag: „Das Verkehrsministerium hält an seinen Zusagen fest. Das hat mir der zuständige Staatssekretär gerade bestätigt.“

Damit werde es ein Planfeststellungsverfahren mit einer sogenannten Lärmvorsorge geben. Im Zuge des Verfahrens, so Multhaupt, sei für Oldenburg ein Lärmkataster geplant, nach dem dann Schallschutz an Wohnhäusern installiert bzw. durch Lärmschutzwände an der Strecke errichtet werde.

http://www.nwzonline.de/index_regionala ... id=1881723
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