Dienstleistung

Hier ist Platz für alles, was sich taximäßig im Rest der Republik tut

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wolli
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Beitrag von wolli »

genauso wie wir trinkgeld erwarten, wenn wir unsere arbeit gut machen, kann der kunde eine vernünftige leistung unsererseits erwarten.
absolut richtig! :!:
seid nett zu einander!
down under
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jr
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Beitrag von jr »

Bei Aufkommen der SB-Tankstellen war es üblich, daß der Sprit dort 4 Pfennige weniger kostete als an Bedienungstankstellen. Uns ist nur der Sinn für diese Differenz abhanden gekommen, weil die beschäftigungsintensive Variante das Zeitliche gesegnet hat.
Ulli

Beitrag von Ulli »

Überflieger hat geschrieben:http://www.abendblatt.de/daten/2005/08/09/468507.html

Ich beobachte es jeden Tag! Wie von Geisterhand klappt der Kofferraumdeckel auf, der Fahrer steigt nicht aus, der hat Pattex unterm Arsch und der Kunde muß sein Gepäck selbst verladen! Selbstbedienung nennt man das!
SB-Taxi, eine gute Geschäftsidee - nur schade, dass der Fahrgast nicht fahren darf, wenn der Taxidriver seinen nächsten Joint konsumiert...
__________________________________________________________

Dieser Beitrag könnte Satire enthalten. :roll: :wink:
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Otto
Beiträge: 19388
Registriert: 05.05.2004, 15:06
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Beitrag von Otto »

Der Ruf nach Kontrollen wird immer schnell laut, wenn man glaubt, Mißstände entdeckt zu haben, nicht wahr!

Ich frage mich nur, wer das kontrollieren soll und wer dann die Kontrolleure kontrolliert, um die unausweichlich auftretende Korruption und Bestechung zu bekämpfen! Und wer die Kontrollen bezahlen soll, ist auch nicht klar.
"Wir dürfen nicht zusehen, wie der gute Ruf unserer Stadt und der Wirtschafts- und Tourismusstandort Hamburg durch schwarze Schafe im Taxigewerbe beschädigt wird", so Senator Michael Freytag (CDU).
Seit wann hat Hamburg einen guten Ruf?
Aber das ist ja auch so'n dämlicher CDU-Willi, der das sagt. Einer, der keine Hemmungen hatte, mit dem Rechtspopulisten Schill ins Bett zu steigen.

Was ich in dem Beitrag allerdings vermisse (und das würde ich dem Verfasser auch sagen, wenn ich ihn als Kunden im Taxi hätte) ist der Hinweis darauf, daß sämtliche Unternehmer verpflichtet werden, den Fahren einen angemessenen Lohn zu zahlen. Der Artikel sagt, daß in HH auch eine Preiserhöhung beantragt wurde, von Lohnerhöhungen für die Fahrer ist hingegen keine Rede:
"Wir sind ein Dienstleister. Das heißt: Der Kunde bezahlt uns und erwartet eine entsprechende Leistung. Doch dazu gehört auch eine gewisse Qualität."
Das sagt hier natürlich einer, der selber nicht fährt, also einer der Sesselfurzer, die von den Fahrern ernährt werden . . .

Daß eine entsprechende Leistung auch entsprechend bezahlt werden muß und nicht mit Hartz-IV ähnlichen Taschengeldern für Minijobber abgegolten werden kann, sieht er nicht.

Die in dem Artikel geforderten Standards erfordern im Gegenzug auch Mindestlöhne, Stundenlöhne und sonstige Garantien (steuerfreie Nacht- und Wochenendzuschläge), daß man nicht die halbe Nacht für lau rumsteht.

Die in dem Artikel beschriebenen Anforderungen kann übrigens keiner von den oldenburger Unternehmern von seinen Fahrern fordern, denn die zahlen alle schlecht und beschäftigen viel zu viele Aushilfen, anstatt genügend feste Arbeitsplätze zu schaffen, die einen willigen Arbeitnehmer auch hinreichend ernähren.
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.

"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"

"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
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jr
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Beitrag von jr »

Der Artikel sagt, daß in HH auch eine Preiserhöhung beantragt wurde, von Lohnerhöhungen für die Fahrer ist hingegen keine Rede
In HH fährt man eher selbst, angestellte Fahrer spielen da nicht die überragende Rolle wie in OL. Aber die Probleme bleiben auch da die gleichen.

In Fortsetzung Deiner Argumentation: Auch ein Unternehmer kann keine Leistung bringen, wenn der Gewinn nicht stimmt. Nur: Wer hilft dem, mit der gegenwärtigen Lage klar zu kommen?
nicht egal !

Beitrag von nicht egal ! »

Otto ,

ja , hinreichend ernähren sollte sich ein jeder -williger Arbeiter- können , mit seiner -willig erbrachten Arbeit- !

-Gebe dem Chef , was des Chef 's ist , so gebe aber auch dem Angestellten , was des Angestellten ist .-

Aber , die meisten sind ja bescheiden und wünschen sich nur ein besseres Geschäft ..... trotzdem sollte man immer auf die Qualität seiner Arbeit achten , auch wenn das Geschäft zur Zeit noch so schlecht ist .

Natürlich sind auch die -Unternehmer- hier gefragt für Qualität zu sorgen und das wäre dann ein Plus für das Qualitätstaxi obwohl man dieses eigentlich gar nicht brauchen dürfte !

n.e !
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wolli
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Beitrag von wolli »

..... trotzdem sollte man immer auf die Qualität seiner Arbeit achten , auch wenn das Geschäft zur Zeit noch so schlecht ist
gerade dann ist das besonders wichtig! :wink:
seid nett zu einander!
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jr
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Beitrag von jr »

Das sehe ich auch so. Zeit genug ist dafür da. Ich finde es ärgerlich, wenn Negativmeldungen über Dienstleistungsmuffel von Gewerbevertretern immer wieder mit Hinweis auf niedrige Tarife oder die schlechte Geschäftslage entschuldigt werden. Ein Vertreter eines Hamburger Taxiverbands schrieb mir: "Gute Dienstleistung ist nur möglich, wenn der Tarif hoch ist." Vor allem - aber nicht nur - weil wir im Zeitüberfluß leben, halte ich diesen Ansatz für falsch. Erst leisten, dann die Hand aufhalten, das ist der Weg - umgekehrt hat es auf lange Sicht noch nirgendwo funktioniert.
Ulli

Beitrag von Ulli »

Ganz genau !
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