Mehrwertsteuer

Merz und Co - nach dem Wetter Top-Thema im Taxi
Ulli

Beitrag von Ulli »

@Otto,
die Lockerung des Kündigungsschutzes bezieht sich nur auf die Einstellung älterer Arbeitnehmer.
Bisherige Arbeitsverhältnisse sind davon nicht betroffen.

Du redest alles schlecht, was mit SCHWARZ-GELB zu tun hat, obwohl nur diese beiden Parteien in der Lage sind, die Arbeitslosigkeit abzubauen.
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Otto
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Beitrag von Otto »

Ulli hat geschrieben: @Otto,
die Lockerung des Kündigungsschutzes bezieht sich nur auf die Einstellung älterer Arbeitnehmer.
Bisherige Arbeitsverhältnisse sind davon nicht betroffen.
Salamitaktik! Wehret den Anfängen!

Außerdem ist deine Information falsch: in Betrieben mit weniger als zwanzig oder dreißig Mitarbeitern soll der Kündigungsschutz für die Zukunft ganz fallen.
Ulli hat geschrieben:Du redest alles schlecht, was mit SCHWARZ-GELB zu tun hat, obwohl nur diese beiden Parteien in der Lage sind, die Arbeitslosenzahlen abzubauen.
Darauf habe ich bereits einmal geantwortet: da gibt es nichts schlechtzureden. Das ist ein konzeptionsloser Haufen, der mit dem Personal aus der Kohl-Ära und Rezepten aus dem 19. Jahrhundert Politik gestalten will, aber im Falle eines Wahlsieges nichts außer einer weiteren Polarisierung der Gesellschaft bewirken wird.

Es gibt keine ernstzunehmende wissenschaftliche Untersuchung, die belegt, daß Jobs geschaffen werden, wenn der Kündigungsschutz, für den unsere Großväter und Väter gekämpft haben, gelockert wird.
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.

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Ulli

Beitrag von Ulli »

Otto:
>Außerdem ist deine Information falsch: in Betrieben mit weniger als zwanzig oder dreißig Mitarbeitern soll der Kündigungsschutz für die Zukunft ganz fallen.<

Du lügst,
und das weist Du !!!
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Otto
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Beitrag von Otto »

Ulli hat geschrieben:Otto:
>Außerdem ist deine Information falsch: in Betrieben mit weniger als zwanzig oder dreißig Mitarbeitern soll der Kündigungsschutz für die Zukunft ganz fallen.<

Du lügst,
und das weist Du !!!
Es wird wirklich langsam Zeit, daß du mal deren Wahlprogramm liest! Diese "Ideen" der Union liegen schon seit Jahren in der Schublade:
Gesetzlicher Kündigungsschutz für neue Mitarbeiter erst nach 3 Jahren

Auf diese Kernpunkte läuft der Reformvorschlag der CDU im Endeffekt hinaus. Die größte Oppositionspartei im Bundestag will vor allem an den Kündigungsschutz. Hier planen die Christdemokraten offenbar wesentliche Einschnitte zum Nachteil der Arbeitnehmer: In den ersten 3 Jahren nach einer Neueinstellungen soll es nach den Plänen der CDU gar keinen Kündigungsschutz mehr geben, berichtet “Die Welt”. Nach der aktuellen Gesetzlage haben neue Mitarbeiter bereits nach Ablauf von 6 Monaten Kündigungsschutz.

Betriebe unter 20 Arbeitnehmern sollen nicht unter Kündigungsschutz fallen

Doch mit dieser Idee sind die Christdemokraten offensichtlich noch lange nicht am Ende ihrer Reform des Kündigungsschutzes. Auch die im Rahmen der Agenda 2010 durch die rot-grüne Koalition kürzlich beschlossene Anhebung des Schwellenwertes für die Anwendbarkeit des KSchG auf regelmäßig 10 Arbeitnehmer geht der Union augenscheinlich noch nicht weit genug: Die Christdemokraten wollen erst Betrieb mit einer Mindestzahl von 20 Mitarbeitern dem gesetzlichen Kündigungsschutz unterstellen.

Wöchentliche Arbeitszeit von 60 auf 73 Stunden hochschrauben

Aber auch hiermit wollen sich Merkel & Co noch nicht zufrieden geben, wenn Sie denn in 2 Jahren tatsächlich die Macht übernehmen sollten. Neben dem Arbeitszeitgesetz (ArbZG) will die CDU auch noch gleich die Mini-Jobs ins Visier nehmen. Derzeit dürfen Arbeitnehmer in Deutschland maximal 60 Stunden pro Woche – jeweils 10 pro Werktag – arbeiten. Nach dem Willen der Union soll die wöchentliche Höchstarbeitszeit vielleicht schon bald auf 73 Stunden steigen. Auch diese Maßnahme würde vielen Betrieben mehr Flexibilität bringen.
http://www.arbeitsrecht.org/kuendigung/ ... 06279.html
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Beitrag von nicht egal ! »

Damit eine erbrachte Arbeitsstunde eines Handwerkers z.B. eines Malers bezahlt werden kann , muß man im Schnitt den Lohn eines Arbeitstages investieren .


n.e !
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Otto
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Beitrag von Otto »

nicht egal ! hat geschrieben:Damit eine erbrachte Arbeitsstunde eines Handwerkers z.B. eines Malers bezahlt werden kann , muß man im Schnitt den Lohn eines Arbeitstages investieren .
n.e !
Wofür brauchst du einen Maler?

Arbeit ist allgemein zu teuer bei uns. Das liegt aber an den staatlichen Abgaben, nicht daran, daß die Arbeitnehmer zu viel verdienen.
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Beitrag von nicht egal ! »

Da hat aber der Staat verdammt falsch gewirtschaftet .... woran hat das wohl gelegen ? ! :roll: :cry:

n.e !
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Beitrag von Otto »

nicht egal ! hat geschrieben:Da hat aber der Staat verdammt falsch gewirtschaftet .... woran hat das wohl gelegen ? ! :roll: :cry:
n.e !
Wir haben eine völlig marode Staatswirtschaft sowie 17 Millionen unbenötigte Arbeitnehmer integriert. Und das unter einer Regierung, die nur handwerkliche Fehler dabei gemacht hat.

Wir haben unsere Währung wegen der Globalisierung gegen den Euro eingetauscht, der bis jetzt nur den Aktionären und Großverdienern genützt hat. Gleichzeitig haben wir uns auf die Maastrichter Kriterien eingelassen und dürfen uns ab 2007 nur noch eine jährliche Neuverschuldung von drei Prozent leisten. Unter diesem Aspekt ist auch die Mehrwertsteuererhöhung einzuordnen: wir können nicht anders!

Ich behaupte, daß auch Schwarz&#150;Gelb, die Ampel oder Jamaica die MwSt erhöht hätten.
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Beitrag von yogi »

Otto hat geschrieben:Ich behaupte, daß auch Schwarz&#8211;Gelb, die Ampel oder Jamaica die MwSt erhöht hätten.
...ja,ja, die 16; 18,20,2,0,4...und ich passe; contra, re und dann zur Kasse...
nicht egal !

Beitrag von nicht egal ! »

Märchensteuer ! !

yogi , in -vier Jahren- wissen die eh nicht mehr , wofür diese erhöht wurde !

Da kommt bei denen dann leicht der Gedanke , man müsse mal wieder die MWST erhöhen .

n.e !
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Beitrag von yogi »

nicht egal ! hat geschrieben:Märchensteuer ! !

yogi , in -vier Jahren- wissen die eh nicht mehr , wofür diese erhöht wurde !

Da kommt bei denen dann leicht der Gedanke , man müsse mal wieder die MWST erhöhen .

n.e !
...war eigentlich ein Insider für Otto; aber du hast natürlich auch Recht, wie Otto - vielleicht widerwillig - bestätigen wird oder nicht...
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Beitrag von Otto »

Wir haben in New Orleans gesehen und sehen derzeit in Paris, wohin es führt, wenn der Staat wegen zu geringer Steuern seine Aufgaben nicht mehr erfüllen kann.
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Beitrag von yogi »

Otto hat geschrieben:Wir haben in New Orleans gesehen und sehen derzeit in Paris, wohin es führt, wenn der Staat wegen zu geringer Steuern seine Aufgaben nicht mehr erfüllen kann.
...denke,New Orleans aber vor allem Paris sind nun wirklich keine fiskalen Probleme!!!
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Beitrag von Otto »

yogi hat geschrieben:
Otto hat geschrieben:Wir haben in New Orleans gesehen und sehen derzeit in Paris, wohin es führt, wenn der Staat wegen zu geringer Steuern seine Aufgaben nicht mehr erfüllen kann.
...denke,New Orleans aber vor allem Paris sind nun wirklich keine fiskalen Probleme!!!
Aber natürlich sind sie das! Mangelnder Küstenschutz und jahrelanges Zusammensteichen der Ausgaben für die Integration bringen solche Ergebnisse.
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Beitrag von Otto »

yogi hat geschrieben:
nicht egal ! hat geschrieben:Märchensteuer ! !

yogi , in -vier Jahren- wissen die eh nicht mehr , wofür diese erhöht wurde !

Da kommt bei denen dann leicht der Gedanke , man müsse mal wieder die MWST erhöhen .

n.e !
...war eigentlich ein Insider für Otto; aber du hast natürlich auch Recht, wie Otto - vielleicht widerwillig - bestätigen wird oder nicht...
Wenn man bedenkt, wie lange die Sätze stabil waren, hätte die EU–Komission wegen der Maastricht–Kriterien schon vor Jahren auf einer Erhöhung bestehen können.

http://de.wikipedia.org/wiki/Mehrwertst ... satzsteuer
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Beitrag von yogi »

Otto hat geschrieben:
yogi hat geschrieben:
Otto hat geschrieben:Wir haben in New Orleans gesehen und sehen derzeit in Paris, wohin es führt, wenn der Staat wegen zu geringer Steuern seine Aufgaben nicht mehr erfüllen kann.
...denke,New Orleans aber vor allem Paris sind nun wirklich keine fiskalen Probleme!!!
Aber natürlich sind sie das! Mangelnder Küstenschutz und jahrelanges Zusammensteichen der Ausgaben für die Integration bringen solche Ergebnisse.
...im Ergebnis: ja
...aber davor gibt es doch politische Entscheidungen, die bei zwei - ich denke mal nominell reichen Industrienationen - den politischen Willen der finanziellen Zuweisung erkennen lassen; es war nicht zu wenig Steueraufkommen da, es wurde nicht adäquat eingesetzt...Ariane/Irak :twisted:
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Beitrag von Otto »

yogi hat geschrieben:
Otto hat geschrieben:
yogi hat geschrieben: ...denke,New Orleans aber vor allem Paris sind nun wirklich keine fiskalen Probleme!!!
Aber natürlich sind sie das! Mangelnder Küstenschutz und jahrelanges Zusammensteichen der Ausgaben für die Integration bringen solche Ergebnisse.
...im Ergebnis: ja
...aber davor gibt es doch politische Entscheidungen, die bei zwei - ich denke mal nominell reichen Industrienationen - den politischen Willen der finanziellen Zuweisung erkennen lassen; es war nicht zu wenig Steueraufkommen da, es wurde nicht adäquat eingesetzt...Ariane/Irak :twisted:
Und dabei hat der Bush den Reichen noch die Steuern gekürzt, während die Kinder aus der Unterschicht im Irak draufgehen! Seine gesamte Wirtschaftspolitik bestand aus "Tax Cuts" &#151; ohne den durch den Krieg ausgelösten Boom in der amerikanischen Stahlindustrie wären die USA längst am Ende. Gleichzeitig hat Bush den ausgeglichenen Haushalt, den er von Clinton übernommen hat, in ein Rekorddefizit verwandelt.

Und Frankreich muß man nicht wegen des einen oder anderen Prestigeobjekts kritisieren, sondern wegen der Blockade in der Landwirtschaftspolitik, die Milliarden kostet, völlig unsinnige Überschüsse produziert und den Staaten der Dritten Welt den Weg auf unsere Märkte versperrt. Leider scheinen unsere sämtlichen Europapolitiker nicht in der Lage zu sein, da etwas zu tun, obwohl das Problem bekannt ist und auch so gesehen wird, wie ich es beschrieben habe.
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Beitrag von yogi »

Otto hat geschrieben:
yogi hat geschrieben:
Otto hat geschrieben: Aber natürlich sind sie das! Mangelnder Küstenschutz und jahrelanges Zusammensteichen der Ausgaben für die Integration bringen solche Ergebnisse.
...im Ergebnis: ja
...aber davor gibt es doch politische Entscheidungen, die bei zwei - ich denke mal nominell reichen Industrienationen - den politischen Willen der finanziellen Zuweisung erkennen lassen; es war nicht zu wenig Steueraufkommen da, es wurde nicht adäquat eingesetzt...Ariane/Irak :twisted:
Und dabei hat der Bush den Reichen noch die Steuern gekürzt, während die Kinder aus der Unterschicht im Irak draufgehen! Seine gesamte Wirtschaftspolitik bestand aus "Tax Cuts" &#8212; ohne den durch den Krieg ausgelösten Boom in der amerikanischen Stahlindustrie wären die USA längst am Ende. Gleichzeitig hat Bush den ausgeglichenen Haushalt, den er von Clinton übernommen hat, in ein Rekorddefizit verwandelt.

Und Frankreich muß man nicht wegen des einen oder anderen Prestigeobjekts kritisieren, sondern wegen der Blockade in der Landwirtschaftspolitik, die Milliarden kostet, völlig unsinnige Überschüsse produziert und den Staaten der Dritten Welt den Weg auf unsere Märkte versperrt. Leider scheinen unsere sämtlichen Europapolitiker nicht in der Lage zu sein, da etwas zu tun, obwohl das Problem bekannt ist und auch so gesehen wird, wie ich es beschrieben habe.
...du erwartest sicher keinen Widerspruch...
Ulli

Beitrag von Ulli »

Otto:
>Gleichzeitig hat Bush den ausgeglichenen Haushalt, den er von Clinton übernommen hat, in ein Rekorddefizit verwandelt.<

Er hat ja seinen Vater als Lehrmeister...
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Beitrag von Otto »

Ulli hat geschrieben:Otto:
>Gleichzeitig hat Bush den ausgeglichenen Haushalt, den er von Clinton übernommen hat, in ein Rekorddefizit verwandelt.<
Er hat ja seinen Vater als Lehrmeister...
Komisch, das du was gegen Bush hast. Der macht doch genau die Art von Wirtschaftspolitik, die Schwarz&#150;Gelb auch wollte, aber jetzt wegen des prima Wahlergebnisses, das Schröder eingefahren hat, nicht durchziehen kann.
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