LIDL Bespitzelung

Merz und Co - nach dem Wetter Top-Thema im Taxi
minol
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Beitrag von minol »

Otto hat geschrieben:Die verantwortlichen Manager gehören in den Knast, aber sie werden wohl wie üblich mit hohen Abfindungen aus ihren Verträgen entlassen.
entlassen? :roll:
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Otto
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Beitrag von Otto »

Na, so geht das doch normalerweise: du fährst eine Firma vor die Wand und damit sie dich loswerden, kriegst du eine Million, weil dein Vertrag ja vorzeitig aufgelöst wird.
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.

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minol
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Beitrag von minol »

Otto hat geschrieben:Na, so geht das doch normalerweise: du fährst eine Firma vor die Wand und damit sie dich loswerden, kriegst du eine Million, weil dein Vertrag ja vorzeitig aufgelöst wird.
Ja, schon, aber wer sagt denn, daß da bei Lidl irgendjemand von den
Chefs entlassen wird? Entlassen wird doch eher der/diejenige, die da
irgendwas im Ansatz an die Öffentlichkeit bzw. Ämter getragen hat...
das wäre jedenfalls eher mein Verständnis von den Praktiken...
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Otto
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Beitrag von Otto »

Irgendjemand weiter oben wird aber schon die Verantwortung für die Bespitzelung zugeschoben bekommen, irgendein Bauernopfer wird sich schon finden, dem der Abgang dann vergoldet wird.

Von alleine sind die lokalen Manager ja nicht drauf gekommen und aus eigener Tasche haben sie die Bespitzelung ja auch nicht bezahlt.
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jr
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Beitrag von jr »

Sinn und Zweck ist die Herstellung eines Klimas der Angst,
Wo ist der Unterschied zu dem, was wir sonst unter sozialer Kontrolle verstehen?
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Otto
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Beitrag von Otto »

Soziale Kontrolle ist, wenn ich meinem Nebenmann auf die Füsse trete, weil ich nicht für ihn mitarbeiten will.

Ein Klimas der Angst ist das, was bei Lidl und vielen anderen Betrieben herrscht, wo es keinen Betriebsrat gibt.
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jr
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Beitrag von jr »

Soziale Kontrolle ist, wenn ich meinem Nebenmann auf die Füsse trete, weil ich nicht für ihn mitarbeiten will.
Eine gute Idee. Aber wie stellst Du fest, ob Du jemandem auf die Füße treten solltest?
Ein Klimas der Angst ist das, was bei Lidl und vielen anderen Betrieben herrscht, wo es keinen Betriebsrat gibt.
Das mag beabsichtigt oder zumindest hingenommen worden sein. Der Image-Schaden könnte die Einsparungen allerdings schnell überschreiten. Ich verstehe nicht, warum solche Firmen sich da nicht profihafter verhalten.
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Otto
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Beitrag von Otto »

jr hat geschrieben:
Soziale Kontrolle ist, wenn ich meinem Nebenmann auf die Füsse trete, weil ich nicht für ihn mitarbeiten will.
Eine gute Idee. Aber wie stellst Du fest, ob Du jemandem auf die Füße treten solltest?
Lebenserfahrung!
Der Image-Schaden könnte die Einsparungen allerdings schnell überschreiten. Ich verstehe nicht, warum solche Firmen sich da nicht profihafter verhalten.
Weil die Manager keine Profis sind und weil sie bei dieser Art Unternehmen oder Konzern viel zu viel Stunden arbeiten — bei überarbeiteten Mitarbeitern, auch in der Führung, sind Fehler unvermeidlich.

Die Konzernspitze ist einfach nur dreist!
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jr
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Beitrag von jr »

Ungewohnte Worte, Du nimmst die Leute ja schon fast in Schutz. Das Wort "dreist" trifft es aber gut.
Lebenserfahrung!
Ist Lebenserfahrung denn ohne Beobachtung möglich?
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