...alles Verbrecher...POLIZIST DURCH SCHUSS VERLETZT IN HERNE !!
(...)
Als sie den vermeintlichen Haupttäter festnehmen wollten, flüchtete dieser auf einem Fahhrrad. Als er eingeholt wurde, zog er plötzlich eine Schusswaffe und schoss auf einen der Beamten.
(...)
http://www.blaulichtreporter.de/index.html
Radfahrer
Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben ... den Rest habe ich einfach verprasst.
George Best
Der Verstand ist wie ein Fallschirm. Er funktioniert nicht, wenn er nicht offen ist.
Frank Zappa
George Best
Der Verstand ist wie ein Fallschirm. Er funktioniert nicht, wenn er nicht offen ist.
Frank Zappa
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/fahr ... 75280.htmlyogi hat geschrieben:...alles Verbrecher...POLIZIST DURCH SCHUSS VERLETZT IN HERNE !!
(...)
Als sie den vermeintlichen Haupttäter festnehmen wollten, flüchtete dieser auf einem Fahhrrad. Als er eingeholt wurde, zog er plötzlich eine Schusswaffe und schoss auf einen der Beamten.
(...)
http://www.blaulichtreporter.de/index.html
ein Gericht in Schleswig Holstein würde den Polizisten die Schuld für seine Verletzungen geben ,ist ja schließlich selber schuld warum trägt er keine ausreichende SchutzkleidungEin Gericht in Schleswig-Holstein gab einer Radfahrerin eine Mitschuld, weil sie bei einem Unfall keinen Helm trug. Doch die Radlerin ging in Revision. Nun muss der Bundesgerichtshof den Streit klären
http://www.titanic-magazin.de/news/mits ... tand-6551/
Das Urteil ist da:yogi hat geschrieben:...da bin ich mal gespannt...
Der Bundesgerichtshof hat entschieden: Auch wer ohne Helm radelt, trägt keine Mitschuld an fremdverschuldeten Unfällen.
http://www.nwzonline.de/oldenburg/blaul ... 66258.html
Abgestellte Fahrräder blockieren nicht nur den Wallgraben regelmäßig sondern auch den Theatervorplatz oder den Bahnhof-Süd. Beim Theater habe ich schon erlebt, daß alle Türen gleichzeitig so zugestellt waren, daß nix mehr ging. Alles auf die mangelnde Anzahl von Abstellmöglichkeiten zu schieben, ist zu einfach. Tatsächlich bemühen sich Radfahrer genau wie Autofahrer, ihrem Ziel vor dem Abstellen des Gefährts so nahe wie möglich zu kommen. Nur daß Radfahrer nicht die Sorge vor Tickets plagt.
Abgestellte Fahrräder blockieren nicht nur den Wallgraben regelmäßig sondern auch den Theatervorplatz oder den Bahnhof-Süd. Beim Theater habe ich schon erlebt, daß alle Türen gleichzeitig so zugestellt waren, daß nix mehr ging. Alles auf die mangelnde Anzahl von Abstellmöglichkeiten zu schieben, ist zu einfach. Tatsächlich bemühen sich Radfahrer genau wie Autofahrer, ihrem Ziel vor dem Abstellen des Gefährts so nahe wie möglich zu kommen. Nur daß Radfahrer nicht die Sorge vor Tickets plagt.
...aus mittlerweile eigener Erfahrung: geht...Sechs große Biere und dann aufs Rad, geht das?
(...)
http://www.spiegel.de/unispiegel/wunder ... 80627.html
Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben ... den Rest habe ich einfach verprasst.
George Best
Der Verstand ist wie ein Fallschirm. Er funktioniert nicht, wenn er nicht offen ist.
Frank Zappa
George Best
Der Verstand ist wie ein Fallschirm. Er funktioniert nicht, wenn er nicht offen ist.
Frank Zappa
http://www.nwzonline.de/oldenburg/polit ... 40211.html
Ein nicht ganz kleiner Teil aller noch vorhandenen Radwege soll abgeschafft werden. OL setzt damit völlig gegen den bundesweiten Trend zur Ausweitung des Radwegenetzes. Schnellfahrer (Radraser?) sind die Profiteure, dumm dran alle, die weiter auf die dann nicht mehr benutzungspflichtigen ehemaligen Radwege setzen. Dort gilt dann de facto eine 100%-Haftung bei allen Kollisionen mit Fußgängern. Es ist bemerkenswert, wie wenig Aufklärung die Radfahrerverbände hier gegenüber ihrer eigenen Klientel betreiben. Oder zählen Omas und Kinder nicht zu dieser Gruppe? Könnte sein.
Die städtische Liste: http://buergerinfo.oldenburg.de/getfile ... 98&type=do
Ein nicht ganz kleiner Teil aller noch vorhandenen Radwege soll abgeschafft werden. OL setzt damit völlig gegen den bundesweiten Trend zur Ausweitung des Radwegenetzes. Schnellfahrer (Radraser?) sind die Profiteure, dumm dran alle, die weiter auf die dann nicht mehr benutzungspflichtigen ehemaligen Radwege setzen. Dort gilt dann de facto eine 100%-Haftung bei allen Kollisionen mit Fußgängern. Es ist bemerkenswert, wie wenig Aufklärung die Radfahrerverbände hier gegenüber ihrer eigenen Klientel betreiben. Oder zählen Omas und Kinder nicht zu dieser Gruppe? Könnte sein.
Die städtische Liste: http://buergerinfo.oldenburg.de/getfile ... 98&type=do
Jeder tote Radler geht auf das Konto der unverantwortlichen Politiker.
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
Im gestrigen Verkehrsausschuß stellte sich die Lage - verkürzt - so dar: Radwege benötigen eine Mindestbreite. Der Wert ist in OL nur an wenigen Stellen vorhanden bzw. machbar. Alle andere Radwege müssen entschildert werden, sofern nicht Gefahrengründe dagegen sprechen. Die Zuschauer zu diesem Punkt erinnerten staturmäßig eher den Tour-de-France-Fahrern, was auch einiges über die treibenden Kräfte sagt. Daß alte Leute dabei gewissermaßen unter die Räder kommen, interessiert halt nicht, solange man selbst jung ist.
Bemerkenswert: Obwohl mit Beeinträchtigungen des Busverkehrs zu rechnen ist, meldete sich der VWG-Vertreter nicht zu Wort.
Wenn sich die Haftungsfrage auf freigegebenen Fußwegen einmal mehr herumspricht als bisher, rechne ich mit dem Helm-Effekt: Leute verzichten aufs Fahrrad, weil es ihnen dort, wo sie fahren möchten, zu riskant erscheint.
Positiver Eindruck des Tages: ADFC-Mann Uwe Mahall als beratendes Mitglied im Ausschuß. Ruhige Vorträge, lief aber mit seiner Prognose, das Fahren der Radfahrer auf der Straße könne den Druck stärken, sich um ein von Hauptstraßen unabhängiges Radnetz zu bemühen, bei der Verwaltung auf. Die unterstellte den Radfahrern, sich an den Hauptstraßen zu orientieren, weil sie die historisch gewachsene Kurzverbindungen seien. Das halte ich für Unfug, man muß sich nur mal den Betrieb auf den Fahrrad-Highways z.B. an der Mülldeponie oder am Bloherfelder Wasserzug anschauen.
Es ist unverständlich, warum es trotz knappen Platzes seit einiger Zeit zum Trend wird, neue Gebäude direkt bis an den Fuß/Radweg zu bauen, so z.B. im Anfangsbereich der Cloppenburger Straße oder beim neuen Hotel in der Alexanderstraße. Ernst Aumann (Arbeitsgemeinschaft der Bürgervereine) wies darauf hin, daß die Bauleitplanung geändert werden müsse. Eigentlich hätte ich von der Verwaltung erwartet, daß sie das auch ohne Hinweis hinbekommt.
Keine Frage: Auf etlichen Straßen ist Radfahren kein Problem. Aber die Einteilung daran festzumachen, ob ein paar cm Radwegbreite fehlen, erscheint mir keine geeignete Grundlage für ernsthafte Betrachtungen zu sein. Und deshalb ging mir der Publikumsfrager im Ausschuß auf den Senkel, der nicht fragte sondern fast drohend feststellte, daß (nicht nur) der Radweg an der Ofener Straße unverzüglich, also morgen (wortwörtlich) abzuschildern sei.
Keine Frage übrigens auch: In passenden, insbesondere schmalen, Straßen mit untergeordneter Bedeutung ist es sicherer, wenn die Fußgänger auf der Straße laufen anstatt auf einem Gehweg. In der bisher unfallfreien Siebenbürger Straße wird derzeit die Trennung durchgeführt, unter dem Beifall der gleichen Ratsleute, die es gestern begrüßten, daß Radfahrer auf die Straße sollen. Irgendwann kommen statistische Erkenntnisse in den Stuben der Bauvorschriftsausdenker an und dann wird alles wieder zurückgebaut. Ein Perpetuum mobile, gefüttert mit Anliegerbeiträgen.
Bemerkenswert: Obwohl mit Beeinträchtigungen des Busverkehrs zu rechnen ist, meldete sich der VWG-Vertreter nicht zu Wort.
Wenn sich die Haftungsfrage auf freigegebenen Fußwegen einmal mehr herumspricht als bisher, rechne ich mit dem Helm-Effekt: Leute verzichten aufs Fahrrad, weil es ihnen dort, wo sie fahren möchten, zu riskant erscheint.
Positiver Eindruck des Tages: ADFC-Mann Uwe Mahall als beratendes Mitglied im Ausschuß. Ruhige Vorträge, lief aber mit seiner Prognose, das Fahren der Radfahrer auf der Straße könne den Druck stärken, sich um ein von Hauptstraßen unabhängiges Radnetz zu bemühen, bei der Verwaltung auf. Die unterstellte den Radfahrern, sich an den Hauptstraßen zu orientieren, weil sie die historisch gewachsene Kurzverbindungen seien. Das halte ich für Unfug, man muß sich nur mal den Betrieb auf den Fahrrad-Highways z.B. an der Mülldeponie oder am Bloherfelder Wasserzug anschauen.
Es ist unverständlich, warum es trotz knappen Platzes seit einiger Zeit zum Trend wird, neue Gebäude direkt bis an den Fuß/Radweg zu bauen, so z.B. im Anfangsbereich der Cloppenburger Straße oder beim neuen Hotel in der Alexanderstraße. Ernst Aumann (Arbeitsgemeinschaft der Bürgervereine) wies darauf hin, daß die Bauleitplanung geändert werden müsse. Eigentlich hätte ich von der Verwaltung erwartet, daß sie das auch ohne Hinweis hinbekommt.
Das sehe ich in Grenzen auch so. Der Spruch, auf der Fahrbahn seien Radfahrer grundsätzlich sicherer unterwegs, wird einem von den Schnellradfahrern bei jeder Gelegenheit reflexhaft um die Ohren gehauen, so auch auf der Sitzung. In OS fahren viele Radfahrer auf der Straße, bei manchen heißt es: fuhren, denn das Fahren im Toten Winkel birgt Tücken, die einen unter die Räder bringen können.Otto hat geschrieben:Jeder tote Radler geht auf das Konto der unverantwortlichen Politiker.
Keine Frage: Auf etlichen Straßen ist Radfahren kein Problem. Aber die Einteilung daran festzumachen, ob ein paar cm Radwegbreite fehlen, erscheint mir keine geeignete Grundlage für ernsthafte Betrachtungen zu sein. Und deshalb ging mir der Publikumsfrager im Ausschuß auf den Senkel, der nicht fragte sondern fast drohend feststellte, daß (nicht nur) der Radweg an der Ofener Straße unverzüglich, also morgen (wortwörtlich) abzuschildern sei.
Keine Frage übrigens auch: In passenden, insbesondere schmalen, Straßen mit untergeordneter Bedeutung ist es sicherer, wenn die Fußgänger auf der Straße laufen anstatt auf einem Gehweg. In der bisher unfallfreien Siebenbürger Straße wird derzeit die Trennung durchgeführt, unter dem Beifall der gleichen Ratsleute, die es gestern begrüßten, daß Radfahrer auf die Straße sollen. Irgendwann kommen statistische Erkenntnisse in den Stuben der Bauvorschriftsausdenker an und dann wird alles wieder zurückgebaut. Ein Perpetuum mobile, gefüttert mit Anliegerbeiträgen.
Man weiß ja das Politiker immer drum herum reden , und nie ganz mit der Wahrheit rauskommenOtto hat geschrieben:Jeder tote Radler geht auf das Konto der unverantwortlichen Politiker.
Vielleicht könnte es sein das Politiker sich was dabei gedacht haben ,
oder traust du denen das nicht zu
Gibt ja in Deutschland viel zu wenige Organspender und Rad fahrende Helm-träger ,
sind in der Regel die , die die Straße benutzen , sowie dazu neigen Verkehrs regeln zu missachten
geschätzte 90 % der Helm träger sind im besitzt eines Organspenderausweis , und als Organspender ausweist
Also leichte Opfer für Auto fahrende Alkohol Kranke oder andere Auto fahrende Verkehrsrowdys , die ebenso dazu neigen Verkehrs regeln zu missachten
Wenn beide aufeinander treffen und Radfahrer platt gefahren werden , kommt man leicht zu Organ Spender ,
ganz nebenbei kann man einige Verkehrsrowdys nee weile aus den verkehr ziehen
Viele Radfahrer leben nur deswegen noch , weil sie bisher keine stark befahrene
Straßen benutzen durften -
aber das wird sich mit Sicherheit ändern ,
Meine Meinung wer leichtfertig sein leben aufs Spiel setzt
sei es als Soldat oder Teilnehmer im Straßenverkehr will es nicht ,
und ist besser wenn sie Menschen helfen die deren Organe braucht
wenn ich in Zukunft schwer verletzte Radfahrer auf der Straße liegen sehe ,und man mir deren Anblick zumutet , sollte ich vielleicht erst
bei den grünen anrufen
und denen dann beauftragen 112 oder 110 zu rufen
Das Gute daran ist, dass es wieder mehr Parkplätze gibt, wenn die Radwege wegfallen.
Der gemeine oldenburger Radler ist intellektuell gar nicht in der Lage, sich auf einer Hauptverkehrsstraße entsprechend der StVO zu benehmen: zu zweit nebeneinander, kein Licht - solche Leute sehe ich in Zukunft gar nicht mehr.
Der gemeine oldenburger Radler ist intellektuell gar nicht in der Lage, sich auf einer Hauptverkehrsstraße entsprechend der StVO zu benehmen: zu zweit nebeneinander, kein Licht - solche Leute sehe ich in Zukunft gar nicht mehr.
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
- Karteileiche
- Beiträge: 556
- Registriert: 29.08.2007, 02:22
- Wohnort: OL
wenn ich mich nicht ganz irre, dann dürfen radfahrer auf der straße nebeneinander fahren, auf radwegen aber nicht.
Dieser Beitrag wurde 666 mal editiert, zum letzten Mal von Gott: Morgen, 23:06.
https://www.youtube.com/@Fahrsklave
https://www.youtube.com/@Fahrsklave
http://www.adfc-nrw.de/kreisverbaende/k ... ahren.htmlKarteileiche hat geschrieben:wenn ich mich nicht ganz irre, dann dürfen radfahrer auf der straße nebeneinander fahren, auf radwegen aber nicht.

Geld allein macht nicht glücklich, aber es ist besser, in einem Taxi zu weinen als in der Straßenbahn
Ich verstehe nicht, weshalb alte Leute unter die Räder kommen sollen,
wenn es einem freigestellt wird, wahlweise Radweg oder Fahrbahn zu
benutzen. In der Praxis sieht das eher so aus, daß die meisten
weiterhin auf dem Radweg fahren und einige auf der Straße.
Die Haftungsgeschichte muß man mal etwas relativieren. In der Haftung
ist ein Radfahrer nämlich fast immer, wenn er einen Unfall mit
Fußgängern hat, egal ob der Radweg benutzungspflichtig war oder
nicht. Im Zweifel ist er zu schnell gefahren oder war nicht vorsichtig
genug.
Im übrigen möchte ich noch darauf hinweisen, daß die
nicht-benutzungspflichtigen Radwege keine für Radfahrer freigegebenen
Fußwege sind. Letztere gehören vor allem abgeschafft. Die Begründung:
Wir beklagen, daß sich viele Radfahrer oft nicht an Verkehrsregeln
halten und ziemlich chaotisch fahren. Aber ich sehe das auch als eine
Folge der Verkehrspolitik. Wenn man nämlich die Radfahrer dorthin
drängt, wo auch die Fußgänger sind, dann verhalten sich Radfahrer auch
mehr wie Fußgänger (fahren nebeneinander, ohne Licht, falsche Seite,
ohne Richtungsanzeige ..., eben wie die Fußgänger) und gewöhnen sich
das auch an. Wenn sie am Straßen-Verkehr teilnehmen, sind sie
gezwungen, sich regelkonformer zu verhalten. Und sie tun es auch (wer
fährt schon auf der Straße ganz links?).
die Radfahrer nämlich durch die Benutzung von Fußwegen dazu erzogen,
sich wie Fußgänger zu verhalten.
Einher geht damit, daß Radfahrer nicht als vollwertige
Verkehrsteilnehmer gesehen werden. Weder von den Stadtplanern (im
wahrsten Sinne des Wortes "unmögliche Verkehrsführungen"), noch von
den anderen und deswegen sehen sie sich selbst auch nicht so. Das
führt meiner Ansicht nach dazu, daß sie sich durch den Verkehr so
"durchwurschteln". Unzählige Beispiele kann ich aufführen, wo ich
innerlich die Hände über den Kopf zusammenschlage.
Es gibt meiner Ansicht nach nur einen Ausweg aus der Situation:
Radverkehr muß sichtbar ernster genommen werden gepaart mit mehr
Aufklärung bezüglich der Regeln. Nur beides zusammen kann
funktionieren. Und ich bin mir ziemlich sicher, daß das auch zu einem
insgesamt besseren Verhalten führt. Allerdings ist der Weg dorthin
noch zu gehen, bzw. zu fahren.... (bitte nach Möglichkeit regelkonform
)
wenn es einem freigestellt wird, wahlweise Radweg oder Fahrbahn zu
benutzen. In der Praxis sieht das eher so aus, daß die meisten
weiterhin auf dem Radweg fahren und einige auf der Straße.
Die Haftungsgeschichte muß man mal etwas relativieren. In der Haftung
ist ein Radfahrer nämlich fast immer, wenn er einen Unfall mit
Fußgängern hat, egal ob der Radweg benutzungspflichtig war oder
nicht. Im Zweifel ist er zu schnell gefahren oder war nicht vorsichtig
genug.
Im übrigen möchte ich noch darauf hinweisen, daß die
nicht-benutzungspflichtigen Radwege keine für Radfahrer freigegebenen
Fußwege sind. Letztere gehören vor allem abgeschafft. Die Begründung:
Wir beklagen, daß sich viele Radfahrer oft nicht an Verkehrsregeln
halten und ziemlich chaotisch fahren. Aber ich sehe das auch als eine
Folge der Verkehrspolitik. Wenn man nämlich die Radfahrer dorthin
drängt, wo auch die Fußgänger sind, dann verhalten sich Radfahrer auch
mehr wie Fußgänger (fahren nebeneinander, ohne Licht, falsche Seite,
ohne Richtungsanzeige ..., eben wie die Fußgänger) und gewöhnen sich
das auch an. Wenn sie am Straßen-Verkehr teilnehmen, sind sie
gezwungen, sich regelkonformer zu verhalten. Und sie tun es auch (wer
fährt schon auf der Straße ganz links?).
Dieses Statement bestätigt genau meine Aussage. In Oldenburg wurdenOtto hat geschrieben:Der gemeine oldenburger Radler ist intellektuell gar nicht in der Lage, sich auf einer Hauptverkehrsstraße entsprechend der StVO zu benehmen: zu zweit nebeneinander, kein Licht
die Radfahrer nämlich durch die Benutzung von Fußwegen dazu erzogen,
sich wie Fußgänger zu verhalten.
Einher geht damit, daß Radfahrer nicht als vollwertige
Verkehrsteilnehmer gesehen werden. Weder von den Stadtplanern (im
wahrsten Sinne des Wortes "unmögliche Verkehrsführungen"), noch von
den anderen und deswegen sehen sie sich selbst auch nicht so. Das
führt meiner Ansicht nach dazu, daß sie sich durch den Verkehr so
"durchwurschteln". Unzählige Beispiele kann ich aufführen, wo ich
innerlich die Hände über den Kopf zusammenschlage.
Es gibt meiner Ansicht nach nur einen Ausweg aus der Situation:
Radverkehr muß sichtbar ernster genommen werden gepaart mit mehr
Aufklärung bezüglich der Regeln. Nur beides zusammen kann
funktionieren. Und ich bin mir ziemlich sicher, daß das auch zu einem
insgesamt besseren Verhalten führt. Allerdings ist der Weg dorthin
noch zu gehen, bzw. zu fahren.... (bitte nach Möglichkeit regelkonform
Gleichzeitiges regelkonformes Fahren auf dem Radweg und auf der Straße ist ja (leider?) nicht vorgesehen. Wenn es auf der Straße erlaubt ist, gibt es nebenan automatisch nur noch einen Fußweg. Und dort sind die nur noch geduldeten Radfahrer immer in der rechtlichen Defensive. Und es trifft dort ausgerechnet die am meisten, die sich ohnehin schon schwer tun.In der Praxis sieht das eher so aus, daß die meisten
weiterhin auf dem Radweg fahren und einige auf der Straße.
Die Herleitung des allgegenwärtigen Fehlverhaltens ist interessant. Aber ich mag sie nicht so recht glauben. In OS fahren Radfahrer überwiegend auf (viel zu schmalen, aber dafür gut sichtbaren) Radstreifen auf der Fahrbahn. Geisterfahrer gibts dort weniger als in OL, Dunkelfahrer aber genauso viel, und zusätzlich auch noch Spurenhopper, die teilweise irrsinnig anmuten. Wer vorankommen will, sucht sich seinen Weg. Die notorischen Vorfahrtsmißachter gibts in beiden Städten. Was beim Ausfahren von Grundstücken auf Radwege schon nervig ist, dürfte beim Ausfahren auf Straßen die Haare sträuben lassen.
Schönes und nicht unytpisches Beispiel dazu: Von der Sitzung fuhr ich die Auguststraße bis zur Blumenstraße runter. Durch die Baustelle kamen mir 3 Radfahrer mit etwas Abstand entgegen, stadteinwärts waren einer auf der Straße und 3 weitere auf dem ehemaligen Radweg unterwegs. Aus der Blumenstraße fuhr ein Radfahrer mit nicht ganz niedrigem Tempo ohne Schauen oder Warten durch diese zwei Gruppen hindurch und dann auf dem linken Gehweg der Blumenstraße weiter. Ich habe in 36 Jahren Autofahren genau zwei mal ein solches Verhalten bei einem Autofahrer erlebt (beide wurden von der Polizei verfolgt, einer endete einige Meter weiter in einem Crash), bei Radfahrern erlebe ich es jeden Tag mehrfach.
In Enschede, wo ich gelegentlich vorbeischaue, erlebe ich weitaus diszipliniertere Radfahrer. Das Radwegenetz ist dort völlig anders gestaltet als in OL. Die Marotte, die Radwege an Kreuzungen möglichst dicht an die PKW ranzuführen, gibt es dort nicht. Es wird soweit wie möglich separiert und weiter gefördert durch eigene Ampelschaltungen. Die durchschnittliche Geschwindigkeit der Radfahrer ist höher als in OL, aber es gibt auch kaum Abweichungen durch schnelle Radfahrer.
Genau da sehe ich in OL das Problem: Den (oder freundlicher ausgedrückt: einigen) Lobbyisten geht es in erster Linie nicht um Radförderung sondern um ihr eigenes schnelles Vorankommen. Sie unterscheiden sich dabei nur wenig von Firmen wie Uber (da haben wir den Taxibezug), die sagen: "Die Regeln passen nicht mehr, wir schaffen andere" und meinen "Hauptsache, ich profitiere". Eine Unterstellung? Klar, die muß erlaubt sein, wenn ich den Tonfall zugrunde lege, in dem die Verwaltung am Montag von einem Fragesteller angegangen wurde.
Egal was Datenschützer davon halten: Dash-Cam-Verkäufer dürften sich auf Oldenburger Bestellungen freuen.
+1jr hat geschrieben:Egal was Datenschützer davon halten: Dash-Cam-Verkäufer dürften sich auf Oldenburger Bestellungen freuen.
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."