Karneval funktioniert in Köln - Demokratie nicht
Die künftige Oberbürgermeisterin wurde vor der Wahl fast umgebracht. Doch die Kölner reagierten nicht mit einem "Jetzt-erst-recht". Sie sollten sich schämen.
www.sueddeutsche.de/politik/wahlbeteili ... -1.2698976
zunächst mal: guckst du hier - aus eigenem Hause:
...die Süddeutsche und der Kölner an sich: klar, das kann nur ein Mißverständnis werden. Und nicht nur früher, sondern auch ganz aktuell."Ich habe früher ein paar Sachen völlig falsch verstanden."
(...)
www.jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeige ... -Studenten
...ein " Jetzt-erst-recht" zu was? Auch nach dem schändlichen Attentat auf Frau Reker änderte sich kommunalpolitisch nichts.Das ist ein so erbärmlicher Wert, dass man sich im Rest des Landes fragt: Was stimmt nicht mit den Kölnern? Muss man neben den Wahlkabinen Kölschfässchen aufstellen, damit jemand kommt? Ihre künftige Oberbürgermeisterin Henriette Reker wurde vor der Wahl fast umgebracht, die ganze Republik erwartete nun ein "Jetzt-erst-recht aus Köln" - die Kölner gingen aber erst recht nicht zur Wahl, lieferten das schlechteste Ergebnis seit Kriegsende ab. Sie sollten sich schämen.
...ein geballtes Quantum Lebenserfahrung des Kölners. Und das rheinische Grundgesetz kommt noch immer vor aktueller politischer Inkompetenz - auch wenn dies derzeitig in König Horsts Landen kaum vorstellbar erscheint.Den meisten Kölnern ist das völlig egal. "Et hätt noch emmer joot jejange" und alle die anderen Sprüche des Rheinischen Grundgesetzes, von denen man dachte, die könne doch ohnehin niemand mehr hören - sie scheinen immer noch zu gelten und haben bleibenden Schaden hinterlassen.
Frau Reker hat gewonnen. 52,66%. Alles andere ist Firlefanz.Viele Kölner haben keine Haltung mehr, sie haben den Attentäter gewinnen lassen, in dem sie seiner Tat keine starke Reaktion entgegenstellten.