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Hupend durch Havanna

Verfasst: 18.12.2014, 15:09
von Otto
Hupend durch Havanna

Tränen und Jubel auf den Straßen der kubanischen Hauptstadt – die Annäherung des Regimes an die USA lässt die Kubaner auf Freiheit und ein Ende der Sanktionen hoffen.
(...)
Die Zeit
Das wird auch endlich Zeit...

Verfasst: 21.12.2014, 10:47
von sehmann
Der Jubel hielt sich aber laut TV in Grenzen und die Jubler sollten sich nicht zu früh freuen,denn den USA kann man nicht trauen wie schon oft
gesehen.
Scharfe Kritik kam umgehend aus dem US-Kongress. Viele prominente Abgeordnete beider Parteien meinten, Obama habe einen schlechten Deal ausgehandelt, der nur wenige konkrete Zusagen über politische Reformen seitens Havannas enthalte. „Das Weiße Haus hat in allem nachgegeben und im Gegenzug nur wenig erreicht“, erklärte etwa Floridas Senator Marco Rubio.

„Es gibt keine Zusage bezüglich der Redefreiheit oder hinsichtlich von Wahlen, keine bindende Verpflichtung zur Öffnung des Internets oder irgendetwas, das dem Übergang zur Demokratie auch nur nahe käme“, so Rubio weiter. „Dieser gesamte Politikwechsel basiert auf einer Lüge und der Illusion, ein besserer Zugang zu Geld und Gütern würde sich in mehr politische Freiheit übersetzen“, fügte der republikanische Präsidentschaftskandidat hinzu.

Um das US-Embargo gegen Kuba vollständig zu beenden, müsste der Kongress eine Gesetzesänderung beschließen, für die es dort im Moment keine Mehrheit gibt.
https://www.freitag.de/autoren/the-guar ... da-strasse

Verfasst: 21.12.2014, 15:51
von Otto
Aber ein Schritt in die richtige Richtung. Obama macht eben nicht den "Schweinebucht"-Fehler.

Gespräche, die dazu führen sollen, Spannungen abzubauen. Nachdem die BRD die DDR anerkannt hatte, dauerte es nicht sehr lange bis zum Regimewechsel.

Seit wann bist du denn ein Fan der US-Republikaner? Deren Kritik klingt ähnlich wie die der CDU-CSU gegenüber der Regierung Willy Brandt seinerzeit.