Immerhin: Die Leute haben Stil, gestehen die Niederlage ein und treten ohne großes Drumherum ab. Das Feiern der anderen großen Verlierer ist dagegen nur peinlich.
jr hat geschrieben:Immerhin: Die Leute haben Stil, gestehen die Niederlage ein und treten ohne großes Drumherum ab. Das Feiern der anderen großen Verlierer ist dagegen nur peinlich.
Finde ich nicht, es gibt noch Hoffnung auf der Welt, und wenn das für Bayern gilt, könnte es für Kuba, Nordkorea und China auch gelten...
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht." "Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
taz bereut Werbeversprechen zur bayerischen Landtagswahl nicht
Das schlechte Abscheiden der CSU bei der bayerischen Landtagswahl kostet die Berliner Zeitung "taz" mehr als 11.000 Euro. Der Verlag der unter chronischer Geldknappheit leidenden "taz" hatte vor der Wahl mit einem besonderen Versprechen um neue Abonnenten geworben. Pro Prozentpunkt, um den die CSU die absolute Mehrheit verfehle, gebe es die taz einen Monat lang gratis. Nun liegt die Partei bei rund 43 Prozent, das macht sieben Monate Gratis-Abo. Er habe schlimmstenfalls mit drei Prozent gerechnet, sagte der stellvertretende Chefredakteur Reiner Metzger. "Das ist uns dieses Wahlergebnis wert", fügte der Journalist hinzu. 50 neue Leser hätten von dem Angebot Gebrauch gemacht. http://www.dradio.de/kulturnachrichten/ ... 180000/13/
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht." "Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
CSU-Dorf fahndet nach dem Verräter
In Balderschwang im Oberallgäu stimmten stets fast 100 Prozent für die CSU. Doch jetzt herrscht Unruhe im schwärzesten Dorf Deutschlands. Bei der Landtagswahl verloren die Christsozialen bei den Erststimmen 20 Prozent, schlimmer noch: Es gab wieder eine Stimme für die SPD - und keiner weiß, von wem.
(...)
"Wir hatten schon bei der Landtagswahl 2003 einen, dieses Mal dachten wir, es geht ohne ihn, aber wir haben wieder eine SPD-Stimme", klagt der örtliche CSU-Chef Luggi Endrös. Und er merkt an: "Es weiß aber niemand, wer es ist. Ich habe immer gehofft, er ist weggezogen, aber scheinbar wohnt der noch hier."
"... aber wir haben wieder eine SPD-Stimme", klagt der örtliche CSU-Chef Luggi Endrös. Und er merkt an: "Es weiß aber niemand, wer es ist. ..."
Der Mann sollte in die Politik gehen - diese Logik ist einfach umwerfend:
Einer gab seine Stimme der SPD, aber keiner weiß wer. Nein, es sind
nicht alle so vergeßlich wie der Herr Politiker - einer weiß wer:
Der Wähler!
Apropos umwerfende Politiker-Logik: Unsere Bundeskanzlerin hat jüngst die
Rechtschreibung erneut reformiert: Ganze Sätze werden künftig zusammen-
geschrieben. Sie sagte wörtlich: "Mit einem Wort: Keineleistungohnegegenleistung"
(übersetzt in alte neue Rechtschreibung: "Keine Leistung ohne Gegenleistung." (4 Wörter))
Bayern pumpt 10 Milliarden Euro in Landesbank
Außerdem werden zahlreiche Niederlassungen im Ausland geschlossen oder zumindest erheblich verkleinert. So zieht sich die Bank komplett aus Asien zurück. Die Niederlassungen in Hongkong, Shanghai, Peking, Tokio und Mumbai werden dichtgemacht. Ebenso die Filiale in Mailand. Die Standorte New York und London werden erheblich verkleinert. http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,593699,00.html
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht." "Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
Betrachtet man noch das traurige Ergebnis der Grünen, die bei dieser Wahl nur stagnieren, kann man zu dem Schluss kommen, dass es egal ist, welche Verfehlungen sich CSU-Politiker zuschulden kommen lassen - es gewinnt immer die CSU.
(...) Süddeutsche Zeitung
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"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht." "Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
Aber diese Ungewissheit hat sie so entschieden vertreten, dass eine Mehrheit der Wähler sich am Sonntag für Seehofers landesväterliche Vagheit entschieden hat.
Entschiedenheit wird von Kritikern gerne unterbewertet, wenn die Inhalte dabei wechseln. Aber es ist die Entschiedenheit an sich, die punktet.