Was ich vor allem sehe: es ist einfach gar nicht so, man kann hier sehr wohl anders leben als es die meisten für richtig halten. Ich passe in die übliche Norm überhaupt nicht rein. Allerrdings nicht deshalb, weil ich das aus Prinzip so wollte "neinnein, nicht in die Schublade, nicht..." sondern es hat sich in meinem Leben nunmal so ergeben.
Obwohl, gepierct bin ich ja auch, das wollte ich, und die roten Haare auch
Aber spätestens nach dem 2.Kind vom 2. Mann war klar, dass ich die geselschaftlichen Normen eh nicht mehr erfüllen kann, ich bin eh durch. Darum kann ich jetzt auch machen was ich will
Spätestens durch die Kinder hatte ich bemrkt, man kann es eh nie allen Recht machen- also macht man es am Besten in erster Linie sich selbe recht.
(EIn Beispiel: Als Mutter arbeiten. Kannst du machen was du willst, eine Seite findet es immer sch...Entweder du bist nuuuur Hausfrau oder du vernachlässigst deine Kinder.)
"Extrem" reagiert habe ich, weil ich (und das nicht zum ersten Mal) den Eindruck hatte, das gar nicht erst gelesen wird. Der eine kopiert es ohne zu denken, der nächste komentiert es ohne zu denken. Also, wo wir nun schon beim Schubladendenken sind: mich ärgert, dass einige sich zu bemühen scheinen, in die Schublade "dummer Taxifahrer"zu passen
Ach übrigens, mal am Rande: "nur der Stärkste überlebt" ist nicht von Darwin. Laut Darwin überlebt das am besten angepasste Individuum. Das ist was völlig anderes-( im Sinne des Textes aber vermutlich das größere Übel.)
Wobei mit angepast nicht gemeint ist, wie alle, sondern so, wie es die Situation erfordert. Das kann eben auch mal ganz anders sein als die Masse.