@pingu
Es gibt leider diese von Hatscher offensichtlich beschriebenen Probleme - sowohl am HBF als auch in der Fuzo.
Es ist gerade am HBF häufiger zu recht lautstarken Pöbleleien einiger, weniger (!!!) Taxikollegen gekommen, wenn Mietwagen dort Fahrgäste rausließen und ganz besonders wenn sie vor dem Haupteingang auf Fahrgäste warteten. Das Ganze läuft am ZOB sicherlich problemloser ab, aber nicht jeder Fahrgast möchte natürlich von dort abgeholt werden.
Zum HBF: Es ist sogar schon vorgekommen, dass vermeintliche "Privatleute" dort übelst angepöbelt wurden; eine angepöbelte Frau zückte daraufhin ihren Dienstausweis der Bahnpolizei... Tja, so sind manche unserer Kollegen: Richter, Hilfsherriffs, Verkehrspolizisten und Gesetzesübertreter in einer Person - nicht schlecht. (Holgi hat dazu auch was Nettes im nächsten INNENSPIEGEL geschrieben...)
Zur Fuzo: Es gibt für die Firma Hatscher eine Ausnahmegenehmigung für die Anfahrt verschiedener Gastros in der Fuzo. Das hatte die Stadt Oldenburg auf Nachfrage des INNENSPIEGELS kund getan. Gleichtzeitig wurde erklärt, dass weitere Ausnahmegenehmigungen nicht geplant sind (Stand Mitte 2005).
Jetzt kommt meine Spekulation: Die 81111er verlieren am Wochenende durch die permanente, illegale Bereitstellung einiger Taxi- und Mietwagenkollegen fast aller Zentralen (Eigentlich möchte ich nur die 63er von diesem Treiben ausnehmen!) erheblich an Umsatz. Ich denke, dass man sich jetzt einfach dagegen zur Wehr setzt.
Meine Meinung? Zu Recht! Es gibt einen Status Quo. Ob das rechtens ist oder nicht... (An dieser Stelle scheue ich die Auseinandersetzung mit Otto

)
Wohin diese ganze Sache führen wird? Ich denke, wenn die Firma Hatscher dort ernsthaft und nachhaltig einen Weg beschreitet und sich möglicherweise andere Mietwagenunternehmen dran hängen, haben sie gute Chancen, dass sich am HBF und in der Fuzo die Zeiten ändern werden. Und gerade in der Fuzo haben dann einige Taxifahrer sehr schlechte Karten in der Hand. Denen könnte es an den Kragen gehen. Und - ironischerweise - wäre das dann wieder zum Wohle besonders der Taxifahrer, die am Markt stehen: Es würde endlich mal wieder Kundschaft bis zu ihnen durch dringen.
Interessant ist, dass die 81111er offensichtlich den Weg über die Politik wählen. Sollten sie sich hier etwa die Taxifahrer zum Vorbild nehmen, die 2004 gegen den Taxitarif ähnlich vorgingen und recht großen Erfolg hatten ...
All diese Probleme sind den Ordnungsbehörden, den Oldenburger Taxi- und Mietwagenunternehmern seit langer Zeit bekannt. Alle Lösungsvorschläge, die gerade die Belange und Interessen der Taxifahrer - nämlich legal und korrekt Geld zu verdienen, ohne permanent mit einem Ticket zu rechnen- liegen unseren Chefs und Behörden seit langer Zeit in schriftlicher Form vor. Sei es durch den INNENSPIEGEL oder andere schriftliche Eingaben.