nicht zu fassen, Friedensnobelpreis...

Merz und Co - nach dem Wetter Top-Thema im Taxi
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Otto
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Beitrag von Otto »

driving pingu hat geschrieben:Manches ist wohl einfach Ansichtssache: so sehe ich zwar ein, dass das Auftauen des Permafrostbodens eine Katastrophe ist, für Menschen deren Häuser dort nun versinken. Aber für eine globale, erdgeschichtlich relevante Katastrophe halte ich das nicht- zum Ende jeder Eiszeit ist was aufgetaut. Waren das immer Katastrophen??
Die Frage zeigt, dass du das Problem noch nicht in seiner Gänze begriffen hast.

Der Scheiß ist da seit Millionen Jahren im Boden gebunden, genauer gesagt mindestens seit dem Ende der Kreidezeit vor 65 Millionen Jahren. Wir tauen es ab und stellen somit eine Atmosphäre her, wie sie vor 65 Millionen Jahren geherrscht hat. Und wir haben keine Möglichkeit, den Prozess zu stoppen, geschweige denn, ihn umzukehren. Das ist die Katastrophe und die größere Katastrophe ist, dass nur so wenige Menschen die Konsequenzen begreifen, qed.
driving pingu hat geschrieben:Warum nimmt man als Nullwert ausgerechnet 1961?
Warum guckt der überhaupt immer nur die letzten 1000 Jahre an?
Sind doch schonmal Fragen, die man sich stellen kann. Und auch sollte, wenn man ernsthaft am Thema interessiert ist.
1. Um zwei Zahlen zu haben, die man vergleichen kann, das ist doch logisch!

2. weil es schwierig sein dürfte, Aufzeichnungen aus der Zeit davor zu finden, die Aussagen über Dürre oder Kälteperioden enthalten. Außerdem weiß man über das Leben der Menschen (inklusive Energieverbrauch) in den letzten tausend Jahren einfach mehr als über die Zeit davor. Vor tausend Jahren begann der Aufstieg Europas.
driving pingu hat geschrieben:Bilder von Hurricanes werden gezeigt. Natürlich wird nicht erwähnt, dass nicht jede Naturkatastrophe am Klimawandel liegt.
Warum sollte er Selbstverständlichkeiten erwähnen oder wird etwa behauptet, dass jeder Hurricane auf den Klimawandel zurück zu führen ist? Die Zunahme der Anzahl der Stürme vielerorts auf der Welt ist ein Faktum.
driving pingu hat geschrieben:An einer Stelle wird beschrieben, dass Moskitos sich durch den Klimawandel auch in größeren Höhen ausbreiten als früher. Moskitos übertragen Krankheiten. (So weit, so gut. Oder schlecht)
So nebenbei werden noch andere böse Krankheitserreger gezeigt: Algen, Tsetsefliege, Läuse, Nagetiere, Zecken, Fledermäuse (??), Flöhe, Schnecken. Ohne dass erklärt wird, wo die sich ausbreiten und was sie dort anrichten. Da liegt der Verdacht nahe, dass er dazu nichts schreiben konnte, weil es da gerade nichts zu schreiben gibt.
Wenn sich das Klima ändert, ändern sich logischerweise auch die Ausbreitungsgebiete der Tiere. Wer wissen will, wo Moskitos jetzt leben und was sie anrichten, kann sich ja kundig machen. Das ist nicht Aufgabe des Buches. Dein Verdacht ist Humbug.
driving pingu hat geschrieben:In manchem gebe ich Gore ja recht: Wir müssen anders mit diesem Planeten umgehen. Gerade deshalb wird mir mulmig, wenn es nur noch um das Klima geht. Denn unser Planet ist bei weitem nicht nur von einem Klimawandel bedroht.
Artensterben, Vermüllung, Brandrodung....Also, mir fallen auch neben dem Klima noch Gründe dagegen ein. Aber die interessieren ja gerade keinen mehr.
Artensterben ist auch eine Folge des Klimawandels und wird durch ihn zunehmen, Müll und Brandrodung tragen direkt zur Co2-Zunahme bei.
driving pingu hat geschrieben:Und gleichzeitig mit den Beteuerungen "ja, da muss man aber jetzt mal was tun" werden die Proteste wegen steigender Energiepreise immer lauter. Was für ein verlogener Mist.
Die Energiepreise steigen aber nicht wegen des Klimaschutzes, sondern weil das US-Energiekartell seine Rendite will.

Und das große Problem beim Co2-Ausstoß sind nicht wir Europäer, sondern die USA und die großen Schwellenländer China und Indien. Deswegen müssen mir auch keine "Gutmenschen" kommen und versuchen, mir irgend etwas zu meinem persönlichen Lebensstil erzählen.

Aber genau deshalb ist Gore wichtig, weil er Amerikaner ist und weil die Leute drüben ihm zuhören. Wenn die Amis nicht mitmachen, können wir so ökologisch leben wie wir wollen, es wird nichts bringen.
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Otto
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Beitrag von Otto »

@ Wolli:

du bist ja nicht so für solche Filme, aber ich bin mir sicher, die folgende Aussage ist was für dich:
Agent Smith: "Ich kam zu einer interessanten Entdeckung, seit ich in der Matrix bin. Es fiel mir auf, als ich versuchte, eure Spezies zu klassifizieren. Ihr seid im eigentlichen Sinne keine richtigen Säugetiere! Jedwede Art von Säuger auf diesem Planeten entwickelt instinktiv ein natürliches Gleichgewicht mit ihrer Umgebung. Ihr Menschen aber tut dies nicht. Ihr zieht in ein bestimmtes Gebiet, und vermehrt Euch und vermehrt Euch, bis alle natürlichen Ressourcen erschöpft sind. Und der einzige Weg zu überleben ist die Ausbreitung auf ein anderes Gebiet.
Es gibt noch einen Organismus auf diesem Planeten, der genauso verfährt. Wissen Sie, welcher? Das Virus! Der Mensch ist eine Krankheit! Das Geschwür dieses Planeten! Ihr seid wie die Pest... und wir sind die Heilung!"

http://www.matrix-architekt.de/matrix-1 ... hoer.shtml
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Beitrag von minol »

Agent Smith: "Ich kam zu einer interessanten Entdeckung, seit ich in der Matrix bin. Es fiel mir auf, als ich versuchte, eure Spezies zu klassifizieren. Ihr seid im eigentlichen Sinne keine richtigen Säugetiere! Jedwede Art von Säuger auf diesem Planeten entwickelt instinktiv ein natürliches Gleichgewicht mit ihrer Umgebung. Ihr Menschen aber tut dies nicht. Ihr zieht in ein bestimmtes Gebiet, und vermehrt Euch und vermehrt Euch, bis alle natürlichen Ressourcen erschöpft sind. Und der einzige Weg zu überleben ist die Ausbreitung auf ein anderes Gebiet.
Es gibt noch einen Organismus auf diesem Planeten, der genauso verfährt. Wissen Sie, welcher? Das Virus! Der Mensch ist eine Krankheit! Das Geschwür dieses Planeten! Ihr seid wie die Pest... und wir sind die Heilung!"
Das ist unfug! Sich auszubreiten, solange es die Umwelt zuläßt, wohnt
jedem biologischem System inne. Es ist ein wichtiger Teil der Evolution.
Das was einen Virus zum Virus macht ist nicht die Ausbreitung, sondern
andere Merkmale.... achso, und wenn dann einer behauptet, die Heilung
zu sein, werde ich sehr skeptisch.... naja, ist ja auch nur ein Roman.
Zuletzt geändert von minol am 08.01.2008, 12:57, insgesamt 1-mal geändert.
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wolli
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Beitrag von wolli »

Otto hat geschrieben:@ Wolli:

du bist ja nicht so für solche Filme, aber ich bin mir sicher, die folgende Aussage ist was für dich:
Agent Smith: "Ich kam zu einer interessanten Entdeckung, seit ich in der Matrix bin. Es fiel mir auf, als ich versuchte, eure Spezies zu klassifizieren. Ihr seid im eigentlichen Sinne keine richtigen Säugetiere! Jedwede Art von Säuger auf diesem Planeten entwickelt instinktiv ein natürliches Gleichgewicht mit ihrer Umgebung. Ihr Menschen aber tut dies nicht. Ihr zieht in ein bestimmtes Gebiet, und vermehrt Euch und vermehrt Euch, bis alle natürlichen Ressourcen erschöpft sind. Und der einzige Weg zu überleben ist die Ausbreitung auf ein anderes Gebiet.
Es gibt noch einen Organismus auf diesem Planeten, der genauso verfährt. Wissen Sie, welcher? Das Virus! Der Mensch ist eine Krankheit! Das Geschwür dieses Planeten! Ihr seid wie die Pest... und wir sind die Heilung!"

http://www.matrix-architekt.de/matrix-1 ... hoer.shtml
stimmt, Ott! :wink:
Der Mensch ist eine Krankheit! Das Geschwür dieses Planeten!
genau das schrieb ich vor etlichen jahren schon! :wink:
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Otto
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Beitrag von Otto »

minol hat geschrieben:
Agent Smith: "Ich kam zu einer interessanten Entdeckung, seit ich in der Matrix bin. Es fiel mir auf, als ich versuchte, eure Spezies zu klassifizieren. Ihr seid im eigentlichen Sinne keine richtigen Säugetiere! Jedwede Art von Säuger auf diesem Planeten entwickelt instinktiv ein natürliches Gleichgewicht mit ihrer Umgebung. Ihr Menschen aber tut dies nicht. Ihr zieht in ein bestimmtes Gebiet, und vermehrt Euch und vermehrt Euch, bis alle natürlichen Ressourcen erschöpft sind. Und der einzige Weg zu überleben ist die Ausbreitung auf ein anderes Gebiet.
Es gibt noch einen Organismus auf diesem Planeten, der genauso verfährt. Wissen Sie, welcher? Das Virus! Der Mensch ist eine Krankheit! Das Geschwür dieses Planeten! Ihr seid wie die Pest... und wir sind die Heilung!"
Das ist unfug! Sich auszubreiten, solange es die Umwelt zuläßt, wohnt jedem biologischem System inne. Es ist ein wichtiger Teil der Evolution. Das was einen Virus zum Virus macht ist nicht die Ausbreitung, sondern andere Merkmale.... achso, und wenn dann einer behauptet, die Heilung zu sein, werde ich sehr skeptisch.... naja, ist ja auch nur ein Roman.
Die "Heilung" heißt in dem Fall die Abschaffung der Menschheit.

Und was einen Virus/den Menschen von Säugern unterscheidet (im Sinne der Aussage des Herrn Schmidt), ist, dass Letztere nicht ihren Wirtskörper umbringen, sondern sich in einem natürlichen Gleichgewicht innerhalb ihres Ökosystems befinden...
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Beitrag von minol »

Otto hat geschrieben: Und was einen Virus/den Menschen von Säugern unterscheidet (im Sinne der Aussage des Herrn Schmidt), ist, dass Letztere nicht ihren Wirtskörper umbringen, sondern sich in einem natürlichen Gleichgewicht innerhalb ihres Ökosystems befinden...
So wie die Kaninchen in Australien? :shock:
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Otto
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Beitrag von Otto »

Befinden sich die Kaninchen in Australien in ihrem natürlichen Ökosystem oder wurden sie dort eingeführt?
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Beitrag von minol »

Otto hat geschrieben:Befinden sich die Kaninchen in Australien in ihrem natürlichen Ökosystem oder wurden sie dort eingeführt?
Ist unerheblich. Kaninchen sind Säugetiere und verbreiten sich, weil sie keine natürlichen
Feinde haben und sie das Ökosystem nicht daran hindert. Ebenso ist es beim Menschen
auf der Erde oder beim Schimmelpilz in Neapels Straßen...
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Otto
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Beitrag von Otto »

Das ist definitiv nicht unerheblich, weil die Karniggels die natürlichen Ökosysteme in Down Under bedrohen...du leugnest Erkenntnisse der Ökologie, die absolutes Allgemeinwissen sind.
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Beitrag von minol »

Otto hat geschrieben:Das ist definitiv nicht unerheblich, weil die Karniggels die natürlichen Ökosysteme in Down Under bedrohen...du leugnest Erkenntnisse der Ökologie, die absolutes Allgemeinwissen sind.
Moment... hier liegt ein Mißverständnis vor. Ich beziehe mich nicht darauf, daß die
Ausbreitung einer Art Probleme bereiten, sondern ich behaupte, daß jede Art (egal
ob Säugetier, Reptil oder sonstwas) sich solange ausbreitet, bis es auf natürliche
Feinde oder Grenzen im jeweiligen Ökosystem trifft. Ob das ein sogenanntes
"natürliches" Ökosystem oder ein verändertes Ökosystem ist, ist davon unabhängig,
es stimmt für die Karniggels in Australien genauso wie für die Karniggels im Bloher Forst.
Das Bestreben des Sich-Vermehrens ist unabhängig davon. So, und mit diesem Wissen
werden wir feststellen, daß es keinen Sinn macht, auf eine Insel Kaninchen zu bringen,
auf der es bislang keine Kaninchen gab.
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wolli
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Beitrag von wolli »

...und was ist mit der Pferdemarktinsel? :shock: ... :P :lol:
seid nett zu einander!
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Otto
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Beitrag von Otto »

wolli hat geschrieben:...und was ist mit der Pferdemarktinsel? :shock: ... :P :lol:
Da schmeißen Sumoringer Reissäcke um!
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Beitrag von wolli »

Otto hat geschrieben:
wolli hat geschrieben:...und was ist mit der Pferdemarktinsel? :shock: ... :P :lol:
Da schmeißen Sumoringer Reissäcke um!
echt? :roll: .....wann? :roll: ......da muss ich hin! :D

kann man auch auf die tippen? :roll: :P
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Otto
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Beitrag von Otto »

Nur 1:0
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Beitrag von Otto »

minol hat geschrieben:
Otto hat geschrieben:Das ist definitiv nicht unerheblich, weil die Karniggels die natürlichen Ökosysteme in Down Under bedrohen...du leugnest Erkenntnisse der Ökologie, die absolutes Allgemeinwissen sind.
Moment... hier liegt ein Mißverständnis vor. Ich beziehe mich nicht darauf, daß die Ausbreitung einer Art Probleme bereiten, sondern ich behaupte, daß jede Art (egal ob Säugetier, Reptil oder sonstwas) sich solange ausbreitet, bis es auf natürliche Feinde oder Grenzen im jeweiligen Ökosystem trifft.
Auf das Virus trifft das aber nicht zu, denn das bringt seinen Wirtskörper um.

Und auf den Menschen trifft das auch nicht zu, der macht weiter Kinder ohne Ende, bis die Erde ihn nicht weiter (er)tragen will.
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Beitrag von minol »

Otto hat geschrieben:
minol hat geschrieben:Ich beziehe mich nicht darauf, daß die Ausbreitung einer Art Probleme bereiten, sondern ich behaupte, daß jede Art (egal ob Säugetier, Reptil oder sonstwas) sich solange ausbreitet, bis es auf natürliche Feinde oder Grenzen im jeweiligen Ökosystem trifft.
Und auf den Menschen trifft das auch nicht zu, der macht weiter Kinder ohne Ende, bis die Erde ihn nicht weiter (er)tragen will.
Die Erde "erträgt" nicht und sie "will" auch nicht. Die Erde ist ein toter
Gesteinsplanet, wie Merkur, Venus oder der Mars - mit dem Unterschied,
daß sich auf der Erde Ökosysteme gebildet haben, die für
solche Wesen wie Menschen einen Lebensraum bieten.
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Otto
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Beitrag von Otto »

Mit der Einschätzung vernachlässigst du die Tatsache, dass der Mensch sich in einem Punkt grundlegend von allen anderen Lebensformen auf dem Planeten unterscheidet: er hat das Bewusstsein seiner selbst und kann sein Ökosystem auf eine Art verändern, die einer Zerstörung gleichkommt, die kein Elefant anrichten könnte. Auch die australischen Karniggels sind nur deshalb zerstörerisch, weil sie dort, wo der Mensch sie eingeführt hat, keine natürlichen Feinde haben.

Kein Vogel käme auf die Idee, statt seiner Flügel ein Exoskelett aus Metall zum Fliegen zu benutzen und seine "Vorfahren" aus der Zeit von vor 65 Millionen Jahren, die Dinos, in den Tank zu packen.

Aber Mars und Venus sind natürlich gute Stichwörter. Demnächst knallt wahrscheinlich wieder ein größerer Asteroid auf den Mars. Angesichts unserer Umweltprobleme sollte man sich Gedanken darüber machen, ob die Erde unserer Art auf Dauer eine Heimat bieten kann, zudem ein Asteroideneinschlag wie vor 65 Millionen Jahren jederzeit wieder stattfinden kann.

Die Zusammensetzung und Beschaffenheit der Atmosphäre der Venus schließlich könnte ein Modell dafür sein, wie es auf der Erde einmal aussehen wird, wenn der Treibhauseffekt unumkehrbar geworden ist. 400° warmer saurer Regen aus Schwefelwolken, nett.
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Beitrag von minol »

Otto hat geschrieben:Mit der Einschätzung vernachlässigst du die Tatsache,
dass der Mensch sich in einem Punkt grundlegend von allen anderen
Lebensformen auf dem Planeten unterscheidet: er hat das Bewusstsein
seiner selbst und kann sein Ökosystem auf eine Art verändern, die
einer Zerstörung gleichkommt
Ja, stimmt (auch wenn ich nicht unterschreiben würde, daß der Mensch
das einzige Wesen auf der Erde ist, das ein Bewußtsein seiner selbst
hat). Ich vernachlässige den zerstörerischen Eingriff des Menschen
deswegen, weil er eben nicht das Ökosystem zerstört, sondern das
Ökosystem so verändert, daß es irgendwann keine Lebensgrundlage von
sich selbst und anderen Lebewesen mehr bietet. Dem Menschen ergeht es
dann ganz genauso wie dem Mammut, welches Umweltbedingungen vorfindet,
in denen es nicht mehr leben kann. Sicherlich dauert das beim Menschen
länger, weil er Methoden entwickelt hat, in menschenunfreundlichen
Umgebungen zu überleben, aber letztlich hängt auch der Mensch von
seinen Umweltbedingungen ab - und das ist für meine Aussage das
Entscheidende gewesen.
Otto hat geschrieben:Aber Mars und Venus sind natürlich gute
Stichwörter. Demnächst knallt wahrscheinlich wieder ein größerer
Asteroid auf den Mars.
Ja, mal schauen. Ob man das von der Erde im Teleskop beobachten kann? :shock:
Die Einschläge vom Kometen Shoemaker-Levy 9 auf Jupiter konnte ich im
Teleskop sehen! :D (Aber damals leider nicht fotografieren :( heute ginge das.)
Otto hat geschrieben:Angesichts unserer Umweltprobleme sollte man
sich Gedanken darüber machen, ob die Erde unserer Art auf Dauer eine
Heimat bieten kann, zudem ein Asteroideneinschlag wie vor 65 Millionen
Jahren jederzeit wieder stattfinden kann.
Ja, die Gefahr besteht durchaus. Du denkst an ein Sternenschiff, in
welches die Menschen einsteigen, um dann zu neuen Welten
aufbrechen...? Das wäre ein eigenes Thema, darüber kann man lange
diskutieren. Ich würde in ein solches Schiff übrigens nicht
einsteigen.
Otto hat geschrieben:Die Zusammensetzung und Beschaffenheit der Atmosphäre
der Venus schließlich könnte ein Modell dafür sein, wie es auf der
Erde einmal aussehen wird, wenn der Treibhauseffekt unumkehrbar
geworden ist. 400° warmer saurer Regen aus Schwefelwolken, nett.
Ich denke nicht, daß die Erde so aussehen wird, solange sich die Sonne
nicht verändert. Vergiß nicht, daß die Venus deutlich dichter an der Sonne
ist als die Erde.
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Otto
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Beitrag von Otto »

Sibiriens Klimagas-Tresor öffnet sich
Ein neuer Klimaschock bahnt sich an: Forscher haben alarmierende Hinweise gefunden, dass der gefrorene Boden im Schelfmeer der Arktis auftaut und eingelagertes Methan freisetzt. Die Folge wäre eine katastrophale Erderwärmung - Methan ist ein noch viel stärkeres Treibhausgas als CO2.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 16,00.html
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n.e !
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Beitrag von n.e ! »

minol hat geschrieben: Das Bestreben des Sich-Vermehrens ist unabhängig davon. So, und mit diesem Wissen
werden wir feststellen, daß es keinen Sinn macht, auf eine Insel Kaninchen zu bringen,
auf der es bislang keine Kaninchen gab.
Moment , veto !
Das muß nicht so sein , denn es gibt genügend Beispiele , wo eingeschleppte Tierarten die eigentliche Fauna und Flora durch massive Vermehrung verdrängt haben .
Folglich wäre es theoretisch möglich , wenn wir uns selber auf einen fremden Planeten verschleppen , daß wir die dortige Gesellschaft , o.ä. durchaus mit massiver Vermehrungspolitik verdrängen könnten ...

Nur mal so angedacht ! :wink:

n.e !
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