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 Konflikt mit Uber Nächstes Thema anzeigen
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yogi



Anmeldedatum: 10.08.2004
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BeitragVerfasst am: 11.08.2020, 13:28 Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
Richter: Fahrer von Uber und Lyft in Kalifornien sind Mitarbeiter
Uber und Lyft haben in Kalifornien einen herben Rückschlag erlitten. Ihre Fahrer seien Mitarbeiter, keine unabhängigen Unternehmer, entschied ein Richter.

(...)
Zudem argumentieren sie, der neue Status würde wegen höherer Kosten etwa durch Sozialabgaben einen deutlichen Preisanstieg nach sich ziehen.
www.heise.de/news/Richter-Fahrer-von-Uber-und-Lyft-in-Kalifornien-sind-Mitarbeiter-4867150.html


Der Ruf nach einer Ausnahme von allgemein verbindlichen Gesetzen zeigt doch schon, daß es im Geschäftsmodell der Fahrdienst - Vermittler nicht seriös zugeht.

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Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben ... den Rest habe ich einfach verprasst.
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jr



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Beiträge: 9173
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BeitragVerfasst am: 11.08.2020, 15:57 Antworten mit ZitatNach oben

Aus den Leserkommentaren:

Zitat:
Anders übersetzt: Das Geschäftsmodell funktioniert nur, wenn man die Sozialabgaben umgeht. Oder, etwas plakativer formuliert: Wer mit Uber und Lyft fährt, der unterstützt ein assoziales Geschäftsmodell.

Und die Ausrede, dass die Fahrer das so wollen, das ist ja mal nur lächerlich.

https://www.heise.de/forum/heise-online/Kommentare/Richter-Fahrer-von-Uber-und-Lyft-in-Kalifornien-sind-Mitarbeiter/wuerde-wegen-Sozialabgaben-einen-deutlichen-Preisanstieg-nach-sich-ziehen/posting-37198425/show/


Ein s zuviel, geschenkt. Doch die Richtung stimmt. Das Konzept basiert darauf, daß Dritte die Kosten tragen. Das wird in einem weiteren Heise-Artikel noch deutlicher, in dem über den Plan eines Uber-Versicherungsmodells berichtet wird :

Zitat:
So seien viele Uber-Fahrer nicht auf die Krankenversicherung angewiesen, da sie bereits auf anderen Wegen versichert seien.

https://www.heise.de/news/Uber-Sozialversicherung-Light-fuer-Arbeiter-in-der-Gig-Economy-4867514.html


Das Argument "Wir können nur auf Kosten anderer existieren" ist zwar armselig, die hiesigen 450-Euro-Zweitjobs unterscheiden sich aber nicht wirklich davon.

Daß die Fahrer frei sein wollen - nicht von Sozialabgaben sondern von Arbeitseinschränkungen -, würde ich allerdings nicht so schnell als Unfug abtun. Das war vor der Einführung des Mindestlohns auch Motivation für eine Vielzahl der klassischen Taxifahrer hierzulande. Ich würde diesen Aspekt auch nicht aufs Taxifahren beschränken, man denke da z.B. an die Freelancer im IT-Bereich. Wenn die üblichen Arbeitsbedingungen sich mehr und mehr auflösen und Arbeitsbiographien immer wechselhafter verlaufen, brauchen wir tatsächlich Lösungen dafür.

Kurioserweise kann man Uber noch nicht einmal vorwerfen, Kosten abzuwälzen und Gewinne einzustreichen, denn die Firma schafft es ja nicht einmal unter diesen “asozialen” Bedingungen, Gewinne zu machen.
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Otto



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BeitragVerfasst am: 12.09.2020, 15:35 Antworten mit ZitatNach oben

Berliner Uber Fahrer unter sich
https://youtu.be/F7XGTZXEpac

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yogi



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BeitragVerfasst am: 15.09.2020, 12:42 Antworten mit ZitatNach oben

...lustig nur für den insider, zähle uns hierzu - ansonsten: arme Schweine, die von uber auf die Strasse geworfen werden...

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Karteileiche



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BeitragVerfasst am: 15.09.2020, 16:00 Antworten mit ZitatNach oben

Und das könnten genausogut Berliner Taxifahrer sein, oder aus jeder anderen Großstadt.

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Dieser Beitrag wurde 666 mal editiert, zum letzten Mal von Gott: Morgen, 23:06.
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yogi



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BeitragVerfasst am: 17.09.2020, 04:52 Antworten mit ZitatNach oben

...stimmt: in Münster hieße es grauä Kadi, grauä Kadi wo Fuss ä Ball war Zone fuffzich...

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yogi



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BeitragVerfasst am: 19.10.2020, 16:22 Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
Uber-Chef fordert Ende des Taxi-Schutzes in Deutschland
(...)
Der Vorstandschef des Mobilitätsdienstes Uber, Dara Khosrowshahi, fordert Deutschland dazu auf, seine Gesetze im Sinne des Unternehmens zu ändern. „Beim Personenbeförderungsrecht hat Deutschland noch einiges zu tun“, sagte Khosrowshahi im Interview mit WELT AM SONNTAG.
(...)
„Wir sind zuversichtlich, dass wir im nächsten Jahr insgesamt profitabel werden.“
www.welt.de/wirtschaft/article218056526/Dara-Khosrowshahi-Uber-Chef-fordert-Ende-des-Taxi-Schutzes-in-Deutschland.html


...hat der neue Chef wohl ein altes Skript von Kalanick im Schreibtisch gefunden... Mit den Augen rollen

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