Kriminologische Regionalanalyse
Verfasst: 10.04.2007, 20:25
OLDENBURGER BÜRGER FÜHLEN SICH EHER SICHER
Erste Kriminologische Regionalanalyse der Stadt Oldenburg liegt vor
Die Stadt Oldenburg, der Präventionsrat Oldenburg und die Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/ Ammerland haben den Abschlussbericht zur ersten Kriminologischen Regionalanalyse der Stadt Oldenburg vorgelegt. In dem Projekt wurden erstmals die tatsächlichen kriminellen Aktivitäten kleinräumig ermittelt, bezogen auf die statistischen Siedlungsbezirke. Außerdem wurde unter Federführung des Oldenburger Soziologen, Prof. em. Dr. Helge Peters, Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg, eine repräsentative Anzahl an Bürgerinnen und Bürger zu ihrem Sicherheitsgefühl in Oldenburg befragt. Die Ergebnisse wurden mit dem Kriminalitätsgeschehen in Beziehung gesetzt. Der rund 200-seitige Abschlussbericht ist gegen eine geringe Schutzgebühr über die Stadt Oldenburg, Telefon (0441) 235-22 30, beziehbar.
Im Rahmen der Bürgerbefragung wurden insgesamt 848 Personen interviewt, was einer Ausschöpfungsrate von gut 60 Prozent entspricht. "Kriminalitätsfürchtig" im Sinne der bei der Untersuchung angelegten Definition sind nur 17,3 Prozent der Befragten. 79,4 Prozent der Befragten sind "wenig", 3,3 Prozent "nicht kriminalitätsfürchtig". In den Siedlungsbereichen bezeichnen die meisten Befragten ihr Wohnumfeld durchschnittlich als "eher sicher".
Auch bei der Betrachtung der Kriminalitätslage zeigt sich für Oldenburg im Vergleich zu anderen Großstädten (mit Einwohnerzahlen über 100.000) ein gutes Niveau. Die meisten Straftaten ereignen sich im Bereich der Innenstadt. In allen anderen Siedlungsbereichen ist die Straftatenbelastung (pro 1.000 Einwohner) eher gering. Durchschnittlich entfielen im Jahr 2005 auf 1.000 Einwohner 114 Straftaten.
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