Besonders gut gefallen hat mir:OLDENBURG ERHÄLT 4-STERNE-HOTEL IN DER INNENSTADT
Grundstück am Theaterwall soll bebaut werden
Auf dem Parkplatz neben dem Alten Gymnasium und dem hinteren Grundstücksteil des an der Gartenstraße gelegenen Handelshauses soll ein hochkarätiges Hotel mit 84 Zimmern und einer Suite entstehen. Hierauf haben sich die Oldenburger Initiatoren und Oberbürgermeister Dietmar Schütz grundsätzlich geeinigt. Bei dem "Hotel am Schlossgarten" handelt es sich um ein 4-Sterne "Park Inn"-Hotel der internationalen Radisson SAS-Gruppe. Ergänzt werden soll das Hotel-Angebot durch ein hochwertiges Restaurant, einen integrierten Wellness-Bereich und Tagungsräume. Außerdem sollen in dem Komplex einige Wohnungen und Büroräume entstehen.
Unter dem Hotel ist eine öffentliche Parkgarage mit etwa 300 Stellplätzen vorgesehen. Damit kann die Anzahl der zurzeit vorhandenen 90 öffentlichen Stellplätze deutlich erhöht werden, wovon sowohl die Innenstadt als auch das benachbarte Wohnviertel profitieren werden. Nach der vorliegenden Planung sollen Hotel und Tiefgarage über eine neue Linksabbiegerspur am Theaterwall auch aus Richtung Gartenstraße angefahren werden können. Der Kauf der Flächen und die Bauinvestitionen sollen über eine Fondsgesellschaft erfolgen.
Das ambitionierte Vorhaben, für das bereits ein Plankonzept des Oldenburger Architekturbüros Knetemann und Partner vorliegt, soll dem Ausschuss für Stadtplanung und Bauen in der März-Sitzung vorgestellt werden. Die Stadt und die Initiatoren haben sich darauf verständigt, in einem beschränkten Wettbewerb weitere namhafte Architekturbüros in das Planungsverfahren einzubeziehen. "Auf diese Weise werden wir sicherstellen, dass wir an diesem historisch wichtigen innenstadtnahen Ort die für Oldenburg beste städtebauliche Lösung realisieren können", so Oberbürgermeister Dietmar Schütz. Grundlage des Wettbewerbs wird das bereits mit der Betreibergruppe abgestimmte Raum- und Nutzungskonzept sein.
Die künftigen Hotelbetreiber haben das ehrgeizige Ziel, im Mai 2008 das Hotel zu eröffnen. OB Schütz hält das für realistisch: "Ich bin zuversichtlich, dass wir die erforderlichen planungsrechtlichen Voraussetzungen zügig schaffen können!"
Sowohl die Entwicklung der Grundzüge der Planung als auch die Einleitung des Wettbewerbsverfahrens werden umgehend in Gang gesetzt. Planaufstellungsverfahren und Architektenwettbewerb laufen parallel. Die Stadt wird mit den Auftraggebern einen städtebaulichen Vertrag über das Vorhaben schließen.
Dem großen Ziel, die Stadt zum Stillstand zu bringen, kommen wir zügig näher. Die Linksabbiegerspur ist eigentlich nur möglich, wenn gleichzeitig die Doppelspur Richtung Schloßwall auf eine Spur reduziert wird. Das wurde vor ein paar Jahren schon mal probiert und endete mit üblem Ergebnis, weil der verbleibende Platz für Geradeausfahrer und Rechtsabbieger Richtung Gartenstraße zusammen nicht reichte. Dieses Mal könnte es schlimmer kommen, wenn bedingt durch den Rückbau der Staulinie durchaus nicht ganz ungewollt noch mehr Fahrzeuge als jetzt schon hier lang fahren.Nach der vorliegenden Planung sollen Hotel und Tiefgarage über eine neue Linksabbiegerspur am Theaterwall auch aus Richtung Gartenstraße angefahren werden können.
Aus guten Gründen darf von den beiden Parkplätzen dort schon seit langem nur rechts ab- und nicht links hineingebogen werden.
Und nur einige Meter entfernt von dieser neuen Engstelle kommt gleich ein weiteres Sicherheitsrisiko dazu: Die Einfahrt zur Tiefgarage gegenüber dem Theater.