Konflikt mit Uber

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yogi
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Konflikt mit Uber

Beitrag von yogi »

(...)
In Deutschland, Spanien, Frankreich und Belgien seien Uber-Fahrzeuge und -Insassen neuerdings versichert, sagte Manager Gore-Coty SPIEGEL ONLINE. Zudem verlange man von den Fahrern ein polizeiliches Führungszeugnis.
(...)
In Berlin bahnt sich schon der nächste Konflikt mit Uber an. Der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband spricht von einer "rechtswidrigen gewerblichen Personenbeförderung". Der Vorsitzende des Taxiverbands Berlin-Brandenburg, Detlev Freutel, sagte dem Rundfunksender RBB, er erwarte, dass die Aufsichtsbehörden gegen den neuen Anbieter vorgehen. Schließlich verlangt das hiesige Personenbeförderungsgesetz eine spezielle Genehmigung für gewerbliche Fahrten. Laut Insidern erwägt die Senatsverwaltung angeblich bereits, Uber und Konsorten zu verbieten.
(...)
http://www.spiegel.de/wirtschaft/uber-u ... 64702.html
...vielleicht haben die Berliner Behörden ja Lust, ihrer Aufsichtstätigkeit nachzukommen... 8)
Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben ... den Rest habe ich einfach verprasst.
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jr
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Beitrag von jr »

Auf mich wirken einige Genehmigungsbehörden eher lustlos. Nicht alle, man braucht nur nach HH zu sehen. Berlin machte in den letzten Jahren aber einen anderen Eindruck.
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yogi
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Landgericht stoppt vorerst Chauffeur-App "Uber"

Beitrag von yogi »

(...)
Leipold betonte zugleich selbst, dass er eventuelle Verstöße von Uber nicht verfolgen werde. Ihm drohten massive Schadenersatzforderungen der US-Firma, wenn das Berliner Urteil eventuell Jahre später aufgehoben werde sollte - und er habe als Einzelbetrieb geklagt. "Deshalb kann ich die einstweilige Verfügung aus wirtschaftlichen Gründen nicht vollstrecken."
(...)
http://www.rp-online.de/digitales/apps/ ... -1.4183632
...1. Runde...
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jr
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Beitrag von jr »

Wenn die Firma wirklich so ignorant ist, wie in den letzten Tagen vielfach beschrieben, könnte sie sich in den nächsten Runden eine ziemlich blutige Nase holen. Recht und Gericht kommen in Sachen Taxi zwar häufig nur langsam in die Puschen, aber Ignoranz ist etwas, womit man in diesem Land schnell aufläuft. Ich hatte etwas mehr Kreativität erwartet.
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Otto
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Beitrag von Otto »

Die höhere Mehrwertsteuer ist den Uber-Kunden nicht zu vermitteln, deshalb gilt das PBefG nicht und Uber ist legal.

So sagt es Oldenburgs "Lex Hatscher".
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.

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yogi
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Beitrag von yogi »

"Uber" will in weitere deutsche Städte expandieren
(...)
Das US-Unternehmen vermittelt Hobby-Fahrer als Chauffeure.
(...)
Manager Gore-Coty sagte der "Welt am Sonntag", die Rechtslage sei lange nicht so eindeutig wie von den Taxifahrern behauptet. "Die deutsche Gesetzgebung ist zu einer Zeit geschrieben worden, als das Internet noch nicht erfunden war und es unseren Vermittlungsservice gar nicht hätte geben können."
(...)
www.rp-online.de/digitales/apps/uber-wi ... -1.4186560
... :roll:
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Info
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Beitrag von Info »

yogi hat geschrieben:
"Uber" will in weitere deutsche Städte expandieren
(...)
Das US-Unternehmen vermittelt Hobby-Fahrer als Chauffeure.
(...)
Manager Gore-Coty sagte der "Welt am Sonntag", die Rechtslage sei lange nicht so eindeutig wie von den Taxifahrern behauptet. "Die deutsche Gesetzgebung ist zu einer Zeit geschrieben worden, als das Internet noch nicht erfunden war und es unseren Vermittlungsservice gar nicht hätte geben können."
(...)
www.rp-online.de/digitales/apps/uber-wi ... -1.4186560
... :roll:
wenn so ein mist in Oldenburg kommt werde ich Hobby oder schwarz Fahrer , dann kann mein Chef mich mal
andere Behörden die das zulassen sowieso , von mir gibt es dann keine Sozialbeiträge oder Steuereinnahmen mehr
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jr
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Beitrag von jr »

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Otto
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Beitrag von Otto »

Gesetzlich seien die Fahrer, die über Uber ihre Mitfahrleistungen anbieten würden, verpflichtet, nach jeder Tour an ihren Ursprungsort zurückzukehren.
Da das Personenbeförderungsgesetz in OL ja nicht mehr gilt, für Mietwagen seit gut zwanzig Jahren nicht mehr, darf Uber hier ja fahren...
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Otto
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Beitrag von Otto »

Carsharing: Uber-Fahrer mit Bußgeldern bestraft

Australische Behörden in Melbourne belangen Fahrer des Carsharingservice Uber mit Bußgeldern in Höhe von 1732 Dollar. Die Fahrer verfügen deren Ansicht nach nicht über die nötigen Genehmigungen, um Personen gegen Bezahlung zu transportieren.
(...)
http://www.cnet.de/88130402/carsharing- ... -bestraft/
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jr
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Beitrag von jr »

Ich habe bisher nichts davon gehört, daß deutsche Behörden schon tätig geworden sind.
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Otto
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Beitrag von Otto »

Warum auch?
Taxifahrer planen Protest-Fahrt

Am 11. Juni planen die Taxiverbände den Protest in Berlin. Bei einer Sternfahrt wollen sie auf die aktuellen Probleme aufmerksam machen, heißt es.
(...)
http://biztravel.fvw.de/taxi-konkurrent ... 31951/4070
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yogi
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Beitrag von yogi »

(...)
Weitere Details zum Verlauf und zu möglichen Routen würden derzeit noch geplant und mit den Behörden abgestimmt, sagte Richard Leipold, Vorsitzender der Berliner Taxivereinigung, der „Wirtschaftswoche“. Der Verkehr solle möglichst wenig behindert werden. „Wir wollen nicht die Stadt lahm legen“.
(...)
biztravel.fvw.de/taxi-konkurrent-uber-taxifahrer-planen-protest-fahrt/393/131951/4070
...was wollt ihr denn?...MAO...

...und Lenin hatte Recht: der Deutsche kauft erst mal 'ne Fahrkarte... :P ...schnarch...
(...)
Sollte die Finanzierungsrunde wirklich kommen, würde Uber in den Klub anderer nicht-börsennotierten Firmen aufsteigen, die eine Bewertung im 11-stelligen Bereich erreichen. Airbnb Inc., eine Vermittlung von Privatzimmern im Internet, und der Online- Speicherdienst Dropbox Inc. schafften bei Finanzierungsrunden eine Bewertung von 10 Mrd. Dollar.
(...)
Da Lyft auf einem Geldberg sitzt, konnte es die Preise senken - was zu einem Preiskrieg mit Uber führte.
(...)
www.welt.de/newsticker/bloomberg/articl ... reise.html
...Glück gehabt...wir sind so arm und leidensfähig wie diese BWL - Kreaturen es sich nicht vorstellen können...
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Otto
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Beitrag von Otto »

Der nächste Angriff auf die Taxis

Die amerikanische App „Uber“ lässt sich von dem Widerstand der Taxifahrer nicht irritieren. Jetzt vermittelt sie auch in Frankfurt für günstiges Geld Kunden an private Fahrer. Ärger ist programmiert.
(...)
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/u ... 60907.html
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yogi
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Beitrag von yogi »

Sie sind der Schrecken der Taxibranche: Private Fahrdienste machen sich in amerikanischen Großstädten breit.
(...)
Gerade Uber hat zudem weiterhin mit dem schlechten Ruf seines Dienstes und dem Vorwurf zu kämpfen, es wähle seine Fahrer nicht sorgfältig genug aus...Und auch in der Fahrergemeinde grummelt es hörbar: Mancher Privatchauffeur erzählt unter der Hand von Zweifeln, ob sein Einkommen wirklich zum Leben reicht. Die Kampfpreispolitik der Anbieter hat die Umsätze der Fahrer geschmälert, neben den 20 Prozent Vermittlungsgebühr geht zudem bis zu ein Drittel der Einnahmen für Benzin und Wartung drauf. Und als Freiberufler tragen sie das Hauptrisiko, wenn sie einen Unfall bauen.
(...)
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/t ... -1.1987804
...Kannibalismustendenzen...
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Otto
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Beitrag von Otto »

Uber-Chef Travis Kalanick trug vergangene Woche nicht gerade zu einer besseren Stimmung bei. In einem Interview machte er deutlich, dass ihm das Schicksal der Fahrer ziemlich egal ist. Was denn aus ihnen werde, wenn demnächst fahrerlose Autos Passagiere durch die Straßen navigieren könnten? "Nun, die Welt entwickelt sich dahin", antwortete Kalanick lapidar, "und die Welt ist nicht immer gerecht".
(...)
Süddeutsche Zeitung
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Beitrag von sehmann »

Otto hat geschrieben:
Uber-Chef Travis Kalanick trug vergangene Woche nicht gerade zu einer besseren Stimmung bei. In einem Interview machte er deutlich, dass ihm das Schicksal der Fahrer ziemlich egal ist. Was denn aus ihnen werde, wenn demnächst fahrerlose Autos Passagiere durch die Straßen navigieren könnten? "Nun, die Welt entwickelt sich dahin", antwortete Kalanick lapidar, "und die Welt ist nicht immer gerecht".
(...)
Süddeutsche Zeitung
Fahrerlose Taxen wird Kalanick nie erleben,wird es auch nie geben.
Wer hilft Fahrgäste bei Gepäck,wer Oma und Opa mit Rollator,Rollstuhl und Hackenporsche usw usw.
Geld allein macht nicht glücklich, aber es ist besser, in einem Taxi zu weinen als in der Straßenbahn
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Beitrag von sehmann »

Heute Proteste
In Hamburg sind die Proteste heute Mittag mit rund 200 Teilnehmern gestartet. In Berlin rechnen die Protestveranstalter mit einer Sternfahrt von bis zu 1000 teilnehmenden Taxis. Kleinere Streiks sind nach Angaben des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbands auch für Köln und München geplant. In London wollen Tausende Taxifahrer langsam durch das Zentrum fahren, die Veranstalter erwarten 10.000 bis 12.000 Teilnehmer. Rund 3000 Fahrer wollen die Pariser Flughäfen Orli und Charles de Gaulle blockieren. Protestfahrten sind auch in weiteren Europäischen Städten geplant. Vor allem in London und Paris hatte es bereits mehrfach Streiks von Taxifahrern gegen die neuen Wettbewerber gegeben.
http://www.shz.de/hamburg/meldungen/tax ... 04126.html
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Beitrag von Kensei »

Im Forum sind ne Menge Beiträge und die Taxifahrer kommen da leider nicht gut weg. :(
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jr
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Beitrag von jr »

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