Konflikt mit Uber

Hier ist Platz für alles, was sich taximäßig im Rest der Republik tut

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yogi
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Beitrag von yogi »

'There's no future for taxis': New York yellow cab drivers drowning in debt
(...)
One driver, who currently works for a fleet, spoke anonymously: “I’m not mad that Uber changed my business,” he said. “I am very happy that the garage owners are losing business. I saw one owner driving a Ferrari. Where does he make the money? From us, the drivers. So bring Uber, I love Uber.”
(...)
“Do you know who let Uber succeed? Garage owners, because they aggravated the drivers. That’s why all the drivers ran, to work for these apps.”
(...)
https://www.theguardian.com/us-news/201 ... value-cost
...interessante Einblicke in Uber - Town - das rent-system der garage owners kenne ich auch aus meiner Zeit, obwohl hier ja offiziell verboten, hat damals aber keinen so recht interessiert; die Jungs fuhren oft auf der letzten Rille, die mußten halt ihre Kohle wieder reinholen...
Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben ... den Rest habe ich einfach verprasst.
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Otto
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Beitrag von Otto »

Münchner Taxifahrer protestieren gegen Uber
(...)
Süddeutsche
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Otto
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Beitrag von Otto »

Taxi-Demo in München: "Uber belügt den Verbraucher"

Hunderte Taxifahrer haben in München gegen den umstrittenen Fahrdienstleister Uber demonstriert. Das Personenbeförderungs-Gesetz werde in einer Art und Weise unterlaufen, die nicht mehr tragbar sei.
(...)
Automobilwoche
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yogi
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Beitrag von yogi »

"Die Politik schaut weg"

Die Stadt München "versucht alles, um zu kontrollieren, aber Beweise sind schwierig", sagte Taxiverbandschef Bachmann. Das bayerische Verkehrsministerium könnte die Kontrollen erleichtern, aber "da passiert wenig". Die bayerische Politik tendiere eher Richtung Deregulierung und weniger Verbraucherschutz, wie der Verzicht auf den Ortskunde-Nachweis für Mietwagenfahrer oder Überlegungen zur Freigabe der Preise zeigten, sagte Christian Hess von der IsarFunk-Taxizentrale. Ein Sprecher des bayerischen Verkehrsministeriums sagte, das Ministerium prüfe das Ansinnen und die Vorschläge der Taxibetreiber.
(...)
http://www.automobilwoche.de/article/20 ... erbraucher
...versucht alles, um zu kontrollieren - wer's glaubt... :roll:
Meine Erfahrung ist, daß die Kontrollbehörden kaum das Personal bereitstellen ( können/dürfen), welches nötig wäre, einigermaßen engmaschige Überwachung zu gewährleisten.
Und in der Nacht sieht es noch düsterer aus. ( :P )
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Otto
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Beitrag von Otto »

Bald nur noch mit Lizenz: Europäischer Gerichtshof stuft Uber als Taxi-Service ein

Der international tätige Fahrdienstvermittler Uber hat vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) eine schwere Schlappe erlitten. Uber kann die Vermittlung von privaten Fahrern zu taxiähnlichen Dienstleistungen über eine App verboten werden, weil dieses Angebot eine sogenannte Verkehrsdienstleistung ist, entschied der EuGH in einem am Donnerstag in Luxemburg verkündeten Urteil.
Der Fall aus Spanien ist von grundsätzlicher Bedeutung für alle Mitgliedstaaten der EU. (Az. C-434/15)
(...)
Focus
„Gesetzliche Graubereiche aufgrund der schnell voranschreitenden Digitalisierung dürfen nicht zu einer Wettbewerbsverzerrung führen. Nur weil Uber über die digitale Welt groß geworden ist, heißt das nicht, dass man bei Gesetzen in der echten Welt Realitätsverweigerung betreiben darf.“
(...)
Die Presse, Wien
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Otto
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Beitrag von Otto »

Uber vereitelte mit „Ripley“ regelmäßig Hausdurchsuchungen

Ubers Zentrale in San Francisco schaltete per Fernzugriff in mindestens zwei Dutzend Fällen bei Polizei-Razzien im Ausland Bürocomputer, Laptops und Smartphones von Angestellten ab, um örtliche Ermittler am Auslesen von Daten zu hindern. Die dafür entwickelte Routine nannte Uber „Ripley“, heißt es in einem Report von Bloomberg.
(...)
Taxi Times
Man kann das auch einfach formulieren: UBER ist eine kriminelle Organisation, folglich handelt es sich um weltweit agierende organisierte Kriminalität.
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jr
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Beitrag von jr »

Jeder Taxiunternehmer, der sich auf diese Weise Prüfungen entziehen wollte, würde schnell von den Behörden entsorgt. Erstaunlich, daß das im Fall Uber anders aussieht.
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Otto
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Beitrag von Otto »

Fahrer erschießt sich aus Verzweiflung

Ein New Yorker Taxifahrer nimmt sich das Leben, weil sein Einkommen nicht mehr reicht. In einem Post macht er Politiker und Uber verantwortlich.
(...)
https://taz.de/!5483250/
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jr
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Beitrag von jr »

Er (Bürgermeister Bill de Balsio) sagte, die Tat spiegele eher eine psychische Krankheit wider, als dass sie ein repräsentativer Ausdruck für die Marktlage wäre.
Der Klassiker. Bei der Argumentationskette des Fahrers würde wohl kein Facharzt auf diese Diagnose kommen. Gibts eigentlich auch schon eine Art Uber für die Seelenklempner? Da könnte der BM sich ein paar Dollar hinzuverdienen, wenn seine Beitragszahler irgendwann einmal ausfallen.
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Cool Fire
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Beitrag von Cool Fire »

Ach nee...und wie hat er sich die "psychische Krankheit" eingefangen?
Bei 120 statt 40 Stunden/Woche kann das schnell passieren...da brauche ich kein Medizinstudium.
Heftig ist auch diese Statistik aus demselben Artikel:
(...)Laut NYTWA sind die Jahreseinkommen von hauptberuflichen FahrerInnen der New Yorker Yellow
Cabs von 88.000 Dollar im Jahr 2013 auf nur noch 69.000 Dollar im Jahr 2016 geschrumpft(...)
Sehr traurig...diese Entwicklung...
Don't live for pleasure - make life your treasure!
(Ronnie James Dio)
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jr
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Beitrag von jr »

Dabei dürfte es sich wohl um den Umsatz handeln.
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Otto
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Beitrag von Otto »

„WegMetUber“ kündigt gewaltsame Proteste in Amsterdam an
(...)
Laut Berichten der Tageszeitungen ‚AD‘ und ‚Het Parool‘ planen die Fahrer gemeinsam im März einen konkreten gewaltsamen Angriff auf das Uber-Büro in einer Gruppe des Messengers „Telegramm“. „Alles und jeder ist willkommen. Bring deine Steine, Feuerwerk und Molotovs mit!“ heißt es in einem Aufruf.
(...)
Taxi-Times
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yogi
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Beitrag von yogi »

...guter Ansatz. Die Staatsmacht auf Trab zu halten nervt diese und schärft den Blick auf uber...
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Otto
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Beitrag von Otto »

Erscheint mir eher etwas Niederlande-untypisch. Da liegen wohl die Nerven blank.
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Beitrag von Otto »

jr hat geschrieben:Dabei dürfte es sich wohl um den Umsatz handeln.
58.030 durchschnittliches Pro-Kopf-Einkommen in den USA. Für New York dürfte die Zahl höher sein.
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Otto
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Beitrag von Otto »

Berlin-Friedrichshain: „Uber“-Fahrer rammt Taxi, flüchtet und landet im Gleisbett

Am Samstag touchierte ein betrunkener „Uber“-Fahrer ein Taxi und flüchtete zunächst. Später landete der alkoholisierte Fahrer mit seinem Toyota im Gleisbett.
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Beitrag von jr »

Erkennbar die falsche Spurweite.
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Beitrag von jr »

Gericht verbietet Uber den Betrieb in Wien

http://www.taxi-times.com/gericht-verbi ... b-in-wien/
Wäre außerhalb der Personenbeförderung irgendein Bereich denkbar, wo jemand nicht nachhaltig aus dem Verkehr gezogen wird, wenn er permanent und vielerorts Orten gegen den bestehenden Rechtsrahmen verstößt? Wien ist nicht die erste Stadt, wo es juristische Prügel gibt. Und so, wie man Uber kennt, wird es auch wohl nicht die letzte bleiben.
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jr
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Beitrag von jr »

Ein Leserkommentar in derStandard.at:
Weder geht es um Digitalisierung noch um neue Geechäftsmodelle. Uber ist nur ein Umgehungsmodell, das sich nicht um Versicherungen (besonders interessant bzgl. Fahrgäste) noch um Ausbildung (Fahrer) oder um faire Löhne kümmert. Es ist daher völlig veraltet.

https://derstandard.at/2000078725408/Ta ... ur-Kutsche
Veraltet - dieses Wort wird den Innovationsfans aber gar nicht gefallen.
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Otto
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Beitrag von Otto »

Ist aber wahr. Diese Form von Kapitalismus ist sowas von 19. Jahrhundert...
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