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jr



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BeitragVerfasst am: 19.03.2018, 20:43 Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
Frau von selbstfahrendem Uber-Fahrzeug getötet

Ein Roboterwagen von Uber hat in den USA eine Fußgängerin erfasst. Der Fahrdienstvermittler stoppte bis auf weiteres Testfahrten autonom fahrender Autos.

http://www.zeit.de/mobilitaet/2018-03/uber-selbstfahrendes-auto-autonom-tempe-unfall
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yogi



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BeitragVerfasst am: 19.03.2018, 20:58 Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
(...)
Mehrere Unternehmen versuchen, die Technologie selbstfahrender Autos möglichst rasch zu verbessern, um damit als Erste auf den Markt zu kommen.
(...)
Allerdings bereitete sich die Branche darauf vor, dass es irgendwann auch einen Unfall mit Todesfolge mit einem Roboterwagen geben würde.
(...)
Kalifornien, das vor Kurzem den Betrieb computergesteuerter Roboterwagen mit Lenkrad und Pedalen zuließ, verpflichtete die Hersteller, alle Zwischenfälle während der Testphase an die zuständige Kraftfahrzeugbehörde zu melden.


...Kollateralschaden - und weitere werden wohl erwartet.

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George Best

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jr



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BeitragVerfasst am: 20.03.2018, 03:00 Antworten mit ZitatNach oben

Interessante Emoji-Kombination:
https://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Fussgaengerin-stirbt-nach-Unfall-Uber-stoppt-seine-autonomen-Autos/Re-Genau-das-was-man-dann-braucht/posting-32062394/show/

Kaum zu glauben, was in vier Zeichen zu pressen ist. wolli würde darüber wohl nicht staunen.
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Otto



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BeitragVerfasst am: 20.03.2018, 12:47 Antworten mit ZitatNach oben

Angesichts der geringen Fahrstunden selbstfahrender Autos - verglichen mit der riesigen Zahl von Menschen gesteuerter Autos auf dem Planeten - ist ein Todesopfer statistisch gesehen schon ganz schön viel.

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jr



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BeitragVerfasst am: 22.03.2018, 01:51 Antworten mit ZitatNach oben

Da kommt mir doch die Concorde in den Sinn, das sicherste Flugzeug der Welt. Bis es dann den einen Unfall gab.
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jr



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BeitragVerfasst am: 23.03.2018, 22:44 Antworten mit ZitatNach oben

Ein lesenswerter Artikel: https://www.golem.de/news/uber-unfall-die-vielen-widersprueche-des-autonomen-fahrens-1803-133494.html

Das auf der zweiten Seite eingebettete Video zeigt sehr schön, wie simpel Entwickler-Gehirne gestrickt sein können. Das Autoauto verfehlt ein querendes Fahrzeug haarscharf. Hintergrundton: "Die E-Klasse hat den anderen Wagen richtig berechnet und bremst nicht". Und was wäre, wenn der andere Wagen plötzlich auch gebremst hätte? Ein aufmerksamer Mensch hinterm Steuer hätte keine Probleme mit der Situation. Es gibt kein Anzeichen für eine Reaktion des anderen Wagens, daher kann der Schluß nur lauten: Runter mit der Geschwindigkeit und Situation eindeutig klären, bevor es weiter geht. Ich gehe davon aus, daß die Autoautos das irgendwann auch einmal geschnallt haben. Des Fehlers Kern liegt woanders: In einer komplexen Situation kommen nicht alle Einflußgrößen zum Tragen. Genau diese leichtsinnige Herangehensweise kennen wir seit Jahrzehnten aus dem gesamten Computerbereich.

Zwei konträre Sichten finden sich hier:
https://www.mobilegeeks.de/artikel/toedlicher-unfall-autonomes-auto-uber/
https://www.mobilegeeks.de/artikel/ein-selbstfahrendes-auto-ueberfaehrt-eine-fussgaengerin-die-andere-sichtweise-kommentar/

Der Autoauto-Fan (unterer Link) schreibt:
Zitat:
Auch erwähnen will ich die Fußgängerin, die eventuell eine Mitschuld treffen könnte. Denn: Sie hat die Straße nicht an einem Fußgängerübergang überquert.

Vor Gericht mag man über Schuld oder Nichtschuld streiten. Im Hinblick auf die Technik ist das jedoch irrelevant. Denn da geht es nur um das Vermeiden einer Kollision und nicht um die Frage, wer denn wieviel Anstoß dazu gegeben hat. Die Schuldfrage spielt bisher in der gesamten Berichterstattung keine wesentliche Rolle. Das läßt hoffen, daß der Blick auf die technischen Fragen unverstellt bleibt.

Ein anderer Aspekt findet allerdings zunehmend Beachtung: Handelt es sich nicht um ein Autoauto-Problem sondern um ein Uber-Problem? Und da gibt es offenbar Anzeichen, die für zweiteres sprechen.
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yogi



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BeitragVerfasst am: 24.03.2018, 11:26 Antworten mit ZitatNach oben

jr hat Folgendes geschrieben:
Denn da geht es nur um das Vermeiden einer Kollision und nicht um die Frage, wer denn wieviel Anstoß dazu gegeben hat.


...ein hübsches Wortspiel... Smilie

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Otto



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BeitragVerfasst am: 24.03.2018, 12:11 Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
"Das Problem ist Uber"

Ein Roboterauto erfasst und tötet nachts eine Fußgängerin - ohne auf die Frau zu reagieren. Lag es an den Sensoren? Nein, erklärt Raul Rojas, Professor für Informatik an der Freien Universität Berlin.
(...)
Rojas: Das ist vor allem ein großer Rückschlag für Uber. Diese Firma interessiert sich relativ wenig für Gesetze, die Leute dort sehen sich als Macher, ohne groß zu philosophieren. Es ist nicht der erste Zwischenfall mit autonomen Autos der Firma, letztes Jahr hat eines ihrer Autos klar eine rote Ampel übersehen, die Programmierung ist in vielen Teilen nicht reif für den Straßenverkehr. Uber bringt damit das autonome Fahren in Verruf.
(...)
Spiegel Online

Interessantes und sachliches, weil ideologiefreies Interview.

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jr



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BeitragVerfasst am: 07.11.2019, 04:04 Antworten mit ZitatNach oben

Die Programmierer (oder besser die, die Vorgaben machen) waren ja noch dümmer, als ich angenommen habe:

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Toedlicher-Crash-mit-autonomen-Auto-Fussgaenger-auf-Fahrbahn-nicht-vorgesehen-4578931.html

Die Auffasssungsgabe des Autoautos hinkte menschlichen Annahmen um Welten hinterher. Da ist Kollisionsvermeidung angesagt. Die Frau bewegte sich offenbar die ganze Zeit Richtung Auto, es hätten alle Alarme spätestens nach einigen Sekundenbruchteilen angehen müssen. Das Autoauto hat Glück gehabt, daß da kein 20 Tonnen schwerer Felsblock angerollt kam (das Äquivalent zu dem, was auf die Radfahrerin zurollte).

Zitat:
Dem Bericht zufolge fuhr der autonom fahrende, umgebaute Volvo-SUV von Uber 70 km/h, als die Frau 5,6 Sekunden vor dem Crash erstmals erfasst wurde.
...
Simulationen hätten ergeben, dass die neue Software die Frau 4,5 Sekunden vor der Kollision korrekt erkannt und kurze Zeit später eine kontrollierte Bremsung eingeleitet hätte.

Und dafür braucht die Software 1,1 Sekunden? Dann hat sie beim typischen Passanten am Straßenrand nicht den Hauch einer Chance. Es sei denn, das Autoauto ist auf Schrittgeschwindigkeit gedrosselt.
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