NWZ von heute Taxi Taxi...

Aktuelle Themen, die das Oldenburger Taxigewerbe bewegen

driving pingu
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NWZ von heute Taxi Taxi...

Beitrag von driving pingu »

Außer dem von Holgi erwähnten Bericht gab es noch diesen
NWZ hat geschrieben: Für Taxis keine Strecke zu kurz
(Nordwest-Zeitung - Mittwoch, 04. Oktober 2006)
SERVICE Frau muss nachts um Mitnahme kämpfen – Klare Beförderungspflicht

Taxis am Waffenplatz: Wer hier auf Kunden wartet, muss sie auch fahren. BILD: THOMAS HUSMANN
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Der Fahrer wollte nicht vom Waffenplatz zum Westkreuz fahren. Bei einer Anzeige würde er die Lizenz verlieren.

Von Karsten Röhr
OLDENBURG - Alleine stand die junge Frau mitten in der Nacht um 3 Uhr am Waffenplatz und bat einen Taxifahrer, der dort wartete, sie nach Hause zu bringen. Wohin es denn gehen solle? Zum Westkreuz. Nein, das passte dem Taxifahrer aber überhaupt nicht. Zum Westkreuz, beschied er sie, sei die Strecke einfach zu kurz, das lohne sich für ihn nicht. Erst nach langem Hin und Her ließ er sich breitschlagen, die eineinhalb Kilometer lange Fahrt doch noch anzutreten.

Für den Taxiring-Geschäftsführer Wolfgang Bartels ist das Anlass genug, die Regeln für die Taxifahrer noch einmal klarzustellen: „Jede Tour muss gefahren werden, da gibt es gar keine Ausreden. Es besteht eine Beförderungspflicht, egal ob es 100 Meter oder 50 Kilometer sind, und es muss auf Uhr gefahren werden“, so Bartels, der auch Vizepräsident des Bundesverbandes für das Personenbeförderungsgewerbe und Vorsitzender des Gesamtverbandes Verkehrsgewerbe ist.

Anders verhält es sich bei Strecken über 50 Kilometer: Hier kann der Preis frei vereinbart oder eine Fahrt auch abgelehnt werden.

Bartels gegenüber der NWZ: „Wir sind extrem daran interessiert, dass solche elementaren Taxiregeln nicht verletzt werden.“ Am Waffenplatz passierten solche Fälle allerdings eher selten, Probleme gebe „eher mal“ am Bahnhof, wenn es um Fahrten „etwa vom Bahnhof zum Antares oder zum CCH geht“. Bartels: „Da kommt im Grunde für den Taxifahrer nichts heraus, aber egal: Sie müssen befördern – immer.“ Wenn Taxifahrer angezeigt würden, die nicht beförderten, seien „die Richter unerbittlich“. Der Personenbeförderungsschein sei dann weg. Aus den vergangenen zehn Jahren kenne er aber nur zwei solcher Fälle.
bei der Suche nach dem Online-Artikel bin ich dann noch über den hier gestolpert:
Zwei Tote bei Unfall in Heidkamp
(Nordwest-Zeitung - Mittwoch, 04. Oktober 2006)


Beteiligt waren ein Motorrad und ein Taxi. Die beiden Kradfahrer hatten keine Chance.
HEIDKAMP/CBA - Ein tödliches Ende nahm der Zusammenprall eines Motorrades mit einem Taxi in der Nacht von Montag auf Dienstag in Heidkamp (Kreis Ammerland) für den Fahrer des Zweirades und seine Sozia. Wie die Polizei in Rastede mitteilte, hatte sich der Unfall auf der Kreisstraße 346 ereignet, der Taxifahrer und ein weiterer Fahrzeuginsasse wurden dabei leicht verletzt.

Bei dem Motorradfahrer handelt es sich um einen 27-jährigen Ammerländer, die 22-jährige Mitfahrerin soll aus dem Kreis Cloppenburg kommen. Den Ermittlungen zufolge hatte der aus Richtung Metjendorf kommende Motorradfahrer nach einer Kurve noch stark gebremst, als er sah, dass das Taxi seine Fahrspur blockierte. Der Taxifahrer war mit seinem Fahrzeug rückwärts vom Hof gefahren, um in Richtung Oldenburg zu wenden.
zu dem ersten fällt mir ja echt nicht viel ein: 2 Fälle in 10 Jahren? Soll ich mal lachen?[/quote]
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driving pingu
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Beitrag von driving pingu »

Schade, dass dem Schreiber sonst nix zum Thema einfiel. Zum Beispiel zu dem Foto, das dabei ist: Man sieht deutlich, dass
a) ein PKW auf dem Taxistand steht und
b) die gesamte Reihe gegenüber des Taxistandes (also faktisch schon in der FGZ) zugeparkt ist!

Die Ampel da zum rausfahren nervt :twisted: Und noch mehr nervt die neue Ampel. :twisted: :twisted: Und die nervt vor allem deshlab, weil sie überflüssig ist :evil: :evil: :evil:
Denn die ist ja da, weil die Autos da raus müssen. Machen sie aber nicht, die fahren alle (jaaaa, bei der POlizei vorbei) durch die FGZ und auf der anderen Seite wieder raus. Bis auf die, die da erstmal parken.

ich dachte nur, wo das auf dem Bild so schön zu sehen ist, hätte man doch mal...

Gestern gab es in der NWZ einen Lageplan des Kramermarktes. Bushaltestelle war auch eingezeichnet. Aber kein Taxistand!
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Otto
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Beitrag von Otto »

Cooler Beitrag, Pingu!
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.

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wolli
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Beitrag von wolli »

driving pingu hat geschrieben: Die Ampel da zum rausfahren nervt :twisted: Und noch mehr nervt die neue Ampel. :twisted: :twisted: Und die nervt vor allem deshlab, weil sie überflüssig ist :evil: :evil: :evil:
Denn die ist ja da, weil die Autos da raus müssen. Machen sie aber nicht, die fahren alle (jaaaa, bei der POlizei vorbei) durch die FGZ und auf der anderen Seite wieder raus. Bis auf die, die da erstmal parken.
hoffentlich liest das auch mal einer der dafür verantwortlichen! :!: :idea: ... :evil: :evil: :evil:
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jr
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Beitrag von jr »

Cooler Beitrag, Pingu!
So ist es.

Mir gefällt gut, daß die NWZ in einem Info-Kasten Erläuterungen zu den Themen Tarif, Pflichtfahrgebiet und Festpreise gibt.

Das war mal nötig. Für die Fahrgäste zumindest.

Den Fahrern, die die besagten Kurzfahrten ablehnen, ist ohnehin nicht zu helfen. Zumindest nicht mit den üblicherweise angewandten Mitteln.

Wenn ich sowas lese, entwickle ich immer wieder eine gewisse Sympathie für einen früheren Vorschlag Ullis, diese Unkollegen einfach anzuzeigen.
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wolli
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Beitrag von wolli »

deshalb schrieb ich unter "umzu":
Für den Taxiring-Geschäftsführer Wolfgang Bartels ist das Anlass genug, die Regeln für die Taxifahrer noch einmal klarzustellen: „Jede Tour muss gefahren werden, da gibt es gar keine Ausreden. Es besteht eine Beförderungspflicht, egal ob es 100 Meter oder 50 Kilometer sind, und es muss auf Uhr gefahren werden“, so Bartels, der auch Vizepräsident des Bundesverbandes für das Personenbeförderungsgewerbe und Vorsitzender des Gesamtverbandes Verkehrsgewerbe ist.

Bartels gegenüber der NWZ: „Wir sind extrem daran interessiert, dass solche elementaren Taxiregeln nicht verletzt werden.“ Am Waffenplatz passierten solche Fälle allerdings eher selten, Probleme gebe „eher mal“ am Bahnhof, wenn es um Fahrten „etwa vom Bahnhof zum Antares oder zum CCH geht“. Bartels: „Da kommt im Grunde für den Taxifahrer nichts heraus, aber egal: Sie müssen befördern – immer.“ Wenn Taxifahrer angezeigt würden, die nicht beförderten, seien „die Richter unerbittlich“. Der Personenbeförderungsschein sei dann weg.


das werde ich mir ausdrucken und auf kleine "merkzettel" schreiben, die ich dann genüsslich am bahnhof verteilen werde!

ich hab da schon ein paar potentielle adressaten im hinterkopf! ...
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wolli
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Beitrag von wolli »

Gerald hat das ganze nochmal zusammengefasst und bitterböse kommentiert:

:arrow: http://www.derinnenspiegel.de/taxinews/ ... 6petze.php

ich bin zwar ein entschiedener gegner jeglicher denunziation und versuche im zweifelsfalle immer selbst schwarze schafe zu "bekehren", - aber wenn garnichts mehr hilft, müssen die übeltäter notfalls von höherer instanz "entsorgt" werden! :!: :idea:

manche "unbelehrbare" müssen einfach weg! :!: :evil:

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n.e !
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Beitrag von n.e ! »

wolli hat geschrieben:Gerald hat das ganze nochmal zusammengefasst und bitterböse kommentiert:

:arrow: http://www.derinnenspiegel.de/taxinews/ ... 6petze.php

ich bin zwar ein entschiedener gegner jeglicher denunziation und versuche im zweifelsfalle immer selbst schwarze schafe zu "bekehren", - aber wenn garnichts mehr hilft, müssen die übeltäter notfalls von höherer instanz "entsorgt" werden! :!: :idea:

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n.e !
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Beitrag von n.e ! »

...leider halten sich negative Eindruecke immer laenger ! :twisted:


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Otto
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Beitrag von Otto »

Dann lasst uns doch über Geralds Kommentar bzw den NWZ-Artikel reden!

Das Ganze scheitert immer wieder an der Beweisbarkeit, unabhängig von der dahinter stehenden Realität.

Was die NWZ gemacht hat, war so, wie es da steht, eine unzulässige Tatsachenbehauptung, die an Verleumdung grenzt, mehr nicht. Ohne Ordnungsnummer ist das alles nur Hörensagen.

Da die NWZ nicht einmal den Namen des Taxiring-Chefs richtig kennt, wage ich alles weitere in dem Artikel auch zu bezweifeln.

Jetzt zu Gerald:

ok, wir wissen alle, welche Ordungsnummern hinter diesem speziellen Vergehen stecken. Das weiss auch der Chef des Taxirings, dem angeblich in dem letzten zehn Jahren nur zwei Fälle zu Ohren gekommen sind, in denen die Behörde den P-Schein auch wirklich entzogen hat. Toll, was!

Wer, wenn nicht die Chefs, soll dieser Unsitte ein Ende setzen? Sind es wirklich die Kollegen, die den Büttel spielen müssen? Sind es nicht die Firmenleitungen, die versagen, weil die Einweisung neuer Fahrer schlicht zu schlecht organisiert ist und weil man die "alten" Fahrer, die Umsatz bringen, nicht missen will, obwohl ihr Fehlverhalten, sei es Ablehnen von Kurztouren, Bahnhofsherifftum oder illegales Bereitstellen in der FGZ, längst hinreichend bekannt ist?

Wer steht hier zuerst in der Pflicht?
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Gerald
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Beitrag von Gerald »

Du hast natürlich vollkommen Recht.

Aber selbst wenn es an der Beweisbarkeit mangeln sollte, würde mich schon interesieren, wie einer dieser Kollegen auf eine "Ermittlung wegen Ablehnung einer Fahrt" des Ordnungsamtes reagieren würde. Natürlich würde er alles abstreiten. Aber ich glaube, dass er danach wohl keine Fahrt mehr ablehnen würde.

Fakt ist, dass Herr Bartels "brennend" daran interessiert ist, dass sowas nicht vorkommt. Also: Wir kennen alle seine Telefonnummer und seine Adresse.
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wolli
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Beitrag von wolli »

es sind aber nicht nur herrn Bartels "schwarze schäfchen"! :!: :idea:
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Gerald
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Beitrag von Gerald »

Das möchte ich damit auch auf gar keinen Fall gesagt haben!

Das ich Herrn Bartels als Ansprechparnter so betone, ist seine Stellung als Vorsitzender und Sprecher der IG Taxen Oldenburg, als Teilnehmer an städtischen Ausschussrunden und als oftmals erster Ansprechparnter für die Presse - eben ein Taximultifunktionär mit Sitz Oldenburg.

Und ich glaube, dass er in dem NWZ Artikel mit dem zweimaligen P-Scheinentzug wegen Ablehnung einer Fahrt nicht Oldenburger Kollegen gemeint haben kann - denn sonst würden einige unserer "Vorbelasteten" nicht mehr fahren.
Überflieger
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Beitrag von Überflieger »

Es wäre eine Überlegung wert, den Taxitarif so auszugestalten, das sich selbst Kurzfahrten lohnen! Grundgebühr einschl. 1000 Meter Strecke = 5.- Euro ( Mindestfahrpreis) und kaum einer würde solche Fahrten mehr ablehnen! Im Gegenzug kann man die "Langstrecke" dafür etwas günstiger machen!

Wenn ich als Kutscher weiß, das ich mindestens 5.- Euro für meine Dienstleistung erhalte, dann betätige ich mit Freude auch für Kurzstrecken meinen Anlasser! Dann weiß ich, das ich für die enorm verschleißanfälligen Kurzfahrten ein angemessenes Salär erhalte!

Und wenn wir schon über das Thema Mindestlohn reden, dann muß auch über einen Mindestfahrpreis geredet werden! Irgendwie muß so ein Mindestlohn schließlich auch gegenfinanziert werden! Ein Mindestlohn von 7.- Euro pro Stunde läßt sich aber nicht von 12 Touren a 3,50 Euro pro Schicht gegenfinanzieren!
driving pingu
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Beitrag von driving pingu »

Überflieger hat geschrieben:Es wäre eine Überlegung wert, den Taxitarif so auszugestalten, das sich selbst Kurzfahrten lohnen! Grundgebühr einschl. 1000 Meter Strecke = 5.- Euro ( Mindestfahrpreis) und kaum einer würde solche Fahrten mehr ablehnen! Im Gegenzug kann man die "Langstrecke" dafür etwas günstiger machen! Wenn ich als Kutscher weiß, das ich mindestens 5.- Euro für meine Dienstleistung erhalte...
Nö, sehe ich anders. Denn ich als Fahrer erhalte ja gar nicht die genannten 5 € sondern nur einen Teil davon.
Ich habe es trotzdem bisher selten erlebt, dass ich für eine Kurztour nicht mind. 5 €bekommen habe- und in diesem Fällen habe ICH mehr in der Tasche, denn das Trinkgeld ist ja meins :D
Wie oft hatte ich schon Fahrgäste, die gaaanz vorsichtig fragen, ob ich denn so eine kurze Strecke fahren würde. Dank deren Erfahrung halten sie mich für besonders nett und entlohnen das entsprechend.
Also: meinentwegen können allle Kolegen Kurztoren ablehenen :wink:

Einen Wunsch nach Mindestlohn kann ich verstehen- halte ich aber für unrealistisch. Dann würde mancher Fahrer ja deutlich mehr bekommen, als er einfährt. Und höhere Tarife würden wohl auch noch weniger Kunden bedeuten. Und da habe ich dann lieber "12 Touren a 3,50€" (auch wenn das in der Praxis kaum vorkommen dürfte) als 3 Touren für je 5 €
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jr
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Beitrag von jr »

Also: meinentwegen können allle Kolegen Kurztoren ablehenen
Geht mir auch so: Wenn ich alle bekomme, die die anderen nicht fahren möchten, werde ich nicht ablehnen.
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Otto
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Beitrag von Otto »

jr hat geschrieben:
Also: meinentwegen können allle Kolegen Kurztoren ablehenen
Geht mir auch so: Wenn ich alle bekomme, die die anderen nicht fahren möchten, werde ich nicht ablehnen.
Richtig, auf der individuellen Ebene sollte so die Einstellung sein.

Aber es ging ja mehr um die "schlechte" Presse, die durch solches Fehlverhalten hervorgerufen wird, durch die alle anderen auch in Mißkredit geraten.
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jr
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Beitrag von jr »

Das Risiko "schlechter Presse" ließe sich aber vermindern, wenn die Verursacher in den eigenen Reihen unter Druck gesetzt werden. Daß es sie gibt, hast Du ja durchaus zugegeben. Dann darfst Du Dich nicht wundern, wenn es auch in der Zeitung ein Thema wird. Das ist ungeachtet eventueller Spekulation in einem konkreten Fall gerechtfertigt. Schließlich wollen die Leser das, was sie glauben oder auch selbst schon mal erfahren haben, auch mal in Worte gegossen konsumieren.
driving pingu
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Beitrag von driving pingu »

Ich glaub, ich hab meinen zynischen Tag...
Die schlechte Presse ist doch klasse :D Um so glücklicher und zufriedener sind die Fahrgäste dann bei mir. :D :wink:
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jr
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Beitrag von jr »

Die, die durch die Berichterstattung nicht zu Abspringen von dieser Dienstleistung verleitet werden.
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