der-spiegel hat geschrieben:Dennoch findet man keine Bereitschaft, auch keine organisatorische oder ideelle Grundlage zur Gegenwehr. Dafür ist der Fatalismus dominant ("es hat keinen Sinn, sich aufzuregen", "man kann eh nichts machen"). Die kleinteilige Binnenperspektive überwiegt: Man grübelt nicht über die Umwelt, erregt sich nicht einmal über die Finanzkrise, hofft erst recht nicht auf Chancen durch Bildung, glaubt auch nicht an die segensreiche Wirkung von Konjunkturprogrammen.
Das ist ja auch eben das Problem , wo man immer wieder gesagt bekommt , man jammere rum , wenn man sich eben gerade über diese Dinge ausläßt , sich engagiert , eben nicht immer den Mund hält .
In dem Falle bekommt man von allen Seiten gesagt : Was regst du dich auf , du änderst so , oder so nichts ...laß es doch einfach .. !
Oder aber , man wird regelrecht beschimpft , als bekloppt , oder dämlich hingestellt .
Viele haben resigniert und noch schlimmer , möchten in ihrer Resignation nicht belästigt werden , wollen nichts hören und nicht sehen und statt sich gegen die zu wenden , oder sich zu engagieren wird dann sogar gegen die gewettert , die sich eigentlich für ihr Wohl einsetzten .
Plötzlich sind die , die das " Gute " suchen , die nun eigentlich" Bösen ".
Der Haß richtet sich gegen alle und jeden , natürlich völlig ungerechtfertigt , aber differenziert wird nicht mehr .
jr hat geschrieben:Wenn die Politiker den Leuten nicht zusagen, warum ersetzen sie sie denn dann nicht einfach. Es kann doch jeder zeigen, daß er es besser kann.
Eben obengenanntes Verhalten der breiten Masse verhindert dies . Besonders symtomatisch ist dies Verhalten allerdings für die Deutschen . Die Franzosen sind da schon engagierter und weniger duldsam . Die Deutschen verfallen im Angesicht schlechter Prognosen in Lethargie statt auf die Barrikaden zu gehen , oder aber sie neigen dazu extremen Tendenzen zu folgen .
n.e !