Libyen
Verfasst: 12.03.2011, 17:01
http://www.der-innenspiegel.de/forum/
http://www.der-innenspiegel.de/forum/viewtopic.php?f=14&t=2870
Gaddafis Offensive gerät ins Stocken
Die Offensive der Gaddafi-Truppen gegen die libyschen Rebellen ist ins Stocken geraten. Auf den Websites der Aufständischen hieß es, eine Einheit der Regierungstruppen habe sich in der Stadt Tobruk den Rebellen ergeben.
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Der Sohn von Oberst Gaddafi schimpfte auch auf den französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy. Er nannte ihn "einen Clown, dessen Wahlkampf Libyen finanziert hat".
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http://www.nwzonline.de/index_aktuelles ... rticle.php
Kein Blut für Öl
Binnen einer Woche hat sich die schwarz-gelbe Achse in der Energie- und Außenpolitik radikal verschoben. Angela Merkel scheint entschlossen, die Opposition links zu überholen. Nur, was war dann an Rot-Grün eigentlich so schlecht?
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Noch ein paar Tage mehr und die Kanzlerin zündet Lichterketten im Kanzleramt an, und der Verteidigungsminister steht bei einer Mahnwache von "Christen für den Frieden" im Bendler-Block.
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http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 57,00.html
SPIEGEL ONLINE: Wie sehr schadet die Haltung der Bundesregierung dem außenpolitischen Ansehen Deutschlands?
Cohn-Bendit: Sehr. Den ständigen Sitz im Uno-Sicherheitsrat kann sich Deutschland abschminken. Aber was viel schlimmer ist aus meiner Sicht: Dieses pseudopolitische Signal, das die Bundesregierung damit aussendet.
SPIEGEL ONLINE: Wie meinen Sie das?
Cohn-Bendit: Merkel und Westerwelle agieren doch vor allem aus innenpolitischen Motiven so. Weil sie Angst vor den Landtagswahlen haben, insbesondere in Baden-Württemberg, wo selbst das klassische Bürgertum friedensbewegt ist. Das ist genau wie beim Atom-Schwenk und damals vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen in der Griechenland-Frage. Und am Ende wird es ihnen nicht einmal helfen. Darin sehe ich das verheerende: Dass eine Bundesregierung bei so grundsätzlichen Fragen trickst. Das kritisiere ich im Übrigen auch an Sarkozy: Natürlich hängt er sich gerade auch aus innenpolitischen Motiven so weit aus dem Fenster.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 88,00.html
Als wenn sie sich das aussuchen könnten...Am Rande des Freitagsgebets in der ostlibyschen Hafenstadt Bengasi kommt es immer wieder zu Sprechchören, die sich sehr kritisch mit der deutschen Enthaltung im Uno-Sicherheitsrat zur internationalen Militäraktion in Libyen beschäftigen. "Kanzlerin Merkel sollte sich schämen", skandierten Gruppen von Männern, "Deutschland hat uns im Stich gelassen". SPIEGEL-ONLINE-Reporter Matthias Gebauer und andere deutsche Reporter wurden immer wieder und teils aggressiv aufgefordert, die deutsche Regierung scharf für ihre Position zu kritisieren. "Frau Merkel sollte wissen, wie wichtig die Freiheit ist", schrie ein älterer Mann, "der Fall der Mauer wurde auch massiv vom Ausland unterstützt". Nun aber habe Deutschland die Libyer allein gelassen. "Wenn wir unsere Freiheit erkämpft haben und selber entscheiden können", prophezeite er, "werden wir keine Geschäfte mit Deutschland machen".
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 16,00.html
Warum eigentlich? Was soll man denn von einer revolutionären Bewegung halten, die sich nicht aus eigener Macht durchsetzen kann? Auf was sollte die stolz sein können, wenn sie mit fremder Hilfe siegt?Es ging nur um die Durchsetzung des Flugverbots
Sie können es einfach nicht, der Westerwelle ist schlicht zu einfach gestrickt, um komplexe politische zusammenhänge zu begreifen.Willmann: Der Kurs der Kanzlerin überrascht mich. Unsere Außenpolitik hat in der Libyenfrage von Anfang an keinen klaren Kurs. Zunächst fordert Herr Westerwelle den Rücktritt Gaddafis, dann will er für eine Flugverbotszone ein Uno-Mandat und die Zustimmung der Arabischen Liga. Als beides schließlich steht, enthält sich unser Land. Wie passt das zusammen? Das entspricht nicht der Konstante der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik. Ich vermute, man hat zu spät den Schwenk der Amerikaner erkannt und sich zu sehr auf ein Veto von Russland und China verlassen.
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 11,00.html
Nein, wollen wir nicht und sollen wir nicht. Aber aus finanziellen Gründen. Diejenigen, die meinten, mit einem Massenmörder Geschäfte machen zu müssen, also in erster Linie der Erbfeind Frankreich sowie Italien (auf dass man sich im Kriegsfall eh nicht verlassen kann), sollen den Krieg alleine bezahlen.Dirk hat geschrieben:Und jetzt greifen die Alliierten aktiv in den Krieg ein. War das von den UN gewollt ?? Sollten wir da mitmachen ??