Das Ende der Tageszeitung
Oder wenn ich von Wikipedia Tantiemen verlangen würde, weil sie mich verlinken...
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
Die Maus Springer bezeichnet den Elefanten Google als unverzichtbaren Partner, solange ...? Ob die sich schon mal das Verhältnis der Umsätze angeschaut haben? Ich glaube nicht, daß es eine Dispositionsoption des kleineren Partners gibt.Kostenlose journalistische Angebote im Netz seien "kein Naturgesetz", betonte Döpfner. Der Konzern entwickele kostenpflichtige Inhalte für mobile Empfangsgeräte. Solange sich Google an die Spielregeln halte und die Medien an den Erlösen beteilige, bleibe die Suchmaschine ein unverzichtbarer Partner.
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/ ... nt=2074124&
Lobbyisten oder solchen, die man dafür halten kann, wird zunehmend auf die Finger geschaut:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 39555.html
Ein Kommentar aus der dazugehörigen Diskussion gefiel mir besonders:
Wenn also privat nix mehr geht, dann bleibt trotz Koch und Co noch was. So wirklich verlockend erscheint mir das eigentlich nicht. Aber als Störfeuer machen die Öffentlich-Rechtlichen schon einen guten Job.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 39555.html
Ein Kommentar aus der dazugehörigen Diskussion gefiel mir besonders:
Stefan Niggemeier äußert sich sehr umfangreich in seinem viel beachteten Blog zum Thema:Demnächst im Onlineshop:
Kunden, die diese Meinung kauften, kauften auch folgende Meinungen:
http://www.heise.de/newsticker/foren/S- ... 6694/read/
In der Konsequenz sieht er ARD und ZDF im Vorteil. Wenn Bild und Co sich für derart verletzlich halten, daß nur eine immense Einschränkung von Rechten und damit der Konkurrenz ein Weiterleben ermöglicht, kann es um den vielbeschworenen Qualitätsjournalismus aus privater Hand nicht gut bestellt sein. Wer Google Werbeeinnahmen neidet, sich beklagt, daß ein größerer Teil der „Google News”-Leser sich damit zufrieden gibt, nur noch die Schlagzeilen zu lesen statt auf weiterführende Links zu klicken, sollte sich fragen, wieviel die eigene Meldung tatsächlich wert ist.Es ist wie ein schlimmer Tinnitus. Ein nerviges Klingeln, das nie wieder aufhört. Seit Monaten läuten Verleger und Privatsender ununterbrochen irgendwelche Alarmglocken. Jeden Tag beschwert sich irgendein Lobbyist wieder lautstark über irgendeine Ungerechtigkeit, beklagt irgendeine Ungeheuerlichkeit, kündigt Eingaben, Klagen, Proteste an. Und jedesmal steht damit alles auf dem Spiel: Die Existenz von tausenden Arbeitsplätzen. Die Zukunft des Journalismus. Die Grundlage unserer Medienordnung. Das Funktionieren der Demokratie.
http://www.stefan-niggemeier.de/blog/da ... d-und-zdf/
Wenn also privat nix mehr geht, dann bleibt trotz Koch und Co noch was. So wirklich verlockend erscheint mir das eigentlich nicht. Aber als Störfeuer machen die Öffentlich-Rechtlichen schon einen guten Job.
Erst die Frankfurter Rundschau, jetzt die FTD. Dabei wird es wohl nicht bleiben. Die Luft wird dünn für die, die sich dem Gang der Dinge verweigern.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/wolfga ... 68508.html
http://www.spiegel.de/wirtschaft/wolfga ... 68508.html
http://www.spiegel.de/fotostrecke/zeitu ... 00107.html
Da wird deutlicher sichtbar, warum der Springer-Verlag sich ans Aufräumen gemacht hat.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/medi ... 15746.html
Ideen für die Zeit danach. Mich überzeugen sie noch nicht.
Da wird deutlicher sichtbar, warum der Springer-Verlag sich ans Aufräumen gemacht hat.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/medi ... 15746.html
Ideen für die Zeit danach. Mich überzeugen sie noch nicht.