Otto hat geschrieben:Das ist die Ansicht der 80er Jahre,
Nein, das ist
meine Ansicht und die ist immernoch aktuell.
Als ich jetzt den neuen Opera installierte, war ich schon wieder dabei
irgendwas anzupassen, weil er einige Einstellungen der Vorversion nicht
wußte. Das ist nicht opera-spezifisch, das gibt es bei den meisten anderen
Programmen auch.
Otto hat geschrieben:wo es mal eine Zeit gab, in der ich jede Datei auf meiner Festplatte kannte und mir noch selber unterschiedliche autoexec.bats für verschiedene Zwecke schrieb...heute, mit XP (oder schlimmer noch Vista) ist das völlig unmöglich.
Stimmt - als ich mit der Computerei anfing, kannte ich auch jede Datei persönlich
Da war es noch was besonderes, ein Diskettenlaufwerk zu haben
Meine ersten Programme speicherte ich auf einer normalen Musikkassette
Heutzutage kann man nicht alles kennen und muß sich auf das System
mehr verlassen - die Risiken sind auch größer geworden, weswegen
es schon Sinn macht, seine Systeme auf dem aktuellen Stand zu halten.
Dagegen steht, daß ich nicht abschätzen kann, was wieder alles nicht geht,
wenn ich irgendwas aktualisiere. Ich will mit der Kiste arbeiten und sie nicht
ständig checken. Automatische Updates kommen daher bei mir nicht in
die Tüte. Mal die Serverdienste oder Firewall zu aktualisieren ist schon
drin, aber nicht gimp oder mein Mailprogramm - wozu?
Ich denke auch, daß
ich mir das leisten kann, da mein
Rechner in einem relativ gut abgesicherten Teil-Netz steht und er gegen
Viren und anderen Windows-Schadcode immun ist.
Otto hat geschrieben:Ein normaler User, der seinen PC zum Mailen, Surfen, Saugen und Spielen nutzt, hat überhaupt keine Chance mehr, sich gegen automatische Softwareupdates zu wehren bzw wäre in vielen Fällen auch gar nicht klug beraten, dies zu tun, wenn er denn alles sehen, hören oder lesen will, was es in der "schöne neuen Welt" des Internet so gibt.
Windows verfolgt das Motto: "Windows weiß, was der Benutzer will.
Und will er was anderes, weiß es Windows besser!".
Otto hat geschrieben:Offen gestanden bin ich es zufrieden, dass der PC heutzutage seine "Wartung" (zumindest, was die meiste Software sowie die Systemhygiene angeht) selber erledigt, ohne dass ich stundenlang dabei sitzen muss und nicht anderes mit dem Gerät machen kann.
Dabeisitzen oder Pausemachen brauche ich auch nicht.
Ich hab ja Linux und da kann ich sogar arbeiten, während er das
ganze System auf eine neue Version bringt. Ich brauche es danach noch
nicht mal neu zu starten (außer natürlich, wenn ich den neuen Systemkern
laufen lassen möchte).
