Ich ergänze noch etwas: Ich hoffe, daß wenn ich das als Studiogast mitgemacht hätte,
daß ich das dann thematisiert hätte und notfalls auch gegangen wäre, nicht aus
Solidarität zu Frau Herman (ihre Thesen teile ich nicht), sondern weil ich als Studiogast
auch bitte wie ein Gast behandelt werden möchte und das auch für meine politischen
Gegner gelten muß.
übel ist ja wohl vor allem, wie die "Gegenseite" reagiert.
Wenn man gar nicht mehr weiter weiß, wird Faschismus vorgeworfen.
Man mag der Roth ja manches vorwerfen könne, aber Faschismus?
Naja, damit zeigen die Kirchenfuzzis doch gleich nochmal, wie recht Roth hat
"Die Wortwahl von Frau Roth gegenüber Bischof Dr. Walter Mixa erinnert in erschreckender Weise an die Propaganda-Hetze der National-Sozialisten gegen die Katholische Kirche und ihre Repräsentanten." ibid
das stelle man sich mal vor: Herr Goebbels sagt: "durchgeknallter, spalterischer Oberfundi".
Weiss nicht, was Herr Voß da meint. Außerdem dachte ich immer, dass damals gerade die katholische Kirche inklusive Konkordat eben nicht den nötigen Abstand zum Naziregime eingehalten hatte.
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht." "Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
Donnerstag, 15. November 2007 12:00 Uhr
Kinderhilfswerk: Kinderarmut in Deutschland deutlich gestiegen - jedes Sechste auf Sozialhilfe angewiesen
Das deutsche Kinderhilfswerk warnt vor wachsender Kinderarmut in Deutschland. Nach einer von der Organisation in Berlin vorgestellten Studie ist inzwischen jedes sechste Kind auf Sozialhilfe angewiesen. 14 Prozent aller Jungen und Mädchen in Deutschland würden offiziell als arm gelten. Das Kinderhilfswerk weist insbesondere darauf hin, dass die finanzielle Situation verheerende Folgen für die Bildungschancen und Fähigkeiten des Nachwuchses habe. 2004 habe jedes dritte Kind bei seiner Einschulung Verhaltensauffälligkeiten oder Entwicklungsstörungen aufgewiesen. http://www.dradio.de/nachrichten/200711151200/5
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Das Kinderhilfswerk weist insbesondere darauf hin, dass die finanzielle Situation verheerende Folgen für die Bildungschancen und Fähigkeiten des Nachwuchses habe. 2004 habe jedes dritte Kind bei seiner Einschulung Verhaltensauffälligkeiten oder Entwicklungsstörungen aufgewiesen.
Und wie immer frage ich mich: warum eigentlich??
Warum führt der Geldmangel zu Verhaltensauffälligkeiten?
Warum sind Kinder aus armen Familien öfter krank aber seltener beim Arzt??
(Für Kinder ist keine Praxisgebühr fällig)
Um Lösungen zu finden, müsste man ja erstmal Wissen, wofür genau
Zuerst einmal muss der Missstand konstatiert werden. Dann kann man anfangen, die Ursachen zu erforschen und, hat man diese ergründet, nach Lösungen suchen.
Fest steht aber als Faktum die Zunahme der Kinderarmut, und das ist auf jeden Fall ein politisches Versagen der seit Jahrzehnten herrschenden Parteien.
die Fakten:
Die Zahl der armen Kinder ist demnach innerhalb von 40 Jahren um das 16-fache gestiegen - Deutschland hält unter Industrienationen den Negativrekord. Die Folgen sind dramatisch: ungesunde Ernährung, soziale Isolation, ein Leben ohne Chancen. http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 90,00.html
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Fünfjährige werden vor Alkohol gewarnt
Früh übt sich: Weil auch auf der Insel das Alter der jugendlichen Alkoholkonsumenten stetig sinkt, setzt die britische Regierung nun auf ein spezielles Frühwarnsystem. Künftig sollen schon Grundschüler über die Gefahren des Trinkens aufgeklärt werden. http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,519422,00.html
Na denn prost!
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Worüber die Große Koalition noch streitet, ist in Thüringen schon Alltag: Das Betreuungsgeld. Eltern bekommen ab dem zweiten Geburtstag ihres Kindes 150 Euro im Monat, wenn sie es nicht in die Kita bringen. Die Landesregierung spricht von einem Erfolgsmodell - Sozialverbände laufen Sturm.
(...)
Der Paritätische Wohlfahrtsverband Thüringen hat in den vergangenen Monaten untersucht, welche Familien lieber das Geld nehmen als den Krippenplatz. Die Sorge der Experten, die auch in der bundesweiten Diskussion über das Betreuungsgeld stets diskutiert wird: Gerade Familien aus bildungsfernen Schichten steckten häufig lieber Bares ein als ihre Kinder von Profis fördern zu lassen. "Der Trend, den wir befürchtet haben, hat sich bewahrheitet", sagt Christian Stadali. "Gerade sozial schwache Familien schicken ihre Kinder gar nicht erst in die Krippe oder holen sie schon vor dem Mittagessen wieder ab, weil sie sich die Kosten für das Essen gar nicht leisten können." http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 41,00.html
Die CDU/CSU ist genau aus diesem Grund für die "Herdprämie"! Die Konservativen brauchen dumme Wähler, sonst würden sie ja nicht gewählt.
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"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht." "Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
Konservative Wähler stammen überwiegend aus bildungsfernen, eher katholischen als protestantischen Schichten. Daran hat sich in den hundert Jahren seit Max Weber nichts geändert.
Darf man daraus schließen, daß in Süddeutschland überwiegend katholische, bildungsferne Bevölkerungsgruppen wohnen? Dafür verdienen sie dort aber ganz gut. Und auch im Cloppenburger und Vechtaer Land muß man sich dann fragen, warum die den Kern der wirtschaftlichen Entwicklung in Niedersachsen bilden.