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Innenpolitiker fordern ein deutsches Google
Verfasst: 16.06.2013, 18:30
von Otto
Innenpolitiker fordern ein deutsches Google
Aufgeschreckt durch Berichte über das NSA-Spähprogramm Prism sehen deutsche Innenpolitiker einen Ausweg in eigenen, alternativen Internetdiensten. Bürokraten sollen "europäische Angebote" schaffen - und ein zweites Google oder Facebook erfinden.
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Einem staatlich, womöglich gar europäisch, geschaffenen und reguliertem Angebot dürfte das schwerfallen. Zu langsam mahlen die Mühlen der Bürokratie, zu unflexibel wären staatliche Vorgaben, um mit dem heutigen Innovationstempo Schritt halten zu können.
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http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpoli ... 06006.html
Verfasst: 16.06.2013, 20:27
von yogi
Trotz des Skandals um das US-Spähprogramm Prism plant der Bundesnachrichtendienst, das Internet stärker zu überwachen. 100 Millionen Euro sollen nach SPIEGEL-Informationen investiert werden - geplant sind technische Aufrüstung und die Einstellung von bis zu hundert neuen Mitarbeitern.
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Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) rechtfertigt gegenüber dem SPIEGEL die Netzüberwachung: "Natürlich müssen auch unsere Nachrichtendienste im Internet präsent sein."
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http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 05938.html
...also wenn ich dann im selben Blatt lese, Innenpolitiker fordern ein deutsches Google, namentlich Uhl und Wiefelspütz, kann ich nur sagen: entweder Hinterbänkler, nahendes Sommerloch und Themensuche für die Wahlen - oder aber ein genialer überparteilicher Schachzug.
Dieses deutsche Google würde eh maßgeblich in Pullach gestrickt, so hätte man zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen - Systemaufbau und nachträgliche Abschöpfung...
Verfasst: 16.06.2013, 22:05
von Karteileiche
und man käme wahrscheinlich leichter an unsere daten ran.
Verfasst: 17.06.2013, 09:57
von sehmann
Karteileiche hat geschrieben:und man käme wahrscheinlich leichter an unsere daten ran.
Dat is doch Sinn und Zweck der Sache.

Verfasst: 18.06.2013, 08:34
von yogi
Internet-Kontrolle: Merkel verteidigt Überwachungspläne
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Streiter widersprach zudem Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP), die davor gewarnt hatte, dass die Geheimdienste mit einem neuen technischen Aufwand in einer "neuen rechtlichen Dimension" arbeiten könnten. Er könne sie beruhigen und sagen, "dass dies offenbar nicht der Fall ist".
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...also wenn Leutheusser-Schnarrenberger Eier in der Hose hätte, müßte sie sof...

, ach, vergeßt es, ist so schönes Wetter, laß' Schwimmen gehen...
Verfasst: 19.06.2013, 00:07
von yogi
Türkei will Nutzung von Twitter strafbar machen
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Nach Angaben der Regierung sollen nur jene belangt werden, die "zu Aufruhr aufriefen" oder "falsche und irreführende Informationen verbreiten".
In Zeiten allgemeiner Aufregung und Horrorgeschichten kann das so ziemlich jeder sein, der zunächst mal ein irreführendes Bild retweetet. Nun aber soll auch ein Gesetz her, um eine solide Handhabe gegen Benutzer von Facebook oder Twitter – oder anderer sozialer Medien – zu haben.
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Derzeit prüft man in Brüssel, wie man denn regulieren müsse, um die Freiheit und Pluralität der Medien, inklusive der Online-Medien zu garantieren.
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http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... achen.html
...was guckst du, bald Istanbul ist Brüssel, viel besser für alle die guten Willens sind...