Preisentwicklung

Merz und Co - nach dem Wetter Top-Thema im Taxi
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jr
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Otto
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Beitrag von Otto »

Was beklatscht du da?
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Otto
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Beitrag von Otto »

driving pingu hat geschrieben:es ging doch um die Preisentwicklung.
Und die hat sich eben so entwickelt, dass sich heute Leute ein Auto leisten können, bei denen das früher nicht der Fall war. (Dabei ist es unerheblich, dass es auch Menschen mit Fulltimejob gibt, die sich quasi nichts leisten können. Ist zwar sch..., gehört aber nicht zum Thema)
Warum ist das unerheblich?
driving pingu hat geschrieben:Dinge, für die man "früher" richtig lange schuften musste und sich eben nicht jeder leisten konnte, sind heute für jeden- auch Leute ohne Erwerbseinkommen- selbstverständlich.
Ich glaube, dass siehst du falsch!

Der Urlaub im Ausland z.B. ist nicht für Jeden erschwinglich. Wer das kann, hat mehr Geld als andere, und das nicht durch arbeiten, sondern auf jeden Fall auch durch Familie, Erbe, Partner etc.
driving pingu hat geschrieben:So betrachtet stimmt es also sogar, dass es Leuten mit wenig Einkommen in Deutscland noch relativ gut geht. Was man aber nicht wirklich so betrachten kann, denn es macht einen Unterschied, ob man in einer Gesellschaft lebt, in der im eigenen Umfeld niemand einen TV/ ein Auto...hat oder ob es eben zum normalen Leben dazugehört.
Wie eben heute Telefon, Fernseher...Aber ist ja gerade die Normalität, weil es sich jeder leisten kann
Der sogenannte "Warenkorb" ist das. Während ein Fernsehgerät 1960 noch nicht drauf stand, stand es 1975 einem Sozialhilfeempfänger zu. Heute würde ich einen internetfähigen PC auch drauf sehen wollen.

Dass, was jedem zusteht, unabhängig von Familie, Einkommen usw, ändert sich gemäß dem, was die Gesellschaft vorlebt.
driving pingu hat geschrieben:"alles ist teurer geworden" stimmt einfach nicht
http://www.stern.de/wirtschaft/immobili ... 53043.html
Ok, alles, was ich brauche, ist erheblich teurer geworden. Es ist mir ziemlich egal, was billiger geworden ist, wenn ich das sowieso nicht brauche!
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Beitrag von driving pingu »

Otto hat geschrieben:

Ok, alles, was ich brauche, ist erheblich teurer geworden. Es ist mir ziemlich egal, was billiger geworden ist, wenn ich das sowieso nicht brauche!
du kaufst also nur
Produkte auf der Basis von Nüssen, Kakao und Kaffee
:shock:
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Beitrag von driving pingu »

Otto hat geschrieben: Der Urlaub im Ausland z.B. ist nicht für Jeden erschwinglich.
Ich hab auch nicht behauptet, dass heute ALLES für jeden erschwinglich ist. Aber sehr vieles, wo das früher nicht der Fall war.
Und was den Urlaub angeht, ist das- wie bei vielen anderen Dingen auch- eine Frage dessen, was einem wie wichtig ist.
Mein Vater war Alleinverdiener (Verkäufer, also nix mit fettem Gehalt), reiche Verwandet hatten wir nicht und wir waren 6 Kinder. Wir sind jedes Jahr in den Urlaub gefahren. (Kommt wohl auch drauf an, was für einen Urlaub man macht, oder?) Dafür wurde halt an anderer Stelle gespart.

Eine Freundin von mir ist alleinerziehend, lebt von Hatz IV. War letztes Jahr auch im Urlaub
Wer das kann, hat mehr Geld als andere, und das nicht durch arbeiten, sondern auf jeden Fall auch durch Familie, Erbe, Partner etc.
Da ist der 2. Teil schlicht und einfach gelogen. Da quillt ja der Neid nur so zwischen den Buchstaben hervor.

Tatsächlich ist auch Auslandsurlaub deutlich günstiger zu haben als früher (im Vergleich zum Einkommen)
Es ging auch um die Preissteigerung und nicht darum, dass es auch 2007 noch Menschen gibt, die sich nicht ALLES leisten können. (Du hast ein Problem damit, dass sich nicht jeder alles leisten kann, oder? Wander doch aus, irgendein sozialistischer Staat wird sich schon finden. Dort kann sich dann zwar so gut wie keiner (bis auf ein paar korrupte Bonzen) irgendwas leisten, aber das ist dann ja zumindest gerecht). Auch früher gab es schon Leute die sich nicht alles leisten konnten.
Der Lebensstandard eines Geringverdienenden ist heute einfach deutlich höher als z.B. in den 50ern
Heute lebt man von einem durschnittlichen Einkommen luxeriöser als früher. Auch wenn mancher Luxus eben schon als Standard gilt und darum nicht mehr als solcher wahrgenommen wird.
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Otto
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Beitrag von Otto »

Du willst also bestreiten, dass die Preissteigerungen, um die es geht, etwas damit zu tun haben, dass eine ganze Reihe von Leuten in diesem Land, die von der Einkommensentwicklung der besser verdienenden Beamten- und Akademikerkreise abgekoppelt sind, eben nicht luxuriös leben, sondern gemessen am Preisniveau ziemlich am Existenzminimum nagen.

Du darfst "Luxus" nicht im Vergleich zu 1950 oder 1960 sehen, wo man als Normalverdiener mit drei Kindern kaum ohne den eigenen Gemüsegarten einigermassen gesund leben konnte.

"Luxus" ist heute etwas ganz anderes als früher, und da hilft auch der Neidvorwurf nicht. Im Mittelalter war Luxus, sich täglich satt essen zu können. Willst du das den Menschen in der Dritten Welt heute als Argument entgegen halten?
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Beitrag von Otto »

driving pingu hat geschrieben:Du hast ein Problem damit, dass sich nicht jeder alles leisten kann, oder? Wander doch aus, irgendein sozialistischer Staat wird sich schon finden. Dort kann sich dann zwar so gut wie keiner (bis auf ein paar korrupte Bonzen) irgendwas leisten, aber das ist dann ja zumindest gerecht)
Nein, ich habe kein Problem damit, dass nicht jeder einen Privatjet oder eine Yacht hat. Aber ich habe ein Problem damit, dass ein Streik der Lokführer gerichtlich verboten wird und ein Ärztestreik nicht. Das ist kein Neid und kein gefühlter Unterschied, sondern Machtpolitik.

Du solltest nicht persönlich werden, ich neide dir dein Auto nicht und kann deinen Fahrspaß absolut nachvollziehen. Auch die Art und Weise deiner Urlaube finde ich klasse und dass du dafür neben Studium und Familie Taxi fährst, ist cool!
driving pingu hat geschrieben:Heute lebt man von einem durschnittlichen Einkommen luxeriöser als früher. Auch wenn mancher Luxus eben schon als Standard gilt und darum nicht mehr als solcher wahrgenommen wird.
Wenn man denn mit einem 40-Stunden Job ein durchschnittliches Einkommen erzielt. Und genau da liegt das Problem!
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Beitrag von driving pingu »

Otto hat geschrieben:Du willst also bestreiten, dass die Preissteigerungen, um die es geht, etwas damit zu tun haben, dass eine ganze Reihe von Leuten in diesem Land, die von der Einkommensentwicklung der besser verdienenden Beamten- und Akademikerkreise abgekoppelt sind, eben nicht luxuriös leben, sondern gemessen am Preisniveau ziemlich am Existenzminimum nagen.
Ich bestreite vor allem, das alles teurer geworden ist
Du darfst "Luxus" nicht im Vergleich zu 1950 oder 1960 sehen, wo man als Normalverdiener mit drei Kindern kaum ohne den eigenen Gemüsegarten einigermassen gesund leben konnte.
eben!
"Luxus" ist heute etwas ganz anderes als früher, und da hilft auch der Neidvorwurf nicht.
Man darf sich aber trotzdem bewusst machen, dass es Luxus ist.
Im Mittelalter war Luxus, sich täglich satt essen zu können. Willst du das den Menschen in der Dritten Welt heute als Argument entgegen halten?
? Als Argument gegen was denn? Die meisten dort können sich ja nichtmal täglich satt essen.

Isch abe gar kein Auto. Gehört nicht mir- aber Spaß macht es trotzdem :-)

Übrigens: selbstverständlich fahre ich Taxi nicht ausschließlich zum Spaß. (Da hab ich genug andere Hobbys)
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Otto
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Beitrag von Otto »

driving pingu hat geschrieben:Ich bestreite vor allem, das alles teurer geworden ist
Schon die Mieten und Energiepreise fressen heutzutage einen erheblichen größeren Anteil des Einkommens auf als früher.
driving pingu hat geschrieben:
Du darfst "Luxus" nicht im Vergleich zu 1950 oder 1960 sehen, wo man als Normalverdiener mit drei Kindern kaum ohne den eigenen Gemüsegarten einigermassen gesund leben konnte.
eben!
"Luxus" ist heute etwas ganz anderes als früher, und da hilft auch der Neidvorwurf nicht.
Man darf sich aber trotzdem bewusst machen, dass es Luxus ist.
Nein, was 1950 vielleicht Luxus war, ist heute eben kein Luxus mehr. In Deutschland 2007 ein Auto zu fahren, ist innerhalb des Definitionsrahmens "Deutschland" kein Luxus, sondern normal.
driving pingu hat geschrieben:
Im Mittelalter war Luxus, sich täglich satt essen zu können. Willst du das den Menschen in der Dritten Welt heute als Argument entgegen halten?
? Als Argument gegen was denn? Die meisten dort können sich ja nichtmal täglich satt essen.
Es geht um die Definition von Luxus und ob es gerecht ist, den Leuten zu sagen: "Sei gefälligst zufrieden! Im Gegensatz zu den Menschen vor fünfzig Jahren geht es dir doch gut."

Dann kannst du den Hungernden auch sagen, dass sie zufrieden sein sollen, dass die Quote der Kindersterblichkeit gefallen ist und heutzutage prozentual weniger Menschen verhungern als früher.
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n.e !
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Beitrag von n.e ! »

driving pingu hat geschrieben:es ging doch um die Preisentwicklung.
Und die hat sich eben so entwickelt, dass sich heute Leute ein Auto leisten können, bei denen das früher nicht der Fall war. (Dabei ist es unerheblich, dass es auch Menschen mit Fulltimejob gibt, die sich quasi nichts leisten können. Ist zwar sch..., gehört aber nicht zum Thema)

Dinge, für die man "früher" richtig lange schuften musste und sich eben nicht jeder leisten konnte, sind heute für jeden- auch Leute ohne Erwerbseinkommen- selbstverständlich.

So betrachtet stimmt es also sogar, dass es Leuten mit wenig Einkommen in Deutscland noch relativ gut geht. Was man aber nicht wirklich so betrachten kann, denn es macht einen Unterschied, ob man in einer Gesellschaft lebt, in der im eigenen Umfeld niemand einen TV/ ein Auto...hat oder ob es eben zum normalen Leben dazugehört.
Wie eben heute Telefon, Fernseher...Aber ist ja gerade die Normalität, weil es sich jeder leisten kann



"alles ist teurer geworden" stimmt einfach nicht
http://www.stern.de/wirtschaft/immobili ... 53043.html

Findest Du , daß alles nicht teurer geworden ist ?
Stern hat geschrieben:Die stärksten Anstiege hat es im Jahr 2001 gegeben. Damals wurden knapp 52 Prozent der untersuchten Artikel im Vergleich zum Vorjahr verteuert - und zwar stärker als die allgemeine Inflationsrate. Die betrug 2,0 Prozent, während die durchschnittliche Teuerungsrate der Produkte bei 2,7 Prozent lag.
Man hat das Ganze nur schon im Vorfeld der Euroeinführung erhöht , damit es später nicht auf den Euro zurückgeführt werden kann , das ist nämlich der Punkt , und so wird es immer wieder gemacht , bei jeder Preiserhöhung . Erst wird massiv erhöht , bevor man den genauen Hintergrund kennt und im nachhinein werden die Preise gehalten , oder minimal gesenkt , damit man dann sagen kann wir machen bei der ganzen Preistreiberrei ja gar nicht mit und haben eine Spanne um bestimmte Waren zu einem " Dauerniedrigpreis " anbieten zu können - so entsteht Profit !

Ausserdem man las in den Zeitungen von Preiserhöhungen vor der Euroeinführung . ***

Und dann kam 2002 der Euro - Teuro ,

Auch möchte ich nochmals die Gurke anführen , die hat am 30.12.2001 noch 79 Pennig gekostet und am 3.1.2002 1,89 € Euro - Teuro bei ALDI gekostet ( so macht man Profit ) .


Auch wenn es doch alles gleich billiger wieder ist bzw . sogar noch billiger geworden ist , warum sind die Discounter wie an einem Samstag anfang des Monats sogar regelrecht leer .... könnte das am Aufschwung / Abschwung :lol: liegen ? !

Ich glaube nie einer Statistik , die ich nicht selber gefälscht habe , auch nicht der Sonntagsfrage , denn die Statistiken die sie für die Butawahl 2005 erstellten sahen am Wahlabend 2005 für die Institute einfach nur noch beschämend aus , ausserdem kann man mit Statistiken Meinungen in bestimmte Richtungen lenken , so ungefähr .... wenn die die wählen , dann kann ich ja auch so und so wählen .... in meinen Augen sind das Menschen , die überhaupt gar keine eigene Meinung haben und die sich lieber auf Umfragen und Statistiken verlassen ... :wink: :lol: :!: , selbst Schuld kann ich da nur sagen und solche Sachen können immer ganz fies nach hinten losgehen !

Ein Beispiel :

Es hätte niemand geglaubt , das eine nationale Partei in einen Landtag einziehen würde , das hatten die ganzen Statistiker nicht auf der Liste , da dümpelte die NPD u.a unter fünf Prozent herum , gekommen ist es aber anders !
Lag es daran , ob sie vielleicht wussten , das die nationale Partei Deutschlands schon viel stärker ist und sie diesen Trend bewusst nicht noch anfachen wollten , oder waren sie wirklich alle so blauäugig , irgendwie stimmen die Umfragen nicht , die sie immer erstellen .
Ich wundere mich manchmal welche Auswahl an Leuten sie wohl befragt haben um zu solchen Ergebnissen zu kommen , um halwegs realistische Werte zu bekommen müsste man eigentlich mehr als nur immer die angeführten 1000 - 2000 Leute nehmen , wobei erschwerend hinzu kommt , das Wähler von natillonalen Parteien , selbst , wenn es anonym geschehen sollte , wohl eher selten ihre wahre Gesinnung bei solchen Umfragen preis geben werden , geschweige denn , daß sie sich überhaupt daran beteiligen würden .


Ich sehe fast täglich beim Einkauf wieviel ich gbekauft habe , und was ich dann dafür bezahle , das ganze natürlich in DM !


*** Ich habe noch alte Kataloge von Herbst Winter 2001 / 2002 , da wurden die Preise zu 85 % eins zu eins in Euro übernommen .

Ein kleines Beispiel auch hier am Rande :

Ein Terrakotta Kaminöfchen für die Terrasse hatte man für 169 DM gekauft und zwei Monate später nach der Euroumstellung kostete eben dieser im gleichen Geschäft das Gleiche nun in Euro - Teuro , viel schlimmer sind allerdings die Produkte , die man für das tägliche Leben benötigt und dort ging es nach der Umstellung regelrecht rund , was nützt es mir , wenn DVD Player usw. billigetr geworden sind , aber die tägliche Butter , oder gar Margarine auf dem Brot nicht mehr leisten kann .


n.e !
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n.e !
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Beitrag von n.e ! »

Pingu hat geschrieben:Ich bestreite vor allem, das alles teurer geworden ist
Aber fast alles ist teurer geworden , zieh mal Deine Scheuklappen aus !

Und ansonsten ist es für Dich eben noch nicht teuer genug ! :wink:

Beispiel :
Wurst im Bedienungsverkauf ist heutzutage Luxus .


n.e !
minol
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Beitrag von minol »

Es kommt auf die Ware an, ob sie bei der DM-Euro-Umstellung teurer
wurde oder nicht. In der Gastronomie wurden teilweise wirklich nur
die Währungssymbole gewechselt. Bei den von mir konsumierten
Grundnahrungsmitteln habe ich diese Verteuerung nicht gemerkt.
Mein Brot kostete damals 4,95 DM und nach der Umstellung 2,53 Euro.
Nach einem oder zwei Jahren stieg der Preis um 2 Cent und jetzt im
Frühjahr um weitere 5 Cent, aber das hat wohl kaum mit der Währungs-
umstellung zu tun. Dennoch stimme ich n.e. zu, daß der Trend eher
zur Verteuerung als zur richtigen Umrechnung ging. Deswegen haben
viele Leute ja auch ihre Ausgaben reduziert.

Übrigens erzählte mir ein Angestellter eines verbeiteten Geschenkgedöns-
Ladens, daß deren Laden auch nach der Euro-Umstellung (entgegen
des allgemeinen Trends) richtig gut gelaufen ist. Er führte das darauf
zurück, daß sie konsequent korrekt umgerechnet hätten. Die Kunden
hätten das bemerkt und entsprechend honoriert,und das obwohl sie
Luxusartikel verkaufen, auf die man auch verzichten könnte.
driving pingu
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Beitrag von driving pingu »

n.e. du vergleichst einfach falsch.
Wenn du nicht nur die Vergleiche zwischen 2000 und 2002 heranziehen würdest sondern auch mal z.B. 1995-1997 oder gar größere Zeiträume würde dir auffallen, dass es nichts mit dem Euro zu tun hat. und schon gar nicht mit der Erhöhung der Mwst.

Viele Teurungen wurden erst nach dem Euro bemerkt, weil die Leute da erst anfingen drauf zu achten.

(Im Kinergartenalter musste ich immer Eis kaufen gehen. Da kostete die Kugel Eis 20 Pfennig. Als ich in die Schule ging schon 50 Pf, ganz ohne Euro)

Und vor allem sind weder Euro noch die Mwst Schuld, wenn Geschäftsleute die Gelegenheit zum Erhöhen nutzen.
Oder wollen wir Preisvorschriften?

Und: klar ist alles teurer geworden, absolut betrachtet. Aber relativ betrachtet eben nicht
Beispiel :
Wurst im Bedienungsverkauf ist heutzutage Luxus
Blödes Beispiel. Wurst ist ernährungstechnisch gesehen einfach Dreck. (Und damit unnötig und so tatsächlich Luxus)

Das wäre mal eine sinnvolle Idee: Preis koppeln an den Nährwert!
Also: Gemüse, Obst, Vollkornprodukte...günstig. Alkohol, Junkfood, Pappessen, ...teuer. (Und Schoko...ähm, das ist Medizin :D )

Und nochwas: Obst/Gemüse im Winter: ist auch Luxus, und gerade wo du dich doch so gegen den Klimawandel engagierst (oder zumindest entsprechendes schreibst) solltest du es och gut finden, wenn so unökonomsiche Produkte (zu denen auch Fleisch zählt!) teuer sind
Ebenso wie Benzin
Humor ist, wenn man trotzdem lacht
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Big M
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Beitrag von Big M »

driving pingu hat geschrieben:n.e. du vergleichst einfach falsch.
Wenn du nicht nur die Vergleiche zwischen 2000 und 2002 heranziehen würdest sondern auch mal z.B. 1995-1997 oder gar größere Zeiträume würde dir auffallen, dass es nichts mit dem Euro zu tun hat. und schon gar nicht mit der Erhöhung der Mwst.

Viele Teurungen wurden erst nach dem Euro bemerkt, weil die Leute da erst anfingen drauf zu achten.

(Im Kinergartenalter musste ich immer Eis kaufen gehen. Da kostete die Kugel Eis 20 Pfennig. Als ich in die Schule ging schon 50 Pf, ganz ohne Euro)

Und vor allem sind weder Euro noch die Mwst Schuld, wenn Geschäftsleute die Gelegenheit zum Erhöhen nutzen.
Oder wollen wir Preisvorschriften?

Und: klar ist alles teurer geworden, absolut betrachtet. Aber relativ betrachtet eben nicht
Beispiel :
Wurst im Bedienungsverkauf ist heutzutage Luxus
Blödes Beispiel. Wurst ist ernährungstechnisch gesehen einfach Dreck. (Und damit unnötig und so tatsächlich Luxus)

Das wäre mal eine sinnvolle Idee: Preis koppeln an den Nährwert!
Also: Gemüse, Obst, Vollkornprodukte...günstig. Alkohol, Junkfood, Pappessen, ...teuer. (Und Schoko...ähm, das ist Medizin :D )

Und nochwas: Obst/Gemüse im Winter: ist auch Luxus, und gerade wo du dich doch so gegen den Klimawandel engagierst (oder zumindest entsprechendes schreibst) solltest du es och gut finden, wenn so unökonomsiche Produkte (zu denen auch Fleisch zählt!) teuer sind
Ebenso wie Benzin
Gut geschrieben, pinguine.
Schließ ich mich voll an.
Ist doch eh wurscht ob die Patte nun €uro, DMark, Dollar oder Taler heißen.
Wird doch alles teurer mit der Zeit.
Aber sich der Gruppe der Jammerer anzuschließen ist einfacher als sich individuell eine Meinung zu bilden. Ist mittlerweise die Lieblingsbeschäftigung der Deutschen. Ich muss gestehen das ich auch gut darin bin bei gelegenheit, aber wenn ich resume ziehe, muss ich sagen das es uns Deutschen noch nie so gut ging wie heute, wenn es ums Thema Lebensmittel geht.
Kriegt man doch alles was das Herz begehrt und zu erschwinglichen Preisen. Ich weiss noch wie Kiwis in meiner Kindheit eingeführt wurden.
Stück 1 DM!.
Und was ist heut?
Kriegtse gleich ne ganze Schale fürn Appel und zwei Eier.
Aber wie sagte mal einer den man kannte: Erst kommt das Fressen und dann die Moral. Zu Fressen gibt es genug, also was bleibt?
Moralisches Nörgeln, Jammern und Besserwisserei.Viel Spaß dabei...:wink:
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jr
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Beitrag von jr »

um halwegs realistische Werte zu bekommen müsste man eigentlich mehr als nur immer die angeführten 1000 - 2000 Leute nehmen
Am besten sollte man alle fragen. Doch das geht nicht. Darum lernen diejenigen, die sich mit Befragungen beschäftigen, wieviel Leute nötig sind, um eine ausreichende Sicherheit in die Umfrageergebnisse hineinzubekommen. Statistik hat ja nicht nur etwas mit Zahlenspielen zu tun sondern auch mit den Grundlagen, auf denen sie stattfinden sollten. 1000 Befragte sind ein Standard, der uns aus gutem Grund immer wieder begegnet. Man kann ihn mathematisch herleiten.

Wenn bei Wahlen die Ergebnisse nicht mit den Umfragen deckungsgleich sind, dann ist das nicht auf systematische Probleme beim Erstellen der Prognose zurückzuführen sondern auf ihre Interpretation. Aus verschiedenen Gründen (deren Nennung in den Medien allerdings oft unterbleibt) nimmt die Spanne zwischen Soll und Ist in den letzten Jahren zu. In Zahlen: Die Wahrscheinlichkeit, das eine aus Umfragen ermittelte Vorhersage zutrifft, ist mit einem Unsicherheitsfaktor behaftet, der größer wird. Auch hier wäre es besser, diesen Wert neben jeder Umfrage abzubilden. Mit der Menge der befragten Leute hat er aber wie gesagt nichts zu tun.

Zur Preisentwicklung ein Standardlink: Der Preismonitor des Statistischen Bundesamtes

Die Aussage, daß die Preise in 2001 übermäßig gestiegen sind, kann sich nur auf eine Minderheit aller Warengruppen beziehen. Noch besser erkennen kann man das in dem vollständigen Warenkorb, der damals eine Zeit lang vom Statistischen Bundesamt frei zur Verfügung gestellt wurde. Zudem gibt es eine Menge wissenschaftlicher Publikationen, die sich des Themas angenommen haben. Sie kommen ausnahmslos zum gleichen Ergebnis. Daraus ist geradezu eine Folge-Wissenschaft entstanden: Sie beschäftigt sich mit der Diskrepanz zwischen der Wahrnehmung der Preisentwicklung und ihrem tatsächlichen Verlauf.

Wir dürfen natürlich nicht vergessen, daß es nicht darum gehen kann, jegliche Preissteigerung zu negieren. Es geht vielmehr darum, herauszufiltern, welche Artikel oder Dienstleistungen als Preistreiber dienen, also über der allgemeinen Steigerungsrate liegen. Sollte man die Preistreiber bei dieser Sicht außen vor lassen, wäre auch ein Blick auf die Werte, die sich um den allgemeinen Schnitt herum befinden, sinnvoll.

Daß einige Posten von Zeit zu Zeit sprunghaft teurer werden, kann auch nicht primär auf den Euro zurückgeführt werden.

Eis gehört z.B. dazu. Wir wollen ja wohl kaum von 50 Cent durch eine Erhöhung, die sich am allgemeinen Index orientiert, auf 51 Cent kommen. Stattdessen wird eben nur alle paar Jahre erhöht, z.B. von 50 auf praktikable 60 Cent. Meckern sollte man darüber nicht, denn wir brauchen nicht weit zu schauen, um auf ein weiteres Beispiel zu kommen: Die Taxitarife. Auch die werden - in der Regel jedenfalls - nicht Cent um Cent teurer sondern mal um 10 oder um 20. Die Umstellung würde ansonsten beträchtliche Teile der höheren Erträge aufbrauchen. Und da kommen wir wieder zum Eis: Hier wollen wie auch in Restaurants Preisschilder, Flyer und Speisekarten geändert werden. Aber das macht niemand für 1 Cent.
Wurst im Bedienungsverkauf ist heutzutage Luxus
Wurst war genau wie Fleisch - nominal - schon erheblich teurer als heute, real kostet sie weniger als je zuvor. Aber das wird sich wohl in den nächsten Jahren ändern. Wir können ja weniger auf Biokraftstoffe setzen, dann würde der Preisdruck auf dem Lebensmittelsektor geringer sein. Dafür wäre eben der Spritmarkt mehr unter Druck. Auf die Preise hat beides keinen beruhigenden Einfluß.
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Big M
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Beitrag von Big M »

Jr tippte:
Daß einige Posten von Zeit zu Zeit sprunghaft teurer werden, kann auch nicht primär auf den Euro zurückgeführt werden.

Eis gehört z.B. dazu. Wir wollen ja wohl kaum von 50 Cent durch eine Erhöhung, die sich am allgemeinen Index orientiert, auf 51 Cent kommen. Stattdessen wird eben nur alle paar Jahre erhöht, z.B. von 50 auf praktikable 60 Cent. Meckern sollte man darüber nicht, denn wir brauchen nicht weit zu schauen, um auf ein weiteres Beispiel zu kommen: Die Taxitarife. Auch die werden - in der Regel jedenfalls - nicht Cent um Cent teurer sondern mal um 10 oder um 20. Die Umstellung würde ansonsten beträchtliche Teile der höheren Erträge aufbrauchen. Und da kommen wir wieder zum Eis: Hier wollen wie auch in Restaurants Preisschilder, Flyer und Speisekarten geändert werden. Aber das macht niemand für 1 Cent.
Sehr gutes Argument!
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n.e !
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Beitrag von n.e ! »

driving pingu hat geschrieben:n.e. du vergleichst einfach falsch.
Wenn du nicht nur die Vergleiche zwischen 2000 und 2002 heranziehen würdest sondern auch mal z.B. 1995-1997 oder gar größere Zeiträume würde dir auffallen, dass es nichts mit dem Euro zu tun hat. und schon gar nicht mit der Erhöhung der Mwst.
Ach wirklich ?


1993 und 1998 gab es schon einmal Mehrwertsteuererhöhungen und jedesmal ist es zum Glück billiger geworden .

Schön , daß durch die Mehrwersteuererhöhungen das Leben sogar noch billiger geworden ist !
driving hat geschrieben:Viele Teurungen wurden erst nach dem Euro bemerkt, weil die Leute da erst anfingen drauf zu achten.
Danke ! :lol:
Nu , da ist es ihnen besonders aufgefallen , das sie über den Tisch gezogen worden sind ! :lol:


Big M hat geschrieben:Gut geschrieben, pinguine.
Schließ ich mich voll an.
Ist doch eh wurscht ob die Patte nun €uro, DMark, Dollar oder Taler heißen.
Wird doch alles teurer mit der Zeit.
Aber sich der Gruppe der Jammerer anzuschließen ist einfacher als sich individuell eine Meinung zu bilden. Ist mittlerweise die Lieblingsbeschäftigung der Deutschen.
Von nix eine Ahnung haben , aber nee Meinung haben !

drivingPingu hat geschrieben:(Im Kinergartenalter musste ich immer Eis kaufen gehen. Da kostete die Kugel Eis 20 Pfennig. Als ich in die Schule ging schon 50 Pf, ganz ohne Euro)
Und Heute kostet eine Kugel Eis wieviel ?

War das Dein Pausenbrot , Mittagesen o.ä ?

drivingPingu hat geschrieben: Und vor allem sind weder Euro noch die Mwst Schuld, wenn Geschäftsleute die Gelegenheit zum Erhöhen nutzen.
Wodurch denn dann ?
Ach genau , stimmt ja , es wird ja sogar billiger durch die Mehrwertsteuererhöhung und den Euro !
n.e ! hat geschrieben: Beispiel :
Wurst im Bedienungsverkauf ist heutzutage Luxus
driving hat geschrieben:Blödes Beispiel. Wurst ist ernährungstechnisch gesehen einfach Dreck. (Und damit unnötig und so tatsächlich Luxus)
Genauso wie Brot !
Das Korn , das an der Autobahn wuchs .... :wink:


Und wie ist es nun mit mit der Gurke , schon vergessen , oder was , oder sparst Du die einfach aus ?

Auf tatsächliche Argumente gehst Du nicht ein , aber einen auf besserwisserisch hier tuen !

Und was die Klimakatastrophe und Obst und Gemüse angeht , ich kaufe im Winter nur überwiegend regionale Waren (Wintergemüse), die überwiegend in Deutschland angebaut wurden ( z.B in einer Miete gelagert wurden ) und aus dem Europäischen Umland !

Eine einseitig Ernährung nur mit Grünzeug und Ballaststoffen ohne tierische Fette ist auch nicht gesund .
Nachweislich benötigen wir nun mal gerade für die Hirnentwicklung diese Produkte .
Primaten , die sich auch mit tierischen Produkten ernähren , also Fleischfresser wie der Schimpanse , sind höher entwickelt , als die reinen Vegetarier.
Natürlich ist es heute möglich diese benötigten Mengen auch als Tablette einzuwerfen , dann muß man nicht mehr Fleisch essen , aber zur gesunden Ernährung gehören nun mal auch diese Fleischprodukte .
Was in der meisten Wurst drin ist , ist wohl wirklich oft genug Abfall , aber jeder soll das doch so halten , wie er möchte .

Big M , da waren die Kiwis neu auf dem Markt , das kannst Du heute mit einer Drachenfrucht vergleichen , die jetzt neu auf dem Markt ist und teilweise über 4 € kostet . Neue Produkte sind immer teuer , aber es geht um die ganz normalen Lebensmittel , angefangen beim Joghurt etc....

n.e !
Zuletzt geändert von n.e ! am 11.09.2007, 16:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Big M »

ach n.e.....
neee! :twisted:
geh weiter in deinen frauenbuchladen und kauf dir ne bild zeitung die zensiert worden ist (keine nackten tatsachen).
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Beitrag von Otto »

Big M hat geschrieben:ach n.e.....
neee! :twisted:
geh weiter in deinen frauenbuchladen und kauf dir ne bild zeitung die zensiert worden ist (keine nackten tatsachen).
Ich glaube, da machst du dir falsche Vorstellungen von unserer N.E. Sie ist gewiss keine radikale Emanze!
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n.e !
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Beitrag von n.e ! »

nee, eine radikale Emanze gewiss nicht , aber ansonsten doch sehr radikal !
Big M hat geschrieben:ach n.e.....
neee! :twisted:
geh weiter in deinen frauenbuchladen und kauf dir ne bild zeitung die zensiert worden ist (keine nackten tatsachen).
Nee , da wäre wohl Pingu eher so ein Fall von Emanze , so wie Du es darstellst .

Wie gut das Du jetzt nicht weißt , warum ich jetzt grade lachen muss , ich glaube Otto lacht auch schon .... :lol:


n.e !
Zuletzt geändert von n.e ! am 11.09.2007, 16:45, insgesamt 1-mal geändert.
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