Vetrauensverlust der Medien

Merz und Co - nach dem Wetter Top-Thema im Taxi
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jr
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Vetrauensverlust der Medien

Beitrag von jr »

Erschreckend viele Menschen glauben, dass Journalisten zu einseitig berichten, wirtschaftlich abhängig sind, ja sogar gelenkt sind. Aber wenn man die konkreten Aufgaben von Medien abfragt – etwa, ob sie helfen, Hintergründe zu verstehen, wichtige Themen bringen oder Orientierung bieten –, dann sind die Werte nach wie vor sehr hoch.

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitges ... alisierung
Ich sehe es genau umgekehrt wie der Medienwissenschaftler Matthias Kohring im verlinkten Interview: Da ist kein Lenken zu sehen sondern zunehmende Schludrigkeit beim Erfassen der Hintergründe. Es erinnert mich an die Klagen mancher Fahrgäste. Bei der letzten Fahrt sei der Fahrer Umwege gefahren, um abzuzocken natürlich. Dann antworte ich immer: Nein, es ist viel schlimmer, der Fahrer kennt sich nicht aus.
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yogi
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Beitrag von yogi »

...es ist natürlich zumindest ein Lenkungswille zu sehen, und gleichzeitig zunehmende Schludrigkeit. Hier läßt Pisa grüßen, die allgemeine Nivellierung macht natürlich auch vor dem Journalismus nicht halt.
Wenn ich z.B. sehe was mittlerweile aus dem ehemals stolzen SPIEGEL geworden ist, kann ich nur noch staunen.
Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben ... den Rest habe ich einfach verprasst.
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Otto
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Beitrag von Otto »

Deshalb sollte man nicht nur einer einzigen Quelle vertrauen und gegenchecken.

Aber alle Printmedien sind in der Krise, weil nicht mehr genügend Papier verkauft wird. Das beeinflusst natürlich auch die Qualität. Es wird nicht mehr kritisch nachgefragt und die lokalen Medien verkommen zu reinen Sprachrohren für die Stadtverwaltung (in OL z.B. die NWZ).

Der SPIEGEL beinhaltet immerhin noch eine gewisse Meinungsvielfalt, wenn man z.B. an die unterschiedlichen Kolumnisten (Augstein, Fleischhauer, Sybille Berg, Sascha Lobo) denkt.
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.

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yogi
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Beitrag von yogi »

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