Kolumne des Oberbügermeister ' s

Aktuelle Themen, die das Oldenburger Taxigewerbe bewegen

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n.e !
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Kolumne des Oberbügermeister ' s

Beitrag von n.e ! »

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wolli
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Beitrag von wolli »

Nach den wegweisenden Entscheidungen über die Schlosshöfe ...freue ich mich allerdings auch darauf, dass endlich mehr Gelegenheit sein wird, neue Ideen zu entwickeln und über deren Umsetzung nachzudenken
...denn die gutgläubigen Oldenburger habe ich ja erfolgreich verarscht! 8) :!:

gewählt ist gewählt! :!: :P :lol:

( pure satire! :evil: )
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n.e !
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Beitrag von n.e ! »

... wenn es wenigstens Satire wäre , nein ich nehme an , daß es leider die Wirklichkeit ist !

Und es ärgert mich , daß ich Dir zur Wahl von Schwandner geraten habe , insofern bin auch ich von seinem Handeln betroffen !




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wolli
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Beitrag von wolli »

unter solchen umständen kann man den hohen prozentsatz an "nichtwählern" z.b. in den USA verstehen! :idea: ... :evil:
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Holgi
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Beitrag von Holgi »

Liebe Oldenburgerinnen, liebe Oldenburger,

selten genoss Oldenburg in der nationalen Berichterstattung so viel Aufmerksamkeit wie in den letzten Monaten. Selten schaffte es Oldenburg in so kurzer Zeit auf so viele TV-Kanäle. Ein Grund zur Freude? Nicht unbedingt.

Schlagzeilen wie „Oldenburger Welt durcheinander“, „Showdown in Oldenburg“ und „New York gegen Oldenburg“ zeigen, dass es nicht um Schönwetterthemen geht, sondern um einen handfesten Wirtschaftsstreit. Gegenstand der Berichte ist der Machtkampf zwischen den amerikanischen Großinvestoren MarCap und K Capital Partners auf der einen und dem Vorstand des Oldenburger Fotodienstleisters CeWe Color auf der anderen Seite.

Diese Auseinandersetzung ist eine Variation des Engagements global agierender Hedgefonds bei deutschen Mittelständlern. Diese Finanzbeziehungen ausführlich erklären zu wollen, würde den Rahmen einer Kolumne sprengen. Deshalb nur soviel: Hedgefonds investieren in Unternehmen, um eine möglichst hohe Rendite zu erzielen – was nicht unbedingt die Fortführung des Unternehmens einschließen muss. Nicht selten führt dieser vergleichsweise kurzfristige Ansatz zu Differenzen mit den längerfristig orientierten Vorständen. Genau das ist bei CeWe Color geschehen.

Häufig werden die Fonds – aufgrund ihrer Taktik, nur bis zum Erreichen eigener Renditeziele in Unternehmen investiert zu bleiben – mit Heuschrecken verglichen. Auch wenn dies eine sehr eindimensionale Darstellung eines komplexen Systems ist und Hedgefonds nicht per se negativ zu bewerten sind, geht es im Falle CeWe Colors um genau jene Mentalität, die den Fonds diesen Spitznamen einbrachte.

Durch eine Sonderdividende möchten die Investoren ihre Taschen füllen – gefährden damit aber den Konsolidierungskurs des Unternehmens. Geschieht dies, wären die Fonds zwar fein raus – sie hätten CeWe Color ja bereits „gemolken“. Zurück bliebe aber ein angeschlagenes Unternehmen mit unsicherer Zukunft. Dieses Szenario muss verhindert werden – denn schließlich geht es um den Fortbestand eines erfolgreichen Oldenburger Unternehmens mit europaweit 3.000 Arbeitsplätzen. Den amerikanischen Investoren ist dies möglicherweise egal – uns sollte es das aber nicht sein.

Die Region zählt zwar nicht zu den Akteuren am Kapitalmarkt – sie beherbergt aber viele von ihnen. Nicht wenige Menschen im Nordwesten haben Aktien von CeWe Color im Depot. Auch ich selbst gehöre dazu. Wenn es gelingt, alle Beteiligten mit einer Stimme sprechen zu lassen, die sich klar gegen MarCap und seine Verbündeten wendet, könnte es gelingen, deren Pläne abzuwehren. Gern habe ich deshalb gesehen, dass zum Beispiel die Erbengemeinschaft Neumüller, die LzO und die Nord/LB dem Vorstand des Unternehmens demonstrativ den Rücken stärken. Tun die Kleinanleger es ihnen nach und besuchen am 26. April die Hauptversammlung (oder übertragen ihre Stimmrechte), dann kann ein deutliches Signal erfolgen – und Oldenburg den „Kampf“ gegen New York gewinnen.

Doch es wird knapp. Die erwähnten Fonds verfügen – gemeinsam mit weiteren Hedgefonds – 40 Prozent der Aktien. Zudem ist damit zu rechnen, dass weitere Finanzinvestoren – wie zum Beispiel auch Guy Wyser-Pratt – eingestiegen sind, die auf den fahrenden Zug aufspringen wollen. Die vernunftbegabten (Klein-)Aktionäre werden also gefragt sein, Flagge zu zeigen. Sie haben es in der Hand, die Weichen von CeWe Color in Richtung Zukunft zu stellen. Ich hoffe sehr, dass eine nachhaltige Anlagephilosophie – die ein Unternehmen nicht als eine Rechenaufgabe für Dollarjongleure und Finanzcowboys begreift – sich durchsetzen wird.

Um es nochmal deutlich zu sagen: Ich habe grundsätzlich nichts gegen Hedgefonds. Sie können Unternehmen durchaus nützlich sein. Doch in diesem Fall hat vor allem MarCap mit der Entscheidung, ab 2005 massiv in CeWe Color zu investieren, einen Fehler begangen. Der Fonds hat schlicht und einfach seine Hausaufgaben nicht gemacht – und will seine Versäumnisse nun auf Kosten des Unternehmens korrigieren. Dafür habe ich kein Verständnis. Und das sollte meines Erachtens niemand haben, der über den Tellerrand einer attraktiven Sonderdividende hinausblicken kann.

Ihr Gerd Schwandner
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Otto
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Beitrag von Otto »

Um es nochmal deutlich zu sagen: Ich habe grundsätzlich nichts gegen Hedgefonds. Sie können Unternehmen durchaus nützlich sein. Doch in diesem Fall hat vor allem MarCap mit der Entscheidung, ab 2005 massiv in CeWe Color zu investieren, einen Fehler begangen. Der Fonds hat schlicht und einfach seine Hausaufgaben nicht gemacht – und will seine Versäumnisse nun auf Kosten des Unternehmens korrigieren. Dafür habe ich kein Verständnis. Und das sollte meines Erachtens niemand haben, der über den Tellerrand einer attraktiven Sonderdividende hinausblicken kann.
Was ist denn das für ein Geseire?

Wenn der Mensch nicht weiss, dass Hedgefonds nun einmal so funktionieren, sollte er den Mund halten.
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.

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n.e !
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Beitrag von n.e ! »

der Mann hat Angst um seine Aktien ... ? ?

http://de.wikipedia.org/wiki/Hedge-Fonds



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Holgi
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Beitrag von Holgi »

Liebe Oldenburgerinnen, liebe Oldenburger,

Vergangenheit und Zukunft liegen manchmal dichter beieinander als man denkt – und ihr Treffpunkt ist die Gegenwart. Wie derzeit an der Holler Landstraße.

Dort entsteht mit dem IKEA Möbelhaus seit einigen Monaten ein Stück Oldenburger Zukunft. Dieses Projekt zählt zu den bedeutendsten, vor allem aber am sehnlichsten erwarteten Bauvorhaben der Stadt. Wenn IKEA im Dezember eröffnen wird, dann macht nicht einfach nur ein Konsumtempel auf – dann gewinnt Oldenburg einen Standortfaktor hinzu. Außerdem werden den Schweden wohl weitere Unternehmen folgen und sich in deren Umfeld ansiedeln. Kurz- bis mittelfristig könnte an der östlichen Holler Landstraße ein pulsierendes Gewerbezentrum entstehen, das sich vor kurzem an dieser Stelle noch niemand hätte vorstellen können. Soviel zum Thema Zukunft.

Kommen wir nun zur Vergangenheit – und die beginnt nur wenige Meter von den IKEA-Bauten entfernt. Am Hemmelsbäker Kanal, der das Gelände auf der Westseite begrenzt, machte man vor einigen Tagen einen ganz besonderen Fund: Man entdeckte das vermutlich älteste Stück Oldenburgs. Dabei handelt es sich um Reste einer ringförmigen Befestigungsanlage, die möglicherweise bis zu 1200 Jahre alt ist. Vielleicht, so vermuten Experten, handelt es sich bei der Anlage sogar um die „Aldenburg“, die unserer Stadt ihren Namen verleiht und deren Standort bisher ungeklärt war. Die genauen Ergebnisse der Untersuchungen wird man abwarten müssen. Eines ist aber jetzt schon klar: Vergangenheit und Zukunft lagen selten so dicht beieinander wie hier.

Ich halte diesen Fund für großartig, wenn nicht gar sensationell. Bisher hatten wir – was das Alter Oldenburgs angeht – nur Hilfskonstruktionen. 1995 wurden 650 Jahre Stadtrechte gefeiert – und im nächsten Jahre steht die 900-Jahr-Feier der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1108 an. Das alles ist nach wie vor richtig. Wir müssen unsere Geschichte also nicht neu schreiben. Wir müssen sie aber ergänzen. Und zwar um die mögliche – oder sogar vermutliche – Geburtsstunde unserer Stadt.

Was uns die Sache mit den Feiern nicht leichter macht. Schon zwei Jubiläumstermine zu haben, war für viele verwirrend. Zwischen 1995 und 2008 liegen gerade einmal 13 Jahre – die Stadt scheint in dieser Zeit aber 250 Jahre älter geworden zu sein. Erst der zweite Blick – auf die unterschiedlichen Anlässe der Jubiläen – erklärt diesen Zeitraffer. Nun könnte also noch ein weiterer Termin hinzukommen, der uns ein Alter von etwa 1200 Jahren konstatiert. Zuviel des Guten? Ich denke nicht.

Zum einen dauert es von einem bemerkenswerten Jubiläum zum nächsten mindestens ein halbes Jahrhundert. Allzu viele davon dürfte also kein Bewohner unserer Stadt miterleben. Zum anderen werden – wenn wir uns auf eine tatsächliche Entstehungszeit der Stadt festlegen könnten – die beiden „Hilfsjubiläen“ vielleicht in den Hintergrund treten. Und wenn nicht – sei’s drum. Man soll die Feste schließlich feiern, wie sie fallen.

Auch wir Menschen feiern unsere Geburtstage nicht von ungefähr. Man verbindet etwas mit diesen Daten, sie sagen etwas über uns aus. Bei Städten ist dies nicht anders. Viele von ihnen beziehen ihren Charakter und ihr Selbstverständnis aus ihrem Entstehungszeitpunkt. Was das angeht, war Oldenburg bisher gewissermaßen ein Waisenkind. Doch die lange Zeit ohne die Kenntnis über unsere Geburtsstunde könnte nun endlich vorbei sein.

Es ist zwar richtig, dass der Oldenburger Heidenwall die Weltgeschichte nicht völlig über den Haufen wirft. Und auch optisch mag er nicht gerade umwerfend sein. Blockbuster-Archäologie à la Indiana Jones darf man am Hemmelsbäker Kanal also nicht erwarten. Auf so etwas kommt es aber gar nicht an. Die Wirkung der Geschichte beginnt im Detail. Und was das angeht, ist der Heidenwall eine Goldgrube. Wir werden durch ihn zwar nicht reich an Geld – dafür aber reich an Wissen. Und das erscheint mir mindestens ebenso viel wert.

Ihr Gerd Schwandner
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Otto
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Beitrag von Otto »

So ein Spinner! Lügner und Wahlbetrüger!

Man sollte ihn teeren und federn und aus der Stadt jagen.
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Holgi
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Beitrag von Holgi »

Liebe Oldenburgerinnen, liebe Oldenburger,

eigentlich kann man natürliche Gesetzmäßigkeiten nicht für sich allein beanspruchen. Fliehkraft, Trägheit und Gravitation gelten überall auf der Welt. Es gibt jedoch Ausnahmen von dieser Regel. Zum Beispiel ein Naturgesetz, das nur für Oldenburg gilt – das „Lex OLantis Mühlenhuntensis“. Es besagt folgendes: Pünktlich zu den ersten warmen Tagen im Jahr wird das Flussbad des OLantis nicht eröffnet – sondern geschlossen.

Dieses „Kuriosum“ – um es mal zurückhaltend auszudrücken – beraubt uns einer großen Attraktion. Die allermeisten Kommunen würden uns um das Bad beneiden. Sie tun es aber nicht – weil es ständig gesperrt ist. Noch schlimmer ist aber, dass die vielen Gäste des OLantis – und insbesondere die Jüngsten unter ihnen – an Land bleiben müssen, anstatt schwimmen zu dürfen. Ein Dilemma.

Vorschnell urteilen sollte man allerdings nicht. Mit Inkompetenz hat das alles nichts zu tun. Wir sind keinesfalls ein Schilda, das sich ein nicht funktionsfähiges Bad in die Landschaft gesetzt hat – ganz im Sinne der berühmten Brücken, die im Nichts enden und der Gleise, die ins Nirgendwo führen. Die Probleme des Flussbads liegen nicht etwa in schlechter Planung oder mangelhafter Ausführung – sie liegen verborgen in den sehr hohen Ansprüchen im Gesundheitsbereich.

Dass dieses Thema bei der Planung des Bades groß geschrieben würde, halte ich für völlig richtig. Schließlich ist ein Schwimmgewässer ein sensibler Bereich. Deshalb verfügt das Flussbad auch über eine hochmoderne Filteranlage, die Trinkwasserqualität garantiert soll. Das tut sie auch – allerdings nicht immer und überall. Und das ist der Haken an der Sache. Sobald es wärmer wird – und die Zahl der Gäste (und Enten!) steigt – geht auch die Zahl der vorhandenen Keime rauf. Das führt dazu, dass die sehr niedrig angesetzten Grenzen überschritten werden und das Bad gesperrt werden muss. Ein typischer Fall von „Operation gelungen – Patient tot“.

Ich habe allergrößtes Verständnis für alle, die unsere Gesundheit als höchstes Gut geschützt sehen wollen. Ich zähle mich selbst zu diesen Menschen. Doch darf man dabei nicht die Relationen aus den Augen verlieren. Man sollte nicht versuchen, das Flussbad des OLantis in eine klinisch reine Badeanstalt zu verwandeln. Das ist es nicht. Und das kann es auch nicht sein. Stattdessen müssten für den kleinen Abschnitt der Alten Mühlenhunte schlicht und einfach jene Werte gelten, die auch für andere Gewässer in der Umgebung vorgeschrieben sind. Damit weicht man keine Kriterien auf – sondern wendet verhältnismäßige Maßstäbe an, die alle Interessen angemessen berücksichtigen.

Ich bin sicher, diesen letzten Schritt auf dem Weg zu einer dauerhaften Lösung werden wir in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt sehr bald gehen. Denn schließlich sind wir Oldenburg – nicht Schilda.

Ihr Gerd Schwandner
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Holgi
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Beitrag von Holgi »

Hier mal wieder ein Link zur neuesten Kolumne:

http://www.oldenburg.de/stadtol/index.php?id=3027&L=
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Otto
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Beitrag von Otto »

Holgi hat geschrieben:Hier mal wieder ein Link zur neuesten Kolumne:
http://www.oldenburg.de/stadtol/index.php?id=3027&L=
Hilfe, wir werden veräppelt:
Richtig ist, dass ich gegen das Vorhaben war, wie es sich im Sommer 2006 abzeichnete. Allerdings konnte ich zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen, wie sich die Dinge nach der Wahl darstellen sollten. Auf einmal gab es nicht mehr das Thema „ECE“ – sondern nur noch das Thema „ECE/IKEA“. Beides war – dank der IHK – untrennbar miteinander verbunden. Man konnte diese beiden Einzelprojekte nicht mehr unabhängig voneinander bewerten. Entweder man realisierte beide – oder keines. Es ging um folgende Frage: Ist es besser, wenn zwei große Unternehmen Millionen in den Standort investieren, Arbeitsplätze schaffen und positive Folgeentwicklungen auslösen? Oder soll Oldenburg lieber in einem Dornröschenschlaf dahindämmern und sich vom Rest der Republik abhängen lassen? Ich denke, diese Frage kann jeder für sich selbst beantworten.
http://www.oldenburg.de/stadtol/index.php?id=3027&L=
Was sind das für Kommunalpolitiker, die "auf einmal" feststellen, dass ein Vorhaben mit einem anderen gekoppelt ist, ohne dass hierfür ein sachlicher Grund besteht. Wer bestimmt die Wirtschaftsentwicklung in der Stadt, die IHK oder der gewählte Stadtrat?

Das sind ganz billige Ausreden, Herr Schwandner.

Was ist eigentlich mit den Bahnübergängen an der Stedinger Straße? Auch da weiß jeder vorher, was geschehen wird, aber wenn erst einmal die Autoschlangen da stehen, fällt die Stadtplanung mal wieder aus aus allen Wolken.

Völlige Funkstille scheint hinsichtlich der durch den "Jadeport" zu erwartenden Lärmbelästigung für tausende Oldenburger Bürger zu bestehen. Nach der Anhörung im PFL war das doch angeblich "Thema Nr. 1" für den OB! Was ist damit?

Wenn ich mir die Regierungszeit Schwandners bis jetzt so ansehe, komme ich zu dem Schluss: außer dümmlichem Oldenburg-Aufkleber für Deppen nichts gewesen.
Zuletzt geändert von Otto am 14.11.2007, 11:23, insgesamt 1-mal geändert.
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wolli
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Beitrag von wolli »

und was macht der "verschaukelte" wähler? :roll:

...er merkt sich das für´s nächste mal! :!: :evil:
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Montag
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Beitrag von Montag »

wolli hat geschrieben:und was macht der "verschaukelte" wähler? :roll:

...er merkt sich das für´s nächste mal! :!: :evil:
Blödsinn wie Otto schon an andere stelle sagt - ein hoher Anteil ,ein sehr sehr hoher Anteil ist einfach nur dämlich und vergisst ;Was ja auch nicht schlimm ist .
Glücklich ist nur wer schnell vergessen kann.
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Beitrag von minol »

wolli hat geschrieben:und was macht der "verschaukelte" wähler? :roll:

...er merkt sich das für´s nächste mal! :!: :evil:
Das Schlimme ist: Mit Schnütz wäre da nicht viel anderes bei rausgekommen, oder habe
ich da was verpaßt? Der olle Schwandner ist doch nur deswegen gewählt worden, weil
er sich gegen das ECE ausgesprochen hatte. "Den müssen wir wählen, der ist gegen
das ECE!", hörte ich eine Frau zur anderen im Bus sagen...

Otto hat völlig recht, wieso mischt sich die IHK da ein, die haben wir nicht gewählt!
Wenn die Politiker nur tun, was die IHK sagt, dann brauchen wir den Stadtrat nicht mehr,
dann können wir uns das ganze Demokratietheater auch sparen... :evil:

(Vielleicht sollten wir uns mal zusammentun und eine Wählergemeinschaft gründen mit
dem Namen IHK und dann antreten... ;) )
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Otto
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Beitrag von Otto »

Wann tritt der Mann eigentlich zurück?
Der nächste Haushalt wird ein Ampelhaushalt. SPD (samt Anhang FDP/WFO) und Grüne haben sich am Mittwochabend nach dem Finanzausschuss auf ein gemeinsames Papier geeinigt.

Das Ergebnis gilt derzeit noch als vorläufig, weil in der nächsten Woche erst die Fraktionen zustimmen müssen. Dennoch war die Zuversicht des politischen Führungspersonals so groß, dass die neuen Haushaltspartner ein Gespräch mit Oberbürgermeister Gerd Schwandner und den anderen Fraktionen am Donnerstag abgesagt haben. (...) CDU-Fraktionschef Hans-Jürgen Klarmann nannte die Gesprächsabsage unverschämt.

http://www.nwzonline.de/index_regionala ... id=1529868
Nö, unverschämt ist, dass der Wahlbetrüger noch immer nicht davon gejagt wurde!
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Otto
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Beitrag von Otto »

Ich will meine Weihnachtsgrüße in diesem Jahr mit einer Bitte verbinden. Nämlich mit derjenigen, dass alle politischen Akteure (einschließlich mir) über die Feiertage mal in sich gehen und sich nur eine einzige Frage stellen: Was ist gut für Oldenburg?
http://www.oldenburg.de/stadtol/index.php?id=3027&L=
...ein OB, der kein Wahlbetrüger ist.
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Holgi
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Beitrag von Holgi »

Der Mann meldet sich wieder zu Wort:

http://www.oldenburg.de/stadtol/index.php?id=3027
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wolli
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Beitrag von wolli »

Holgi hat geschrieben:Der Mann meldet sich wieder zu Wort:

http://www.oldenburg.de/stadtol/index.php?id=3027
und was hältst du von seiner rede, Holgi? :roll:

...oder liest du lieber? :P :wink:
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Holgi
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Beitrag von Holgi »

Wolli, der Mensch ist bei mir untendurch!
Wer mit einer Wahlkampflüge an die Macht kommt kann nichts erwarten :evil:
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