Die Sonntagsfrage , der neuste Trend !

Merz und Co - nach dem Wetter Top-Thema im Taxi
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n.e !
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Beitrag von n.e ! »

Wie war das mit Wahlversprechen ....,

ich hab mal was gehört , die letzte Stufe der Ökosteuer solle wegfallen ,wenn die CDU an die Macht käme ....

Irgendwie warte ich darauf immer noch . :wink:

(nicht , daß ich wirklich daran geglaubt hätte) :wink:

n.e !
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Otto
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Beitrag von Otto »

Die Leute glauben ja auch, dass der Sprit wieder billiger wird, wenn wir die AKWs länger laufen lassen. Noch so'n Märchen.
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.

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yogi
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Beitrag von yogi »

... :mrgreen: ...
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n.e !
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Beitrag von n.e ! »

Otto hat geschrieben:Die Leute glauben ja auch, dass der Sprit wieder billiger wird, wenn wir die AKWs länger laufen lassen. Noch so'n Märchen.
Ich glaube weder CDU noch SPD noch etwas ! !

Bei der CDU ist es wohl doch nicht angekommen
yahoo hat geschrieben: Die Unionsfraktion will das Kindergeld ab Januar 2009 erhöhen und bereits ab dem dritten Kind einen Zuschlag zahlen. "Für das erste und zweite Kind soll es je zehn Euro mehr geben, für das dritte Kind 20 Euro und ab dem vierten Kind 50 Euro", sagte der familienpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Johannes Singhammer (CSU), der "Bild am Sonntag". http://de.news.yahoo.com/afp/20080727/t ... b2fc3.html
Peanuts , Peanuts für ein Kreuzchen bei der CDU , oder SPD zur nächsten Bundestagswahl ...

Leute , lasst euch nicht an der Nase herumführen , denkt an den Aufschwung der nie bei uns angekommen ist .
Denn das einzigste , was angekommen ist , das die Geldbörse/ Hosentaschen immer schneller leer wird ... :lol: :twisted:


n.e !
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jr
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Beitrag von jr »

Der Verbrauchsanteil meiner Heizkosten hat sich binnen Jahresfrist verdoppelt, von 3 auf 6 Euro. Ich hatte mir erlaubt, zweimal die Heizung anzustellen statt nur einmal. Aber ein Loch reißt das dennoch nicht.

Der Aufschwung ist durchaus angekommen, ohne würden die Löcher eben noch größer sein. Und wenn es jetzt wieder losgeht mit den typischen Wahlversprechen, dann werden auch noch andere Löcher größer werden.

Ich kann mir durchaus vorstellen, daß ein Herr Steinbrück, der Rückgrat zeigt, mehr Wählerstimmen zieht als diejenigen, die ständig vor dem scheinbaren Wählerwillen und den Medien einknicken. Trotz Steinbrück steht die SPD da mehr als schlecht da - schuldenfreie Gemeinden gibt es unter dieser Farbe nur sehr wenige. Unter der Linken wird das wohl kaum anders sein bzw. werden.

An anderer Stelle habe ich vor einiger Zeit eine bisher unbeantwortete Frage gestellt:
Wir teilen die Bevölkerung nach Anzahl auf in zehn Teile von niedrigstem Haushaltseinkommen bis zu höchstem. Die ganz großen Ausreißer nach oben lassen wir außen vor und beschränken uns auf ein Haushaltseinkommen von maximal 18.000 Euro monatlich. Und wir rechnen alle direkten staatlichen Abgaben sowie Stützen ein - also Sozialversicherung und direkte Steuern.

Um wieviel wird sich die Mitte vom unteren und oberen Zehntel unterscheiden? Pro Haushalt bzw. pro Arbeitnehmer?

http://www.der-innenspiegel.de/phpbb/vi ... php?t=1962
Um kleine Verschiebungen innerhalb dieses Zahlenwerks geht es, wenn Politiker über höhere Kindergelder diskutieren.
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Otto
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Beitrag von Otto »

Die Taktik der CDU/CSU ist doch offensichtlich. Es geht auf Wahlen zu.
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Otto
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Beitrag von Otto »

SCHWARZ-GELB IM BUND
Die Regierung, die niemand will

Von Franz Walter

Kommt die Regierung Merkel-Westerwelle? Laut neuen Umfragen kann Schwarz-Gelb 2009 auf eine Mehrheit hoffen. Doch die Reformideen der Bürgerlichen sind längst überholt. Der FDP-Liberalismus passte in die neureichen Neunziger - heute sehnen die Deutschen sich nach anderen Werten.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 58,00.html
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jr
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Beitrag von jr »

Franz Walter schreibt:
Kurzum: Schwarz-Gelb käme, wenn es denn kommt, als Wunschkoalition der Berechenbarkeits- und Ordnungswünsche, nicht als Projektionsfläche stürmischer Veränderungslust.
Schön zusammengefaßt.
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Otto
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Beitrag von Otto »

der Artikel ist gerade Nr. 1 bei den "Most Wanted" im SPIEGEL.
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jr
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Beitrag von jr »

Ob alle die Kernaussage mitbekommen haben, die da heißt: Jede Regierung kommt zu spät?
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jr
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Beitrag von jr »

Gunars Reichenbachs in der heutigen NWZ:
Das Haus brennt. In Umfragen nur noch knapp über 20 %, steht durch ein wochenlanges Spektakel um Clement der Absturz in die Zehnerregion bevor.
Das Westfalen Blatt:
Die Art und Weise, wie sich die stolzeste und traditionsreichste Partei dieses Landes selbst zerlegt, ist beispiellos in der deutschen Geschichte.
Wird Clement der Sargnagel der Partei, die offenbar Probleme mit der Meinungsvielfalt oder der Schröderschen Zeit hat? Die Partei ist alles, der einzelne nichts, irgendwie kommt einem das bekannt vor.

Die Kommentare der heutigen Tageszeitungen sprechen eine mehr als eindeutige Sprache: Jetzt kommt es kübelweise für die SPD.

Vielleicht steht ja Ende das Aus, der etwas größere Teil wandert zur Linken ab, der etwas kleinere zur CDU, und schon haben wir wieder die alte Parteienlandschaft zurück. Selbst Oskar ist dann wieder da, wo er zu übersichtlicheren Zeiten schon einmal war.
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n.e !
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Beitrag von n.e ! »

Thüringen Sommer
2009 Infratest
dimap
30.07.08

31 % CDU - 20 % SPD - 5 % Grüne - 6 % FDP und 31 % Die Linke

Wenn das so weiter geht , wird der nächste Ministerpräsident in Thüringen wohl von der Linken gestellt werden .
Kein Wunder von CDU und SPD kann man eh nicht mehr viel erwarten ... erwarten kann man nur noch negatives von ihnen .... :!:


n.e !
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Otto
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Beitrag von Otto »

Wohl kaum...ohne Koalitionspartner!
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n.e !
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Beitrag von n.e ! »

Sei doch nicht so negativ !!!! :wink:

Was meinst du , wer alles bereit sein wird zu koalieren , wenn es um das Eingemachte geht !

n.e !
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Otto
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Beitrag von Otto »

Die SPD kann im Bund nicht mit der Linkspartei koalieren, weil es ums Eingemachte geht.

Der Vergleich mit den Grünen geht nicht so ganz auf, weil das Thema "Umwelt" damals weder bei der SPD noch sonstwo auf der Tagesordnung stand. Beim Begriff "soziale Gerechtigkeit" ist das anders, das ist ureigenstes Terrain der SPD:
Im Wettkampf mit dem Wunderheiler von der Saar kann die SPD nur bestehen, wenn sie endlich Selbstbewusstsein zeigt: Warum eigentlich soll es sozial sein, den Staat immer tiefer in die Verschuldung zu treiben? Ist es wirklich gerecht, die Lasten einer alternden und schrumpfenden Gesellschaft allein der jungen Generation aufzubürden? Was helfen plakativ hohe Unternehmensteuern, wenn noch mehr Nokias über die Grenze nach Tschechien oder Österreich abwandern? Unter dem Begriff der "Chancengerechtigkeit" hat die SPD auf dem Hamburger Parteitag Ansätze einer eigenständigen Politik diskutiert: Mehr Bildung, effektive Kinderbetreuung, bessere Integration von Migranten, stärker steuerfinanzierte Sozialsysteme. Die Menschen sollten fit gemacht werden für die demographischen und wirtschaftlichen Veränderungen, statt ihnen vorzugaukeln, dass der rasante und manchmal beängstigende Wandel durch nationale Stopp-Schilder aufgehalten werden könnte.
http://www.fr-online.de/top_news/144746 ... -Bann.html
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Otto
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Beitrag von Otto »

Ich bin ja immer wieder bass erstaunt, wenn ich mir die Veränderungen in den Ergebnissen der Sonntagsfrage am Montag anschaue und darüber nachdenke, was wohl zu den aktuellen Ergebnissen geführt haben mag:
CDU/CSU 40% (zuletzt 37%)
SPD 25% (zuletzt 20%)
Linkspartei: 11% (zuletzt 14%)
FDP 10% (zuletzt 12%)
Grüne 9% (zuletzt 11%)
Zu diesen erstaunlichen Veränderungen innerhalb einer Woche führt eine einzige Pressekonferenz, die FDP, Grüne und Linkspartei abgehalten hatten:
Tausend Tage Ohnmacht, Von Carsten Volkery, Spiegel Online, 13.08.2008:
Auf die Frage, was die Opposition denn eine, herrschte langes Schweigen. Und so wanderte der Fokus der Pressekonferenz recht bald von der zerstrittenen Regierung zur zerstrittenen Opposition. Beck schloss eine Koalition mit den Linken auf Bundesebene mit dem Hinweis aus, deren Politik sei unvereinbar mit den Grundrechenarten. Wer deren Vorschläge bezahlen wolle, müsse die Steuern verdoppeln. Im übrigen interessiere sich die Linke nicht wirklich für soziale Belange, sondern nur für die Zahl ihrer Sitze im Parlament. Früher oder später würden auch die Linke-Wähler merken, dass sie für ihre Stimmen keine Politik bekommen, sondern nur Sitze.

Enkelmann wehrte sich mit der Behauptung, die Vorschläge seien sehr wohl finanzierbar. Doch van Essen schlug sich auf Becks Seite und sagte an Enkelmann gewandt: "Beck hat recht. Das ist unverantwortlich. So geht es einfach nicht". Die Scharmützel kamen nicht überraschend - schließlich repräsentieren die Parteien von Guido Westerwelle und Oskar Lafontaine die Extreme des politischen Spektrums. FDP und Grüne kämpfen zudem darum, wer die besseren Liberalen sind.
(...)
Es fehlte auch nicht an Aufrufen, die Große Koalition nach der Bundestagswahl "in die Wüste zu schicken" (Beck). Doch die Hoffnung, nächstes Jahr wieder an Koalitionsverhandlungen teilzunehmen (die FDP will Schwarz-Gelb, die Grünen eine Ampel), könnte sich als verfrüht erweisen. Zwar wünschen sich auch Union und SPD nichts sehnlicher, als das zerfallende Bündnis endlich zu beenden. Aber in einem Fünf-Parteien-System, in dem weiterhin Lagerdenken herrscht und die Linke als Paria gilt, könnten sie zur Fortsetzung der ungeliebten Großen Koalition gezwungen sein.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 73,00.html
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Paulchen
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Beitrag von Paulchen »

Ypsilanti und ihre Spd werden bei einer Neuwahl in Hessen abgestraft.

Ministerpräsident Koch und seine Cdu liegen z.Z in den Umfragen weit vor der Spd, die nur noch auf 27 % der Stimmen kommen würde.

Woran kann das liegen?

Würde ich in Hessen Leben, würde ich weder die Cdu noch die Spd wählen.

Paulchen
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http://www.dasinnenspiegelforum.de/pics ... er0708.jpg


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Otto
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Beitrag von Otto »

Nee, ist klar, du würdest mit deiner Stimme für die Linkspartei lieber Koch nochmals vier Jahre an die Macht bringen.

Und im nächsten sorgst du dann dafür, dass Merkel/Westerwelle an die Macht kommen, klasse!

Woran das liegt, dass die Leute in Hessen so dumm sind? Vielleicht am Äppelwoi?
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Otto
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Beitrag von Otto »

SPIEGEL: In Umfragen liegt die SPD trotz des Wechsels an der Führung unter 30 Prozent, weit hinter der Union.

Müntefering: Bei diesen Umfrageergebnissen wird es nicht bleiben. Je näher wir an den Wahltag herankommen, desto spannender wird es. Frau Merkel und die Union müssen dann ja auch erklären, wie sie nun zu den marktradikalen Beschlüssen ihres Leipziger Parteitags 2003 stehen. Dann stellt sich die Frage, ob die Wähler diese Art von unreglementierter Wirtschaft, die dort propagiert wurde, eigentlich so wollen beziehungsweise wofür Frau Merkel eigentlich steht.

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,589405-2,00.html
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jr
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Beitrag von jr »

Bei diesen Umfrageergebnissen wird es nicht bleiben. Je näher wir an den Wahltag herankommen, desto spannender wird es.
Ich erinnere mich irgendwie dunkel, daß ich denn Satz kurz vor der letzten Wahl auch schon gehört habe.
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