hab den Thread jetzt erst entdeckt.
Ganz schön viel Stammtischgelaber, stabiles Halbwissen und Klischees dabei
Kurzfassung einer angehenden Lehrerin: und ehemaligen Elternsprecherin:
Kopfnoten: Gibt es schon längst wieder
Ausländerproblematik: sehe ich nicht. Also, sehe ich schon. Das Problem an den Schulen ist aber nicht die mangelnde Integration von Ausländern sondern die mangelnde Integration von allen die irgendwie am Rand stehen.
das 3gliedrige Schulsystem ist gescheitert. Zumindest, solange es vor allem eine soziale Selektion ist. (Blöderweise hat wohl kaum einder derjenigen die das entscheiden sein Kind nicht auf dem Gymnasium)
Das mit den Markenklamotten...wird gerne hoch gespielt. Ich sehe zwar auch genug, die damit angeben. Aber so wie es angeblich ist habe ich das noch nie erlebt!
Trotzdem finde ich die Idee mit Schuluniformen gar nicht so übel. es geht dabi nicht nur um die Klamotten, sondern um das Gemeinschaftsgefühl, die Zugehörigkeit. (Wie wohl immer bei Uniformen, die mir sonst eigentlich auch zuwider sind. Aber sie müssen für Schüler ja nicht so sehr nach Uniform aussehen)
Und natürlich muss ich mich-notgedrungen- auch noch ein bißchen für das Ansehen der Lehrer einsetzen
Die Schulen können nicht alles auffangen, was die Eltern vermasseln. MIttlerweile wird an vielen Schulen gemeinsam gefrühstückt, weil es das zu Hause nicht gibt! Nur ein Beispiel.
Viele erleben in der Schule zum ersten Mal, dass sie Regeln einhalten müssen. Und das nicht nur bei sozialen Randgrupen. Aber "man soll doch Kinder nicht einengen" Mit dieser Begründung verweigern so einige die Erziehung. Ist ja auch ein anstrengender, undankbarer Job..Und die Lehrer sollen es dann richten.
Klar gibt es schlechte Lehrer. Wenn ich mir einige Mitstudis anscaue, da graust mir jetzt schon.
Und das Studium ist genaugenommen für die Katz. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich in der Uni was lerne, was mir nützt. Wie auch, wenn man mir allen ernstes erzählt, ich müsste in der Hauptschule Physik (und zwar Atomphysik und Thermodynamik) auch auf englisch unterrichten
Man bräuchte mehr Lehrer für die Lehrerausbildung. Aber, das gibt es schon und wird immer mehr.
Und ich wäre dafür, dass man mehr Praktika macht, nicht nur in der Schule. Schule (womöglich als ind von Lehrern) Uni, Schule...da fehlt dann doch das reale Leben.
Manchen Lehrern täte es gut, wenn sie wüssten wie das ist, wenn man erst um 20 Uhr von der Arbeit nach Hause kommt.
Ich bin übrigens auch gegen die Verbeamtung! In der Hoffnung, dass ich dann von den totalen *** bei den Kollegen verschont bleibe.
Außerdem wäre es ganz sinnvoll, wenn sich die Schulen ihre Lehrkräfte aussuchen könnten. Es kann einfach nicht gutgehen, wenn Lehrer x an die Hauptschule muss, aber an die Grundschule will. Und mit Teenagern einfach nicht zurechtkommt, dort unzufrieden ist...(echtes Beispiel)
Oder wenn jemand der wirklich besser auf's Gymnasium passt an eine Gesamtschule muss und das Konzept nicht mitträgt u.s.w.
Allerdings geht der Weg langsam auch dahin.
Zitat eines Päd.Profs: Das Gymnasium ist nur für die Besten, Schlauesten und Fleißigsten.
Und für meine Kinder"