Radfahrer
Aussteigen, hinterher. Das ist erlaubt. Aber nicht, ihn anzufahren.jr hat geschrieben:Mit welchem Mittel kann man einen Radfahrer denn daran hindern? Denn daß man ihn hindern darf, daran besteht wohl kein Zweifel.
Der Zweck heiligt nicht die Mittel!
Nein, nein - das kommt drauf an. Wenn ich mein Fahrrad dazu einsetze,jr hat geschrieben:Da gibt es ein enormes Ungleichgewicht der Mittel, das Auto wird quasi als Waffe angesehen, das Fahrrad aber wohl weniger.
jemanden zu verletzen, ist auch das Fahrrad eine Waffe.
Das Ungleichgewicht der Mittel besteht darin, daß das Auto viel stärker
und besser gepanzert ist als ein Fahrrad. Mit einem Auto kannst du
leichter großen Schaden anrichten als mit dem Fahrrad oder deinem Schuh.
Du wohnst ja auch nicht in Oldenburg, wo Anarchie bei Radfahrern normal ist.n.e ! hat geschrieben:Big M hat geschrieben:Militante Radfahrer müssen an Ort und Stelle plattgefahren werden...!
Bei netten Radfahren kann man milde walten lassen.
Meine Meinung.(Ist aber nicht representativ).
Big M - im - Krieg - .... Leute gibts ...
![]()
Einmal hüh und einmal hott ... tzt tzt tzt![]()
n.e !
Besonders Nachts.
Ich fühle mich nicht im Auto gefährdet sondern auf dem Fahrrad, und das nicht durch Auto- sondern durch Radfahrer. Autofahrer sind selbst in ihren Fehlleistungen meistens gut berechenbar, außerdem kommen sie lautstark daher und nachts fast immer mit Licht. Man muß im Normallfall auch nicht fürchten, daß sie eine Kreuzung mit vollem Tempo und ohne Rücksicht auf den Querverkehr bei Rot passieren oder nachts ohne Licht auf der Gegenfahrbahn rumrollen. Daß Radfahrer sich das - anders als Autofahrer - überhaupt trauen, zeigt eine große Zuversicht in die Rücksicht anderer Verkehrsteilnehmer und zudem auch in eine mangelhafte Verfolgbarkeit.
- Karteileiche
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wenn man schon als radfahrer von der polizei angehalten wird, weil man vorschriftsmäßig und beleuchtet gefahren ist und die werten herren in blau deswegen eine alkoholkontrolle durchführen wollen (kein witz, ist mir letztes jahr passiert), dann sagt das schon einiges über das verhalten des durchschnittlichen radfahrers unserer schönen stadt aus...Big M hat geschrieben: Du wohnst ja auch nicht in Oldenburg, wo Anarchie bei Radfahrern normal ist.
Besonders Nachts.
Dieser Beitrag wurde 666 mal editiert, zum letzten Mal von Gott: Morgen, 23:06.
https://www.youtube.com/@Fahrsklave
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also wenn du in realen leben ein wenig ähnlichkeit mit deinen avatar hast kann die beiden polizisten irgendwie verstehn.Karteileiche hat geschrieben:wenn man schon als radfahrer von der polizei angehalten wird, weil man vorschriftsmäßig und beleuchtet gefahren ist und die werten herren in blau deswegen eine alkoholkontrolle durchführen wollen (kein witz, ist mir letztes jahr passiert), dann sagt das schon einiges über das verhalten des durchschnittlichen radfahrers unserer schönen stadt aus...Big M hat geschrieben: Du wohnst ja auch nicht in Oldenburg, wo Anarchie bei Radfahrern normal ist.
Besonders Nachts.
((war ein witz...))
- Karteileiche
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ganz so tot seh ich noch nicht aus 
Dieser Beitrag wurde 666 mal editiert, zum letzten Mal von Gott: Morgen, 23:06.
https://www.youtube.com/@Fahrsklave
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Taxifahrer vs Radfahrer - es geht in eine weitere Runde:
http://www.nwzonline.de/index_regionala ... id=1957054
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Selber Schuld, wenn du dein Fenster hochkurbelst, bevor dir einjr hat geschrieben:Ich fühle mich nicht im Auto gefährdet
durchgeknallter taxihassender Radfahrer begegnet. Laß es unten und
Du bist den rauhen Sitten der Straße ausgeliefert!
Ok, nun aber im Ernst:
Wenn ich Faharradfahre, fühle ich mich durch beide gefährdet, aber in unterschiedlicher Weise.jr hat geschrieben:Ich fühle mich nicht im Auto gefährdet sondern auf dem Fahrrad, und das nicht durch Auto- sondern durch Radfahrer.
Ja, Autofahrer sind deutlich berechenbarer als Radfahrerjr hat geschrieben:Autofahrer sind selbst in ihren Fehlleistungen meistens gut berechenbar
und Radfahrer sind berechenbarer als Fußgänger...
Stimmt. Dafür muß man auf dem Fahrrad bei Autofahrern fürchten, daßjr hat geschrieben:außerdem kommen sie lautstark daher und nachts fast immer mit Licht. Man muß im Normallfall auch nicht fürchten, daß sie eine Kreuzung mit vollem Tempo und ohne Rücksicht auf den Querverkehr bei Rot passieren oder nachts ohne Licht auf der Gegenfahrbahn rumrollen.
sie mit zu wenig Abstand überholen, daß sie zu dicht auffahren, daß
sie beim Abbiegen oder an der Kreuzung überhaupt Radfahrer
übersehen... es gibt nämlich auch typische Verhaltensweisen von
Autofahrern, die die Radfahrer verunsichern oder gefährden.
Ich würde sagen, es liegt hauptsächlich daran, daß Radfahren imjr hat geschrieben:Daß Radfahrer sich das - anders als Autofahrer - überhaupt trauen, zeigt eine große Zuversicht in die Rücksicht anderer Verkehrsteilnehmer und zudem auch in eine mangelhafte Verfolgbarkeit.
Bewußtsein vieler nicht als vollwertiges Verkehrsmittel angesehen
wird. Es liegt genau im Grenzbereich zwischen dem regelfreien
Fußverkehr und dem stark reglementierten Autoverkehr. Bei Autos ist
eine strikte Einhaltung der Regeln unerläßlich, weil die Konsequenzen
bei Unfällen so stark sind. Bei Fußgängerunfällen sind sie relativ
gering und bei Radfahrunfällen können sie stark sein, oft holt man
sich aber nur eine Schramme, wenn überhaupt.
Wohl kaum. Sonst würde ja die Tatsache, daß einige Autofahrer inKarteileiche hat geschrieben:wenn man schon als radfahrer von der polizei angehalten wird, weil man vorschriftsmäßig und beleuchtet gefahren ist und die werten herren in blau deswegen eine alkoholkontrolle durchführen wollen (kein witz, ist mir letztes jahr passiert), dann sagt das schon einiges über das verhalten des durchschnittlichen radfahrers unserer schönen stadt aus...
angekündigte Radarfallen rasen, genausoviel über das
Geschwindigkeitsverhalten des Durchschnittlichen Autofahrers
aussagen. Ich bin übrigens noch nie wegen einer Alkoholprobe
angehalten worden und trinke auch nicht.
Man ist immer dazu verleitet, alle Autofahrer, Taxifahrer,
Mietwagenfahrer, Radfahrer, Busfahrer in einen Topf zu werfen und zu
sagen: Weil einige etwas tun, machen es gleich alle. Es gibt auch sehr
umsichtige Radfahrer, wie es sehr umsichtige Autofahrer oder Taxifahrer
oder Mietwagenfahrer gibt - und wahrscheinlich sind das mehr, als wir glauben.
minol schrieb:
Dichtes Auffahren sehe ich nicht als Problem, wenn der Abstand im positiven Bereich bleibt. Das Übersehen der Radfahrer beim Heranfahren und Abbiegen an Einmündungen/Kreuzungen ist tatsächlich der Normallfall und daher eben berechenbar. Deswegen habe ich damit bisher ebenfalls kein Problem. Im Alter und mit zunehmender Unbeweglichkeit mag das aber anders werden. Bis dahin ist aber noch Zeit zum Üben.
Ich will mal drei Unfälle/Beinahe-Unfälle der letzten Jahre aufzählen, damit ein bißchen klarer wird, warum ich andere Radfahrer argwöhnisch beobachte:
1. Ich fahre auf dem Radweg die Bremer Straße stadteinwärts. Im Engpaß zwischen Aldi und Schlecker kommt mir um die Ecke eine Frau ohne Licht entgegen - keine Chance, sie vorher zu sehen. Folge Crash - beide Fahrräder schwer demoliert.
2. In der Ammerländer Heer fahre ich nachts stadteinwärts. Kurz vor der BBS kommt ein unbeleuchteter Radfahrer mit vollem Tempo rechts aus einer Hofeinfahrt und fährt quer über die Straße. Kein Crash - ein paar Zentimeter lagen noch dazwischen.
3. Ich befahre die Pferdemarkt-Kreuzung Richtung Nadorst. Von der Landesbibiliothek kommt ein Radfahrer und biegt mit vollem Tempo und ohne weitere Vorzeichen nach links in meine Richtung ab. Drei Radfahrer aus meinem Pulk müssen vom Rad, nachdem sie sich beim Ausweichen berührt haben. Der entgegenkommende Radfahrer fährt pöbelnd über zu wenig Platz weiter.
Und doch - ein Autofahrer war auch mal im Spiel: Als der Damm 1987 ausgebaut wurde, fuhr ich in Richtung Innenstadt. Ein Autofahrer kam aus dem Festungsgraben und wartete schon länger. Leider fuhr er genau in dem Augenblick an, als ich seinen Kühler passierte. Folge Crash - ein neues Fahrrad war fällig wie auch eine Menge blaue Flecke.
Anfang des Jahrzehnts gab es übrigens mal beunruhigende Unfallzahlen in OL. In einer Halbjahresstatistik waren mehr als die Hälfte der Schwerverletzten Radfahrer, und davon mehr als die Hälfte in Folge von Kollisionen mit Radfahrern. Das hat sich meines Wissens nicht wiederholt, ist aber angesichts des prinzipiell fehlenden Potentials an unfallträchtigen Situationen bei halbwegs normalem Fahren schon ein Armutszeugnis. Ich wage daher die Behauptung, daß die Unfallzahlen der Autofahrer bei einem radfahrerähnlichen Verhalten um ein vielfaches höher lägen als das tatsächlich der Fall ist.
Daß ein Auto ein gefährlicheres Instrument ist, dürfte lediglich auf der höheren Masse bzw. Geschwindigkeit beruhen. Von der Form her kann es kaum Gefährlicheres geben als ein Fahrrad. Warum dürfen die eigentlich ohne jede Verkleidung von Rahmen und Antrieb unterwegs sein? Ein Auto darf das aus gutem Grund nicht.
Stimmt, aber Fußgänger sind trotz ihrer Wendigkeit harmlos, weil langsam. Das unterscheidet sie immens von Radfahrern, die in der Stadt den Autofahrern schon sehr nahe kommen.Ja, Autofahrer sind deutlich berechenbarer als Radfahrer
und Radfahrer sind berechenbarer als Fußgänger...
Mit zu wenig Abstand hat mich noch nie ein Auto überholt, das ist aber auch eine Frage der Dynamik meiner eigenen Bewegungjr hat Folgendes geschrieben:Stimmt. Dafür muß man auf dem Fahrrad bei Autofahrern fürchten, daßaußerdem kommen sie lautstark daher und nachts fast immer mit Licht. Man muß im Normallfall auch nicht fürchten, daß sie eine Kreuzung mit vollem Tempo und ohne Rücksicht auf den Querverkehr bei Rot passieren oder nachts ohne Licht auf der Gegenfahrbahn rumrollen.
sie mit zu wenig Abstand überholen, daß sie zu dicht auffahren, daß
sie beim Abbiegen oder an der Kreuzung überhaupt Radfahrer
übersehen... es gibt nämlich auch typische Verhaltensweisen von
Autofahrern, die die Radfahrer verunsichern oder gefährden.
Ich will mal drei Unfälle/Beinahe-Unfälle der letzten Jahre aufzählen, damit ein bißchen klarer wird, warum ich andere Radfahrer argwöhnisch beobachte:
1. Ich fahre auf dem Radweg die Bremer Straße stadteinwärts. Im Engpaß zwischen Aldi und Schlecker kommt mir um die Ecke eine Frau ohne Licht entgegen - keine Chance, sie vorher zu sehen. Folge Crash - beide Fahrräder schwer demoliert.
2. In der Ammerländer Heer fahre ich nachts stadteinwärts. Kurz vor der BBS kommt ein unbeleuchteter Radfahrer mit vollem Tempo rechts aus einer Hofeinfahrt und fährt quer über die Straße. Kein Crash - ein paar Zentimeter lagen noch dazwischen.
3. Ich befahre die Pferdemarkt-Kreuzung Richtung Nadorst. Von der Landesbibiliothek kommt ein Radfahrer und biegt mit vollem Tempo und ohne weitere Vorzeichen nach links in meine Richtung ab. Drei Radfahrer aus meinem Pulk müssen vom Rad, nachdem sie sich beim Ausweichen berührt haben. Der entgegenkommende Radfahrer fährt pöbelnd über zu wenig Platz weiter.
Und doch - ein Autofahrer war auch mal im Spiel: Als der Damm 1987 ausgebaut wurde, fuhr ich in Richtung Innenstadt. Ein Autofahrer kam aus dem Festungsgraben und wartete schon länger. Leider fuhr er genau in dem Augenblick an, als ich seinen Kühler passierte. Folge Crash - ein neues Fahrrad war fällig wie auch eine Menge blaue Flecke.
Anfang des Jahrzehnts gab es übrigens mal beunruhigende Unfallzahlen in OL. In einer Halbjahresstatistik waren mehr als die Hälfte der Schwerverletzten Radfahrer, und davon mehr als die Hälfte in Folge von Kollisionen mit Radfahrern. Das hat sich meines Wissens nicht wiederholt, ist aber angesichts des prinzipiell fehlenden Potentials an unfallträchtigen Situationen bei halbwegs normalem Fahren schon ein Armutszeugnis. Ich wage daher die Behauptung, daß die Unfallzahlen der Autofahrer bei einem radfahrerähnlichen Verhalten um ein vielfaches höher lägen als das tatsächlich der Fall ist.
Daß ein Auto ein gefährlicheres Instrument ist, dürfte lediglich auf der höheren Masse bzw. Geschwindigkeit beruhen. Von der Form her kann es kaum Gefährlicheres geben als ein Fahrrad. Warum dürfen die eigentlich ohne jede Verkleidung von Rahmen und Antrieb unterwegs sein? Ein Auto darf das aus gutem Grund nicht.
Seltsam. Unfälle auf dem Fahrrad hatte ich bisher nur mit Autos,
nicht mit anderen Radfahrern. Alle sind glimpflich verlaufen,
alle im Kreuzungsbereich, alle hatten mit "übersehen" zu tun.
Beinahe-Unfälle mit Radfahrern kenne ich auch zuhauf. Gerade dieses
unverhoffte ohne Licht und auf der falschen Seite ist fürchterlich.
Einmal hätte ich sogar fast einen Crash mit nem Auto gehabt, weil
sich Radfahrer an dieser Stelle immer regelwidrig verhalten und ich
mich darauf konzentriert habe und nicht darauf, daß das Auto zu
mir rüberkommen könnte.
Einen Beinahe-Unfall mit Auto hatte meine damalige Freundin - wenn der
tatsächlich passiert wäre, wäre ich sie wahrscheinlich sogar losgewesen.
Wir standen mit Rad am Damm und wollten stadtauswärts über die Cäcilienbrücke
und bekommen grün. Sie fährt los, wollte auf die Fahrbahn, ist aber in
letzten Moment noch ausgewichen, weil da ein Autofahrer auf der für
ihn linken Spur stadteinwärts gerast ist.... mir wird jetzt noch ganz anders,
wenn ich darüber nachdenke, wie das hätte ausgehen können...
nicht mit anderen Radfahrern. Alle sind glimpflich verlaufen,
alle im Kreuzungsbereich, alle hatten mit "übersehen" zu tun.
Beinahe-Unfälle mit Radfahrern kenne ich auch zuhauf. Gerade dieses
unverhoffte ohne Licht und auf der falschen Seite ist fürchterlich.
Einmal hätte ich sogar fast einen Crash mit nem Auto gehabt, weil
sich Radfahrer an dieser Stelle immer regelwidrig verhalten und ich
mich darauf konzentriert habe und nicht darauf, daß das Auto zu
mir rüberkommen könnte.
Einen Beinahe-Unfall mit Auto hatte meine damalige Freundin - wenn der
tatsächlich passiert wäre, wäre ich sie wahrscheinlich sogar losgewesen.
Wir standen mit Rad am Damm und wollten stadtauswärts über die Cäcilienbrücke
und bekommen grün. Sie fährt los, wollte auf die Fahrbahn, ist aber in
letzten Moment noch ausgewichen, weil da ein Autofahrer auf der für
ihn linken Spur stadteinwärts gerast ist.... mir wird jetzt noch ganz anders,
wenn ich darüber nachdenke, wie das hätte ausgehen können...
Ich wurde gebeten, diesen Text von jemandem, der offensichtlich anonym bleiben möchte, an dieser Stelle reinzusetzen:
> Alle fühlen sich im Recht, sonst wird gedroht. Das erlebe ich nirgends so massiv wie im Straßenverkehr.
Ich nicht. Reiberreihen von Verkehrsteilnehmern sehe ich ausschließlich bei Kontrahenten unterschiedlicher Gattung, dabei am wenigsten zwischen Fußgänger und Autofahrer.
Und da bleibt nur eine Ursache: Der Radweg. Benutzt der Radfahrer ihn, hat er unentwegt Fußgänger und meist Autos im Wege, bleibt dabei aber gewaltlos. Benutzt er ihn nicht, kommt es unweigerlich zu stoßstangenbewehrten Erziehungsversuchen, die manches mal Gewalt beinhalten.
> Da gibt es ein enormes Ungleichgewicht der Mittel, das Auto wird quasi als Waffe angesehen, das Fahrrad aber wohl weniger.
Tatsächlich ist es umgekehrt: Das Auto wird mitunter als Waffe benutzt, das Fahrrad ist ungefährlich. Das "angesehen" war somit fehl am Platze.
Was als Waffe angesehen wird, zeigt sich daran, wie Exekutive und Justiz mit beiden umgehen. Während Erziehungsmaßnahmen mittels Auto nicht oder nur lustlos verfolgt werden, ist kein Aufwand zu hoch, wenn es gegen Radfahrer geht. So gurkte mir einmal ein Streifenwagen 9 Kilometer hinterher, nachdem ein Autofahrer sich über angebliche Beleidigung beschwerte --- 2 Mannstunden Einsatz allein aufgrund eines Anrufes, mancher von Lärm geplagter Nachbar wäre froh über solche Reaktionen. Ein vorsätzliches Abdrängen mittels Lastzug, immerhin eine massive Gefährdung, hingegen wurde trotz Zeugen nicht verfolgt. Urteile gehen in die gleiche Richtung, Radfahrer werden vergleichsweise hart bestraft.
Aber es geht ja schon bei der Überwachung los. Obwohl mittlerweile wesentliche Anteile vom MiV mit defekten Lichtern rumfahren, werden Autos nicht angehalten, keinerlei Kontrollen deshalb, dafür das Gegenteil beim Radverkehr. Kontrollen von Autos werden meist angekündigt, die von Fahrrädern nicht.
> Autofahrer sind selbst in ihren Fehlleistungen meistens gut berechenbar
Das sind Radfahrer auch. Meine Zusammenstöße seit Ewigkeiten kann ich an 3 Fingern abzählen. Und wenn sie es nicht sind, kann ich wieder mal Radwege als Ursache benennen.
Autofahrer sind vor allem in ihren Absichten berechenbar, nämlich dann, wenn ihnen etwas nicht paßt, zum Beispiel ein Radfahrer auf der Fahrbahn fährt. Beschwert man sich, bleibt es oft nicht nur beim Hupen und dicht überholen.
> wenn man schon als radfahrer von der polizei angehalten wird, weil man vorschriftsmäßig und beleuchtet gefahren ist und die werten herren in blau deswegen eine alkoholkontrolle durchführen wollen, dann sagt das schon einiges über das verhalten des durchschnittlichen radfahrers unserer schönen stadt aus...
Vor allem sagt das etwas über die beteiligten Beamten und ihre Vorurteile aus. Wenn etwa ich mal wieder angehalten werde und erst ein Richter feststellt, daß die Behauptungen falsch sind, wie meist auch die zur Abzocke von Radfahrern in der angeblichen Fußgängerzone.
> Taxifahrer vs Radfahrer - es geht in eine weitere Runde: "Taxifahrer verfolgt junge Fahrraddiebe"
Wenn es um das eigene Feinbild geht, müssen schonmal Aktionen herhalten, die mit Radfahrern nichts zu tun haben. Genau so hätte der Taxifahrer auch Auto fahrende Ladendiebe verfolgen können, oder motorisierte Tankstellenüberfaller.
> Daß Radfahrer sich das - anders als Autofahrer - überhaupt trauen, zeigt eine große Zuversicht in die Rücksicht anderer Verkehrsteilnehmer und zudem auch in eine mangelhafte Verfolgbarkeit.
Auch bei solchen Behauptungen sollte man zuvor auf die Zahlen kucken. Während die häufigsten Verstöße der Autofahrer gleichzeitig die häufigsten Unfallursachen darstellen und zu den schwersten Folgen führen, tauchen die Verstöße der Radfahrer unter den Top Ten der Unfallursachen nicht auf. Das liegt aber nicht etwa daran, daß die Autofahrer so doll mitdenken, sondern vielmehr sind sich die Radfahrer ihrer Tat bewußt und verhalten sich entsprechend. Ersteres ist dadurch belegt, daß Radfahrer schon bei Regel-Einhaltung das tun, was immer wieder so scheinheilig von vorgeblich allen verlangt wird: Auf ihr Recht verzichten.
Das in einem Forum für Taxifahrer fast alle gegen Radfahrer agitieren, dürfte wenig verwundern. Das es aber auf so billige Weise geschieht, sagt mehr über die Redner aus als über Radfahrer.
> Alle fühlen sich im Recht, sonst wird gedroht. Das erlebe ich nirgends so massiv wie im Straßenverkehr.
Ich nicht. Reiberreihen von Verkehrsteilnehmern sehe ich ausschließlich bei Kontrahenten unterschiedlicher Gattung, dabei am wenigsten zwischen Fußgänger und Autofahrer.
Und da bleibt nur eine Ursache: Der Radweg. Benutzt der Radfahrer ihn, hat er unentwegt Fußgänger und meist Autos im Wege, bleibt dabei aber gewaltlos. Benutzt er ihn nicht, kommt es unweigerlich zu stoßstangenbewehrten Erziehungsversuchen, die manches mal Gewalt beinhalten.
> Da gibt es ein enormes Ungleichgewicht der Mittel, das Auto wird quasi als Waffe angesehen, das Fahrrad aber wohl weniger.
Tatsächlich ist es umgekehrt: Das Auto wird mitunter als Waffe benutzt, das Fahrrad ist ungefährlich. Das "angesehen" war somit fehl am Platze.
Was als Waffe angesehen wird, zeigt sich daran, wie Exekutive und Justiz mit beiden umgehen. Während Erziehungsmaßnahmen mittels Auto nicht oder nur lustlos verfolgt werden, ist kein Aufwand zu hoch, wenn es gegen Radfahrer geht. So gurkte mir einmal ein Streifenwagen 9 Kilometer hinterher, nachdem ein Autofahrer sich über angebliche Beleidigung beschwerte --- 2 Mannstunden Einsatz allein aufgrund eines Anrufes, mancher von Lärm geplagter Nachbar wäre froh über solche Reaktionen. Ein vorsätzliches Abdrängen mittels Lastzug, immerhin eine massive Gefährdung, hingegen wurde trotz Zeugen nicht verfolgt. Urteile gehen in die gleiche Richtung, Radfahrer werden vergleichsweise hart bestraft.
Aber es geht ja schon bei der Überwachung los. Obwohl mittlerweile wesentliche Anteile vom MiV mit defekten Lichtern rumfahren, werden Autos nicht angehalten, keinerlei Kontrollen deshalb, dafür das Gegenteil beim Radverkehr. Kontrollen von Autos werden meist angekündigt, die von Fahrrädern nicht.
> Autofahrer sind selbst in ihren Fehlleistungen meistens gut berechenbar
Das sind Radfahrer auch. Meine Zusammenstöße seit Ewigkeiten kann ich an 3 Fingern abzählen. Und wenn sie es nicht sind, kann ich wieder mal Radwege als Ursache benennen.
Autofahrer sind vor allem in ihren Absichten berechenbar, nämlich dann, wenn ihnen etwas nicht paßt, zum Beispiel ein Radfahrer auf der Fahrbahn fährt. Beschwert man sich, bleibt es oft nicht nur beim Hupen und dicht überholen.
> wenn man schon als radfahrer von der polizei angehalten wird, weil man vorschriftsmäßig und beleuchtet gefahren ist und die werten herren in blau deswegen eine alkoholkontrolle durchführen wollen, dann sagt das schon einiges über das verhalten des durchschnittlichen radfahrers unserer schönen stadt aus...
Vor allem sagt das etwas über die beteiligten Beamten und ihre Vorurteile aus. Wenn etwa ich mal wieder angehalten werde und erst ein Richter feststellt, daß die Behauptungen falsch sind, wie meist auch die zur Abzocke von Radfahrern in der angeblichen Fußgängerzone.
> Taxifahrer vs Radfahrer - es geht in eine weitere Runde: "Taxifahrer verfolgt junge Fahrraddiebe"
Wenn es um das eigene Feinbild geht, müssen schonmal Aktionen herhalten, die mit Radfahrern nichts zu tun haben. Genau so hätte der Taxifahrer auch Auto fahrende Ladendiebe verfolgen können, oder motorisierte Tankstellenüberfaller.
> Daß Radfahrer sich das - anders als Autofahrer - überhaupt trauen, zeigt eine große Zuversicht in die Rücksicht anderer Verkehrsteilnehmer und zudem auch in eine mangelhafte Verfolgbarkeit.
Auch bei solchen Behauptungen sollte man zuvor auf die Zahlen kucken. Während die häufigsten Verstöße der Autofahrer gleichzeitig die häufigsten Unfallursachen darstellen und zu den schwersten Folgen führen, tauchen die Verstöße der Radfahrer unter den Top Ten der Unfallursachen nicht auf. Das liegt aber nicht etwa daran, daß die Autofahrer so doll mitdenken, sondern vielmehr sind sich die Radfahrer ihrer Tat bewußt und verhalten sich entsprechend. Ersteres ist dadurch belegt, daß Radfahrer schon bei Regel-Einhaltung das tun, was immer wieder so scheinheilig von vorgeblich allen verlangt wird: Auf ihr Recht verzichten.
Das in einem Forum für Taxifahrer fast alle gegen Radfahrer agitieren, dürfte wenig verwundern. Das es aber auf so billige Weise geschieht, sagt mehr über die Redner aus als über Radfahrer.
Das ist mir zu blöd, um darauf einzugehen.
Wenn jemand nicht zu seiner Meinung öffentlich stehen kann, das sagt aber einiges über die Person aus.
Ganz schlechter Stil, wie man ihn von den Oldenburger Radfahrern nicht anders gewohnt ist.
Wenn jemand nicht zu seiner Meinung öffentlich stehen kann, das sagt aber einiges über die Person aus.
Ganz schlechter Stil, wie man ihn von den Oldenburger Radfahrern nicht anders gewohnt ist.
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
Anonymität in diesem Forum...
In diesem Forum gibt es keinen Klarnamenszwang. Man ist ohnehin
pseudonym unterwegs. Es hat übrigens eine ganze Weile und etliche
Beiträge gedauert, bis ich damals dezent per PN gefragt worden bin
"Sag mal, kenn ich dich?" Andere haben mich nie gefragt, die habe ich
dann gefragt.
Also, für alle, die ihre Meinung sagen wollen,
nur Mut: Anmelden und Schreiben. Die Leute hier beißen nicht!
pseudonym unterwegs. Es hat übrigens eine ganze Weile und etliche
Beiträge gedauert, bis ich damals dezent per PN gefragt worden bin
"Sag mal, kenn ich dich?" Andere haben mich nie gefragt, die habe ich
dann gefragt.
nur Mut: Anmelden und Schreiben. Die Leute hier beißen nicht!
-
meckermann
- Beiträge: 25
- Registriert: 22.03.2009, 11:16
- Wohnort: Oldenburg
Ganz schlechter Stil ist vor allem, statt Inhalte zu bringen oder einfach zu schweigen, allenfalls seine Vorurteile auf alles zu übertragen. Otto ist wahrscheinlich auch nur ein Pseudonym, jedenfalls kein vollständiger Name.Otto hat geschrieben:Ganz schlechter Stil, wie man ihn von den Oldenburger Radfahrern nicht anders gewohnt ist.
Für die Nicht-Ottos dieser Gemeinde: Ich hatte Gerald gebeten, weil ich dachte, Anmeldungen würden auf Taxifahrer-Watweißich kontrolliert. Er war dann jedenfalls so lieb...
Zur Ergänzung: Ich kann immerhin sagen, daß sich Taxifahrer vom üblichen Autofahrer kaum unterscheiden. Und wenn doch, eher Positiv. Bei den Busfahrern hingegen scheint mir die Erziehungsversuchs-Rate wesentlich höher, die setzen ihre Gefährte tatsächlich schonmal gezielt gegen Radfahrer ein.
Nö, das sehe ich anders. Als Radfahrer störe ich mich oft genug ammeckermann hat geschrieben:Reiberreihen von Verkehrsteilnehmern sehe ich ausschließlich bei Kontrahenten unterschiedlicher Gattung
Verhalten anderer Radler. Autos stören sich auch gegenseitig.
Wieso, ist doch für Fahrradfahrer gut, daß er das getan hat und diemeckermann hat geschrieben:> Taxifahrer vs Radfahrer - es geht in eine weitere Runde: "Taxifahrer verfolgt junge Fahrraddiebe"
Wenn es um das eigene Feinbild geht, müssen schonmal Aktionen herhalten, die mit Radfahrern nichts zu tun haben. Genau so hätte der Taxifahrer auch Auto fahrende Ladendiebe verfolgen können, oder motorisierte Tankstellenüberfaller.
Typen nicht mal wieder einfach so davongekommen sind.
Und die militanten Autofahrer kommen nach Langeoog.Big M hat geschrieben:ich fordere den gulag für militante radfahrer.
deshalb schlage ich helgoland vor.
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Da können sie dann das Bahnfahren üben.
Für die militante fahrgasthassende Taxifahrer schlage ich eine Bohrinsel vor,
die täglich 12 Stunden lang von Ausflugsdampfern mit winkenden
Fahrgästen umkreist wird.
