Staus gab es hingegen an Taxiständen.
Menschenstaus oder Taxistaus?
Die auswärtigen Taxifahrer sind mir zum wiederholten Mal durch ihr katastrophales Verhalten beim Einladen aufgefallen. Zufahrt vom Schloßwall zum Schloßplatz, einfach quer in der Einfahrt halten und alles blockieren. Stand Marktplatz, einfach direkt vor der Einfahrt halten und alles blockieren - das geht nicht. Ich kann mir kaum vorstellen, daß die sich das zu Hause gefallen lassen würden.
Gar nicht gut gefallen hat mir das zeitweise Zuparken der vorderen Busspur am Julius während der Kernzeit - dieser Platz fehlte wirklich und sorgte für enormes Chaos auf der Kreuzung, wenn Taxen von der Ofener Straße aus dort anhalten wollten. In der späteren Nacht sorgte dann längerfristig ein unglaublich dämlich abgestellter LKW in der Wallstraße kurz vor der Einfahrt zum Parkhaus für Schneckentempo und gequetschte Vorderreifen. Ladeverkehr habe ich nicht beobachtet, ich tendiere dazu, ihn schlicht für einen Falschparker zu halten.
Desweiteren frage ich mich, warum die Polizei trotz Dauerpräsenz an den Kreuzungen nicht einmal krasse Fälle von Fußgängerfehlverhalten ahndet. Noch nie habe ich so oft jüngere Stadtfestbesucher einzeln oder auch in kleinen Gruppen sich den Weg quasi gewaltsam durch die fahrenden Autos bahnen sehen. Wenn die Ampeln schon die ganze Nacht durchlaufen und jeden Taxifahrer im Schnitt um eine mittlere zweistellige Umsatzsumme bringen, dann sollte sich auch jemand darum kümmern, daß diejenigen, die da offenbar geschützt werden sollen, diesen Schutz nicht obsolet machen und das ganze in eine Lose-Lose-Situation überführen.