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Nachhaltigkeit
Verfasst: 14.05.2011, 15:19
von Otto
Das Konzept der Nachhaltigkeit beschreibt die Nutzung eines regenerierbaren Systems in einer Weise, dass dieses System in seinen wesentlichen Eigenschaften erhalten bleibt und sein Bestand auf natürliche Weise regeneriert werden kann.
http://de.wikipedia.org/wiki/Nachhaltigkeit
Wieder so ein gekaufter konservativer Lohnschreiber aus dem "liberalen Paralleluniversum", der zu blöd ist, bei Wikipedia reinzuschauen und stattdessen für die Abschaffung der Menschheit plädiert, jedenfalls für den "unwerten" Teil:
Es mag eine kosmische Kränkung sein, aber das Leben ist nicht nachhaltig. Natur ist Anarchie, Revolution, Chaos, Katastrophe. Natur ist ständige Veränderung und Anpassung an neue Umstände, ihr Erfolgsprinzip heißt Evolution, also permanente Veränderung. 98 Prozent aller jemals auf der Erde existenten Arten sind ausgestorben, bevor der Mensch überhaupt auf der Bildfläche erschien.
Die Natur kennt auch keinen Besitz, kein Geld, kein Erbrecht, keine Ausbeutung und keine Waffengesetze.
Soll ich aus dem Gesagten folgern, dass der Verfasser für die Freigabe des Waffenbesitzes sowie die Abschaffung der Polizei ist? Ist er auch im gesellschaftlichen Bereich für "Anarchie, Revolution, Chaos, Katastrophe"?
Nein, da ruft er die Polizei, wenn Kids sein Haus mit Graffiti verzieren oder der Nachbar beim Grillen zu laut ist.
Verfasst: 14.05.2011, 20:28
von jr
Ist jeder gekauft, der eine konträre Meinung hat?
Verfasst: 14.05.2011, 21:46
von Otto
Ist Nachhaltigkeit eine Frage der "Meinung"?
Ist der Untergang Ozeaniens davon abhängig, was jemand darüber "meint"?
Eine Meinung kann jeder *** haben, aber eine Meinung auch logisch zu begründen, das ist etwas völlig anderes.
Re: Nachhaltigkeit
Verfasst: 15.05.2011, 09:23
von yogi
Otto hat geschrieben:
Nein, da ruft er die Polizei, wenn Kids sein Haus mit Graffiti verzieren oder der Nachbar beim Grillen zu laut ist.
...oder auch nicht:
Otto hat geschrieben:
Eine Meinung kann jeder *** haben, aber eine Meinung auch logisch zu begründen, das ist etwas völlig anderes.
Dem ersten Teil deines Satzes stimme ich zu, der zweite Teil sollte aber nie die Voraussetzung für den ersten sein.
In vielen gelehrten Werken findet sich im Vorwort die Bemerkung: „Mog-
lichste Vollstandigkeit war natiirlich iiberall angestrebt, ob mir dies restlos
gelurigen, mogen die verehrten Fachkollegen entscheiden." Mein Standpunkt ist
nun genau der umgekehrte. Denn ganz abgesehen davon, da£ ich die verehrten
Fachkollegen natiirlich gar nichts entscheiden lasse, mochte ich im Gegenteil
sagen: moglichste Unvollstandigkeit war iiberall angestrebt. Man wird vielleicht
finden, dies hatte ich gar nicht erst anzustreben brauchen, es ware mir auch
ohne jedes Streben miihelos gelungen. Dennoch verleiht ein solcher bewufiter
Wille zum Fragment und Ausschnitt, Akt und Torso, Stiickwerk und Bruchwerk
jeder Darstellung einen ganz besonderen stilistischen Charakter.
Egon Friedell - Kulturgeschichte der Neuzeit
http://www.archive.org/stream/Kulturges ... t_djvu.txt
Verfasst: 15.05.2011, 14:33
von Dirk
Diesen Planeten mit bald 7Mrd Menschen nachhaltig zu bewohnen ist, meiner (ungekauften) Meinung nach nur möglich, wenn wir auf eine ganze Menge von unserem Wohlstand und unserer Bequemlichkeit verzichten. Stellt sich nartürlich die Frage, ob wir dazu überhaupt bereit sind. Ich glaube nicht.
Verfasst: 15.05.2011, 17:08
von jr
meiner (ungekauften) Meinung nach
Du wirst das wohl nachhaltig begründen müssen.
Verfasst: 15.05.2011, 17:10
von Otto
Wohl kaum, denn Dirk vertritt ja einen normalen Standpunkt und unterstellt der Ökobewegung nicht faschistische Tendenzen wie der Mensch von der "Achse des Guten".