Familienpolitik

Merz und Co - nach dem Wetter Top-Thema im Taxi
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driving pingu
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Beitrag von driving pingu »

wenn also der Vater einen 1€-Job hätte und die Mutter zu Hause bleiben würde, wäre es in Ordnung?

Klar geht es bei der Sache auch um wirtschaftliche Faktoren. Sogar in erster Linie- ob Frau zu Hause glücklich ist, dürfte den Politiern erstmal egal sein. Wenn das Unglück dazu führt, dass viele Frauen gar nicht erst Kinder bekommen (oder die "Falschen" die Kinder bekommen), dann fängt die Diksussion an.
Bei wirtschaftlichen Aspekt interessieren aber nicht die potentiellen 1€-Jobber.

Aber: Frauen machen Abitur, eine gute Ausbildung, studieren sogar. Das kostet! Und das dafür, dass sie dann zu Hause sitzen. Und ihr Potential nicht einbringen können. Das ist nunmal Verschwendung.
Warum eigentlich diskutiert man wenn es um sehr junge Mütter geht immer mit Argumenten wie "erstmal eine Ausbildung machen" Für was denn?

Ich hätte nach Meinung vieler mein erstes Kind auh nicht bekommen dürfen, weil ich ja keine Ausbildung hatte. Und? Was macht es, ob ich mit oder ohne Ausbildung zu Hause sitze? Auch mit Ausbildung erhöhen sich weder Kindergekd noch Sozialhilfe.

In meinem Bekanntenkreis gibt es eine Ärztin, hat 2 Kinder bekommen und saß 6 Jahre lang zu Hause. Sie arbeitet jetzt wieder, aber ganz zurück in den alten Beruf, das geht nach so langer Pause nicht mehr.

Welches Weltbild geht denn zu Grund, n.e.? Die Famile, bestehend aus Mama, Papa und 2 Kindern? Früher gab es mehr Stieffamilien als heute. Das Ideal hat es nie in so großer Menge gegeben, wie man meint.
Dafür leben heute nach wie vor mehr Kinder in einer traditionellen Familie, als man glaubt. Es sind zwar nur 23% der deutschen Haushalte traditionelle Familien- das liegt aber u.a. an der große Anzahl von 1-Personen-Haushalten und Ehepaaren ohne Kind.
Ich finde es auch nicht erstrebenswert, "dass man sich einfach mal eben so trennt" Ich glaueb auch nicht, dass das irgendwer für erstrebenswert hält. Ich kenne niemanden, der sich "einfach so" getrennt hat.
Früher wurden Ehen einfach auch Versorgungsgründen geschlossen. Das ist vorbei- aber mit der "Liebesehe" stiegen eben auch die Ansprüche an diese. Wer tatsächlich erwartet, der Partner sei für das eigene, möglichst dauerhafte Glück verantwortlich, wird sicher enttäuscht. Und ich hab eschon auch das Gefühl, dass die Erwartung mancher arg zu hoch ist. (Im Fernsehen sind doch auch immer alles glücklich, in meinem Leben ist was falsch...
Trotzdem glaube ich nicht, dass viele sich "einfach so" trennen. Es ist wohl viel mehr ein Einsehen, sich den falschen Partner ausgesucht zu haben.

Und natürlich gab es früher sehr viel weniger Eheleute, die sich trennten. Wie auch? Die Fraumusste alles tun, um den Mann zu behalten. OSnst wäre sich doch schlicht und einfach verhungert.
Also, ich wünsche mir das nicht zurück!
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Otto
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Beitrag von Otto »

driving pingu hat geschrieben:Also, ich wünsche mir das nicht zurück!
Ich auch nicht!
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Otto
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Beitrag von Otto »

Why Working Women Are Stuck in the 1950s

By Ruth Rosen, The Nation. Posted February 27, 2007.


http://www.alternet.org/stories/48370/

http://www.thenation.com/doc/20070312/rosen
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Otto
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Beitrag von Otto »

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wolli
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Beitrag von wolli »

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Beitrag von Otto »

"Heiliger Zorn"

http://www.spiegel.de/img/0,1020,813986,00.jpg

(Kardinal Lehmann)
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wolli
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Beitrag von wolli »

Otto hat geschrieben:"Heiliger Zorn"

http://www.spiegel.de/img/0,1020,813986,00.jpg

(Kardinal Lehmann)
nur einen finger weiter, und herr Lehmann hätte sich "strafbar" gemacht! :shock: ... :P :lol: :lol: :lol:
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Otto
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Beitrag von Otto »

Deutsche lieben von der Leyens Pläne
Konservative feinden Ursula von der Leyen an - die allermeisten Bürger dagegen unterstützen ihre Pläne. In Umfragen von ARD und ZDF fordern sie wie die Familienministerin drastisch mehr Betreuungsplätze für Kinder.
(...)
Den Vorschlag, die Zahl der Betreuungsplätze für Kleinkinder in den nächsten Jahren zu verdreifachen, halten laut ZDF-"Politbarometer" 71 Prozent der Bevölkerung für richtig und nur 27 Prozent für falsch. Finanziert werden sollen diese zusätzlichen Krippenplätze nach Meinung von 63 Prozent der Befragten durch weitere staatliche Mittel, ergab die Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen. Nur 24 Prozent sind für eine Finanzierung durch Kürzung anderer familienpolitischer Leistungen.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 36,00.html
Ich weiss auch schon, wie wir das finanzieren!

KEINE TORNADOS NACH AFGHANISTAN
(dann ist genug Geld da)
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n.e !
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Beitrag von n.e ! »

Otto hat geschrieben: Ich weiss auch schon, wie wir das finanzieren!

KEINE TORNADOS NACH AFGHANISTAN
(dann ist genug Geld da)
Na wenigstens mal was , wo ich zustimmen kann !

Mit heilig in Bezug auf Kirche habe ich allerdings grundsätzlich ein Problem , egal ob heiliger Zorn , oder heiliger Krieg etc....

Sonst wehre ich mich einfach dagegen , daß Kinder in die Welt gesetzt werden , um Quoten zu erfüllen und diese dann einfach irgendwo abgestellt werden aus egoistischen Gründen , um sich selbst zu verwirklichen , ohne sich gedanken zu machen , ohne selber vielleicht auch mal etwas aufzugeben , einfach nur so , denn die Betreuungsmöglichkeiten sind ja da .

Otto , Du stellst Dich meiner Meinung nach so ein wenig auf die Emanzenseite , wenn der Hintergrund auch wohl seien sollte , gleiche Chancen für alle .

Für Chancengleichheit bin ich durchaus auch , aber nicht auf Kosten anderer und schon erst recht nicht auf Kosten der Kinder .
Kinder zu bekommen um zu Hause zu bleiben fände ich auch nicht richtig , aber wer auch immer für diese da ist , damit meine ich allerdings wirklich da ist , der sollte auch eine dementsprechende Vergütung oder Versicherung da für bekommen und nicht in diesem Sinne gezwungen sein , damit es irgendwie klappt , diese bei irgendwelchen Betreuern abgeben zu müssen .

Das erinnert mich einerseits an die DDR und andererseits an das Dritte Reich , die Gefahr einer Prägung nach Vorstellungen , die man vielleicht nicht gerade teilt ist immer gegeben , wenn man alles aus der Hand gibt und dazu wäre ich z.B. nicht gewillt.

Dazu kommt noch die Realität in Kindergärten :

Familiengruppe : also Kinder ab 8 Monaten
Gruppenstärke : 15 bis 17 Kinder , davon mehr als die Hälfte im unter 3 jährigen Bereich
Betreuer : eine Erziehering , eine Kinderpflegerin und eine Kinderkrankenschwester

Das ist ein Beispiel und leider Realität !
Wie viel Zeit bleibt da für individuelle Förderung ?

Normale Tagesgruppe :
Gruppenstärke : 24 bis 26 Kinder
Betreuung : eine Erzieherin , eine Kinderpflegerin
Individualförderung ?
Zusätzlich erschwerend kommt dazu , daß seit ein Betreuungsplatz garantiert wird auch Kinder , die noch nicht sauber sind in Regulärgruppen aufgenommen werden müssen , also auch noch wickeln etc. !

Man muß erst mal die Voraussetzungen schaffen , damit so etwas funktioniert und nicht nur Gruppenstärken erhöhen , wie es bisher immer passiert ist . Das Ganze klingt immer ganz gut , wie z.B. Garantie für einen Platz , aber auf wessen Kosten ?

n.e !
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Otto
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Beitrag von Otto »

n.e ! hat geschrieben:
Otto hat geschrieben: Ich weiss auch schon, wie wir das finanzieren!
KEINE TORNADOS NACH AFGHANISTAN
(dann ist genug Geld da)
Na wenigstens mal was , wo ich zustimmen kann !

Mit heilig in Bezug auf Kirche habe ich allerdings grundsätzlich ein Problem , egal ob heiliger Zorn , oder heiliger Krieg etc....
Alles Aberglaube!
n.e ! hat geschrieben:Sonst wehre ich mich einfach dagegen , daß Kinder in die Welt gesetzt werden , um Quoten zu erfüllen
Niemand kriegt mehr aus Quotengründen Kinder. Kinder werden gemacht, weil die Leute geil sind und rummachen.
n.e ! hat geschrieben:und diese dann einfach irgendwo abgestellt werden aus egoistischen Gründen , um sich selbst zu verwirklichen , ohne sich gedanken zu machen , ohne selber vielleicht auch mal etwas aufzugeben , einfach nur so , denn die Betreuungsmöglichkeiten sind ja da .
Sich selbst zu verwirklichen ist kein egoistisches Motiv, sondern ein Menschenrecht.
n.e ! hat geschrieben:Otto , Du stellst Dich meiner Meinung nach so ein wenig auf die Emanzenseite
Ja, jederzeit und bedingungslos!
n.e ! hat geschrieben:wenn der Hintergrund auch wohl seien sollte , gleiche Chancen für alle .
Das ist die Emanzenseite: gleiche Chancen und gleiche Rechte für alle.
n.e ! hat geschrieben:Für Chancengleichheit bin ich durchaus auch , aber nicht auf Kosten anderer und schon erst recht nicht auf Kosten der Kinder .
Für viele Familien ist es aber zwingend notwendig, dass auch die Mutter arbeitet, also sind Betreuungsangebote nötig. Dass diese vermehrt zur Verfügung stehen, dafür will die Ministerin sorgen. Das sorgt für die Chancengleichheit der Kinder.
n.e ! hat geschrieben:Kinder zu bekommen um zu Hause zu bleiben fände ich auch nicht richtig , aber wer auch immer für diese da ist , damit meine ich allerdings wirklich da ist , der sollte auch eine dementsprechende Vergütung oder Versicherung da für bekommen und nicht in diesem Sinne gezwungen sein , damit es irgendwie klappt , diese bei irgendwelchen Betreuern abgeben zu müssen .
Wie kommst du bloß immer drauf, dass irgend jemand gezwungen werden soll, sein Kind gegen seinen expliziten Willen außer Haus zu geben? Niemand hat das vor!
n.e ! hat geschrieben:Das erinnert mich einerseits an die DDR und andererseits an das Dritte Reich , die Gefahr einer Prägung nach Vorstellungen , die man vielleicht nicht gerade teilt ist immer gegeben , wenn man alles aus der Hand gibt und dazu wäre ich z.B. nicht gewillt.
1. der Vergleich von 3. Reich und DDR ist hier wirklich unangemessen, denn:
2. nicht alles in der DDR war schlecht, insbesondere im Gesundheitswesen und der Kinderbetreuung war es durchaus besser als im Westen. Im 3. Reich aber war alles schlecht.
n.e ! hat geschrieben:Dazu kommt noch die Realität in Kindergärten
Genau das ist das Anliegen der Ministerin, diese Realität soll verbessert werden.
n.e ! hat geschrieben:Man muß erst mal die Voraussetzungen schaffen , damit so etwas funktioniert und nicht nur Gruppenstärken erhöhen , wie es bisher immer passiert ist . Das Ganze klingt immer ganz gut , wie z.B. Garantie für einen Platz , aber auf wessen Kosten ?
n.e !
Genau diese Voraussetzungen will die Ministerin schaffen.

Kosten? Dazu habe ich schon genug gesagt. Geld ist absolut genug da. Es muss nur für die richtigen und wichtigen gesellschaftlichen Belange ausgegeben werden.
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Otto
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Beitrag von Otto »

Mixa knüpft sich erneut von der Leyen vor
Sowohl Mixa als auch der oberste Abt des Benediktinerordens, Notker Wolf, vertreten die Meinung, dass sich von der Leyen am Vorbild der ehemaligen DDR orientiere. "Offenbar zählt eine Frau nur etwas, wenn sie wie ein Mann arbeitet und nicht wie eine Mutter für ihr Kind sorgt", sagte Wolf der "Welt am Sonntag".

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 15,00.html
Angesichts von derzeit 3% an Betreuungsangeboten ist der letzte Satz eine ganz finstere Polemik des Abts. Für diese kastrierten Kater sind Frauen nur als Gebärmaschinen interessant, nicht aber als vollwertige Menschen, die selber entscheiden dürfen, was sie mit ihrem Leben anfangen.
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wolli
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Beitrag von wolli »

Otto hat geschrieben: Für diese kastrierten Kater sind Frauen nur als Gebärmaschinen interessant
das paradoxe daran ist, dass sie selber garnicht dürfen! :lol: ... :shock:
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Beitrag von Otto »

"Schwesterwelle" lässt streichen:
FDP will mit Rabenmüttern punkten
Die FDP klinkt sich in die schwelende Kinderbetreuungsdebatte ein: Silvana Koch-Mehrin, stellvertretende FDP-Chefin im Europäischen Parlament, gibt die Anti-Eva-Herman und fordert in ihrem neuesten Buch eine "Rabenmütter-Bewegung" - mit dem Segen der Parteiführung.
(...)
Das fertige Manuskript sei zum Abnicken auf dem Tisch des Parteivorsitzenden Guido Westerwelle gelandet, gibt Koch-Mehrin zu. Er habe das Buch zwar nicht zensiert, seine Vorstellungen seien allerdings eingeflossen. So ließ sich Koch-Mehrin zum Beispiel die im Falle Westerwelles missverständliche Äußerung "Auch Männer können Schwestern sein" rausstreichen. Dabei ist dies gerade einer der Kernsätze in ihrem Buch.
Von Jörg Oberwittler

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 91,00.html
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Beitrag von Otto »

Pill That Eliminates the Period Gets Mixed Reviews
http://www.nytimes.com/2007/04/20/health/20period.html
Was wird da der Bischof sagen?
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Beitrag von n.e ! »

freenet hat geschrieben:Mit dem Rückenwind guter Wirtschaftsdaten hat Kanzlerin Angela Merkel ihre Ziele für die zweite Hälfte der Wahlperiode formuliert. An großen Aufgaben hob sie die Komplexe Sicherheits-, Arbeitsmarkt- und Familienpolitik hervor.

http://www.freenet.de/freenet/nachricht ... 5ef1_.html

Welche Sicherheitspolitik ?

-- Die Schäubliche ... , die alle Deutschen unter " Generalverdacht " stellen möchte und daß allein ein Verdacht zum Terrorismus eine Tötung rechtfertigen soll ?



Wirtschaftsdaten ?

--- Für wen sind sie positiv ?
Ach ja ich vergaß , stimmt ja für die Wirtschaft !


Arbeitsmarktpolitik ?

Ja , mit den Ängsten der Menschen lassen sich gute " Geschäfte " machen , deshalb heisst dieser ja auch Markt und die wenige Arbeit , die da ist , wird von Zeitarbeitsfirmen sehr gut zu ihren Gunsten und denen der Arbeitgeber vermarktet !

Ausserdem fehlt in unserem Land der - Mindestlohn - , damit das Einkommen der Menschen wieder gerecht verteilt und gesichert ist , so daß für anständige Arbeit auch eine anständige Entlohnung stattfindet ,
von den ein Euro Jobs mal ganz zu schweigen , die einfach nur Menschenverachtend sind und in den wenigsten Fällen zu einer dauerhaften Anstellung führen !



Welche Familienpolitik ?

-- Tatsächlich haben Familien nach der Mehrwertsteuererhöhung von 3 % weniger Geld in der Tasche , dazu kommt dann noch die allgemeine Preissteigerung ( Benzin , Fahrkarten , Strom , Wasser , Gas , Lebensmittel etc . )
Hinzukommen soll dann noch die Klimasteuer die auf viele verschieden Güter des Lebens aufgeschlagen werden soll !

Ach so , es soll Leute geben , die die Familienpolitik von Frau von der Leyen tatsächlich gut finden !
Tatsache ist , daß sie bisher immer noch keine standfeste Finanzierung für ihre Betreuungspolitik vorweisen kann !


nicht egal !
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761-167
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Beitrag von 761-167 »

Durchaus passend zum Thema "Familienpolitik" finde ich diese aktuelle Entscheidung des
Berliner Sozialgerichts zu den Kosten anlässlich der Einschulung der Kinder im Falle von Hartz4-Empfängern :
Das Sozialgericht Berlin hat geschrieben:Hartz4-Empfänger sind in verschiedenen Bundesändern von der Eigenbeteiligung am Kauf von Schulbüchern befreit.
Die übrigen Kosten anlässlich der Einschulung der Kinder müssen die Leistungsempfänger grundsätzlich aus dem Regelsatz bezahlen.
(Aktenzeichen S 106AS 6175/06 ER)
Zur Erläuterung :
Unter dem früheren Bundessozialhilfegesetz und aufgrund der dazu ergangenen Rechtsprechung
gab es auf Antrag und bei nachgewiesenem Bedarf für verschiedene Anlässe einmalige Leistungen,
über den normalen Regelsatz hinaus.
Mit der Hartz4-Reform wurden nahezu alle derartigen Leistungen ersatzlos gestrichen.
Bei Menschen die über längere Zeiträume Leistungen beziehen gab es so z.B.
zweimal jährlich eine Extrazahlung für Bekleidung ("Kleidergeld") und bei nachgewiesenem
Bedarf Zuschüsse oder auch Sachleistungen etwa für defekte Haushaltsgeräte oder die Wohnungsrenovierung.
Mit der Neuregelung des Arbeitslosengeldes2 anstelle der alten Sozialhilfe wurden fast alle
diese Extraleistungen gestrichen und durch eine Erhöhung des monatlichen Regelsatzes um 50 € pauschal "ersetzt".
Diese Erhöhung wird aber einerseits sowieso durch die Inflation aufgefressen,
vor allem aber fällt sie mit insgesamt 600 € pro Jahr deutlich niedriger aus als die früheren Leistungen insgesamt.

Besonders übel wird das natürlich wenn solche Kürzungen wieder einmal voll auf die Kinder durchschlagen.
Spätestens dann nämlich wird schwerlich noch irgendjemand sagen können dass diese
kleinen Sozialschmarotzer doch einfach arbeiten gehen sollen - statt etwa zur Schule :wink:
Selbst das allerdings wird tendenziell wieder immer mehr zur Realität :twisted:
Eddy

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PS : Ich hasse freilaufende Köter und deutsche Juristen !
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Big M
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Beitrag von Big M »

Kinder haben bedeutet echt Luxus, wo leben wir eigentlich dass der Staat seinen Nachwuchs nicht fördert. Kein Wunder dass kaum noch jemand Kinder haben will.
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Otto
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Beitrag von Otto »

761-167 hat geschrieben:Durchaus passend zum Thema "Familienpolitik" finde ich diese aktuelle Entscheidung des
Berliner Sozialgerichts zu den Kosten anlässlich der Einschulung der Kinder im Falle von Hartz4-Empfängern :
Das Sozialgericht Berlin hat geschrieben:Hartz4-Empfänger sind in verschiedenen Bundesändern von der Eigenbeteiligung am Kauf von Schulbüchern befreit.
Die übrigen Kosten anlässlich der Einschulung der Kinder müssen die Leistungsempfänger grundsätzlich aus dem Regelsatz bezahlen.
(Aktenzeichen S 106AS 6175/06 ER)
Das ist zynisch und obszön!

Die Richter am Berliner Sozialgericht sollte man teeren und federn, bevor man sie in der Spree ersäuft!
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Beitrag von n.e ! »

Otto hat geschrieben:
761-167 hat geschrieben:Durchaus passend zum Thema "Familienpolitik" finde ich diese aktuelle Entscheidung des
Berliner Sozialgerichts zu den Kosten anlässlich der Einschulung der Kinder im Falle von Hartz4-Empfängern :
Das Sozialgericht Berlin hat geschrieben:Hartz4-Empfänger sind in verschiedenen Bundesändern von der Eigenbeteiligung am Kauf von Schulbüchern befreit.
Die übrigen Kosten anlässlich der Einschulung der Kinder müssen die Leistungsempfänger grundsätzlich aus dem Regelsatz bezahlen.
(Aktenzeichen S 106AS 6175/06 ER)
Das ist zynisch und obszön!

Die Richter am Berliner Sozialgericht sollte man teeren und federn, bevor man sie in der Spree ersäuft!

Kein Wunder , der Staat selbst ist für PISA verantwortlich , er will gar nicht in die Zukunft investieren !

Kinder sind die Zukunft eines jeden Staat , ohne diese stirbt der Staat regelrecht aus , wie man mittlerweile ja schon festgestellt hat .

Der Staat tut immer noch nichts dafür das Kinder vermehrt in die Welt gesetzt werden , selbst schuld !


n.e !
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Otto
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Beitrag von Otto »

n.e ! hat geschrieben: Kein Wunder , der Staat selbst ist für PISA verantwortlich , er will gar nicht in die Zukunft investieren !

Kinder sind die Zukunft eines jeden Staat , ohne diese stirbt der Staat regelrecht aus , wie man mittlerweile ja schon festgestellt hat .

Der Staat tut immer noch nichts dafür das Kinder vermehrt in die Welt gesetzt werden , selbst schuld !
n.e !
zu 1:
Seit der Regierung Kohl wurde in der Bildungspolitik nur gespart und leider haben auch sieben Jahre Rot-Grün daran nichts geändert. Zweiundzwanzig Jahre verlorene Zeit, fast eine ganze Generation lang, das rächt sich jetzt. Wenn man so will, hat Kohls Bildungspolitik die Leute produziert, die Strauss-Freund Kirch für sein Unterschichtenfernsehen brauchte.

zu 2:
Zum Glück stirbt ein Staat nicht so schnell aus. Aus Rom wurde Italien, aus dem Osmanischen Reich die Türkei und aus Texas wird vielleicht, wenn wir Glück haben, ein grosser Binnensee. Deutschland wird aufgrund seiner guten Infrastruktur immer ein Anziehungspunkt für Leute sein, denen es zuhause nicht mehr gefällt.

zu 3:
zum Glück hat sich die Natur nicht darauf verlassen, dass sich der Mensch logische Gründe fürs Kinderkriegen ausdenkt!
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