Kann mir jemand sagen, worin nun der Vorteil dieser Nummer besteht? Warum sollte ich Geld für etwas ausgeben, daß ich auch für Null bekomme?PILOTSTART FÜR EINHEITLICHE BEHÖRDENRUFNUMMER 115
Oldenburger ServiceCenter ist dabei
Wer telefonisch Kontakt zu deutschen Ämtern und Behörden aufnehmen will, braucht sich zukünftig nur noch eine Telefonnummer zu merken: Unter der einheitlichen Telefonnummer 115 werden bald alle deutschen Behörden aus fast allen Netzen erreichbar sein. Damit ist ein direkter Zugang zu den Behörden des Bundes, der Länder oder der Kommunen möglich, wie mit der 110 für die Polizei oder die 112 für die Feuerwehr. Eine Vorwahl muss nicht eingegeben werden, Anrufer landen automatisch beim nächstgelegenen Servicecenter. In einem ersten Schritt ist am heutigen Dienstag, 24. März, in ausgesuchten Städten der Pilotbetrieb für das Projekt D115 gestartet worden. "Wir sind stolz darauf, dass die Stadt Oldenburg mit ihrem seit einem halben Jahr hervorragend laufenden ServiceCenter an diesem Projekt mitarbeitet und bundesweit eine der ersten Kommunen ist, die den Pilotbetrieb aufgenommen haben", sagt Inge von Danckelman, Leiterin des Amtes für Personal- und Verwaltungsmanagement.
Unabhängig von der nun als Pilot gestarteten 115 melden sich in Oldenburg unter der einprägsamen Rufnummer 235-4444 täglich mehr als 1.000 Bürgerinnen und Bürger mit unterschiedlichen Fragen und Problemen im Oldenburger ServiceCenter. 78 Prozent dieser Anfragen werden vom Serviceteam im ersten Kontakt abschließend beantwortet. Freundlich und kompetent - und es geht schnell: Über 80 Prozent aller Anrufe werden innerhalb von 20 Sekunden angenommen. Das alles funktioniert nur mit gezielt geschulten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die auf ein umfangreiches Wissensmanagement zurückgreifen können. Im Oldenburger ServiceCenter arbeiten derzeit 24 Servicekräfte am Telefon. Von montags bis freitags sind sie von 7 bis 18 Uhr erreichbar.
Das Spektrum der Anliegen ist groß: Von allgemeinen Auskünften zu Anschriften und Öffnungszeiten über Melde- und Gewerberegisterauskünfte, Verfahrensauskünfte zu Ausweisen, Kfz-Zulassungen, Fahrerlaubnissen, Meldewesen, bis hin zu Fundsachen, Standesamt-Angelegenheiten und Störungsmeldungen aller Art. Ebenfalls von hier werden auch Antragsunterlagen, Prospekte und Broschüren versandt.
Dieser Service war auch Voraussetzung für die Teilnahme an dem bundesweiten Pilotprojekt D115. Ingo Tulodetzki, Leiter des Oldenburger ServiceCenters, freut sich über den gelungenen und reibungslosen Start des Pilotbetriebs. Monatelange Arbeit an dem Projekt liegt hinter ihm und seinem Team. "Die Generalprobe diese Woche ist gut gelaufen", sagt Tulodetzki, der zugleich Projektleiter D115 für die Stadt Oldenburg ist." 17 Studenten haben bei unseren Mitarbeitern angerufen und die so richtig unter Druck gesetzt", berichtet er, "aber alle haben diesen Belastungstest klasse bestanden".
Was bietet die 115?
Im Erstkontakt sollen einfache Auskünfte erteilt sowie Ansprechpartner und Zuständigkeiten geklärt und die Erreichbarkeit über die Öffnungszeiten der Behörden hinaus gewährleistet werden. Ein möglichst großer Teil der Anfragen soll bereits bei diesem ersten Kontakt mit dem Ser¬vicecenter abschließend beantwortet werden. Dies bedeutet, dass der Anrufer umfassende Auskünfte auf seine Fragen erhält, so dass er sich mit demselben Anliegen nicht noch ein zweites Mal melden muss. Um das erreichen zu können, konzentrieren die D115-Ser¬vicecenter den Ausbau ihrer Serviceleistungen zunächst auf die besonders häufig vorgetragenen Anliegen. Fragen wie: Wo muss ich hin? Wie sind die Öffnungszeiten? Was muss ich mitbringen? Was kostet die Dienstleistung? können unter der 115 direkt beantwortet werden - auch für Behörden in den beteiligten anderen Städten.
Unter der 115 werden an fünf Tagen die Woche von 8 bis 18 Uhr Ansprechpartner in den D115 Servicecentern erreichbar sein. Das Oldenburger ServiceCenter geht mit seinem Angebot noch darüber hinaus und bietet die Leistungen sogar montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr an. Anfragen, die über die Vermittlung von Basisinfos hinausgehen, wie beispielsweise detaillierte Fragen zum Steuerbescheid oder zu Bauanträgen, werden an die zuständigen Stellen auf kommunaler, Landes- und Bundesebene weitergeleitet. Antworten sollen innerhalb von 24 Stunden erfolgen.
Wer macht beim Pilotbetrieb mit?
Die einheitliche Behördenrufnummer 115 wird zunächst in einem Pilotbetrieb in Modellregionen erprobt. Der Pilotbetrieb ist von einer Projektgruppe des Bundesministeriums des Innern und des Landes Hessen zusammen mit den Vertretern der beteiligten Kommunen, Länder und Bundesbehörden vorbereitet worden. An der Vorbereitung beteiligten sich neben der Stadt Oldenburg, Berlin, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und einige weitere Kommunen, die ebenfalls bereits über Erfahrungen im Bereich Servicecenter verfügen.
In einer ersten Stufe sind jetzt Berlin, Hamburg, Oldenburg und Regionen in NRW und Hessen mit rund zehn Millionen Einwohnern mit der einheitlichen Behördenrufnummer gestartet. Der Pilotbetrieb soll inhaltlich und räumlich stufenweise ausgeweitet werden. Nach und nach werden weitere Kommunen und Regionen zu D115 hinzukommen und die Zahl der angebotenen Dienstleistungen wird fortlaufend wachsen.
Bundesweit gibt es heute geschätzt 20.000 Behörden auf drei Verwaltungsebenen. Für diese Behörden sind zahlreiche Rufnummern im Gebrauch. Die Suche nach der richtigen Durchwahl für die gewünschte Behörde soll mit dem Projekt D115 der Vergangenheit angehören: Mit einer einzigen, leicht merkbaren Rufnummer sollen Bürgerinnen und Bürger Informationen zu Leistungen der öffentlichen Verwaltung künftig direkt abfragen können. "Das vereinfacht den Zugang zur Verwaltung, baut bürokratische Hürden ab und bringt noch mehr Bürgernähe", so von Danckelman.
Wie funktioniert die 115?
Das Projekt D115 Einheitliche Behördenrufnummer setzt auf bestehende Strukturen auf: Es wird kein zentrales Servicecenter aufgebaut. Vielmehr werden bereits existierende Servicecenter von Bund, Ländern und Kommunen weiterentwickelt und miteinander vernetzt. Deren Erfahrung und Expertise wird darüber hinaus für den Aufbau weiterer Servicecenter zur Verfügung gestellt.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter greifen zur Beantwortung der Anfragen auf ein Wissensmanagementsystem zurück. Die Informationen über Leistungen der öffentlichen Verwaltung werden dort in einer nachvollziehbaren Form aufbereitet und dem D115-Verbund zur Verfügung gestellt. Auskünfte zu Anfragen, die sich auf Zuständigkeiten, Öffnungszeiten, benötigte Unterlagen, Gebühren und wiederkehrende Fachfragen beziehen, können dank des Wissens¬managements schnell beantwortet werden. Anfragen zu spezifischen Bundes- und Landesangelegenheiten, beispielsweise besondere Fragen zur Rente oder zum Staatsangehörig¬keitsrecht werden an die beteiligten Servicecenter der zuständigen Landes- oder Bundesbehörden weiter geleitet.
Kann das D115-Servicecenter eine Anfrage nicht auf Anhieb beantworten, so besteht die Option der telefonischen Weitervermittlung oder der Weiterleitung in Form eines Rückrufwunsches via Nachricht an die zuständige Behörde. Zu laufenden Verwaltungsverfahren oder anderen Dienstleistungen der Verwaltung können sich Bürgerinnen und Bürger weiterhin auch direkt an die bekannten Rufnummern der zuständigen Verwaltungen wenden. Die bestehenden Durchwahlen bleiben also erhalten.
Insofern spart D115 in vielen Fällen nicht nur den Gang zur Behörde. Die Rufnummer 115 spart auch das mehrmalige Anrufen, das durch die Suche nach der zuständigen Stelle für das Anliegen entstehen kann. Das Projekt D115 ist zunächst ein Pilotversuch, um die bundesweite Einführung der einheitlichen Behördenrufnummer vorzubereiten. Es wird deshalb nicht alles von Anfang an perfekt sein können.
Was kostet ein Anruf bei der 115?
Anrufe bei der 115 werden nicht kostenlos sein. Die Tarifgestaltung erfolgt im Wettbewerb der Festnetzanbieter und Mobilfunkanbieter. Die Deutsche Telekom AG hat den D115-Tarif auf sieben Cent pro Minute festgelegt, Anrufe aus dem Mobilfunknetz kosten zwischen 17 und 20 Cent pro Minute. Dieser Sondertarif dient einzig der Finanzierung des Netzbetriebs. Die teilnehmenden Kommunen finanzieren ihr Engagement selbst und erhalten nichts davon.
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Aus dem heutigen Bürgerbrief:
Der Vorteil liegt darin, dass dumme Leute diese Nummer verwenden und "Dummensteuer" bezahlen.
Die Oldenburger sind ja bekanntlich so dumm und lassen sich alles verkaufen.
Die Oldenburger sind ja bekanntlich so dumm und lassen sich alles verkaufen.
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
Vielleicht bekommt die Nummer in Zukunft ja den Spitznamen "Dummennummer".
Es wäre weitaus sinnvoller, wenn alle Kommunen ihre Kontaktdaten im Internet besser kommunizieren würden. Ich kann es nur als Armutszeugnis bezeichnen, wenn man sich nur per unüberschaubarem Kontaktformular äußern kann. Immerhin hat sich in OL einiges getan, seit der Bürgermeister nicht mehr Schütz heißt.
Es wäre weitaus sinnvoller, wenn alle Kommunen ihre Kontaktdaten im Internet besser kommunizieren würden. Ich kann es nur als Armutszeugnis bezeichnen, wenn man sich nur per unüberschaubarem Kontaktformular äußern kann. Immerhin hat sich in OL einiges getan, seit der Bürgermeister nicht mehr Schütz heißt.
Das meinst du nicht im Ernst, oder?jr hat geschrieben: Immerhin hat sich in OL einiges getan, seit der Bürgermeister nicht mehr Schütz heißt.
Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
Ich bezog das auf die Kontakt-Möglichkeiten zur Verwaltung - sorry, wenn das unvollständig rübergekommen ist. Die Internet-Site der Stadt OL war in der Prä-Schütz-Ära der Zeit voraus, während seiner Zeit sah es eher nach großer Geheimniskrämerei aus und seit Schwandner OB ist, sind die Infos auf der Höhe der Zeit. Welchen Anteil der OB an den Änderungen hat, ist mir ziemlich egal, das Zusammentreffen fiel mir aber auf.
Das Hin und Her auf den Webseiten veranstalten auch andere Kommunen, Sinn bekommt es dadurch aber dennoch nicht.
Das Hin und Her auf den Webseiten veranstalten auch andere Kommunen, Sinn bekommt es dadurch aber dennoch nicht.
