Der Netzverblödungskoeffizient

... was sich in den anderen Rubriken nicht unterbringen läßt
minol
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Beitrag von minol »

driving pingu hat geschrieben:Elektrolyse...pah. Das ist ja eigentlich auch Chemie :roll: Äh..:Laser? Drehung? Polarisation?? Neee, den kenn ich nicht.
War der Versuch mit Helmholtzspulen und Fadenstrahlrohr zur Bestimmung von m/e.
Ah ok. Dann hast Du das Grundpraktikum in der Physik in OL nicht gemacht.
driving pingu hat geschrieben:Womit wir wieder beim Thema Schule wären: Ich sollte mir ja übelegen, wie ich diesen Versuch wann, warum wie mit Schülern....
(gar nicht. Zumindest nicht mit dem Schülern, die ich gerade vor Augen habe)
Wir hatten das in der Oberstufe - glaub ich. Ich erinnere mich noch,
daß ich mir nicht so recht vorstellen mochte, daß bei einer Glühkathode
die Elektronen tatsächlich aus dem Metall austreten... :D
driving pingu hat geschrieben:Ich hätte es ja schöner gefunden, mal was zu machen, was ich wirlich für meine Schüler gebrauchen kann.
Ein Versuch, der zeigen soll, dass Elektronen Teilchencharakter haben in der Schule... Obwohl...so ein Fadenstrahlrohr und Spulen braucht ja jeder heutzutage. Da müssen die Schüler die Angst vor verlieren
Ein Versuch, wo man wirklich intuitiv anschaulich sieht, daß Elektronen
Teilchen sind, fällt mir spontan irgendwie nicht ein. Bei solchen m/e-Versuchen
muß man einiges an Wissen und Einsicht mitbringen, um sie zu verstehen.
Aber das ist vielleicht auch nicht verkehrt.
minol, kennst du das Eriometer? :D ( Eine der schönsten didaktischen Betrachungen, die meine Kollegin da geschrieben hat. "Dieser Versuch schult die Frustrationstoleranz der Schüler" :lol: :lol: ) :D
Nein, ich kenne es nicht. :( Aber ich weiß, daß für die Frusttoleranzgrenzen
schon manche Füsiek-Lehrer reichen. Ich war jedenfalls frustriert in der
Schule. Als ich Füsik haben wollte, gabs das nicht, als wir es endlich hatten,
gab es das nur ein halbes Jahr und dann bei einem blöden Lehrer :(
Tja, so killt man Schülermotivation... :(
driving pingu
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Beitrag von driving pingu »

minol hat geschrieben:
Ein Versuch, wo man wirklich intuitiv anschaulich sieht, daß Elektronen
Teilchen sind, fällt mir spontan irgendwie nicht ein. Bei solchen m/e-Versuchen
muß man einiges an Wissen und Einsicht mitbringen, um sie zu verstehen.
Aber das ist vielleicht auch nicht verkehrt.
Ach so, das hätte ich erwähnen sollen: war im Atomphysikpraktikum für angehende Haupt-und Realschullehrer :-)
(Und wer hat eigentlich Probleme mit der Vorstellung von Eletronen als Teilchen? Den meisten fällte es doch eher schwer, sich die nicht als kleine runde Kuller vorzustellen, die sich in etwas größeren runden Kullern aufhalten und dort immer im Kreis herumwuseln)

Doch, hab alles in Ol gemacht. Aber manches verdrängt und/oder vergessen.
Humor ist, wenn man trotzdem lacht
minol
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Beitrag von minol »

Stimmt, man denkt bei Elektronen automatisch an kleine Kügelchen.
Komisch, daß diese kleinen Kugeln es schaffen, aus einem Draht heraus-
zuspringen :lol: ;) Aber man braucht trotzdem Experimente, die zeigen,
daß sie tatsächlich Teilchennatur haben (und solche, die zeigen, daß sie
Wellennatur haben), denn vorstellen kann man sich viel... ;)

Ich hatte ein anderes Praktikum im Kopf, was Du als Haupt/Realschul-
anwärterin gar nicht machst. Ich wußte nicht, welche Schulart Du hast.
Deswegen die Versuchs-Verwirrung. ;) Egal...
klaus
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Beitrag von klaus »

klaus hat geschrieben:passt hier ganz gut hin: eben habe ich in einem forum das wort "absollwirt" gelesen. :x
karteileiche fragte: "und das soll was bedeuten?"

genau, das kann man nämlich nur noch aus dem kontext herleiten. der komplette satz lautete: " Er hat mit Ziegler und Bade alle Traingseinheiten absollwirt."

:twisted:
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Otto
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Welle oder Teilchen?

Beitrag von Otto »

Welle oder Teilchen? Die schöne alte Heisenbergsche Unschärferelation!
"Die mathematisch formulierten Gesetze der Quantentheorie zeigen deutlich, daß unsere gewöhnlichen anschaulichen Begriffe nicht in unzweideutiger Weise für die kleinsten Teile gebraucht werden können. Alle die Wörter und Begriffe, mit denen wir die gewöhnlichsten physikalischen Objekte beschreiben, wie etwa Lage, Geschwindigkeit, Farbe, Größe usw., werden unbestimmt und problematisch, wenn wir versuchen, sie auf die kleinsten Teile anzuwenden." (Werner Heisenberg)
nicht in unzweideutiger Weise läuft darauf hinaus: Der Beobachter verändert die quantenmechanische Wirklichkeit durch seine Beobachtung. Wenn ich ein Elektron durch ein Elektronenmikroskop betrachte, verändere ich es, aber nicht in einer Weise, die ich vorhersagen könnte.

Ich empfehle Harald Lesch:

Alpha Centauri: Was ist die Unschärferelation
http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?v= ... =020428.rm

Alpha Centauri: Welche Bedeutung hat die Unschärferelation
http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?v= ... =020609.rm

Alpha Centauri: Ist Schrödingers Katze tot?
http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?v= ... =040915.rm
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Otto
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Beitrag von Otto »

Gerade im DLF:
"Wer A sagt, kann auch Binomialkoeffizient sagen"
Auslese: Großes Einmaleins
Unterhaltsame Lektüre zum Jahr der Mathematik

Dreisatz, Kurvendiskussion, Statistik? Mathematik bleibt für viele Zeitgenossen ihr Leben lang ein Buch mit sieben Siegeln. Schade eigentlich. Denn Mathematik ist eines der mächtigsten Gedankengebäude, das Menschen je ersonnen haben. Sie ist die Grundlage aller modernen Naturwissenschaft - und vor allem ein großes intellektuelles Abenteuer.

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/wib/760414/
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Otto
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Beitrag von Otto »

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