Inhalt des Artikels, den du da linkst, ist aber nicht die SPD, sondern die Union.
Dies ist der einzige Abschnitt, der den Begriff "SPD" enthält:
Weder Rüttgers' Linksschwenk noch der ordoliberale Kurs der Südwest-CDU lässt sich freilich mit der SPD als Koalitionspartner in Berlin machen. Die Ministerpräsidenten der Union scheinen da eher politisches Schattenboxen zu betreiben. http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 27,00.html
Für mich klingt das eher nach einem Richtungsstreit profilierungssüchtiger Länderchefs innerhalb der Union. Müntefering schient seinen Laden besser im Griff zu haben als Merkel den ihren!
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht." "Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
Auf jeden Fall sind jetzt in der Frage der Höhe des Arbeitslosengeldes I die Fronten völlig durcheinander geraten. Köhler gegen Rüttgers, Merkel gegen Köhler, Müntefering gegen Merkel:
Struck stellt sich gegen Merkel
Die SPD holt nach den Unions-Attacken auf Horst Köhler zum Gegengriff aus. Fraktionschef Struck verteidigt den Bundespräsidenten - kurz nachdem sich auch Kanzlerin Merkel gegen das Staatsoberhaupt gestellt hatte.
Es wirkt beinahe grotesk: Die größte Unterstützung erhält Bundespräsident Horst Köhler dieser Tage aus den Reihen der SPD. Dabei war Köhler im Mai 2004 als Kandidat von Union und FDP zum Bundespräsidenten gewählt worden. http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 49,00.html
Die Grünen liefern immerhin Argumente für ihre Ablehnung des Rüttgers-Vorschlags:
Gewogen und für unsozial befunden
7. November 2006
Der Vorschlag klingt zunächst schön, doch wenn man genauer hinsieht, stellt er sich als Mogelpackung heraus, die zu krassen Verschlechterungen nicht nur bei jüngeren Menschen und Frauen führen würde, sondern auch für Ältere deutliche Nachteile brächte.
Die Folge wäre, dass man in Zukunft zehn Jahre sozialversicherungspflichtig beschäftigt sein muss, um überhaupt zwölf Monate Arbeitslosengeld beziehen zu können. Heute sind lediglich zwei Jahre sozialversicherungspflichtige Beschäftigung notwendig, um Anspruch auf zwölf Monate Arbeitslosengeld zu haben.
(...)
Für jüngere Menschen und all diejenigen mit unterbrochenen Erwerbskarrieren, wie z.B. Eltern mit Kindererziehungszeiten, bedeutet der Vorschlag weitgehende Verschlechterungen. Sie hätten deutlich kürzere Bezugsdauern von ALG und damit auch einen schnelleren Übergang ins ALG II. Zusammen mit dem Vorhaben von Rüttgers, den Unterhaltsrückgriff wieder einzuführen und erwachsene Kinder für die arbeitslosen Eltern aufkommen zu lassen, führt dies zu erheblichen neuen Risikolagen für junge Erwerbstätige. http://www.gruene-bundestag.de/cms/arbe ... 155595.htm
Wenn ich das lese, klingt der Rüttgers-Vorschlag für mich wie die übliche Mogelpackung der Union: man tut in der Öffentlichkeit so, als sei man sozial, aber in Wirklichkeit verschlechtert man die Bedingungen für die Betroffenen.
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht." "Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
Ich hatte eher den Eindruck, daß der Vorschlag viel Wind um wenig Änderung ist. Könnte aber sein, daß die Chinesen sich freuen, wenn er verwirklicht wird.
jr hat geschrieben:Ich hatte eher den Eindruck, daß der Vorschlag viel Wind um wenig Änderung ist. Könnte aber sein, daß die Chinesen sich freuen, wenn er verwirklicht wird.
Genau das ist der Irrtum. Er bedeutet eine massive Verschlechterung für alle, wenn man den Ausführungen der Grünen folgt.
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht." "Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
jr hat geschrieben:Ich hatte eher den Eindruck, daß der Vorschlag viel Wind um wenig Änderung ist. Könnte aber sein, daß die Chinesen sich freuen, wenn er verwirklicht wird.
Genau das ist der Irrtum. Er bedeutet eine massive Verschlechterung für alle, wenn man den Ausführungen der Grünen folgt.
Playmobil , Fisher Price , Matell etc ...
alles made in CHINA und geh mal ein Teil davon kaufen ...
Playmobilhaus / Villa aus Plastic billigst hergestellt , günstig für ein paar Pfennige in CHINA hergestellt !
Ausserdem , verlagern die so oder so alle Arbeitsplätze in die sog. Billiglohnländer , oder ziehen sie nach CHINA , ihr Arbeitsplatz ist schon lange da !
Noch kauft die restliche Welt mehr von uns als wir von ihr. Ein Boykott mag ja ein naheliegender Gedanke sein, aber helfen wird er nicht. Denn von welchem Geld sollen die z.B. Chinesen die Dinge bezahlen, die wir ihnen verkaufen wollen?
jr hat geschrieben:Noch kauft die restliche Welt mehr von uns als wir von ihr. Ein Boykott mag ja ein naheliegender Gedanke sein, aber helfen wird er nicht. Denn von welchem Geld sollen die z.B. Chinesen die Dinge bezahlen, die wir ihnen verkaufen wollen?
Aber was die Welt von uns kauft, sind Maschinen und Industrieanlagen, keine Konsumgüter!
Ich boykottiere chinesische Produkte (wenn ich ein solches erkenne) aus politisch–moralischen Gründen.
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht." "Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."