Zitat:
Wenn er vorher das Navi benutzt, ist das ja noch hinnehmbar. Wenn er es erst nach dem Einschalten nutzt, dann dürfte es genauso rechtswidrig sein, wie in den Fällen, wo ein Fahrer das Taxameter vor dem Koffereinladen einschaltet. Dieses Verhalten wurde schon gerichtlich ausreichend gerügt.
Was soll an der Benutzung eines Navis rechtswidrig sein. Der obige Satz ist entweder falsch oder mißverständlich formuliert.
Mit der Nutzung meinte ich das Eingeben des Ziels. Das darf nicht erfolgen, nachdem das Taxameter schon angestellt wurde.
Wenn der Fahrgast dann etwas am Kurs auszusetzen hat, soll er sich an den Hersteller des Navis wenden.
Das verkennt wie gesagt, daß es Einstellungsoptionen gibt, die der Fahrgast nicht nachvollziehen kann. Und vielleicht mancher Fahrer auch nicht.
Aber wenn so ein Ding im Wagen ist, stelle ich selbstverständlich sofort das Denken ein.
Eben. Dieses grenzenlose Vertrauen habe die Dinger aber nicht verdient.
gibt es so doofe taxifahrer ! da würde ein navi auch nichts nützen
Wer buchstabieren kann, ist zumindest im Vorteil. Wer nicht, kann sich die Anschaffung sparen. Dem nützt ein Navi nichts. Oder doch? Mehr dazu in Ausgabe 12.
Grundsätzlich bin ich nicht dagegen, daß in jedem Taxi ein Navi ist. Aber ich halte es für elementar, daß Fahrer und Fahrgast sich bewußt sind, daß es nicht mehr als eine kleine Unterstützung ist, die mit ungeahnten Tücken behaftet sein kann. Vertrauen kann das Ding auf Dauer nur bilden, wenn nichts schief geht (unwahrscheinlich) und wenn der Fahrer erkennen läßt, daß er dennoch halbwegs weiß, wo er ist und was er tut (auf Dauer ebenfalls unwahrscheinlich).