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Tempo 30 kommt in Fahrt

Verfasst: 24.10.2013, 03:35
von jr
Nach der Auguststraße kommt jetzt der Damm als nächste Tempo-30-Strecke dran: http://www.nwzonline.de/oldenburg/wirts ... 08377.html

Wie auch in der Auguststraße werden die Radfahrer als Argument für die Herabstufung ins Feld geführt. Mich würde nicht wundern, wenn OL in nicht ferner Zukunft die erste fahrradwegfreie Großstadt Deutschlands wird.

Verfasst: 24.10.2013, 08:37
von Dirk
http://www.nwzonline.de/oldenburg/wider ... 69838.html


na da haben wir ja nochmal Glück gehabt

Verfasst: 24.10.2013, 19:23
von Karteileiche
tempo 30? ist doch vollkommen unnötig, zumindest tagsüber kommt man eh nicht so schnell voran :D

Verfasst: 25.10.2013, 03:23
von Otto
Karteileiche hat geschrieben:tempo 30? ist doch vollkommen unnötig, zumindest tagsüber kommt man eh nicht so schnell voran :D
Als Ausgleich dafür, dass man da eh nie 50 fahren kann, fahr ich dann halt anderswo schneller... :wink:

Verfasst: 05.11.2013, 13:08
von jr
http://www.nwzonline.de/oldenburg/polit ... 50616.html

Die Grünen beharren auf 30, ein Leser schlägt 15 vor. Ich werfe die Null in den Ring. Wenn schon Nägel mit Köpfen, dann richtig. Vision Zero einmal im wahrsten Sinn des Wortes umgesetzt.

Verfasst: 20.01.2014, 17:02
von jr
http://www.nwzonline.de/oldenburg/wirts ... 88886.html

Man kann es auch positiv sehen:
Wenn dann alle 30ig fahren könnten, würde man ja die Durchschnitsgeschwindigkeit um 7 km/h erhöhen.

Verfasst: 21.01.2014, 12:09
von Otto
Beschluss über „Strategieplan Verkehr“ verschoben

Viele Änderungsanträge der Fraktionen – Kontroverse Debatte im Interne
(...)
Die Gegenpartei verweist darauf, dass noch zu viele Wege mit dem Auto erledigt werden, die ohne Weiteres per Rad oder zu Fuß erledigt werden könnten.
(...)

http://www.nwzonline.de/oldenburg/wirts ... 43525.html
Was für ein faschistisches Argument - ich kann Fahrrad fahren, sollen es die Anderen doch auch tun. Dumme Wichser... :twisted:

Verfasst: 21.01.2014, 12:22
von yogi
Otto hat geschrieben: Was für ein faschistisches Argument - ich kann Fahrrad fahren, sollen es die Anderen doch auch tun. Dumme Wichser... :twisted:
Klopp - Faktor: 4,8 :lol:

Verfasst: 24.03.2014, 13:46
von Otto
Politik bremst Pläne für Tempo 30 auf Hauptstraßen

Auf Hauptverkehrsstraßen wird es keine Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 30 geben. Die Verkehrspolitiker im Rat haben die umstrittenen Passagen aus dem „Strategieplan Mobilität und Verkehr“ gestrichen. Dies wurde in der jüngsten Sitzung des Verkehrsausschusses bekannt.
(...)
Gestrichen von der Politik wurde nicht nur Tempo 30, sondern auch das Ziel, den Radverkehr häufiger auf die Fahrbahn zu führen.
(...)
NWZ

Verfasst: 15.07.2014, 13:00
von jr
Die 30er machen weiter:

http://www.nwzonline.de/oldenburg/wirts ... 71358.html

Die konkreten Vorschläge, die genannt werden, sind allerdings völlig absurd. Aber gut: Wenn nächtliches Tempo 30 unter Mindestlohnbedingungen kommt, ist eine Tariferhöhung in den "guten" Nachtschichten um 50 % fällig. Sonst werden die Autos wegen fehlender Finanzierbarkeit wohl stehen bleiben müssen.

Verfasst: 23.01.2015, 05:22
von jr
Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen bleibt umstritten:
http://www.nwzonline.de/oldenburg/wirts ... 42770.html
Um die Bürger für die Einhaltung der geplanten neuen Reglungen zu sensibiliseren, kündigt Umweltdezernentin Gabriele Nießen „regelmäßige mobile Geschwindigkeitsüberwachungen“ an.
Eine nette Einnahmequelle, die auf Abschnitten wie bei der Hundsmühler Straße nicht nur den städtischen Haushalt sondern auch die von der Autobahn Einbiegenden hoch erfreuen dürften.

Verfasst: 03.09.2015, 13:10
von yogi
Feuerwehr: Tempo 30 bremst Einsatzfahrzeuge aus
(...)
Eine flächendeckende Einführung von Tempo 30 auch auf Hauptverkehrsstraßen im Bereich der Innenstadt würde die Feuerwehr nach Meinung der Stadtverwaltung ausbremsen und dazu führen, dass Einsatzstellen im Stadtgebiet nicht mehr in der geforderten Hilfsfrist von acht Minuten erreicht werden können.
(...)
Auch Blaulicht und Martinshorn helfen bei Tempo 30 wenig, weil Autos nicht ausweichen könnten. Da die Hilfsfristen zwingend eingehalten werden müssen, könnte sich somit die Tempo-30-Debatte erledigt haben.
www.wn.de/Muenster/2101089-Geschwindigk ... rzeuge-aus
...interessante Abkürzung der Diskussion. Weiß nicht ob dies in anderen Städten auch so gesehen werden muss oder es dort Nichtschwimmer-Feuerwehren gibt.

Verfasst: 03.09.2015, 17:08
von Otto
Mittlerweile fahren die Terroristen ja sogar auf dem Marschweg.

Verfasst: 03.09.2015, 22:29
von yogi
...kan niet verstaan?

Verfasst: 04.09.2015, 12:35
von Dirk
Terroristen ?????
Also wer sich an die Gesetze hält ist ein Terrorist ?
Die Stadt hat die Radwegebenutzungspflicht von der Kreuzung Hauptstraße bis zum Niedersachsendamm beidseitig aufgehoben und die Beschilderung zwischen Autobahnabfahrt und Marschwegstadion geändert. Konkret bedeutet das auch für Hunderte von Schülern, die die Helene-Lange-Schule besuchen, dass sie auf die Straße wechseln müssen, wenn sie schneller als mit sechs Stundenkilometern unterwegs sind.
http://www.nwzonline.de/oldenburg/wirts ... 31773.html

außerdem ist das in dem Teil keine 30 Zone.

Verfasst: 04.09.2015, 17:21
von Otto
Welche Gesetze?

Die Stadt hat schon das PBefG aufgehoben, jetzt ist eben die StVO dran.

Gesetze interessieren mich ehrlich gesagt nicht mehr, die werden samt und sonders von korrupten Beamten und Politikern verbrochen.

Gesetze lauten heute so und morgen so, je nachdem, wie es den Mächtigen, dem Kapital und der Bourgeoisie passt. Warum sollte mich als Proletarier das interessieren?

Verfasst: 05.09.2015, 22:01
von jr
Gesetze interessieren mich ehrlich gesagt nicht mehr, die werden samt und sonders von korrupten Beamten und Politikern verbrochen.
Und ab jetzt fährst du links?

Verfasst: 07.09.2015, 08:16
von Black Knight
@JR hier fehlt eindeutig ein "Gefällt mir" Button.

Verfasst: 07.09.2015, 16:01
von Otto
jr hat geschrieben:
Gesetze interessieren mich ehrlich gesagt nicht mehr, die werden samt und sonders von korrupten Beamten und Politikern verbrochen.
Und ab jetzt fährst du links?
Was hat rechtsfahren mit Gesetzen zu tun?

Rechtsfahren ist eine gesellschaftliche Absprache (denn anderswo fährt man links), was im übrigen Gesetze im Idealfall immer sein sollten, nicht von oben herab wie heißes Blei - gegossener Terror in Worten.

Bis gestern war am Marschweg alles in Ordnung, ab heute fahren die Kampfradler zu zweit nebeneinander auf der Straße. Das sollen Gesetze sein? Das ist keine gesellschaftliche Absprache. Das ist Müll.

Verfasst: 08.09.2015, 01:55
von jr
Zugrunde liegt eine Urteils-Interpretation durch die Stadtverwaltung und Fahrradlobbyisten, die ich eher als eigenwillig bezeichnen würde. Den Kommentaren so ziemlich aller Fahrgäste nach gibt es außer den beiden obigen Gruppen kaum jemanden, der deren Haltung gutheißt. Auch wenn es dir nicht gefällt: Unfalltechnisch muß diese Mehrheit aber nicht zwingend recht haben. Es spricht sogar einiges für das Gegenteil, zumindest in der Auguststraße, vielleicht auch auf dem Marschweg, aber wohl weniger in der Butjadinger Straße oder auf dem Scheideweg.

Ich verweise noch mal auf meinen ersten Satz:
Die Grünen beharren auf 30, ein Leser schlägt 15 vor. Ich werfe die Null in den Ring. Wenn schon Nägel mit Köpfen, dann richtig. Vision Zero einmal im wahrsten Sinn des Wortes umgesetzt.
Null ist die ultimative Lösung. Wer die nicht will, muß zwangsläufig die Vorteile von Geschwindigkeit gegen ihre Nachteile abwägen. Viele Niedrig-Tempo-Fans ignorieren das jedoch völlig und suggerieren, Zeitverluste würden nichts kosten. Der Klassiker: "Die paar Sekunden mehr vor meiner Haustür sind ja wohl kein Problem." Für jemanden, der nicht arbeitet, mag das so sein. Aber alle anderen zahlen.