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 die Unterschicht der Gesellschaft , oder die Unbennenbaren Nächstes Thema anzeigen
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n.e !



Anmeldedatum: 01.10.2006
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BeitragVerfasst am: 15.10.2006, 17:47 Antworten mit ZitatNach oben

Streit in der SPD über Ursachen der " neuen Armut "

Aus Yahoo Nachrichten.


Zitat :

>>>Dieser neuen Unterschicht gehören 20 Prozent der Ost- und vier Prozent der Westdeutschen an; zwei Drittel der neuen Unterschicht haben ihren Job bereits verloren, wie die "Bild am Sonntag" aus der Studie zitiert. Es bestehe "größte finanzielle Unsicherheit: sehr niedriges monatliches Haushaltseinkommen, kaum Wohneigentum oder finanzielle Rücklagen, Schulden, wenig familiärer Rückhalt".<<<
http://de.news.yahoo.com/15102006/286/politik-streit-spd-ber-ursachen-f-r-armut.html


Na , ob die Zahlen für West - Deutschland wohl richtig sind ???


n.e !


Zuletzt bearbeitet von n.e ! am 18.10.2006, 15:49, insgesamt einmal bearbeitet
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Otto



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BeitragVerfasst am: 15.10.2006, 18:01 Antworten mit ZitatNach oben

Rechne es mal in reale Zahlen um!

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Verännern mutt sien, sä de Düvel, do streek he sien Steert gröön an.

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Ulli
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BeitragVerfasst am: 16.10.2006, 04:46 Antworten mit ZitatNach oben

Auszug:

>Schreiner warf der eigenen Partei im "Tagesspiegel am Sonntag" vor, schuld an der Entwicklung zu sein. "Armut und soziale Ausgrenzung sind nicht über uns gekommen, sie sind das Ergebnis der Politik von Gerhard Schröder", sagte der SPD-Linke und kritisierte vor allem die Hartz-IV-Gesetze.<

Mein Reden - kein weiterer Kommentar...

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n.e !



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BeitragVerfasst am: 16.10.2006, 11:14 Antworten mit ZitatNach oben

...nach meiner Ansicht , haben nicht alle Hartz 1 - 4 verdient , deshalb fordere ich , daß dieses " Hartz " richtig reformiert wird , aber nicht zu Lasten derer , die schon " einige " Jahre richtig geklebt haben !


Es gibt einige die nicht arbeiten wollen , jetzt kommt das große Aber ... die , die arbeiten wollen und dem Arbeitsamt die Türen einrennen , dennen soll doch verdammt nochmal geholfen werden , da muss eine Reform ansetzen , dann wäre es auch eine richtige Reform !!!


n.e !
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Otto



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BeitragVerfasst am: 16.10.2006, 11:26 Antworten mit ZitatNach oben

Blubber, blubber, Ulli!

Dumm aus dem Zusammenhang gerissen und außerdem hast du stets implizit weitere Kürzungen und die Verschärfung der Hartz-IV Gesetze gefordert, wenn du für Schwarz-Gelb eintrittst.

Hast du nicht Arbeitslose wiederholt als arbeitsscheue Sozialschmarotzer diskriminiert?

Das, was Schreiner kritisiert, die "neue Armut", gibt es schon sehr viel länger. Und dass es unter Schröder nicht gelungen ist, den Trend, der die Reichen reicher und die Armen ärmer macht, zu stoppen und umzukehren, ist in der Tat für Linke problematisch.

Für die Rechten allerdings nicht, denn da ist es Programm!

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Zuletzt bearbeitet von Otto am 16.10.2006, 14:16, insgesamt einmal bearbeitet
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n.e !



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BeitragVerfasst am: 16.10.2006, 14:06 Antworten mit ZitatNach oben

http://de.news.yahoo.com/16102006/3/debatte-quot-unterschichten-problem-quot-deutschland.html


Es gibt laut Müntefering keine Schichten ....

Mit seinem Satz kann man sich schon verars..t fühlen . Sehr böse Sehr böse


Hier in Deutschland gibt es mehr als 3 . Klassen ! Winken


n.e !
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Otto



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BeitragVerfasst am: 16.10.2006, 14:20 Antworten mit ZitatNach oben

n.e ! hat Folgendes geschrieben:
http://de.news.yahoo.com/16102006/3/debatte-quot-unterschichten-problem-quot-deutschland.html
Es gibt laut Müntefering keine Schichten ....
Mit seinem Satz kann man sich schon verars..t fühlen . Sehr böse Sehr böse
Hier in Deutschland gibt es mehr als 3 . Klassen ! Winken
n.e !


Da machst du aber ein Fass auf . . .

http://www.uni-muenster.de/PeaCon/global-texte/g-m/herrschendeklassen.htm

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Adler Auge



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Beiträge: 1684

BeitragVerfasst am: 16.10.2006, 14:41 Antworten mit ZitatNach oben

n.e ! hat Folgendes geschrieben:



Es gibt laut Müntefering keine Schichten ....



warum gibt es dann leibwächter
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n.e !



Anmeldedatum: 01.10.2006
Beiträge: 1878
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BeitragVerfasst am: 16.10.2006, 14:45 Antworten mit ZitatNach oben

Otto hat Folgendes geschrieben:
n.e ! hat Folgendes geschrieben:
http://de.news.yahoo.com/16102006/3/debatte-quot-unterschichten-problem-quot-deutschland.html
Es gibt laut Müntefering keine Schichten ....
Mit seinem Satz kann man sich schon verars..t fühlen . Sehr böse Sehr böse
Hier in Deutschland gibt es mehr als 3 . Klassen ! Winken
n.e !


Da machst du aber ein Fass auf . . .

http://www.uni-muenster.de/PeaCon/global-texte/g-m/herrschendeklassen.htm


.. ist aber so , wer sich da etwas anderes erzählen lässt , das es nicht so sei , der lebt im verkehrten Film !


n.e !
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jr



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BeitragVerfasst am: 16.10.2006, 15:47 Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
aber nicht zu Lasten derer , die schon " einige " Jahre richtig geklebt haben !

Hartz IV hat nichts mit Kleben zu tun. Der Vorgänger Arbeitslosenhilfe wurde aus Steuermitteln und nicht aus Beiträgen bezahlt. Ob es moralisch vertretbar ist, die Leute so schnell von Arbeit über Arbeitslosigkeit zu Hartz IV weiterzureichen, ist naürlich diskutierbar.
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driving pingu



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BeitragVerfasst am: 16.10.2006, 18:58 Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
Das deutsche Schulsystem habe durch zu frühe Aussonderung Schwächerer und zu wenig Angebote am Nachmittag Unterschichten «systematisch produziert», kritisierte Pfeiffer. Vor allem junge männliche Hauptschüler säßen täglich bis zu fünf Stunden vor Fernsehapparaten. «Sie haben keine richtigen Lebensinhalte mehr.»


Dem ersten Teil stimme ich ja zu.
Aber was kann das Bildungssystem dafür, dass die Gören so lange vor der Glotze sitzen?

Manchmal ist es auch nicht so einfach, Ursache und Wirkung zu erkennen.

Vorhin gab es im Radio einen Beitrag über die letzten dramatsichen Fälle von misshandelten/verwahrlosten Kindern. Auch diese Fälle passieren meistens in den "sozialen Randschichten.
Aber- ist das so, weil die Familie sich am Rande der Gesellhscfat befindet? Oder ist diese Familie in der "Unterschicht" weil die Eltern einfach in alen Bereichen des Lebens nichts auf die Reihe bekommen?

Wenn jeman schon zu blöde, zu faul oder wasauchimmer ist seinen Kindern ein Schulbrot zu schmieren- wie soll denn so jemand Arbeit finden??

Das größte Problem ist, die Kinder aus solchen Familien aufzufangen, ihnen eine Chance zu geben. Damit dieser Teufelskreis aus Verwahrlossung/Misshandlung, Chancenlosigkeit, Drogenkonsum, Armut..unterbrochen wird.
Hat nicht zufällig jeman eine Patentlösung?

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n.e !



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BeitragVerfasst am: 17.10.2006, 00:18 Antworten mit ZitatNach oben

SPD will > Unterschichten < Debatte beenden

http://www.freenet.de/freenet/nachrichten/news_ticker/200610/e8a2a6dd75eb17e1a5fce79a9b052286_.html


Nein , jetzt wo dieser Ausdruck > Unterschichten < geboren worden ist , fängt die Debatte erst einmal richtig an !

Das Wort > Unterschichten < sollte man sogar als " Unwort " 2006 vorschlagen !


nicht egal !
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jr



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BeitragVerfasst am: 17.10.2006, 00:39 Antworten mit ZitatNach oben

Das Wort ist ja schon älter. Es suggeriert leider, daß da eine Schicht anders wäre als die andere(n) und sich davon in welcher Weise auch immer scharf abgrenzen ließe. Die Übergänge sind aber mit Sicherheit wie so oft fließend.

Zitat:
Aber was kann das Bildungssystem dafür, dass die Gören so lange vor der Glotze sitzen?


Das Bildungssystem orientiert sich vielleicht ein wenig zu sehr daran, allein Wissen zu vermitteln. Wenn Kindern daneben mehr die Fähigkeit vermittelt würde, ihr Leben im Rahmen des Möglichen selbst lebenswert gestalten zu können, dann wäre schon was gewonnen.

Denn ansonsten werden die Kinder, die heute jeden Tag zu lange vor dem TV sitzen oder sonst nichts mit sich anzufangen wissen, in Zukunft immer wieder als die Eltern auffallen, die wiederum nicht mit den eigenen Kindern (und mit dem eigenen Leben) klar kommen.

Zitat:
Wenn jeman schon zu blöde, zu faul oder wasauchimmer ist seinen Kindern ein Schulbrot zu schmieren- wie soll denn so jemand Arbeit finden??

Das kann man dann nicht ernsthaft erwarten. Wieviel das zu dem beklagten Zustand beiträgt, vermag aber wohl kaum jemand zu sagen. Daß zur Zeit fast eine Million freie Arbeitsstellen auf ihre Besetzung warten, spricht Bände. Das hat sicher nicht mit Arbeitsscheu zu tun (obwohl die sicher auch hier und da vorliegt) sondern mehr damit, daß immer mehr Leute sich wissensmäßig derart von den gebotenen Jobs entfernt haben, daß das nicht mehr zusammenkommt. Die Aufgabe des Gemeinwesens wäre es, deutlich mehr Energie als bisher aufzuwenden, die Lücke zu schließen. Leider stößt das mit dem Fördern verbundene Fordern bei etlichen politischen Gruppierungen auf Widerwillen. Die scheinbar moralisch gebotene Fürsorge erschöpft sich dann darin, einfach alle Defizite mit Geld zuzuschütten. Dem Ziel, möglichst vielen ein lebenswertes Leben auf eigenen Beinen zu ermöglichen, kommt man damit aber nicht näher. Denn dazu gehört etwas mehr als Geld.

Immer wieder wird beklagt, daß man zum Fahren eines PKW einen Führerschein brauche, zur Kindererziehung aber nicht. Das greift zu kurz. Eigentlich bräuchten eine Menge Leute erstmal einen Führerschein, um auf der Straße des eigenen Lebens zurecht zu finden.
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driving pingu



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BeitragVerfasst am: 17.10.2006, 01:40 Antworten mit ZitatNach oben

sehr schön beschrieben!

Zitat:
Das Bildungssystem orientiert sich vielleicht ein wenig zu sehr daran, allein Wissen zu vermitteln. Wenn Kindern daneben mehr die Fähigkeit vermittelt würde, ihr Leben im Rahmen des Möglichen selbst lebenswert gestalten zu können, dann wäre schon was gewonnen.


Es wird ja mittlerweile (endlich!) schon versucht, da was zu ändern. Leidern drehen sich nach dem "Pisa-Schock" die Uhren diesbezüglich wieder rückwärts Böse
Manchmal habe ich jetzt schon Angst, vor meiner Hilflosigkeit. Was tut man mit einer ganzen Horde von nahezu chancenlosen Kids??
Zum Teil havben die nichtmal die Idee, dass man es anders als die Eltern machen könnte.
Und viele Dinge greifen viiiiieeel zu spät. Bei 15jährigen braucht man nicht mehr anfangen, der Zug ist abgefahren.

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jr



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BeitragVerfasst am: 17.10.2006, 02:42 Antworten mit ZitatNach oben

Nach der Schule wäre es genau der Job des Gemeinwesens, auch den über 15 Jahre alten Mitmenschen diese Chance zu verschaffen. Da dabei alle profitieren, darf gerne auch ein gewisser (finanzieller) Druck ins Spiel kommen. Alternative wäre eine überbordende direkte Fürsorge für den Einzelnen, das würde aber wohl zu sehr die Freiheit einschränken, sich notfalls anders verhalten zu dürfen, und sei es unter Einbußen.
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