Jedes Gesetz schrängt die Freiheit eines einzelnen ein.Otto hat geschrieben:Das musst du bei diesem Thema den Nichtrauchern erzählen, denn die schränken die Freiheit der Raucher kompromisslos ein.
Nichtraucher per Gesetz
Wenn ich fremden Zigarettenrauch rieche und davon belästigt werde werde ich in meiner Freiheit eingeschränkt und in meiner Gesundheit gefährdet.
In der Türkei ist es üblich, bei besonders schönen patriotischen Momenten (-> Fußball) mit privaten Waffen in die Luft zu feuern. Nur lösen sich diese Patronen nicht in der Luft auf. Jährlich gibt es viele Tote und Verletzte in der Türkei als Folge solcher Ballereien. In der Türkei lässt sich diese Unsitte kaum vebieten, "freies Land" und "wir lassen uns das feiern nicht verbieten" und so weiter.
Sowas wäre bei uns undenkbar. Aber wo ist der prinzipielle Unterschied? Wenn ich vom Rauch der Raucher nicht belästigt werde ist es mir völlig egal, wie sich der Raucher umbringt. Aber diese Geruchsbelästigung und Gesundheitsgefährdung ist den meisten Rauchern in meiner Umgebung egal.
Und das Recht auf körperliche Unversehrtheit habe ich genauso wie Raucher das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, nur behindert mich der Raucher mit seinem Rauch in meinem Recht, ich hingegen verbiete nicht das Rauchen überhaupt, sondern nur in meiner Umgebung.
In der Türkei ist es üblich, bei besonders schönen patriotischen Momenten (-> Fußball) mit privaten Waffen in die Luft zu feuern. Nur lösen sich diese Patronen nicht in der Luft auf. Jährlich gibt es viele Tote und Verletzte in der Türkei als Folge solcher Ballereien. In der Türkei lässt sich diese Unsitte kaum vebieten, "freies Land" und "wir lassen uns das feiern nicht verbieten" und so weiter.
Sowas wäre bei uns undenkbar. Aber wo ist der prinzipielle Unterschied? Wenn ich vom Rauch der Raucher nicht belästigt werde ist es mir völlig egal, wie sich der Raucher umbringt. Aber diese Geruchsbelästigung und Gesundheitsgefährdung ist den meisten Rauchern in meiner Umgebung egal.
Und das Recht auf körperliche Unversehrtheit habe ich genauso wie Raucher das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, nur behindert mich der Raucher mit seinem Rauch in meinem Recht, ich hingegen verbiete nicht das Rauchen überhaupt, sondern nur in meiner Umgebung.
Was sich abschalten lässt ist ein Feature, was nicht ein Bug.
Richtig, aber ich bezog mich in meiner Antwort auf JR auf den "Kompromiss", und der war beim Nichtraucherschutzgesetz, so wie es vom Verfassungsgericht verworfen worden ist, nicht gegeben. Für die militanten Nichtraucher gibt es keinen Kompromiss, weil Raucher kein Recht auf ihre Sucht haben.minol hat geschrieben:Jedes Gesetz schrängt die Freiheit eines einzelnen ein.Otto hat geschrieben:Das musst du bei diesem Thema den Nichtrauchern erzählen, denn die schränken die Freiheit der Raucher kompromisslos ein.
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
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"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
Du nicht, aber das Gesetz hat es probiert.Taktikus hat geschrieben: ich hingegen verbiete nicht das Rauchen überhaupt, sondern nur in meiner Umgebung.
Nicht jeder Nichtraucher, der nicht vollgequalmt werden möchte, ist ein militanter Nichtraucher. Aber es sind militante Nichtraucher gewesen, die das gekippte Gesetz verabschiedet haben, die keinerlei Rauch in Kneipen mehr wollten, keinen Kompromiss zulassen wollten.
Jetzt wird es nur zu einem kompletten Rauchverbot in Kneipen kommen, wenn sich die Länder darauf einigen können. Da in irgendeinem Land aber immer gerade Wahlen sind oder vor der Tür stehen, könnte uns das erspart bleiben.
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"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
Gleube ich nicht dran. Sofort nach der Urteilsverkündung haben alle Kommentatoren und Entscheider sofort gesagt, daß es dann ja wohl zu einem kompletten Verbot kommen wird, wenn ein differenziertes zu schwierig mit der Verfassung in Einklang zu bringen ist.
Das Verfassungsgericht sagte ausdrücklich, daß ein umfassender Gesundheitsschutz ein sehr schützenswertes Gut sei. Das bedeutet wohl, daß das Verfassungsgericht dieses Gut dem der freien Berufswahl vorzieht.
Das Verfassungsgericht sagte ausdrücklich, daß ein umfassender Gesundheitsschutz ein sehr schützenswertes Gut sei. Das bedeutet wohl, daß das Verfassungsgericht dieses Gut dem der freien Berufswahl vorzieht.
Was sich abschalten lässt ist ein Feature, was nicht ein Bug.
jr hat geschrieben:Warum nach den Spaniern richten? Warum nicht die nach uns? Die deutsche Regelung findet in ähnlicher Form in den meisten Ländern eine Entsprechung, die spanische nicht.
So ist es doch schon ein wenig einfacher , fast für jeden einzelnen , wir haben überall auf der Welt genügend " Bevormundung "
Das Rauchen in Kneipen, Bars und Restaurants ist seit diesem Zeitpunkt ebenfalls eingeschränkt, allerdings gibt es kein volles Rauchverbot in kleinen Lokalen bis 100 qm, sondern die Entscheidung über den Umfang der Einschränkung liegt bei jedem einzelnen Wirt. http://www.rauchverbot-deutschland.de/r ... panien.htm
Nach wie vor denke ich auch , das jeder Taxiunternehmer selbst entscheiden darf - können - können sollte , ob er Raucher , oder Nichtraucherwagen anbietet . Alles andere ist in diesem Falle eine absolute Bevormundung , denn der Fahrgast hat keine Wahlmöglichkeit mehr , wo doch eigentlich Kundenservice in der heutigen Zeit groß geschrieben wird , auch diesen aspekt sollte vielleicht mal berücksichtigen !
n.e !
Heute morgen habe ich in einer der zahlreichen Frühsendungen den Versuch des Reporters gesehen, eine kleine Nichtraucherkneipe zu finden. Fazit: Aussichtslos.
Die Unzulässigkeit der Bevormundung kann ich hier genausowenig nachvollziehen wie bei Geschwindigkeitsbeschränkungen oder Haltverboten, aber das hatten wir schon mal.
Das Taxigewerbe hat gut daran getan, die aktuelle Regelung nicht zu Fall zu bringen. Wie sollten wir den Kunden die Raucherwagen, die sie in der Regel ja zufällig und ohne Ausweichmöglichkeit bekommen haben, plausibel machen, wenn jetzt gerade die großen Autovermieter anfangen, das Rauchen in ihren Wagen zu verbieten?
Vor Beginn des Rauchverbots in Taxen gab es zahlreiche Gewerbevertreter, die sich dazu hinreißen ließen, Auseinandersetzungen mit alkoholisierten Rauchern zu prognostizieren. Nach einem Jahr läßt sich gut beobachten, das es genau umgekehrt gekommen ist: Nicht die Kunden machen Alarm sondern die Fahrer. Sie sind es, die ohne Rücksicht und oft auch ohne den Kunden zu fragen weiterrauchen wie in alten Zeiten. Und auch was anderes hat sich nicht geändert: Die empfindlicheren unter den Kunden meiden das Verkehrsmittel Taxi, das ist für viele leichter als sich zu beschweren. Ich bekomme nach solchen Reklamationen häufig zu hören: "Dem Fahrer wollte ich das nicht sagen. Wenn der raucht ohne zu fragen und zu dürfen, dann habe ich Sorge, daß er dann Ärger macht. Der hat schon ganz böse geschaut, als mich nur geräuspert habe"
Unter Service-Gesichtspunkten darf man wohl davon ausgehen, daß man mit dem Rauchverbot in Taxen mehr Kunden einen Gefallen tut als Rauchern etwas zumutet. Unterm Strich ist das dann ein Gewinn.
Und was ist die Folge? Eben. Kurios finde ich es, daß das Urteil des BVG zur Folge hat, daß jetzt die Raucher in den Eckkneipen (zunächst wenigstens) besser wegkommen als in den Mehrraumläden. Denn dort müssen sie in ihrem Raucherbereich auf Bedienung verzichten. Diese Regelung ist mit dem Arbeitnehmerschutz nicht zu vereinbaren und wäre schon allein deswegen in vielen anderen Ländern nicht durchsetzbar. In Deutschland wird der Schutz der Arbeitnehmer vor Gesundheitsgefahren offenbar immer noch recht stiefmütterlich behandelt.sondern die Entscheidung über den Umfang der Einschränkung liegt bei jedem einzelnen Wirt.
Die Unzulässigkeit der Bevormundung kann ich hier genausowenig nachvollziehen wie bei Geschwindigkeitsbeschränkungen oder Haltverboten, aber das hatten wir schon mal.
Das Taxigewerbe hat gut daran getan, die aktuelle Regelung nicht zu Fall zu bringen. Wie sollten wir den Kunden die Raucherwagen, die sie in der Regel ja zufällig und ohne Ausweichmöglichkeit bekommen haben, plausibel machen, wenn jetzt gerade die großen Autovermieter anfangen, das Rauchen in ihren Wagen zu verbieten?
Vor Beginn des Rauchverbots in Taxen gab es zahlreiche Gewerbevertreter, die sich dazu hinreißen ließen, Auseinandersetzungen mit alkoholisierten Rauchern zu prognostizieren. Nach einem Jahr läßt sich gut beobachten, das es genau umgekehrt gekommen ist: Nicht die Kunden machen Alarm sondern die Fahrer. Sie sind es, die ohne Rücksicht und oft auch ohne den Kunden zu fragen weiterrauchen wie in alten Zeiten. Und auch was anderes hat sich nicht geändert: Die empfindlicheren unter den Kunden meiden das Verkehrsmittel Taxi, das ist für viele leichter als sich zu beschweren. Ich bekomme nach solchen Reklamationen häufig zu hören: "Dem Fahrer wollte ich das nicht sagen. Wenn der raucht ohne zu fragen und zu dürfen, dann habe ich Sorge, daß er dann Ärger macht. Der hat schon ganz böse geschaut, als mich nur geräuspert habe"
Unter Service-Gesichtspunkten darf man wohl davon ausgehen, daß man mit dem Rauchverbot in Taxen mehr Kunden einen Gefallen tut als Rauchern etwas zumutet. Unterm Strich ist das dann ein Gewinn.
Auch das hatten wir schon: Es kann keine militanten Nichtraucher geben, weil ihnen schlicht die Waffe dafür fehlt. Was umgekehrt bedeutet, daß ein Raucher zwangsläufig immer militant ist. Genau wie jemand, der mit 3 Promille oder viel zu schnell im Auto unterwegs ist. Oder käme jemand auf die Idee, diejenigen, die dagegen Regeln aufstellen, als militant zu bezeichnen?Nicht jeder Nichtraucher, der nicht vollgequalmt werden möchte, ist ein militanter Nichtraucher.
Ein ziemlicher Blödsinn, den du dir da zusammenschreibst...
...natürlich findest du keine Nichtraucherkneipen, denn es gibt keine. Es gibt auch keinen Bedarf danach, hat es nie, das ganze Gesetz ist reine Bevormundung, reinster bürgerlicher Faschismus von Öko-Emanzen mit Doppelnamen quer durch alle Parteien...wer in die Kneipe geht, will auch rauchen oder seine Freunde treffen, die Raucher sind.
Gut, dass sich nichts, aber auch gar nichts durch dieses dumme, überflüssige Gesetz verändert hat. Deutschland ist eben an der Basis sehr viel pragmatischer und demokratischer als an der Spitze.
Der Schutz der Arbeitnehmer war nie Ziel des Gesetzes, sonst wären andere gesundheitsschädliche Verhältnisse auch am Pranger, aber die interessieren niemand, weil es Arbeitsplätze kosten würde.
Und wenn es allgemein um Gesundheitsschutz gehen würde, hätte man McDonalds und BurgerKing längst verbieten müssen. Der Angriff auf unsere Cholesterinwerte ist viel gefährlicher.
...natürlich findest du keine Nichtraucherkneipen, denn es gibt keine. Es gibt auch keinen Bedarf danach, hat es nie, das ganze Gesetz ist reine Bevormundung, reinster bürgerlicher Faschismus von Öko-Emanzen mit Doppelnamen quer durch alle Parteien...wer in die Kneipe geht, will auch rauchen oder seine Freunde treffen, die Raucher sind.
Gut, dass sich nichts, aber auch gar nichts durch dieses dumme, überflüssige Gesetz verändert hat. Deutschland ist eben an der Basis sehr viel pragmatischer und demokratischer als an der Spitze.
Der Schutz der Arbeitnehmer war nie Ziel des Gesetzes, sonst wären andere gesundheitsschädliche Verhältnisse auch am Pranger, aber die interessieren niemand, weil es Arbeitsplätze kosten würde.
Und wenn es allgemein um Gesundheitsschutz gehen würde, hätte man McDonalds und BurgerKing längst verbieten müssen. Der Angriff auf unsere Cholesterinwerte ist viel gefährlicher.
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
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"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
Klar, Eigentum ist Diebstahl, folglich ist Diebstahl Eigentum. Klasse Logik, ich bin beeindruckt.jr hat geschrieben:Auch das hatten wir schon: Es kann keine militanten Nichtraucher geben, weil ihnen schlicht die Waffe dafür fehlt. Was umgekehrt bedeutet, daß ein Raucher zwangsläufig immer militant ist. Genau wie jemand, der mit 3 Promille oder viel zu schnell im Auto unterwegs ist. Oder käme jemand auf die Idee, diejenigen, die dagegen Regeln aufstellen, als militant zu bezeichnen?Nicht jeder Nichtraucher, der nicht vollgequalmt werden möchte, ist ein militanter Nichtraucher.
Wenn die Nichtraucher tolerant und nicht in großen Teilen militant wären, würden wir diese Diskussion doch gar nicht führen.
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Fakt ist, daß Nichtraucher immer mit in die Kneipen und GaststättenOtto hat geschrieben:Wenn die Nichtraucher tolerant und nicht in großen Teilen militant wären, würden wir diese Diskussion doch gar nicht führen.
gegangen sind, als dort noch geraucht werden durfte. Sie haben es
widerwillig hingenommen, daß sie dort stinkend und mit kratzendem
Hals wieder rausgekommen sind. Auch haben die meisten nie etwas
gesagt, wenn in den Eingangsbereichen der Züge gequalmt wurde, obwohl
es dort nicht erlaubt war. Und und und. So intolerant können die
meisten Nichtraucher also gar nicht sein.
Hmmm, mag in Oldenburg der Fall sein , aber hier nicht .War eher umgekehrt ...teils recht problematisch dem Bedarf an Raucherwagen nachzukommen , als umgekehrt .jr hat geschrieben:Das Taxigewerbe hat gut daran getan, die aktuelle Regelung nicht zu Fall zu bringen. Wie sollten wir den Kunden die Raucherwagen, die sie in der Regel ja zufällig und ohne Ausweichmöglichkeit bekommen haben, plausibel machen, wenn jetzt gerade die großen Autovermieter anfangen, das Rauchen in ihren Wagen zu verbieten?
Für das Verbot in Mietwagen spricht ganz einfach , daß sich solche Wagen , wenn darin geraucht wurde nur mit mehr Aufwand verkaufen lassen . Also nehmen wir mal die Beseitigung eventueller Brandlöcher , die Reinigung etc. . Daran wird dann wiedr gespart , wenn man einfach generell das Rauchen verbietet , womit dann wiederum die Firmen , die sich auf die Reinigung solcher Wagen spezialisiert haben (meist auch kleinere Betriebe) weniger Umsatz machen .
Service wäre , wenn man die Auswahlmöglichkeit hätte , so ist das nur die Befriedigung einseitiger Interessen !jr hat geschrieben:Unter Service-Gesichtspunkten darf man wohl davon ausgehen, daß man mit dem Rauchverbot in Taxen mehr Kunden einen Gefallen tut als Rauchern etwas zumutet. Unterm Strich ist das dann ein Gewinn.
Service ist eine möglichst große Spannweite an Auswahlmöglichkeiten zu geben ..., also bei uns z.B. Tiertransport mit und ohne Begleitperson , Behindertentaxen (Schwenksitzwagen),Großraumfahrzeuge, Kombis , Erdgasfahrzeuge , verschiedene Automarken ...Opel , Mercedes , VW etc ... , hoher Einstieg --für behinderte Fahrgäste durchaus interessant (z.B. Touran usw.)Sonderaufträge mit und ohne Geldvorlage , Rechnungsfahrten , Vorbestellungen , Navigationssystem an Bord , Klimaanlage usw.usw.
Dazu gehört eigentlich auch die Wahlmöglichkeit des Raucher - , oder Nichtraucherfahrzeuges , was bis zu diesem Gesetz auch immer gegeben war und auch nach wie vor nachgefragt wird .
Das ist etwas was mich durchaus auch ärgern kann , nämlich dann wenn es unter freiem Himmel geschieht .jr hat geschrieben:Der hat schon ganz böse geschaut, als mich nur geräuspert habe
Da haben wir die Waffen von der Du behauptest es gäbe sie nicht . Man wird sogar unter freiem Himmel auf sein frevelhaftes Fehlverhalten hingewiesen und das kann manchmal ganz schön nervend sein . Da wird sich geräuspert , künstliche Hustenanfälle vorgetäuscht , man bekommt ungebetene Vorträge über die Schädlichkeit des Rauchens gehalten ...da gibt es eine ziemliche Spanne an möglichen Dingen ...!jr hat geschrieben:Es kann keine militanten Nichtraucher geben, weil ihnen schlicht die Waffe dafür fehlt
Der Vergleich hinkt , dem Betrunkenen kann ich gegebenenfalls , wenn er mich aufs Korn nimmt, nicht ausweichen , einer Raucherkneipe schon . Da begebe ich mich dann willenlich in "Gefahr" , wenn ich sie betrete , ebensogut könnte ich das vermeiden . Also machen Gesetze gegen Drogen /Alkohol am Steuer /im Strassenverkehr einen Sinn , weil es sich um eine allgemeine Gefährdung handelt , der ich nicht willentlich aus dem Weg gehen kann . Dem Rauch kann ich zumindest in Kneipen aus dem Wege gehen , indem ich sie einfach nicht betrete.jr hat geschrieben:Genau wie jemand, der mit 3 Promille oder viel zu schnell im Auto unterwegs ist. Oder käme jemand auf die Idee, diejenigen, die dagegen Regeln aufstellen, als militant zu bezeichnen?
Das ist ja gerade das Problem ! Es gibt garnicht so viele intolerante Nichtraucher , aber die wenigen ,die es sind , vergiften die Atmoshäre für alle anderen mit . Es hat mit Durchsetzung dieses Gesetzes eine militante Nichtraucherfront , damit meine ich eben nicht die Mehrheit , einen riesigen Aufwand und Streit unter den bisher meist friedlichen Parteien hervorgerufen .minol hat geschrieben:So intolerant können die
meisten Nichtraucher also gar nicht sein.
n.e !
Ein Nachschlag:
Mediziner warnen vor miefender Raucher-Kleidung
Der sogenannte Third Hand Smoke ist ihnen zufolge eine Gefahr, die bisher völlig unterschätzt wird.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mens ... 31,00.html
finde ich gut...Dichter Qualm trotz Rauchverbot
Widerspenstige Wirte, kaum Kontrollen und lasche Strafen. Die Rauchverbote der Bundesländer sind ein Lehrstück darüber, wie staatliche Regulierungsversuche ins Leere laufen können. Die Folge: Fast überall wird der Schutz von Nichtrauchern wieder aufgeweicht.
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 04,00.html
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
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"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
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Ihr Theaterstück Corpus delicti spielt im Jahr 2057. Grundlage des ganzen Staatswesens ist die Methode geworden, das heißt, der Staat zwingt seine Bürger zu gesundheitlicher Prävention und behandelt selbst das Rauchen einer Zigarette als Delikt. Das Drama wurde bei der Ruhrtriennale 2007 uraufgeführt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Juli_Zeh
Geruchlos im Hygieneparadies
Juli Zeh hat aus der Präventionsidee einen Erzählstoff gemacht, sie schildert eine geruchlos-klare Gesundheitsdiktatur in der Mitte des einundzwanzigsten Jahrhunderts. In dieser Diktatur stellen die Chefideologen die rhetorische Frage: "Was sollte vernünftigerweise dagegen sprechen, Gesundheit als Synonym für Normalität zu betrachten? Das Störungsfreie, Fehlerlose, Funktionierende: Nichts anderes taugt zum Ideal." In dieser Diktatur hält man sich zugleich zugute, "keine verstiegenen Ideologien" zu propagieren, sondern nur den blanken Naturalismus, das nackte Leben: "Wir gehorchen allein der Vernunft, indem wir uns auf eine Tatsache berufen, die sich unmittelbar aus der Existenz von biologischem Leben ergibt." In dieser Diktatur kann jemand gerichtlich vorgeladen werden, der sich folgender Vergehen schuldig gemacht hat: "Vernachlässigung der Meldepflichten. Schlafbericht und Ernährungsbericht wurden im laufenden Monat nicht eingereicht. Plötzlicher Einbruch im sportlichen Leistungsprofil. Häusliche Blutdruckmessung und Urintest nicht durchgeführt."
Von Christian Geyer
Quelle
"Juli Zeh ist mit CORPUS DELICTI der weibliche George Orwell der Gegenwart geworden." Deutschlandradio
Jung, attraktiv, begabt und unabhängig: Das ist Mia Holl, eine Frau von dreißig Jahren, die sich vor einem Schwurgericht verantworten muss. Zur Last gelegt wird ihr ein Zuviel an Liebe (zu ihrem Bruder), ein Zuviel an Verstand (sie denkt naturwissenschaftlich) und ein Übermaß an geistiger Unabhängigkeit. In einer Gesellschaft, in der die Sorge um den Körper alle geistigen Werte verdrängt hat, reicht diese Innenausstattung aus, um als gefährliches Subjekt eingestuft zu werden. Mia Holl will beweisen, dass ihr Bruder, verurteilt wegen einer angeblichen Vergewaltigung, unschuldig ist. Sie gerät also in Stellung gegen das System, hier »Methode« genannt, auch aus Liebe zu ihrem Bruder, der sich das Leben nahm.
Juli Zeh entwirft in CORPUS DELICTI das spannende Science-Fiction-Szenario einer Gesundheitsdiktatur irgendwann im 21. Jahrhundert. Sie zeichnet ein System, das alle und alles kontrolliert. Gesundheit ist zur höchsten Bürgerpflicht geworden. Die "Methode" verlangt ein festes Sportpensum ebenso wie die Abgabe von Schlaf- und Ernährungsberichten. Buchstäblich über jeden Schritt seiner Bürger ist dieser Staat informiert.
CORPUS DELICTI handelt von höchst aktuellen Fragen: Wie weit kann und wird der Staat individuelle Rechte einschränken? Gibt es ein Recht des Einzelnen auf Widerstand? Juli Zehs CORPUS DELICTI. EIN PROZESS ist ein visionäres und ungeheuer spannendes Buch über unsere Zukunft - und unsere Gegenwart.
http://www.juli-zeh.de/corpus.php
Ich konnte die junge Dame am Samstagabend hören und fand vor allem die Antwort auf die letzte Frage des DLF-Redakteurs Denis Scheck klasse. Scheck hatte gefragt, ob Frau Zeh denn glaube, mit Literatur die Gesellschaft verändern zu können.Corpus Delicti erzählt von der Zurichtung des privaten Körpers im Namen eines Staatskörpers. Handle stets so, dass die Maxime deines Handelns die bestehenden Verhältnisse nicht gefährdet: So lautete der kategorische Imperativ in den totalitären Staaten des 20. Jahrhunderts, und so wird er im 21. Jahrhundert vielleicht weiterhin lauten. Juli Zeh versucht die Gründe zu benennen, warum auch freie Gesellschaften Unfreiheit erzeugen. Und weil das so schwierig ist, verfährt die versierte Erzählerin diesmal weniger erzählerisch als diskursiv – wie man es als Leser einer Utopie auch erwartet. Seit Thomas Morus haben die Meister des Genres zuungunsten der Form die Idee betont. Nach diesem Prinzip entwickelt auch Juli Zeh ihre philosophische Novelle über eine Welt, wo Perfektion Pflicht und Pragmatismus der Traum ist, wo alle Alternativen diskreditiert sind und die großen Fragen nicht mehr gestellt werden: Wer sind wir? Woher kommen wir? Was erwartet uns?
http://www.zeit.de/2009/10/L-Zeh
Die Antwort: "In der Küche der Mutter meines Freundes darf wieder geraucht werden."
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"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
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Das macht jetzt aber keinen Sinn: wenn man an die Begründung für das sogenannte "Nichtraucherschutzgesetz" zurückdenkt, so war es doch die Sorge um die Gesundheit der Nichtraucher, die keine Nichtrauchergaststätten finden konnten, die zur Einführung des Gesetzes geführt hat. Warum beschweren sich dann jetzt die Gastwirte, die das Verbot beachten? Ihre Kneipen müssten doch brummen vor all den Nichtrauchern, die jetzt endlich wieder ausgehen können, ohne vom Rauch belästigt zu werden. Und warum beschweren sich die Nichtraucher und gehen nicht einfach in eine andere Kneipe?NICHTRAUCHERSCHUTZ WIRD STÄRKER KONTROLLIERT
Stadt reagiert auf Beschwerden und Hinweise von Gaststättenbesuchern und Gastronomen
Die Stadtverwaltung kündigt an, den Nichtraucherschutz in Gaststätten zukünftig konsequenter zu überwachen.
(...)
Mit dem Ziel, die neuen Rechtsgrundlagen behutsam umzusetzen, hat die Stadt Oldenburg Bußgelder auf der Grundlage des Nichtraucherschutzgesetzes bisher nicht verhängt. Vielmehr wurde bei erkannten Verstößen auf die Gastronomen eingewirkt, auf dass sie den Nichtraucherschutz in Zukunft beachten. "In jüngster Vergangenheit mehren sich aber die Anzeigen über erkannte Verstöße. Hinzu kommen Beschwerden von Gastronomen, die über eine lockere Handhabung des Nichtraucherschutzes durch Konkurrenzbetriebe verärgert sind", so Ralph Wilken, Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes der Stadt Oldenburg.
Der Zentrale Außendienst des Bürger- und Ordnungsamtes wird deshalb im Zuge von Gaststättenüberprüfungen ein besonderes Augenmerk auf die Einhaltung des Nichtraucherschutzes richten und bei Verstößen gegebenenfalls mit einem Bußgeldbescheid reagieren.
Die Wahrheit ist: niemand außer ein paar Moralaposteln wollte das Verbot, und überall da, wo legal geraucht werden, ist der Kneipentresen besetzt und überall da, wo man nicht rauchen darf, herrscht gähnende Langeweile.
Deshalb jetzt diese Denunziation, und wie der Volksmund schon sagt...
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Woran mags wohl liegen?Von allen Berufsgruppen sind Kellner laut einer Studie am meisten krebsgefährdet. Sie trügen das höchste Risiko, an Krebsarten wie Lungen- oder Leberkrebs zu erkranken, heißt es in einer Studie des Nordischen Projekts zur Erforschung von berufsbedingtem Krebs (NOCCA).
http://www.welt.de/die-welt/article3849 ... isiko.html
An der Verbindung von Alkohol und Nikotin, das ist also mitnichten ein Argument für den Nichtraucherschutz. Der kann am besten durch eine klare Trennung von Raucher- und Nichtraucherlokalen gewährleistet werden, und selbstverständlich muss es dem Gastwirt überlassen bleiben, in welcher Weise er sein Lokal führen will.
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"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
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