Der taxiticker schrieb:
In den letzten Monaten häufen sich die Fälle, wo meine Fahrgäste sich über deutlich zu schnell fahrende Taxifahrer beschwerten. Berichtet wird von 100 oder gar 120 km/h auf der Cloppenburger oder Nadorster Straße. Mit Fahrgästen drin versteht sich. Mir ist zwar bisher nicht aufgefallen, daß die Crash-Häufigkeit infolge dieses irren Verhaltens zugenommen hat, aber das kann ja noch kommen. Aber selbst wenn das Blech heil bleibt, so bekommt manch ein Fahrgast dabei Blessuren anderer Art ab. Was soll ich sonst denken, wenn eine ältere Frau mir sagt, das Taxi bestelle sie eigentlich, um lebendig anzukommen?12.02.09 - Crashfahrer bringen Taxigewerbe in Bedrängnis
Ein brisantes Thema aus der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift TAXI findet sich jetzt auch auf den Seiten der Hamburger Taxenunion: Danach kommen aus der Versicherungsbranche alarmierende Nachrichten. Die Schadensquote liege bei durchschnittlich 150 Prozent. Eine erste Konsequenz sei die Beitragserhöhung bei der Haftpflicht auf breiter Front für 2009. Darüber hinaus laufe das deutsche Taxigewerbe Gefahr, seine Versicherungspartner zu verlieren. Eine Zwangsversicherung zu astronomischen Preisen könne die Folge sein. Grund für die bedenkliche Entwicklung seien unqualifizierte Fahrer, ein weiteres Vorantreiben der “kleinen Fachkunde” dringend.
Link
Taxenunion Hamburg: Gesamtes Taxigewerbe zahlt für Qualitätsdefizite bei den Taxifahrern
http://www.taxiticker.de/2009/02/12/cra ... draengnis/
Vielleicht sollte ich mir doch was darauf einbilden, daß ich immer mal zu hören bekomme: "Der fährt ja wie ne Valium".