Elon Musk legt sich mit dem ZDF an
Verfasst: 26.03.2021, 15:25
Tesla-Chef Elon Musk legt sich mit dem ZDF an: "Shame on you"
Eine Reportage der ZDF-Sendung "Frontal 21" erregt den Unmut des Tesla-Chefs, der gerade in Grünheide bei Berlin eine Gigafactory bauen lässt.
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Frontal 21 hatte vor kurzem in seiner Reportage "Turbo, Tempo, Tesla – Elon Musk in Brandenburg" schon früher geäußerte Bedenken erneut zur Sprache gebracht, dass es durch den Neubau der Auto- und der Batteriefabrik zu Problemen mit der Wasserver- und Entsorgung geben könne. Tesla will dort ab Juli dieses Jahres seinen Elektro-SUV Model Y bauen, außerdem später auch Batterien herstellen.
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Heise Online
Darum kritisiert Elon Musk das ZDF
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In dem Film wird ein Tweet von Musk, dem auf Twitter fast 50 Millionen Menschen folgen, zitiert. Zu sehen ist ein Screenshot und die ins Deutsche übersetzten Sätze Musks: „Ich glaube, wir müssen ein paar Sachen klar stellen: Tesla wird nicht jeden Tag so viel Wasser brauchen.“ Die Nachricht geht, auch das ist zu erkennen, weiter, doch dieser Teil ist mit weißer Farbe unkenntlich gemacht.
Autorin Manka Heise verteidigt das Vorgehen: „Wir haben uns nichts ausgedacht, wir haben einen Teil nicht zu Ende zitiert“, sagte Heise im Deutschlandfunk. Und der zweite Teil sei nicht relevant für den Sachverhalt gewesen. Ohnehin hätte man lieber mit jemandem bei Tesla persönlich gesprochen, so Heise. Doch entweder seien Anfragen nicht beantwortet worden oder es sei untersagt worden, Zitate zu verwenden.
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Deutschlandfunk
Ich weiß ja nicht, ob das richtig ist, dass wir solchen Leuten gestatten, hier bei uns zu produzieren.Tesla-Chef Musk muss Niederlage im Kampf gegen Gewerkschaften einstecken
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Der Elektroautobauer Tesla ist wegen eines Anti-Gewerkschafts-Tweets seines Chefs Elon Musk und anderen arbeitsrechtlichen Verstößen in den USA zur Rechenschaft gezogen worden.
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Tesla müsse den Mann für jegliche Einkommensverluste entschädigen und anbieten, ihn wieder einzustellen. Zudem ordnete die Behörde an, dass Musk einen Tweet aus dem Jahr 2018 löscht. Darin drohte der Tesla-Chef Mitarbeitern laut NLRB unter anderem widerrechtlich damit, dass sie Aktienoptionen verlieren, wenn sie sich gewerkschaftlich vertreten lassen.
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Spiegel Online
Wer eine freie Presse und Arbeitnehmerrechte ablehnt, sollte mit seinen Fabriken doch besser nach Russland gehen.