Mehrwertsteuer

Merz und Co - nach dem Wetter Top-Thema im Taxi
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nicht egal !

Beitrag von nicht egal ! »

na es geht schon los ! ! :twisted:

http://www.freenet.de/freenet/nachricht ... dd81_.html


Es bleibt dabei , es wird nichts günstiger , die wissen in drei Jahren so , oder so nicht mehr , warum das Eine oder Andere erhöht worden ist bzw. gesenkt worden ist !

Es bleibt beim ewigen Erhöhen des Einen oder Anderen !

Diese Koalition hat alles innerhalb von 100 Tagen an Vertrauen verspielt .

nicht egal ! :twisted:
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Otto
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Beitrag von Otto »

nicht egal ! hat geschrieben:na es geht schon los ! ! :twisted:
http://www.freenet.de/freenet/nachricht ... dd81_.html
Sorry, aber eine Lücke von 500 Millionen in der Rentenkasse im Jahre 2008, das sind Peanuts. Bis dahin fließt noch viel Wasser die Hunte runter.
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.

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Beitrag von nicht egal ! »

...na Otto , erst sind es mal eben nur 500 Millionen , 12 Wochen später sind es dann 1,5 Milliarden mehr !

Hiobsbotschaften am laufenden Band nenne ich das und keine Besserung in Sicht , leider !

n.e !
nicht egal !

Beitrag von nicht egal ! »

http://de.news.yahoo.com/25022006/286/m ... ckung.html

Ist doch sehr interessant und ist auch nicht zu wiederlegen , eine Mehrwertsteuereröhung von 3 % bringt nichts für den eh schon so gebeutelten Arbeitnehmer , leider ist sie nur eine scheinbare Entlastung !

nicht egal !
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homer
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Beitrag von homer »

Selbstverständlich bringt eine Mehrwertsteuererhöhung für alle etwas, nicht nur für die Arbeitnehmer -
eine erhebliche Preissteigerung nämlich, sozusagen den Rollgriff des Finanzministers, sonst natürlich nix :)

Alles andere wäre ja nun auch total widersinnig bei einer Erhöhung der Steuerlast :roll:
Wer sagt: hier herrscht Freiheit, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht. (Erich Fried)

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Otto
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Beitrag von Otto »

Aber diese Entlastung des Haushaltes ist unbedingt nötig, um die Maastricht-Kriterien zu erfüllen. Wir können den Laden nicht noch weiter vor die Wand fahren und dann auch noch EU-Strafgelder bezahlen:
Im Maastricht-Vertrag von 1992 einigten sich die EG-Mitgliedstaaten auf so genannte Konvergenzkriterien, die Staaten erfüllen müssen, die der dritten Stufe der Europäischen Währungsunion beitreten und den Euro einführen wollen. Auf Initiative des damaligen deutschen Finanzministers Theo Waigel wurden zwei dieser Kriterien auf dem EG-Gipfel 1996 in Dublin auch über den Euro-Eintritt hinaus festgeschrieben.
http://de.wikipedia.org/wiki/Stabilit%C ... hstumspakt
Tja, der Theo . . .
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Beitrag von nicht egal ! »

.... aber dieser Stabilitätspackt ist genau das , was uns allen " kleinen " Leuten momentan das Genik bricht !

Mehr geht aber nicht , Otto , die Grenzen sind erreicht !

Die übrigen Eu - Länder die nicht beigetreten sind , stehen zur Zeit effektiv besser da , weil sie die Probleme dieser Zone erkannt haben .

n.e !
Ulli

Beitrag von Ulli »

Otto:
>Tja, der Theo . . .<

Du meinst Waigel, liegst damit aber voll daneben.

Der schlechteste Rechner in der Nachkriegsgeschichte war Eichel, nachweisbar Bundesrekordschuldenfinanzminister.
Das der von Steinbrück (verantwortlich für die grösste Steuererhöhung in der Geschichte der Bundesrepublik) noch getoppt wird, geht nicht auf das Konto Merkels.
Das wissen die Wähler. Sie werden Platzeck und alle anderen roten Flaschen bei den nächsten Landtagswahlen kräftig abstrafen.
Die Wende auf Bundesebene könnte dann schneller kommen, als so manch einem lieb ist... :roll: :wink:
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homer
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Beitrag von homer »

Ulli hat geschrieben:Du meinst Waigel, liegst damit aber voll daneben.
Du wirst doch nicht abstreiten können daß die Union für die Orientierung auf den Euro, die Währungsunion, die EZB
und eben jene Maastricht-Kriterien verantwortlich ist ?
Wohlgemerkt, ich nehme die SPD da keineswegs aus weil sie alle wesentlichen Entscheidungen mitgetragen hat -
aber heute allein die SPD für Waigels Untaten verantwortlich zu machen ist ausgesprochen albern.
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Ulli

Beitrag von Ulli »

homer hat geschrieben:
Ulli hat geschrieben:Du meinst Waigel, liegst damit aber voll daneben.
Du wirst doch nicht abstreiten können daß die Union für die Orientierung auf den Euro, die Währungsunion, die EZB
und eben jene Maastricht-Kriterien verantwortlich ist ?
Wohlgemerkt, ich nehme die SPD da keineswegs aus weil sie alle wesentlichen Entscheidungen mitgetragen hat -
aber heute allein die SPD für Waigels Untaten verantwortlich zu machen ist ausgesprochen albern.
Dein Beitrag ist gar nicht so schlecht.
Nur Waigels stets seriöse Finanzpolitik in Frage zu stellen, ist eine Frechheit.
Er war der erste Bundesfinanzminister, der mit den Folgekosten des Mauerfalls konfrontiert wurde.

Am 09.11.1989 haben wir einen völlig maroden Staat übernommen.

Mir liegen solche Behauptungen zwar fern, aber böse Zungen sind der Meinung, dass die Mauer nicht hoch genug war. :roll: :roll:
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jr
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Beitrag von jr »

... aber böse Zungen sind der Meinung, dass die Mauer nicht hoch genug war.
Nein, sie war zu hoch. Wenn sie niedriger gewesen wäre, hätte man vielleicht besser sehen können, was dahintersteckt ;-)
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homer
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Beitrag von homer »

Ulli hat geschrieben:Mir liegen solche Behauptungen zwar fern, aber böse Zungen sind der Meinung, dass die Mauer nicht hoch genug war. :roll:
Okay, Ulli, Tschuldigung - da muß ich mich wohl vertan haben.
Ist ja klar daß die "Roten" (also nach Deiner Zuordnung die SPD) die wahren heimtückisch Verantwortlichen sind für den
Zusammenbruch der DDR und alles was daraus folgte sind und nicht jener "Kanzler der deutschen Einheit" mit dem netten
vegetarischen Namen (wie war`s noch gleich - Birne ?) :lol:
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Beitrag von Ulli »

@homer;

unter KOHL ging es dir doch noch gut genug, oder ?

Abgehauen bist Du doch erst später, unter Schröder...!?
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Otto
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Beitrag von Otto »

homer hat geschrieben:
Ulli hat geschrieben:Du meinst Waigel, liegst damit aber voll daneben.
Du wirst doch nicht abstreiten können daß die Union für die Orientierung auf den Euro, die Währungsunion, die EZB
und eben jene Maastricht-Kriterien verantwortlich ist ?
Wohlgemerkt, ich nehme die SPD da keineswegs aus weil sie alle wesentlichen Entscheidungen mitgetragen hat -
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Als Schröder gewählt wurde, waren alle entscheidenden Verträge längst unter Dach und Fach, aber natürlich hat die SPD die Sache mitgetragen.

Und ganz besonderen Wert auf die Maastricht-Kriterien, die uns heute so gängeln, hat Theo Waigel gelegt.

Eichel hat nur einen Superschulden-Haushalt von Waigel übernommen. Und zur Wiedervereinigung haben sowohl Homer als auch ich genug gesagt.
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jr
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Beitrag von jr »

Eichel hat nur einen Superschulden-Haushalt von Waigel übernommen.
Und was hat er daraus gemacht?
Ulli

Beitrag von Ulli »

jr hat geschrieben:
Eichel hat nur einen Superschulden-Haushalt von Waigel übernommen.
Und was hat er daraus gemacht?
Obwohl ich hier argumentiert habe, warum Waigel eine gewaltige Schuldenlast zu tragen hatte, bleibt uns Otto die Antwort schuldig... :roll: :roll:

Ich lese immer nur Vorwürfe, dass mir die Argumente ausgegangen seien.
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Otto
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Beitrag von Otto »

jr hat geschrieben:
Eichel hat nur einen Superschulden-Haushalt von Waigel übernommen.
Und was hat er daraus gemacht?
Unter den gegebenen Umständen und der Kürze der Zeit (man kann nicht ihn sieben Jahren die Schulden abbauen, die in mehr als 15 Jahren angehäuft wurden) hat er das gemacht, was er konnte.

Waigel hat keine Schuldenlast übernommen, sondern aufgrund der Entscheidungen Kohls produziert.
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jr
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Beitrag von jr »

Unter den gegebenen Umständen und der Kürze der Zeit (man kann nicht ihn sieben Jahren die Schulden abbauen, die in mehr als 15 Jahren angehäuft wurden) hat er das gemacht, was er konnte.
Als Abbauen konnte man das aber nicht bezeichnen. Du würdest es wahrscheinlich als Schadensbegrenzung titulieren.
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Otto
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Beitrag von Otto »

jr hat geschrieben:
Unter den gegebenen Umständen und der Kürze der Zeit (man kann nicht ihn sieben Jahren die Schulden abbauen, die in mehr als 15 Jahren angehäuft wurden) hat er das gemacht, was er konnte.
Als Abbauen konnte man das aber nicht bezeichnen. Du würdest es wahrscheinlich als Schadensbegrenzung titulieren.
Weniger als das! Letztlich konnte er nur den Mißstand verwalten.

Einem Finanzminister sind durch das Haushaltsrecht recht enge Grenzen gesetzt. Und Waigel hat sie seinerzeit noch enger ziehen lassen.
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homer
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Beitrag von homer »

Ulli hat geschrieben:@homer;
unter KOHL ging es dir doch noch gut genug, oder ?
Abgehauen bist Du doch erst später, unter Schröder...!?
Leicht verwegene Mutmaßung, wenn auch nicht völlig falsch :
Zu der allermeisten Zeit der Regentschaft Kohl ging es mir tatsächlich verhältnismäßig gut -
da habe ich nämlich das erste Mal für lange Zeit Deutschland verlassen, nur offenbar leider nicht weit genug :
Ab dem Winter `89 ging es dort (Dänemark) nämlich auch mit den Einkommen nicht mehr richtig bergauf.
Speziell in dem Sektor des internationalen Güterfernverkehrs wären die meisten in Deutschland oder sonst in
der EU heute froh wenn sie das verdienen könnten was damals nach Tarif in Dänemark bezahlt wurde.
Mit der Übernahme der DDR, der weiteren Öffnung nach Osten, jahrelangem Sozialdumping und den Auswirkungen
in der ganzen EU war damit nämlich leider auch in Dänemark weitestgehend Schluß.
Fakt ist daß Fahrer im Grenzüberschreitenden Verkehr innerhalb der EU heute schlechter bezahlt werden als
teilweise vor 20 Jahren - ohne dabei Inflation usw. zu berücksichtigen !

Soweit ich damals in Deutschland gearbeitet habe liegst Du falsch - ich bin anno 84/85 nach der Pleite meines
damaligen Arbeitgebers in Flensburg mit dem Taxifahren angefangen.
Man konnte davon leben - legale Verhältnisse waren das aber auch damals schon lange nicht mehr.
Von über 100 Flensburger Taxen waren zu Beginn meiner Taxenkarriere in der Nachtschicht vielleicht 10 mit regulär
angestelltem Fahrpersonal besetzt - danach wurde es von Jahr zu Jahr noch schlimmer :mrgreen:
Ich bin seinerzeit über den ersten Berufskraftfahrer-Lehrgang des Arbeitsamtes in Schläfrig-Holstein zum
Bus-/LKW- und folglich auch Taxifahren gekommen. Von gut 20 Busfahrern aus dem Lehrgang landeten
wenigstens 15 in der unmittelbaren Folgezeit auf der Taxe - natürlich als "Nebenverdienst".

Mit Sicherheit bin ich in Deutschland nicht vor irgendwas abgehauen, schon gar nicht einer wie-auch-immer-Regierung.
Sehr entscheidend waren die konkreten Arbeitsmöglichkeiten - ich habe zwischendrin auch in Holland und
Luxemburg gearbeitet - überall in den Verkehrsunternehmen sind und waren die Bedingungen besser als in Deutschland.
Ein wesentliches Problem ist aber daß schlechte Bezahlung und sonstiges Sozialdumping sich fortpflanzt und
Auswirkungen auch über die Grenzen hinaus hat.
Mein jetziger Arbeitgeber und der darüber stehende Auftraggeber (Spediteur) fahren überwiegend nur noch
Inlandsaufträge bzw. Verkehr nach Schweden, allenfalls noch Finnland und Dänemark :
In den anderen Gebieten Europas sind die realisierbaren Frachtpreise derart im Keller daß es sich nicht mehr lohnt.
Soweit Aufträge von und in diese Gebiete vorliegen fahren das zu 90% ostdeutsche Subunternehmer mit unseren
Trailern aber eigenen Zugmaschinen, die allermeisten davon aus Mecklenburg.
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