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 Das 5-Uhr-Taxi-Problem Nächstes Thema anzeigen
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Otto



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BeitragVerfasst am: 14.10.2016, 18:32 Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
Das 5-Uhr-Taxi-Problem

Wer am Vorabend ein Taxi für frühmorgens vorbestellen will, zum Beispiel für eine Fahrt zum Bahnhof, könnte eine böse Überraschung erleben so wie sie jetzt zwei Lüneburgerinnen widerfahren ist. Sie wollten, beide an verschiedenen Tagen, ein Taxi für 5 Uhr buchen. In beiden Fällen lehnten jeweils gleich drei Unternehmen die Vorbestellungen ab. Dahinter steckt das 5-Uhr-Taxi-Problem, für das es mehrere Erklärungen gibt. Weniger Personal und Fahrerwechsel sind zwei davon.
(...)
LZ Online

Will jemand von den hier mitlesenden Chefs oder Geschäftsführern leugnen, dass dieses Problem tatsächlich besteht?

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jr



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BeitragVerfasst am: 15.10.2016, 14:34 Antworten mit ZitatNach oben

Für diese Probleme sind nicht die Chefs verantwortlich sondern Mindestlohn-Politiker, die keine Ahnung von Taxifahren haben. Bis zu den Kommentatoren in der Zeitung ist das auch noch nicht durchgedrungen. Man kann den Taxilobbyisten aber den Vorwurf machen, die Folgen nicht sonderlich gut zu kommunizieren.
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Otto



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BeitragVerfasst am: 15.10.2016, 19:18 Antworten mit ZitatNach oben

Das ist Unsinn.

Bisher konnten diese Touren nur bedient werden, weil die Fahrer unbezahlt die Nacht gebuckelt hatten bzw Frühfahrer bereits um fünf kamen. Dass dies jetzt nicht mehr so ist, liegt daran, dass die tote Zeit auch bezahlt werden muss, das ist alles.

Das kann man organisieren und wenn nicht, hat man als Unternehmer in diesem Gewerbe nichts verloren. Es kann nicht sein, dass sich die armen Zentralisten morgens anrufen, um Touren ab zu geben und nur feststellen können, dass es bei den Anderen genau so mau ist.

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jr



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BeitragVerfasst am: 15.10.2016, 21:05 Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
Das kann man organisieren und wenn nicht, hat man als Unternehmer in diesem Gewerbe nichts verloren.

Das kann man organisieren, genau. Das Lüneburg-Problem entsteht aber auch dann. Denn kein Unternehmer wird einen Fahrer für genau eine Fahrt ins Taxi setzen. Und kein Fahrer wird für eine einzelne Fahrt von z.B. insgesamt 30 Minuten (= 4,25 Euro Brutto-Lohn) den Weg von und zur Arbeit auf sich nehmen.

Die Fahrer haben übrigens nicht unbezahlt die Nacht gebuckelt sondern im Rahmen einer Mischkalkulation die "guten" Schichten ausgeglichen. Oder sie sind nach Hause gegangen, weil sie den Eindruck hatten, zur ausreichenden Versorgung nicht mehr notwendig zu sein. Es gab natürlich auch Firmen, die ihre Fahrer über ein erträgliches Maß hinaus im Auto festgekettet haben.
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Otto



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BeitragVerfasst am: 15.10.2016, 22:01 Antworten mit ZitatNach oben

jr hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Das kann man organisieren und wenn nicht, hat man als Unternehmer in diesem Gewerbe nichts verloren.

Das kann man organisieren, genau. Das Lüneburg-Problem entsteht aber auch dann. Denn kein Unternehmer wird einen Fahrer für genau eine Fahrt ins Taxi setzen. Und kein Fahrer wird für eine einzelne Fahrt von z.B. insgesamt 30 Minuten (= 4,25 Euro Brutto-Lohn) den Weg von und zur Arbeit auf sich nehmen.

Die Fahrer haben übrigens nicht unbezahlt die Nacht gebuckelt sondern im Rahmen einer Mischkalkulation die "guten" Schichten ausgeglichen. Oder sie sind nach Hause gegangen, weil sie den Eindruck hatten, zur ausreichenden Versorgung nicht mehr notwendig zu sein. Es gab natürlich auch Firmen, die ihre Fahrer über ein erträgliches Maß hinaus im Auto festgekettet haben.

Nein, mit einer hinreichenden Fahrerversorgung gleicht der Unternehmer die fetten Schichten aus. Der Fahrer wird ja nicht für diese eine Tour auf den Wagen gesetzt, sondern kann danach am Bahnhof Einsteiger fahren oder von der Zentrale mit kurzentschlossener Rufkundschaft beschäftigt werden.

Vielleicht solltest du mal in der Woche eine Zentralschicht machen...

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yogi



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BeitragVerfasst am: 16.10.2016, 11:17 Antworten mit ZitatNach oben

www.der-innenspiegel.de/phpbb/viewtopic.php?t=3898&start=0&postdays=0&postorder=asc&highlight=

...alles schon erörtert, das 5-Uhr-Prolem ist für uns doch ein alter Hut...

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Otto



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BeitragVerfasst am: 20.10.2016, 19:01 Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
Potsdam in der Taxi-Krise

Nachts ein Taxi zu bekommen, ist in Potsdam schwer bis unmöglich geworden. Die Branche ist besorgt, Kunden sind frustriert.
(...)
Der Potsdamer Taxi-Markt ist offenbar in der Krise. Grund ist nicht nur der im vergangenen Jahr eingeführte Mindestlohn von 8,50 Euro, auch wenn der zuerst genannt wird, wenn man bei Harry Kortschlag vom Taxiverband Potsdam nachfragt. Der Mindestlohn, erklärt er, habe bei vielen Taxi-Unternehmen zum Umdenken geführt: „Der eine oder andere Betrieb hat den Rückwärtsgang eingelegt“, sagt Kortschlag. So seien die Arbeitszeiten von angestellten Fahrern etwa vielerorts auf sechs Stunden reduziert worden. „Der Taxifahrer hat ja ein Anrecht auf Bezahlung, egal wie groß die Umsätze sind – das Risiko trägt dann der Unternehmer“, erklärt Kortschlag.
(...)
Potsdamer Nachrichten

Und wer trug das Risiko vor dem Mindestlohn?

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jr



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BeitragVerfasst am: 21.10.2016, 01:10 Antworten mit ZitatNach oben

Das frühere Risiko der Fahrer, das du ja gerne beklagst, hat sich nur von einem analogen in ein digitales verwandelt. Mit anderen Worten: Früher orientierte sich der Lohn dynamisch am Geschäftsverlauf bzw. dem persönlichen Engagement, heute heißt es Job oder Nichtjob.

Erstaunlich finde ich übrigens den scheinbar zunehmenden Mangel an Arbeitskräften in unserem Gewerbe. Den gibt es nicht nur in Potsdam sondern auch in OL. Die Löhne sind also (zwangs)gestiegen und führen dennoch nicht zu einem Bewerberandrang? Kann es auch daran liegen, daß die damit verbundene neue Risiko-Aufteilung (die du ja offenbar gutheißt) eben an den Ansprüchen des real life vorbei geht?

Das 5-Uhr-Problem ist tatsächlich schon ein alter Hut. Die Orte, in denen Stundenlöhne schon vor 2015 üblich waren, machten auch vorher immer wieder Schlagzeilen mit Versorgungsengpässen in Schwachzeiten.
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Otto



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BeitragVerfasst am: 21.10.2016, 18:46 Antworten mit ZitatNach oben

jr hat Folgendes geschrieben:
Das frühere Risiko der Fahrer, das du ja gerne beklagst, hat sich nur von einem analogen in ein digitales verwandelt. Mit anderen Worten: Früher orientierte sich der Lohn dynamisch am Geschäftsverlauf bzw. dem persönlichen Engagement, heute heißt es Job oder Nichtjob.

So einfach ist die Gleichung nicht. Heute nutzt persönliches Engagement nicht mehr viel, weil es insgesamt zu wenig Touren und zu viele Taxen gibt.

jr hat Folgendes geschrieben:
Erstaunlich finde ich übrigens den scheinbar zunehmenden Mangel an Arbeitskräften in unserem Gewerbe. Den gibt es nicht nur in Potsdam sondern auch in OL. Die Löhne sind also (zwangs)gestiegen und führen dennoch nicht zu einem Bewerberandrang? Kann es auch daran liegen, daß die damit verbundene neue Risiko-Aufteilung (die du ja offenbar gutheißt) eben an den Ansprüchen des real life vorbei geht?

Es wird einfach immer noch zu schlecht bezahlt. Du kriegst vor allem keine jüngeren Leute mehr, die fast überall anderswo bessere Jobs finden.

jr hat Folgendes geschrieben:
Das 5-Uhr-Problem ist tatsächlich schon ein alter Hut. Die Orte, in denen Stundenlöhne schon vor 2015 üblich waren, machten auch vorher immer wieder Schlagzeilen mit Versorgungsengpässen in Schwachzeiten.

Richtig, und das lag an der Risiko-Aufteilung. Niemand wollte die toten Stunden in der Woche bezahlen und nichts verdienen kann man zuhause einfach besser (uraltes Wolli-Zitat).

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BeitragVerfasst am: 21.10.2016, 20:02 Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
nichts verdienen kann man zuhause einfach besser

So isses.

Zitat:
Es wird einfach immer noch zu schlecht bezahlt.

Geld ist nicht alles. Es gibt eine große Menge an Leuten, denen eine relativ große zeitliche Flexibilität mehr wert ist. Das sie dem Taxigewerbe abhanden kommen, ist eine Folge der Zeitlöhne.
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Otto



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BeitragVerfasst am: 21.10.2016, 22:25 Antworten mit ZitatNach oben

Den Unternehmern geht es nur um Geld; mir mittlerweile auch.

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BeitragVerfasst am: 21.10.2016, 22:44 Antworten mit ZitatNach oben

Otto hat Folgendes geschrieben:
Den Unternehmern geht es nur um Geld; mir mittlerweile auch.


...ja, ja...ich habe den Job auch geliebt, und mache mittlerweile was anderes - eine Rückkehr gäbe es für mich nur noch als 1-Wagen-Unternehmer...ich bin sehr leidensfähig, und mittlerweile wäre es mir egal...

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BeitragVerfasst am: 07.12.2016, 21:26 Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
Streit um das nächtliche Taxi – Unternehmer verurteilt

Das hätte sich Taxi-Unternehmer Thomas Schwarze aus Diepholz nicht träumen lassen: Ein Gericht verurteilte den 49-Jährigen zur Zahlung eines Bußgelds von 199 Euro, weil er seine Bereitstellungs- und Beförderungspflicht verletzt hatte – obwohl er keinen Fahrgast mitten in der Nacht hatte stehen lassen. Schwarze hatte die Vorbestellung für eine nächtliche Taxi-Fahrt storniert: „36 Stunden vor Fahrtantritt“, berichtet der Diepholzer – und will das Urteil nicht auf sich sitzen lassen: „Wir gehen in die Revision!“
(...)
Kreiszeitung Diepholz

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BeitragVerfasst am: 07.12.2016, 22:19 Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
Außerdem sei es deutlich schwieriger geworden, Mitarbeiter zu finden – gerade für den nächtlichen Einsatz. „Auf dem Land ist es extrem schwer, nachts ein Taxi vorzuhalten“, beschreibt Schweers die Konsequenz.


...war es immer schon. Zu meiner Zeit hat dann der Alte die Tour die Ecke rum gemacht und ein Fahrer eben die dicke Tour. Das rechnete sich in der Woche dann für den % - Fahrer, der Alte verfiel am folgenden Wochenende bei der Wagenpflege in den " Der-Unternehmer-ist-die-ärmste-Wurst" - Blues - aber vielleicht läuft es in DH ja schon so schlecht, daß der Chef die dicke Tour fahren muß?

Zitat:
Er besitzt aber vier Taxi-Konzessionen


...wozu ?

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BeitragVerfasst am: 09.12.2016, 07:20 Antworten mit ZitatNach oben

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