3x- und 4x-Spiele
Verfasst: 23.02.2022, 10:10
Ich habe früher gerne 3x-Spiele gespielt. Die 3 x stehen für Explore, Expand und Exploit, also altdeutsch für erkunden, wachsen und ausbeuten.
Mittlerweile wird in diesem Genre überwiegend von 4x-Spielen geredet, hinzukommt für das 4. x exterminate, also ausrotten.
In den Spielen machen mir das erkunden und das (planvolle effektive) ausbreiten/wachsen am meisten Spaß, das ausbeuten von Rohstoffen ist eher Nebensache.
Was mir aber bei neuen Spielen zunehmend auf den Sack geht ist das 4. x. Ich spiele im Moment gerne Endless Space 2, für Noobs sowas wie Civilization im All. Spass macht das Spiel immer nur bis zum 1. Kontakt mit einer fremden Spezies. Mit diesen Spezies ist nie gut auskommen, es läuft immer darauf hinaus, daß man sie ausrotten muß, wenn man seine Ruhe haben will. Diese Spezies gehen einem absichtlich auf den Sack, auch wenn ein defensiveres Verhalten für sie offensichtlich nützlicher wäre. MMn sind sie absichtlich so programmiert, daß es zu einem Konflikt kommen soll.
Warum das jetzt in Gesellschaft und Politik? Nun, ich bin ein mißtrauischer Drecksack, dazu Deutscher und stehe Ausrottungen eher skeptisch gegenüber, während in Amerika die Ausrottung von ca. 400 Native Nations immernoch als Gründungsmythos gefeiert wird. Ist es wirklich so, daß Spiele, die in den USA programmiert werden, Massenmord als Spielziel propagieren, weil es dort als lustig empfunden wird, andere (warum auch immer anders) einfach auszurotten, anstatt mit Ihnen zu leben? Oder bin ich einfach nur empfindlich?
Mittlerweile wird in diesem Genre überwiegend von 4x-Spielen geredet, hinzukommt für das 4. x exterminate, also ausrotten.
In den Spielen machen mir das erkunden und das (planvolle effektive) ausbreiten/wachsen am meisten Spaß, das ausbeuten von Rohstoffen ist eher Nebensache.
Was mir aber bei neuen Spielen zunehmend auf den Sack geht ist das 4. x. Ich spiele im Moment gerne Endless Space 2, für Noobs sowas wie Civilization im All. Spass macht das Spiel immer nur bis zum 1. Kontakt mit einer fremden Spezies. Mit diesen Spezies ist nie gut auskommen, es läuft immer darauf hinaus, daß man sie ausrotten muß, wenn man seine Ruhe haben will. Diese Spezies gehen einem absichtlich auf den Sack, auch wenn ein defensiveres Verhalten für sie offensichtlich nützlicher wäre. MMn sind sie absichtlich so programmiert, daß es zu einem Konflikt kommen soll.
Warum das jetzt in Gesellschaft und Politik? Nun, ich bin ein mißtrauischer Drecksack, dazu Deutscher und stehe Ausrottungen eher skeptisch gegenüber, während in Amerika die Ausrottung von ca. 400 Native Nations immernoch als Gründungsmythos gefeiert wird. Ist es wirklich so, daß Spiele, die in den USA programmiert werden, Massenmord als Spielziel propagieren, weil es dort als lustig empfunden wird, andere (warum auch immer anders) einfach auszurotten, anstatt mit Ihnen zu leben? Oder bin ich einfach nur empfindlich?