Schumi Trittin...

Merz und Co - nach dem Wetter Top-Thema im Taxi
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Ulli

Schumi Trittin...

Beitrag von Ulli »

Rot-grüne Spritschlucker

Von Alexander Neubacher

Ausgerechnet die Dienstautos der rot-grünen Bundesregierung sind schneller, stärker und durstiger als die aller Vorgängerregierungen. Eine parlamentarische Anfrage ergab: Der Fuhrpark des Bundes taugt kaum als Vorbild für die vom Umweltministerium gepredigten Forderungen nach Drei-Liter-Autos, Rußfilter und Spritsparern.

DPA
Autokanzler: Schröder mit seinem Dienst-Phaeton
Berlin - Jürgen Trittin befand, es sei an der Zeit, sich endlich einmal selbst zu loben. Der Spritverbrauch aller deutschen Fahrzeuge sei deutlich zurückgegangen, jubelte der Bundesumweltminister unlängst: "Die Ökosteuer wirkt."

Tatsächlich könnte Trittins Umweltbilanz noch besser ausfallen - gäbe es da nicht den Fuhrpark der rot-grünen Bundesregierung. Während Normalfahrer aufs Zwischengas verzichten und statt Beschleunigungswerten neuerdings lieber Verbrauchstabellen studieren, ist den Ministern solche Zurückhaltung fremd. Noch keine Bundesregierung hat so ungehemmt mit schluckfreudigen Luxuskarossen geprotzt wie das Kabinett des einstigen VW-Aufsichtsrats Gerhard Schröders im siebten Jahr ihrer Amtsführung.




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Die durchschnittliche Power der Dienstlimousinen ist seit 1998 ordentlich angezogen. Zuckelten neu angeschaffte Dienstfahrzeuge damals noch mit einer durchschnittlichen Motorenleistung von etwa 120 PS (88 KW) durch die Gegend, kamen sie im vergangenen Jahr mit knapp 170 PS (123 KW) deutlich zügiger voran. Kein Wunder, dass derlei Fortschritt trotz moderner Verbrennungstechnik nur mit mehr Sprit zu erzielen ist. Lag der durchschnittliche Verbrauch der von Rot-Grün gelenkten Benziner 1998 noch bei 10,99 Litern auf 100 Kilometer, waren es im vergangenen Jahr bereits 11,84 Liter.

Herausgekommen ist der rot-grüne Verbrauchs- und Leistungsgewinn heute durch eine kleine Anfrage des FDP-Bundestagsabgeordneten Volker Wissing. Penibel musste die Regierung auf den 16 Seiten der Bundestagsdrucksache 15/4688, die SPIEGEL ONLINE vorliegt, Auskunft über ihre Autovorlieben erteilen. Für Wissing nun Anlass, an der moralischen Vorbildfunktion des Bundes beim Thema Ökoverkehr zu zweifeln.

DPA
Außenminister Fischer: Politiker halten wenig von der Spaßbremse
Demnach reden die rot-grünen Minister in der Öffentlichkeit gerne über alternative Energieformen, Rußfilter und sparsame Drei-Liter-Autos, halten selbst aber wenig von derlei Spaßbremserei. Unter den insgesamt 25.362 Dienstfahrzeugen im Besitz der Ministerien und Bundesbehörden finden sich gerade einmal drei Drei-Liter-Autos. Und mehr sollen es auch nicht werden: Die Regierung empfindet die Sparflitzer als völlig ungeeignet, zumindest für sich selbst. Es sei "angemerkt", heißt es in ihrer Antwort auf die Anfrage, "das eine Verwendungsbreite dieser Fahrzeuge innerhalb der Aufgaben der Bundesverwaltung nicht gegeben ist".

Auch beim Einsatz von Dieselfahrzeugen - Umweltminister Trittin spricht selbst gern von "krebserregenden Rußschleudern auf deutschen Straßen" - fühlt sich der Bund nicht zum Handeln aufgefordert. Zwar müssen Neufahrzeuge einen Partikelfilter haben, doch das Nachrüsten älterer Modelle sei, so die Regierung, "im Allgemeinen nicht vorgesehen". Wozu auch: Aufgrund der "kurzen Austauschzeiten" von Behördenfahrzeugen lohne sich der Aufwand nicht.

Lieber wird flugs ein Nachfolgermodell bestellt. Gaben Regierung und Bundesbehörden im Jahr 1998 lediglich 1,6 Millionen Euro für neue Autos aus, lagen die Anschaffungskosten im vergangenen Jahr bei mehr als 42 Millionen Euro. Wobei - die Binnenkonjunktur soll schließlich in Gang kommen - sich vor allem deutsche Autohersteller über üppige Aufträge freuen konnten. Von insgesamt 23.600 unter Rot-Grün angeschafften Neufahrzeugen tragen 9300 das Volkswagen-Logo, 4600 den Mercedes-Stern, 3600 den Opel-Blitz und 3100 das Ford-Emblem. BMW durfte immerhin 1100 Fahrzeuge beisteuern, Audi 179.

Umweltminister Trittin gab allerdings auch den meist preiswerteren ausländischen Autobauern eine Chance. In den von ihm beaufsichtigten Bundesämtern für Umwelt und für Naturschutz kommen neuerdings auch Skoda, Toyota und Honda zum Einsatz - mit jeweils genau einem Fahrzeug.

Der Minister selbst indes lässt sich standesgemäßer durch die Lande kutschieren. Er fährt in einem E-Klasse-Mercedes von Termin zu Termin.

Quelle: Spiegel
:roll:
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Otto
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Beitrag von Otto »

Alles Schwachsinn vom SPIEGEL, Ulli. Dienstautos hat es immer gegeben. Und das die neuen Modelle eben noch dickere Spritschlucker sind als früher, ist Schuld der Industrie sowie unseres Steuerrechts, das diese großen Wagen eben nicht hinreichend besteuert. Aber dann schreien die Porschefahrer wieder.

Unserem Land ginge es auch umwelttechnisch entschieden besser, wenn die CDU/CSU und FDP endlich ihren Widerstand gegen die Steuer auf Flugbenzin aufgeben würde.

Das einzige, was ich gegen den Trittin habe, ist, daß er sich so lange von der Getränkeindustrie beim Dosenpfand hat verarschen lassen, anstatt eine einfache, klare Verordnung zu erlassen und diejenigen zur Kasse zu bitten, die nicht mitziehen wollten. Ansonsten bin ich ganz zufrieden damit, daß der Atomausstieg geklappt hat und wohl auch kaum von den Rechten rückgängig gemacht werden kann, ohne einen Bürgerkrieg zu riskieren. Denn keine Kommune in Deutschland wird ein neues AKW oder Atommüllager auf ihrem Gebiet dulden.
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wolli
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Beitrag von wolli »

was glaubst du, würden die von dir favoriesierten politiker fahren, ulli?
fahrrad?
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Otto
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Beitrag von Otto »

Na ja, bei den Grünen könnte man das ja vielleicht sogar erwarten aufgrund ihrer Ideologie. Der Geist ist willig, aber das Fleisch knickt ein. Auch die Grünen habe es sich viel zu leicht und zu schnell an den Fleischtöpfen der Republik bequem gemacht. Aber die E-Klasse sei dem Jürgen gegönnt, auch der olle Adenauer hatte schon einen 600er.

Und Wolli, stell' dir dann mal 'nen Politikertross im Verkehr vor: Minister, Staatssekretäre, Sekretärinnen, Referenten, Leibwächter, womöglich noch die Presse und das Fernsehen -- alle auf dem Fahrrad. Nein danke, mir reichen die Radfahrer jetzt schon. :twisted:
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wolli
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Beitrag von wolli »

stimmt, ott!

die vorstellung ist witzig, aber grauenhaft!
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jr
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Beitrag von jr »

Auf mich hat unser ehemaliger OB Niewerth immer einen großen Eindruck gemacht, wenn er ständig mit dem Fahrrad unterwegs war. Auch hier können Politiker ein Vorbild sein, und das fängt im kleinen an. Bei einem Staatsbesuch muß es ja nicht unbedingt gleich die nackte Blechkarosse sein, aber wie wärs an anderer Stelle? Und überhaupt: Taxifahren kann ja auch eine Alternative sein. Sehe ich im TV aber recht selten. Auch da fehlt die Vorbildfunktion, die wir uns wünschen würden.
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wolli
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Beitrag von wolli »

ich hatte herrn Niewerth öfters im taxi, aber immer ohne rad!
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jr
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Beitrag von jr »

Ist ja auch schon bißchen her. Aber Taxi? Das ist doch in Ordnung - was wünschen wir uns mehr?
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wolli
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Beitrag von wolli »

stimmt!
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wolli
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Beitrag von wolli »

über kurz oder lang landen sie alle bei uns im taxi! 8) :wink:

:arrow: beitrag vom 9.9.2006 18:18 Oldenburg-forum!
p.p.s.: hatte heute Jürgen Trittin im taxi!
er hat sich in unserer alten 126 sichtlich wohlgefühlt und nannte sie sogar, wegen unserer video-überwachung "modern"!

ausserdem hat er mich für meinen rücksichtsvollen umgang mit radfahrern, auf die er selbst eher schimpfte, gelobt!
...freue mich schon auf Schumi! 8) :wink:

:arrow: beitrag vom 11.9. 5:34 Sport-forum!
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Ulli

Beitrag von Ulli »

Zitat Wolli:
>...freue mich schon auf Schumi!<

Otto freut sich nicht über Pe**er in OL.
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Otto
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Beitrag von Otto »

Ulli hat geschrieben:Zitat Wolli:
>...freue mich schon auf Schumi!<

Otto freut sich nicht über [size=12Pe**er[/size] in OL.
Wolli ist halt ein "Aurich":

“Aurich, der – Jemand, der einen ihm allenfalls flüchtig bekannten Prominenten immer wieder beiläufig als seinen «guten alten Kumpel» bezeichnet, um Eindruck zu schinden”
Douglas Adams, "Der tiefere Sinn des Labenz", 1992.
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Beitrag von wolli »

Otto hat geschrieben: ...als seinen «guten alten Kumpel» bezeichnet
das stimmt nicht, Ott! :!:

weder herr Trittin, noch herr Beckenbauer oder sonst irgendein "prominenter", den ich bisher traf, zählt zu meinen "alten kumpels"! :!:

der kreis meiner "alten kumpels" beschränkt sich, inclusive dir, auf maximal 12 personen, von denen keiner "prominent" ist! :oops: 8) :wink:
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Otto
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Beitrag von Otto »

Ich erinnere mich allerdings daran, daß du in der Vergangenheit Herrn B'bauer mehrmals als meinen "guten alten Freund Franz" bezeichnet hast.

Da mag Satire dabei gewesen sein, aber daraus besteht das ganze Buch von Herrn Adams schließlich auch:

Beispiele:

"Bagband, das &#150; Korrekte Bezeichnung für Klebeband in aufmerksamen Händen."

"Baarz, der &#150; der grauenhafte Gestank, der einem beim Abwaschen von Aschenbechern entgegenschlägt."
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Beitrag von wolli »

Otto hat geschrieben: Da mag Satire dabei gewesen sein
gut erkannt! :wink: ...oder glaubst du im ernst, ein fussballer könnte zum kreis meiner alten kumpels zählen? :shock: :P :lol:
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Otto
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Beitrag von Otto »

wolli hat geschrieben:
Otto hat geschrieben: Da mag Satire dabei gewesen sein
gut erkannt! :wink: ...oder glaubst du im ernst, ein fussballer könnte zum kreis meiner alten kumpels zählen? :shock: :P :lol:
Wer Fußballiebhaber* in seinem engeren Kreis duldet, wird auch sonst nicht so wählerisch sein . . .

*alte deutsche Rechtschreibung
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Beitrag von wolli »

meinen echten alten kumpels verzeihe ich diese macke, wie du weisst! :wink:

hauptsache es wird in meiner gegenwart nicht dauernd thematisiert! :!: :evil:
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