der Bürgerbrief hat geschrieben:STUDIE SOLL VERTRÄGLICHKEIT VON SCHIFF UND BAHN PRÜFEN
OB Schütz: Bund hat offenbar den Handlungsbedarf erkannt
Beim Bund gibt es offenbar nach den jüngsten Fortschritten des Jade-Weser-Portes ein Umdenken bei der Frage der Zukunft der Eisenbahnbrücke über die Hunte. Eine Machbarkeitsstudie, die sich mit der Verträglichkeit von Schiff und Bahnverkehr in Ol-denburg befasst, wird derzeit von der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung erarbeitet. Dies war unter anderem Gegenstand eines Gespräches, das Oberbürgermeister Diet-mar Schütz und Hans-Jürgen Meyer, Leiter der Deutschen Bahn AG Direktion Nord-deutschland jetzt im Oldenburger Rathaus geführt haben. „Die Machbarkeitsstudie muss gemeinsam mit der Bahn erstellt werden,“ so Schütz. „Offensichtlich hat der Bund eingesehen, dass es so, mit Blick auf den Jade-Weser-Port nicht weitergeht. Sollte die Studie zeigen, dass der Schiffsverkehr durch die jetzige Situation zu stark behindert würde, bliebe nur die von uns favorisierte Höherlegung der Brückenquerung“, so Schütz.
Als Folge dieser Baumaßnahmen würde auch die Bahnübergänge Stedinger Strasse und Stau von der höhergelegten Bahn überfahren. Die Eisenbahnschranken könnten dann entfallen. „Dies wird aber noch Jahre dauern“, so Schütz. Bis dahin sollen durch eine Optimierung der Zugabwicklung die Schließzeiten für die übrigen Verkehrsteil-nehmer reduziert werden. Außerdem sollen die Nutzer des künftigen IKEA-Marktes schon auf dem Parkplatz informiert werden, ob die Schranken geschlossen sind.
Fortschritte gibt es auch beim Lärmschutz. Hier wird die Stadt als Ergebnis des Gespräches einen Antrag für das Lärmsanierungsprogramm des Bundes stellen, aus dem Lärmschutzmaßnahmen nach einer Dringlichkeitseinstufung bezahlt werden können.
Schütz betonte außerdem, dass die Stadt sich verstärkt um die Elektrifizierung der Bahnstrecke Oldenburg-Wilhelmshaven bemühen werde, nicht nur wegen der erwarte-ten 36 täglichen Zugpaare durch den Jade-Weser-Port sondern auch wegen weiterer 12 Güterzüge, die künftig von Wilhelmshaven die Kohleverstromung in Bremen belie-fern sollen. Eine Elektrifizierung der Strecke wiederum würde, da es sich um eine we-sentliche Änderung der Bahnstrecke handelt, einen neuen Lärmvorsorgeanspruch der betroffenen Bürger nach sich ziehen. Dies sieht Schütz als den erfolgversprechendsten Weg für einen besseren Lärmschutz an.
Hinsichtlich der Bahnübergänge machte die Deutsche Bahn AG deutlich, dass eine Absenkung der Bahnstrecke an der Alexanderstraße aus Kostengründen nicht möglich ist. „Hier kommen wir nur mit einer Untertunnelung der Bahnstrecke durch die Alexanderstraße weiter. Nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz muss die Stadt eine solch Maßnahme zu einem Drittel mitfinanzieren. Wir sollten das tun, um an dieser Stelle ein langjähriges, ärgerliches Verkehrshindernis für die Bürger abzustellen“, so der OB.
Aussage zum Bahnübergang Alexanderstrasse
Aussage zum Bahnübergang Alexanderstrasse
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
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